Wie verhalte ich mich bei Angst vor Hunden?

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5 Antworten

Du solltest dich so verhalten, wie du dich gut und sicher fühlst.

Und du solltst was über Hunde lernen, und dein Problem nicht über dein Verhalten angehen, sondern geistig/mental über dein Wissen. Mein erster geistiger Lehrer hat mal gesagt: Wo der Geist hingeht, muß der Körper folgen ;).

Hunde leben seit etwa 20 000 Jahren mit Menschen oder nah am Menschen. Hunde sind im Grunde Menschengeschöpfe, sonst wären sie ja immer noch Wölfe, sie sind aber durch den Einfluß des Menschen zu einer Unterart des Wolfes geworden.

Hunde wissen seit Jahrtausenden das Zusammenleben/den Sozialkontakt mirt Menschen zu schätzen, sie haben nämlich was davon. Einen trockenen, sicheren Platz zum pennen und Nahrung, die sie sich nicht mehr selber jagen und teilen müssen. Ein großer Vorteil für die Hunde. Deshalb haben sie von Natur aus keinerlei Interesse, Menschen zu schaden. Das ist der Knackpunkt. Im Gegenzug leisten sie Dienste für den Menschen, die ihnen leicht fallen, wie wachen, hüten, schnüffeln, jagen, apportieren etc.

Hunde sind positiv interessiert an Menschen, wenn ein Hund an dir schüffelt, tut er das, um deinen Status zu erfahren und um dich wiederzuerkennen. Was wir mit den Augen machen, machen Hunde mit der Nase.

Wenn du mit ein bischen Wissen im Kopf an die Sachen rangehst, bzw. die Sache/den Hund an dich ranläßt, findest du womöglich Interesse am Verhalten des Hundes und kannst viel besser damit umgehen, als wenn du dein Problem nur auf der emotionalen Schiene weiterlaufen läßt.  Du kannst Hunde lesen lernen, dich mit ihen verständigen, und deine Unsicherheit läßt nach.

Vielleicht kennst du auch jemanden mit Hund, bzw. einen Hund, der dich weniger verunsichert, als andere. Dann geh mal mit raus, laufen, beobachte den Hund, die Kommunikation zwischen Mensch und und Hund usw., das schafft auch Vertrauen.

Und sag den Leuten mit dem Hund, daß dir hunde nicht ganz geheuer sind. bitte sie den Hund entsprechend zu kontrollieren, das ist für einen guten Hundehalter kein Problem und für den Hund auch nicht.

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überspielen kannst du die Angst nicht. Das kann nicht mal ein Oscarpreisträger. Aber du kannst Fehler vermeiden.

Bewege dich ruhig, also keine hastigen Bewegungen. Und ignoriere den Hund. Langsame Bewegungen. Langsames Sprechen. Lass ihn, wenn er das möchte, an deiner Hand schnuppern.
Und geh einfach davon aus, dass dieser Hund nichts Böses von dir will. Wie die meisten Hunde übrigens.

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Kommentar von Bitterkraut
13.12.2015, 14:29

Bewege dich ruhig, also keine hastigen Bewegungen. Und ignoriere den Hund. Langsame Bewegungen

Damit implizierst du aber, daß alles andere eine Hund zur Aggression oser sonstigem unangehmejmen Verhalten reizen könnte, was aber Unsinn ist. Das klingt, als wären Hunde wilde Tiere, denen man mit besonderer Vorsicht begegnen muß und die jede Schwäche ausnutzen. 

Meinen Hunden wär es völlig egal, wie du dich verhältst.

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Ignorier den Hund. Wenn er auf dich zukommt gehe langsam und unauffällig weg. Wenn es keinen Ausweg gibt also du dich nicht wegbewegen kannst dann bleib stehen und ignorier ihn. Versuche ( ich weiß dass es schwer fällt) ruhig zu bleiben denn deine Energie überträgt sich auf den hund.
Du brauchst wirklich keine Angst vor Hunden haben. Du weißt ja dass sie liebenswert sind. :)

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Es gibt sehr viele Menschen, die Angst vor Hunden haben oder sich in ihrer Gegenwart nicht wohl fühlen! Da bist Du keinesfalls allein. Es muss Dir daher gar nicht peinlich sein. Ich wurde im Kindesalter von einem Hund angefallen und flüchtete. Die Angst hat viele Jahre lang angehalten, bis ich in den Haushalt meiner damaligen Ex-Freundin eingezogen bin und dort im Haus ein Hund vorhanden war (ein ziemlich großer sogar). Das Vertrauen zu Hunden kannst Du nur langsam und in kleinen Schritten wieder aufbauen, dazu müssen aber Deine Bekannten erstmal wissen, dass Du Angst hast.

Es wäre am Besten, wenn Deine Bekannten / Familie diese Schritte gemeinsam mit Dir gehen. Erstmal beobachten, was für einen Eindruck der Hund auf Dich macht. Du kannst dann damit beginnen, ihn beim Namen zu nennen. Wenn er darauf reagiert, immer weiter schrittweise an ihn herantasten. Erwarte nicht gleich, dass Du ihn streicheln kannst. Das kann dauern, je nachdem wie groß Deine Angst ist.

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Kommentar von Bitterkraut
13.12.2015, 14:18

Die Freundin eines Bekannten hatte immer Angst vor Hunden, bis sie meinen überaus charmant-lustigen Boxer-Setter-Mix kennengelernt hat. Der hat sich einfach mit dem Rücken gegen ihre Beine gelehnt, ohne sie anzuschauen. Zuerst hat sie es gar nicht gemerkt, daß das der Hund istl. Er hat sich regelrecht angeschmiegt, bis sie sich entspannt hat und ihn ganz unwillkürlich angefaßt hat. Ne halbe Stunde später hat sie am Boden mit ihm rumgeschmust, und ein Jahr später hat sie sich einen Rottweiler, ihr ehenmaliges Hauptangstobjekt, aus dem Tierheim geholt.

So kanns gehen und das sollte allen Hundeangsthabern Mut machen :-))

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elena14135,

verhalte Dich ganz  normal, dann wird der Hund Dir auch nichts tun. Frage den Besitzer, ob er seinen Hund anleinen kann, dann wird nicht´s schief gehen.

MfG Angelika

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