Ist die Angst vor der Fahrstunde normal?

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9 Antworten

Immer schön lockerbleiben, der Fahrlehrer ist ja dazu da dir das in deinem Lerntempo beizubiegen und selbst wenn er dir 1000. das Selbe erklären muss.
Um gelassen bei der Fahrstunde zu sein solltest du ausgeschlafen sein, vielleicht nicht unter übermäßigem Koffein-/Tabaküberschuss stehen und nicht auf die Toillette müssen und ausreichend Zucker (von einer ausgiebigen Mahlzeit) im Blut haben um dich konzentrieren zu können (wie beim lernen). =)

Wenn du in einer Parklücke stehst, dann drückst du die Kupplung durch, gleichzeitig trittst du die bremse, startest den Motor, schaltest in 1. wenn dieser nicht sowieso schon drin ist, löst die handbremse, blinker setzen, schulterblick, lenken, kupplung schleifen lassen und rollst vorsichtig raus - wenn du zugeparkt wurdest musst du halt hin-/hermanövrieren.

Wenn du draußen bist rollst du ja, weil du die Kupplung schleifen/kommen lässt und gibst je nach Straße ordentlich/mäßig Gas (vorallem bei großen Straßen damit du zügig vom Fleck kommst um den Verkehr nicht zu behindern oder eine Unfallgefahr für nachkommenden Verkehr darzustellen.

Nach ca. 3-5m bzw. 10-15km/h (je nach Fahrzeug - 2000 Umdrehungen kannst du hochschalten. Schalte vor dem Abbiegen hoch/runter (ist reine Übungssache - versuche jedoch nicht zu oft aufs Tacho/Drehzahlmesser zu schauen - eher nach Gefühl - kommt mit der Zeit).

Um deinen FahrlehrerIn und die anderen Verkehrsteilnehmer nicht zu langweilen beschleunigst du immer zügig, um möglichst schnell auf die zugelassene Höchstgeschwindigkeit zu kommen, wenn es der Verkehr zulässt (bringt nach ein bisschen Übung und Selbstsicherheit auch Spaß - kleine Beschleunigungsrennen an der Ampel - aber nur so schnell wie erlaubt =)

Kreisverkehre: Schalte bei kleinen in 1. Gang, bei normalen bis großen in 2., wenn kein Auto im Kreisel ist und keine Fußgänger/Fahrräder kreuzen dann fahre in Kreisel an, ohne anzuhalten. Wenn sich ein Fahrzeug im Kreisel oder Fußgänger/Fahrrad nähert halte an (bremse, Kupplung - halten, runterschalten in 1. erst wenn du stehst), wenn frei ist wie beim anfahren (ohne blinker!).

Vor dem Rausfahren aus dem Kreisel, Blinker setzen, (evtl. Kupplung & Fuß zum Bremsen bereithalten) und Schulterblick nach Zweibeinern/-rädern halten - wenn frei ist normal weiterfahren. 

Vorallem bei Landstraßenkreuzungen zügig beschleunigen (kannst schön das Gas durchdrücken)  - Fahrzeuge kommen oftmals schneller als es aussieht, vorallem Motorräder, lieber länger warten als Risiken einzugehen.

Bei Autobahnauffahrten bestenfalls im 3./4. Gang einfahren, beim Einfahren auf den Beschleunigungsstreifen gucken ob Fahrzeuge von links kommen.
Dann ordentlich Beschleunigen - auf dem Beschleunigungstreifen gibts keine Geschwindigkeitsbeschränkung. Blinker, Innenspiegel, Außenspiegel, Schulterblick und Spurenwechsel wenn frei ist. Wenn nicht frei ist entscheiden ob man von rechts überholen kann (geht nur mit ordentlich Beschleunigungskraft - PS -  und den richtigen Gang), oder verzögern und gucken ob man hinter dem Fahrzeug einscheren kann. Wenn die Spur wirklich voll ist und man nicht vorbeikommt, auf der Beschleunigungsspur am Ende anhalten (passiert bei Stau/Feierabendverkehr gelegentlich).

Beim Anfahren bei der Ampel kannst du erst sachte Gas geben und nachfolgend/gleichzeitig die Kupplung kommen lassen - dann säuft dir der Motor nicht so leicht ab (haben mir zwei verschiede Fahrlehrer andersherum beigebracht - das mit dem Gas zuerst finde ich besser - kannst ja bisschen rumprobieren).

Versuche den Vorgaben deines Fahrlehrers nachzukommen. Wenn er unverschämt rummotzt (statt konstruktiver Kritik) kannst du auch mal zurückmotzen, wenn er schlechte Laune hat - immerhin bezahlst du ihn ja nicht er dich....
Mach dich nicht verrückt, versuche gelassen an die Sache ranzugehen.
aufgeregt sein und nichts falsch machen zu wollen ist völlig normal. Traue dich ruhig aufs Gas zu treten - lieber mit dem Fahrlehrer als alleine - so hast du wenigstens jemanden an der Seite der dich korrigieren kann.

Bin auch etwas zügiger in der (3. =´D) Prüfung gefahren, das hat den Prüfer so wachgerüttelt und angetan (obwohl ich 2x abgesoffen bin) im Gegensatz zu seiner vorherigen Prüffahrt: "Erst sind sie etwas schnell gefahren aber nach der Bemerkung ihres Fahrlehrer ob wir Rossi heute am Steuer haben sind sie vernünftig gefahren. Ihr Zügiges anfahren hat mich richtig wach gemacht im gegensatz zu dem Dulli der eben gefahren ist. So stelle ich mir ordentliches Autofahren vor!" =))))

Viel Spaß und Erfolg! Das wird schon! ;)

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Vom 1. in den 2. Gang bei 20km/h. Immer möglich rasch hochschalten.

An der Kreuzung stehst Du auf Bremse und Kupplung. Wenn es Grün wird Fuß von der Bremse und langsam Gas geben und den anderen Fuß langsam von der Kupplung. Gleichzeitig gefühlvoll mehr Gas geben.

Von Start-Stopp- Systemen hab ich leider keine Ahnung.

Und nur keine Angst haben. Der Fahrlehrer sitzt ja neben Dir.

Viel Glück

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Kommentar von apophis
18.03.2016, 08:49

Moment, Du schaltest erst bei 20 Km/h in den 2. Gang?

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Dein Fahrlehrer ist dafür da, dir beizubringen, wie du dich mit dem Fahrzeug vertraut machen und es sicher führen kannst. Wenn du Fragen hast, trau dich ruhig, ihn zu fragen. Genauso solltest du sagen, wenn du dich überfordert fühlst und einen Schritt langsamer machen möchtest.

Mir wäre das für die erste Stunde nicht zuviel gewesen. Aber Menschen sind unterschiedlich, deswegen solltest du dich nicht stressen. Jeder hat sein eigenes Tempo!

Wovor hast du Angst?! Niemand verlangt von dir Perfektion, gewisse Fehler zu machen ist anfangs doch völlig normal und kein Drama. Du wirst dich sicher nach einiger Zeit besser fühlen und Spaß am Autofahren haben. :)

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Ich bin damals sofort, ohne irgentwelche vorübungen direkt in den stadtverkehr gestartet.
Beim autofahren wird man halt sofort mit der straße konfrontiert. da knn man nicht mal einen teil weg lassen.

Aber glaub mir, das meiste wirst du bald ziemlich intuitiv drauf haben. Fahren ist an sich eine sehr einfache sache, man braucht nur ein wenig übung. Deswegen ist es gut, das dein fahrlerer dich direkt so viel machen lässt

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Naja, dass Du sofort hinters Steuer musstest, ist ganz normal. Mit Trockenübungen lernt man das ja nicht.

Ansonsten ist das auch relativ normal, auch dass es Dir anfangs zu viel vorkommt. Das legt sich mit den Stunden aber, das meiste machst du später ganz automatisch.

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Ich musste damals auch sofort mitten in der Stadt direkt in den Berufsverkehr, obwohl ich noch nie hinterm Steuer gesessen hatte. Ich hatte total weiche Knie und war genau wie du erst mal total durch den Wind.

Kuppeln und Schalten habe ich auch nicht gleich beim ersten Mal verstanden. Aber das wurde mit jeder Fahrstunde besser und so wird es auch bei dir sein. Mach dir nicht unnötig Druck. Wenn du etwas nicht weißt, dann frag deinen Fahrlehrer, dafür wird er bezahlt.

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Du kannst dich ja mal mit deinen eltern zu einem verkehrsübungsplatz begeben.

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Natürlich musstest Du gleich hinters Steuer, wie willst Du denn sonst fahren lernen?

Den 1. Gang benutzt man zum Anfahren, dann schaltet man sofort in den 2. Gang. Das machst Du nach einer Weile automatisch. Ging doch anscheinend ganz gut. lg Lilo

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Bei meiner ersten Fahrstunde war es eigentlich genau so wie du es auch hattest also denke ich das es im großen und ganzen normal ist soviel zu machen.

Und selbst wenn du Rollen solltest.. Keine Angst der Fahrlehrer Sitz doch genau neben dir. :)

Und herzlichen Glückwunsch zur Theorie Prüfung :)

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