Angst vor Geburt - Was tun?

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11 Antworten

Rede mal mit der Heebamme oder dem Frauenarzt darüber.

Es ist normal, beim 1. Kind Angst zu haben. Aber Du darfst diese Angst nicht gewinnen lassen, sonst verkrampfst Du Dich bei der Geburt und die Entbindung wird schwerer.

Ich hab 3 Kinder zur Welt gebracht - Angst hatte ich nie. War eher neugierig auf die Kinder. Wir wussten damals nicht, was es werden würde.

Klar tat es weh. Mit der richtigen Atemtechnik (die wirdDir ja in der Geburtsvorbereitung gezeigt) waren die Schmerzen auszuhalten. Und: Sobald das Kind da war, waren sie sofort vergessen.

Das etwas passieren könnte, darfst Du Dir gar nicht ausmalen. Du bist bei den Ärzten und Hebammen im Krankenhaus gut aufgehoben.

Ob Du mal eine gute Mutter sein wirst, hängt davon ab, ob Du Dein Kind überbehütest oder ihm im richtigen Moment Freiräume zugestehst.

Richtig sagen kann man das erst, wenn die Kinder erwachsen sind und ihre eigenen Wege gehen. Meine Kinder haben mir - unabhängig voneinander - gesagt, ich hätte alles richtig gemacht.

Ich wünsche Dir und der kleinen Maus eine glückliche Zukunft.

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Ich war eigentlich ganz entspannt und hab mich darauf gefreut das ich nur noch 10 Tage bis zum errechneten Termin hatte und hatte mir auch keine weiteren Gedanken gemacht gehabt. Bis ih plötzlich 10 tage vor dem eigentlichen Termin einen Blasensprung hatte und war ab dem Moment mega aufgeregt und nervös wie es nun weiter geht, da ich noch keine Wehen verspürte. Diese haben er mitten in der Nacht (so gegen 2-3uhr) angefangen (so gegen neun Uhr abends war der Blasensprung) und dann dachte und sagte ich im Kreissaal in den Vorwehen liegend......"verdammt ich will n Kaiserschnitt" 😅 und zwischen 7 und 9 Uhr früh, als ich dachte es könnt schmerzentechnisch nicht schlimmer sein gings erst richtig los mit den Presswehen und der "austreibungsphase". 

Ja die Schmerzen haben es in sich aber sobald du deine kleine süße auf dem Bauch hast kannst du dich kaum noch an die Schmerzen erinnern und verspürst nur noch pures Glück.

Die Nachwehen sind dann nochmal etwas unschön aber auch das ist schnell vergessen 😄 

In März-April tu ich mir das zum zweiten mal gerne nochmal an, ich hoffe das es bei mein 2ten Wunder aucht alles gut geht 😉

Und immer schön mutig bleiben das übersteht ihr schon 🤗

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Bei der ersten Geburt war ich absolut verkopft und dermaßen verkrampft vor lauter Schiss, dass ich einen Geburtsstillstand mit anschließender Notsectio hatte. Rückblickend kann ich sagen, dass ich zusätzlich zum Vorbereitungskurs mehr natürliche Geburten hätte anschauen sollen, da gibts ja wirklich einmalig schöne und diese Frauen dabei zu beobachten hätte mir viel Kraft gegeben. 

Die zweite verlief absolut entspannt und schmerzfrei dank PDA, die mir RECHTZEITIG gesetzt wurde. Da wird gerne so lange wie möglich gewartet da die Wehen damit abflauen können. Ich hatte das Glück in der Klinik zu entbinden, in der mein Mann als OP-Pfleger arbeitet und war daher recht resolut in meinem Wunsch nach einer frühen PDA, man kannte sich ja und da gabs dann auch keine Diskussion. Globuli und Kirschkernkissen hätte ich denen fast hinterhergeschmissen während der ersten starken Wehen. 

Ehrlich, mit PDA hast du nichts zu befürchten. Und ohne haben's auch schon viele geschafft (meine Hochachtung übrigens!) , vertrau deinem Körper und später nach der Geburt deinem Bauchgefühl im Umgang mit deinem Baby. 

Falls du wegen Schmerzangst mit dem Gedanken an einen geplanten Kaiserschnitt spielst: hinterher sind die Schmerzen umso schlimmer, man kann sein Mamasein gar nicht richtig genießen und das in meinem Fall über Monate. So ein Geburtserlebnis ist völlig technisierte Fließbandarbeit, null Kuschelfaktor und Empathie, das Baby kann einem bei so einem traumatischen Start einfach nur leid tun (Sectios im Notfall natürlich ausgenommen). 

Nur Mut, eine Geburtsbegleiterin (Doula) wäre dir vielleicht auch eine Stütze. 

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Hattest Du keinen Vorbereitungskurs oder eine Hebamme, die nehmen einem normalerweise ganz gut die Angst. Am besten rufst Du also mal die Hebi an bzw. hast ja sowieso nun sehr dicht gesetzte Termine, und bring das zur Sprache. Du musst Dich entspannen und ausruhen. Außerdem ist jede Wehe Deine Freundin: sie bringt Dich Deinem Kind näher.

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Ist wohl eher normal, daß alle möglichen Ängste kurz vor der Geburt hochkommen - wirklich locker sind da Erstgebärende eher selten.

Die Wahrscheinlichkeit, daß "etwas schiefgeht" ist in Deutschland verschwindend gering, eher wirst Du in der Stadt von einem Löwen angefallen.

Und welche schmerzlindernden Maßnahmen und Medikamente möglich sind, wird rechtzeitig mit Dir besprochen und auch sicher das Mögliche gemacht, was nicht Dein Kind gefährdet

Nach der Entbindung wirst Du eine zeitlang noch von einer Hebamme betreut, die Dir viele Fragen beantworten und Tips geben kann - auch danach gibt es für junge Mütter eine ganze Reihe von Unterstützungsmöglichkeiten - Du wirst also nach der Geburt so oder so nicht mit allem alleingelassen

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Was will man da machen? Angst lässt sich nicht wegreden. 

Du kommst um die Geburt nicht drumherum und aufhalten kannst du Es auch nicht mehr. 

Versuche dich nicht zu sperren und hör auf die Hebamme, dann wird das schon.

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Rede mit deinem Mann darüber. Ich bin sicher er wird dich wunderbar beruhigen können! Klar hast du Angst, jede Frau hat Angst vor der Geburt. Aber ich kann dir eines sagen: Du schenkst einem Menschen dein Leben! Es wird sich lohnen und die Schwestern und dein Mann werden dich sicher gut betreuen!

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Du musst dir immer wieder vorsagen, dass es bald vorbei ist. Denk an danach. Die Wehen selbst sind machbar. Gibt ja zum Glück Pausen. Wenn es allzu schlimm wird, gibt es z.B. die Möglichkeit einer PDA. Ich hatte die bei meinen beiden Geburten, obwohl ich vorher ganz tapfer ohne Medis gebären wollte. Damit war es dann viel besser. Und die Sorgen MIT Baby... Lass es erstmal da sein. Evtl. verfliegen sie von selbst.

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Deine Angst ist berechtigt werden die meisten Mütter gehabt haben , rede mit deinem Mann/ Freund er wird dich unterstützen und zusammen steht ihr das ohne Probleme durch ,solltest dir nicht soviel sorgen machen das etwas schief geht das tut es nämlich bei den wenigsten ,ihr wart ja bestimmt auch bei einen vorbereitungs Kurs probiert das gelernte / gezeigte umzusetzen ,durch richtiger athmung wird alles erträglicher und die Hebamme im Kreißsaal wird dich auch bestmöglich unterstützen um eine schnelle unkomplizierte Geburt hinzugekommen . wenn du deinen kleinen Schatz das erste mal auf deinen Bauch liegen hast wirst du die schmerzen erstmal vergessen und fröhlich in das Gesicht deiner Tochter schauen , es ist ein unvergesslicher Moment ...

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Wäre es dir denn lieber, wenn du keine Angst mehr hättest, also nicht nur vor den wehen, sondern auch keine angst davor, dass nichts schief geht oder dass du keine gute Mutter sein wirst? Wenn ja, dann bräuchtest du auch vor nichts mehr angst zu haben. Wie wäre es damit? Genau, das wäre fatal, nicht wahr? Wie du siehst, hat unsere Angst eine ganz wichtige Funktion: Sie will uns vor allem Übel bewahren, ob das nun Schmerzen sind oder ein Unfall, das spielt keine Rolle. Sie ist deswegen unsere bzw. deine beste Freundin. Und je größer du Angst verspürst, um so näher ist sie bei dir. Da sie aber, wie zuvor erwähnt, gleichzeitig deine beste Freundin ist und dich immer vor allem Übel bewahren will, kannst du mit ihr sogar reden. Sage ihr z.b. "Hey, Angst, ist schon gut. Keine Panik. Das mit der Geburt und so, wird alles ganz gut und ok. verlaufen." Und dann nimmst du deine angst symbolisch an die Hand, wie du es eventuell mit einer deiner Freundinnen machen würdest und gehst mit ihr ein bisschen spazieren. Oder ihr legt euch bequem auf ein Sofa, je nachdem.

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Hallo :)

Es ist normal, dass du Angst vor der Geburt hast. Außer dir geht es noch vielen anderen schwangeren Frauen so. Du weißt nicht, was auf dich zukommt, du hast noch keine Ahnung davon, wie die Wehen sein werden und sowieso ist alles ganz neu und aufregend für dich.

Versuche dich ein wenig locker zu machen und rede mit deiner Hebamme oder auch mit deinem Partner und deiner Mutter darüber.

Lass dir eins gesagt sein: Die Wehen tun weh, ja! Aber du hast die Möglichkeit, Schmerzmittel zu bekommen und vielleicht hast du gar nicht so ein großes Schmerzempfinden. Alles wird gut!


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