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Angst vor Hunden nehmen... Aber wie?

Frage von fraukausw fraukausw

Hallo,

mein Sohn ist 5 Jahre alt und hat wahnsinnige Angst vor Hunden. Wenn uns auf der Strasse ein Hund entgegen kommt (egal wie groß oder klein), müssen wir stehen bleiben und ihn beruhigen. Am besten ist wir wechseln die Strassenseite.

Das Kinder einen gesunden Respekt vor Hunden haben sollten und nicht auf jeden Hund zustürmen sollten um ihn zu streicheln, ist mir klar.

Als 2jähriger hatte er eine für ihn unschöne Situation mit dem Hund einer Bekannten. Dieser war grade ein halbes Jahr alt und hat sich so gefreut meinem Sohn zusehen, das er prompt in den Buggy auf seinen Schoss gesprungen ist. Seitdem hat er eine tierische Angst.

Seither versuche ich meinem Sohn einfühlsam klar zu machen, das Hunde ihm nichts tun wollen. Aber es gibt einfach keine Besserung.

Habt ihr vielleicht Tipps, wie man einem Kind die Angst nehmen kann?

Bin dankbar für eure Antworten!

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Antworten (16)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Lady5 Lady5

    das Problem ist , das dein Kind , obwohl es noch sehr klein war, es im unterbewusstsein sich eingeprägt hat und dies abzugewöhnen ist verdammt sehr schwer. Da ich selber Hunde habe und bei uns regelmäßig an die 6 KInder gerne bei uns vorbei kommen und mit den HUnden spielen wollen( Einverständnis von den Eltern) sehe ich , hat es auch damit zu tun, das man den Kinder und Tiere als selbstverständlich damit umgehen soll. Es kam mal eine Mutter auf der Straße auf mich zu , ich habe es schon gemerkt das dieses Kind angst hatte und die mutter nicht wusste wie sie ihr Kind beruhigen soll. Also blieb ich stehen, der Hund hat das Kommando " Platz" und bleib bekommen und habe bestimmt 20 min gebraucht , das dieses KInd sich beruhigt und ich sagte, er solle doch sich nur mal den Hund angucken und aus der Sicht vom Hund erzählt. Dieses Kind hat nach mehreren Wochen das Vertrauen zu diesem Tier gewonnen, das dieses Kind lacht wenn er den Hund sieht. Also ich würde dir raten, geh ins Tierheim und oder zur Hundeschule , dein Kind muss erstmal das Vertrauen zu einem Hund wieder haben, sonst nützt garnichts. Ich glaube , du als Mutter die auch ein Hund hatte, weiss wie man mit den Tieren umgeht und leider gibt es Hundebesitzer die schon kilometerweit rufen " der tut nichts" quatsch, jeder Hund der kann mal ausrasten, warum weiss keiner, also finde ich sollte man als Hunde besitzer als aber auch keine Hundebesitzer respektieren , das jeder eben anders ist. Ich wünsche dir viel viel Glück und ich denke du schaffst das schon:-)

    Kommentar von fraukausw fraukauswfraukausw

    vielen dank für deine antwort! ja, es hat sich im unterbewusstsein eingebrannt, leider... werde den rat mit dem tierheim oder der hundeschule auf jeden fall beherzigen... vertrauen ist das wichtigste, da geb ich dir recht... die hunde in unserem bekanntenkreis sind nicht "passend" für unsere situation... sie lieben kinder und zeigen es auch... und das ist zu viel für meinen sohn... wir kriegen das hin, da bin ich mir sicher... wir sind ein gutes team!

    Kommentar von jovana1959 jovana1959jovana1959

    Guter Rat von Lady , super Einstellung von dir , DH

    Kommentar von Lady5 Lady5Lady5

    Danke:-)

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    Antwort von Jademuschel Jademuschel

    Meinem Sohn ist etwas ähnliches passiert als er 2 Jahre alt war. Ein Hund kam auf ihn zugerannt und hat ihn vor Freude angesprungen und natürlich volle Möhre umgemäht. Der Schreck saß tief und ich wußte erst gar nicht was ich machen sollte. Aber die Hundebesitzerin damals war wirklich super. Erst mal hat sie sich entschuldigt bei mir. Mein Sohn hat nur geschrien da konnte sie sich gar nicht entschuldigen. Sie sagte aber sofort, das sie nun warten würde bis mein Sohn sich beruhigt hätte um ihm zu zeigen das ihr Hund ganz lieb wäre. Als mein Sohn sich beruhigt hatte, hat sie den Hund abgelegt und er sollte ihn streicheln. Der Hund ist wirlich brav liegen geblieben und mein Sohn war nicht mehr von diesem Hund wegzubewegen. Er hat sich sogar auf ihn gelegt und ihn geküsst. Das war so süß.

    Das ist genau das, was Du mit Deinem Sohn leider verpasst hast. Ich bin im Nachhinein total froh das es so gelaufen ist. So hat er absolut keine Angst mehr vor Hunden aber doch schon respekt vor allem vor freilaufenden Hunden. Genau das richtige Mittelmaß. Aber natürlich hätte auch das in die Hose gehen können.

    Ich würde versuchen Kontakt zu einer Hundeschule aufzunehmen die dir einen privaten Kontakt zu einem älteren seriösen Hund geben können, den das alles überhaupt nicht mehr interessiert. Da kann man sich dann langsam vorarbeiten.

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    Antwort von colalight colalight

    Wir hatten auch so ein Erlebnis mit unserer Tochter, als sie ca. 5 Jahre alt war. Da sprang sie ein freilaufender, riesiger Hund an und der Besitzer sagte den netten Satz " der tut nichts, brauchste keine Angst zu haben..." ( manchmal hasse ich Hundebesitzer...sorry, es gibt auch sehr nette, aber...). Heute ist sie 16 und hat immer noch einen gehörigen Respekt vor Hunden. Es wurde allerdings im Laufe der Jahre etwas besser. Wir haben da kein großes TamTam draus gemacht, sind immer ganz normal weitergegangen, wenn Hunde kamen. Am besten machst du da gar nicht so ein Riesending draus, wenn ein Hund kommt. Geh normal weiter, bleib nicht stehen, mach keine "Sondersituation" da draus. Wenn dein Sohn schreit, nimm ihn kurz auf den Arm, geh normal weiter, setz ihn dann wieder ab und sprich von was ganz anderem. Die langwierigen Erklärungen verstärken noch eher sein Gefühl, dass da irgendwas nicht stimmt.

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    Antwort von RosaSchelfeis RosaSchelfeis

    geh mit ihm zuerst zu einem gaanz lieben Hund + Herrchen der sich nicht aufdrängt.Regelmässig auf einen Hundeplatz zu gehen, ohne Zwang oder Berührung nimmt mit der Zeit die Angst

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    Antwort von himbeerrosa himbeerrosa

    Vielleicht kennst du jemanden mit Hund, mit dem/der ihr üben könnt? Ihr könntet zB einen gemeinsamen Hundespaziergang machen. So merkt dein Sohn, dass nicht von allen Hunden eine ständige Gefahr ausgeht.

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    Antwort von syringa syringa

    Mach mal einen Termin im Tierheim oder bei einem Hundekurs. Frag dort nach, wann sie Zeit haben, deinen Sohn mal an Hunde richtig heranzuführen. Das alles muss langsam und in Ruhe geschehen und ohne Zwang. Ich hoffe, du hast Erfolg.

    Kommentar von fraukausw fraukauswfraukausw

    danke dir für den Tipp!

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    Antwort von Donkie Donkie

    vielleicht mal einen lieben hund ausleihen!einen ganzen tag mit dem kind und dem hund verbringen!!spielen,kuscheln usw....

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    Antwort von auchmama auchmama

    ...ein Kindertherapeut könnte weiterhelfen. Es ist für einen Menschen überhaupt nicht schön, mit so einer übertriebenen Angst zu leben...LG

    Kommentar von kikkerl kikkerlkikkerl

    genau. in dem fall ist ein therapeut dringend notwendig,auch wenn es traurig klingt :-(((

    Kommentar von fraukausw fraukauswfraukausw

    finde nicht das es traurig klingt... wenn ich es nicht schaffe ihm die angst zu nehmen, muss halt ein fachmann ran... ich seh das nicht so eng...

    Kommentar von auchmama auchmamaauchmama

    ...gegen lästigen Husten unternimmt man doch auch etwas und dann ist man wieder froh...;-)))

    Kommentar von kikkerl kikkerlkikkerl

    stimmt....leider haben viel zu viele kinder panische angst vor tieren. manche haben einen grund dazu, andere wiederum auch nicht...

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    Antwort von Paulaleinchen Paulaleinchen

    Vielleicht solltet ihr es mir einem welpen versuchen, das süße kleine harmlose aussehen sollte deinen sohn überzeugen^^

    Kommentar von fraukausw fraukauswfraukausw

    das klappt leider nicht... klingt komisch, ist aber so... da macht er keinen unterschied... hund bleibt hund ;)

    Kommentar von Paulaleinchen Paulaleinchen

    echt? wahnsinn. war das erlebnis aus deinen augen denn so schockierend/prägend, dass er selbst vor kleinen welpen angst hat?

    Kommentar von fraukausw fraukauswfraukausw

    welpen sind meist noch wilder und unvorsichtiger... in meinen augen nicht... fands eher süß wie das kleine hundchen voller freude hochgehüpft ist... aber mein sohn fand nichts schönes dran...

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    Antwort von kikkerl kikkerl

    am besten mit einem psychologen reden. der weiss schon wie er ihm die angst wegnehmen kann. kann sein dass er dann aber einen respekt vor hunden behalten wird trotz therapie

    Kommentar von fraukausw fraukauswfraukausw

    respekt ist ja ok... aber wirkliche angst muss nicht sein...

    Kommentar von kikkerl kikkerlkikkerl

    eben drum sage ich ja, gehe mit dem kindi zu einem psychologen.hier könnte ich dir eine prima dame empfehlen die sich super damit auskennt.weiss ja nicht wo du wohnst :-(

    Kommentar von fraukausw fraukauswfraukausw

    ich werd einfach mal meine therapeutin fragen ob sie einen tip hat... wir sind ja therapieerfahren ;)

    Kommentar von colalight colalightcolalight

    Ich widerspreche ja ungern, aber ich habe eine andere Meinung. M.E. werden viel zu viele Kinder wegen Nichtigkeiten zum Therapeuten geschickt. Angst vor Hunden, Spinnen oder ähnlichem ist für mich absolutkein Grund, eine Therapie zu machen. Das sollte man wohl noch alleine in den Griff kriegen. Wenn Kinder sexuell missbraucht oder geschlagen werden, das ist ein richtiger Grund.

    Kommentar von fraukausw fraukauswfraukausw

    ich scheine wohl unfähig zu sein es selbst in den griff zu bekommen! wenn alles nichts hilft, warum sollte ich mein kind weiter quälen? und ich weiss das ein therapeut helfen könnte!

    Kommentar von kikkerl kikkerlkikkerl

    hallo??? das ist nun wirklich keine nichtigkeit!!! ein hund wenn er merkt dass jemand angst vor ihm hat fühlt sich bedroht und kann zubeißen!!!!!!!!

    jemals was von panischen angstzuständen gehört???

    Kommentar von fraukausw fraukauswfraukausw

    offensichtlich nicht! sonst käme nicht so eine aussage!

    Kommentar von colalight colalightcolalight

    Ich weiß sehr gut, was panische Angstzustände beim Kind sind. Ich war selber mit meinem Sohn wegen einer wesentlich schwerwiegenderen Sache beim Therapeuten, geholfen hat es jedoch null. Wir haben das Problem zu Hause mit viel Geduld selber in den Griff gekriegt. Sorry, aber jedes zweite Kind hat Angst vor Hunden und manchmal legen sich solche Phasen auch wieder. Ich weiß, dass ich mich mit meiner Meinung unbeliebt mache, aber so ist es nunmal.

    Kommentar von kikkerl kikkerlkikkerl

    cola entschuldigung du redest nur stuss!!!es gibt sehr viele anlässe dass man sogar mit kindern zum psychologen gehen sollte. natürlich sollte man das nicht übertreiben aber untertreiben sollte man auch nicht. Hast du jemals was von Phobien gehört????? anscheinend nicht sonst würdest du nichst sowas schreiben! wenn dir ein Therapeut nicht geholfen haben soll dann muss es nicht unbedingt an ihm gelegen haben.Kann auch sein dass er den Zugang zu euch-aus welchen grund auch immer-NICHT gefunden hat. In solchen Fällen sucht man sich einen anderen Therapeuten.wenn du weisst dass du dich mit deinen meinungen unbeliebt machst, dann lasse diese einfach und laberuns nicht voll mit deinen unfachlichen kenntnissen verschiedenen situationen!

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    Antwort von lullebutz lullebutz

    Es gibt Kynophobietherapeuten!!Schau mal im Internet nach.Glaube sogar die haben auch ein Forum.

    Kommentar von kikkerl kikkerlkikkerl

    genau das meinte ich auch ;-)

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    Antwort von Tibettaxi Tibettaxi

    Bei erwachsenen würde ich einen Therapeutehen empfehlen der mit NLP (neutro linguistischer programmierung) arbeitet. Funktioniert, ist effektuiv und nicht grausam (wie konfrontationstherapie)

    5 Min sitzung haben ausgereicht um jemandem seine spinnenangst dauerhaft zu nehmen.

    ob das bei kindern geht weiss ich nicht.

    googel matz nach dr. alexa mohl hier in Hannover und frag dort an

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    Antwort von Artie Artie

    Versuch ihm doch mal einen Plüschhund zu schenken, dann vielleicht Hundefilme schauen, wo Hunde sehr lieb dargestellt sind. Wenn er Interesse Zeit, könnte man einen ruhigen Hund suchen (am besten einen älteren und ruhigen, sowas wie einen Bassett oder einen älteren Golden Retriever), und dann mit dem Kind zusammen hingehen und es langsam anfassen lassen. Welpen sind zwar süss, aber doch recht ungestüm, das kann einem Kind Angst machen. Wenn er sich traut den Hund zu streicheln, dann am besten am Rücken, ich habe die Erfahrung gemacht, das ängstliche Kinder Hunde lieber streicheln wenn sie dabei von Ihnen nicht angesehen werden.

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    Antwort von Mausi2584 Mausi2584

    Vielleicht reagierst du unbwußt auch ängstlich und das überträgt sich auf deinen Sohn. Pass mal beim nächsten mal auf, dass du ruhig bleibst....

    Kommentar von fraukausw fraukauswfraukausw

    ich hab nie angst vor hunden gehabt... wir hatten früher selbst hunde als ich ein kind war... daher wirds definitiv nicht kommen...

    Kommentar von Mausi2584 Mausi2584Mausi2584

    ..das vielleicht nicht, aber kann es sein, dass du nervös wirst,wenn ein Hund in euere Nähe kommt, weil der Kleine eben Angst hat?

    Kommentar von fraukausw fraukauswfraukausw

    auf keinen fall... ich versuche so wenig wie möglich drauf zu reagieren, auch wenn er mir total leid tut... ich sag nur das er weiter laufen kann und das alles ok ist...

    Kommentar von Mausi2584 Mausi2584Mausi2584

    Wenn gar nix hilft, such doch mal nen Kinderpsychologen auf. Der sagt dir, wie du dich verhalten sollst und hilft dem Kleinen. Nicht, dass er später Konzentrationsstörungen oder sonst was bekommt dadurch.lg mausi

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    Antwort von Mariposa68 Mariposa68

    ich hab Angst vor Spinnen, die kann mir aich keiner nehmen.
    Denke, du solltest einen Therapeuten zu Rate ziehen.

    Kommentar von kikkerl kikkerlkikkerl

    spinnen sind nicht hunde. hunde können beißen wenn sie sich angegriffen fühlen. das tun sie auch leider wenn sie sehen jemand hat angst vor ihnen. schön dass du meine antwort beanstatdet hattest, warum auch immer...

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    Antwort von hundini hundini

    Schau mal auf die Seite keine Angst vor großen Hunden : http://www.hunde-helfen-kids.de/ . Aber auch einige Hundevereine bieten extra für Kinder was an. Alles Gute.

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