Frage von AlinaMina, 126

Angst vor der Zeugenaussage?

Ich muss übermorgen zu Zeugenaussage und ich habe irgendwie Bammel davor.. Ich hab sowas noch nie gemacht.. Ich muss gegen einen Unfall aussagen in den ich nicht verwickelt war also ich habe ihn nur gesehen und die Polizei gerufen.. Ich nehme meinen Papa mit weil die Polizei meinte das ich ein Elternteil mitnehmen darf.. Was passiert da denn so?

Antwort
von Interesierter, 64

Davor brauchst du keine Angst zu haben.

Du sagst einfach wahrheitsgemäß aus, du dichtest nichts hinzu, du lässt nichts weg und wenn du dir bei irgend einem Punkt nicht sicher bist, sagst du das genauso.

Damit bist du immer auf der richtigen und sicheren Seite.

Expertenantwort
von Dommie1306, Community-Experte für Polizei, 68

Hallo,

ruhig Blut, wir beißen nicht:)

Als Zeuge musst du noch weniger Angst vor deiner Aussage haben. Solange du unter 18 Jahre alt bist steht dir, wie der Kollege bereits richtig gesagt hat, die Anwesenheit eines Elternteils zu.

Du gehst einfach auf die Dienststelle, meldest dich bei dem wachhabenden Kollegen an und sagst, dass du zu Kollegen XYZ wegen einer Zeugenaussage geladen bist. Entweder wirst du gleich zu ihm gebracht, oder du nimmst kurz Platz und der Kollege holt dich dann ab.

Dann werden deine Personalien festgestellt und du erzählst einfach locker von der Leber weg, an was du dich bzgl. dem Unfall noch erinnern kannst.

Anschließend wird dir der Kollege noch ein paar Detailfragen stellen - das tut er nicht, weil er dir nicht glaubt, sondern weil bestimmt schon andere Aussagen vorliegen und er diese einfach verifizieren muss... also frägt er vielleicht Sachen, die du nicht als wichtig wahrgenommen hast...

Wenn du irgendwas nicht mehr weißt, dann sag das einfach so. Wenn du dir nicht sicher bist, dann kannst du auch das sagen... nur was du sagst, darin solltest du dir sicher sein:)

Alles kein Hexenwerk, du bist vermutlich nach 30 Minuten wieder draußen...

Antwort
von torfmauke, 82

Ruhig Blut, da wird Dir nicht der Kopf abgerissen. Du sollst aussagen, was Du gesehen hast, nicht mehr und nicht weiniger. Das ist keine große Sache, solange Du nichts hinzufügst oder weglässt, kann Dir nichts passieren. Wenn Du Dich an etwas nicht mehr erinnern kannst, dann sagst Du das auch einfach ganz deutlich, dafür kann Dir auch nichts passieren. Viel Glück!

Antwort
von SeLfMaDeHuStL3R, 63

Sie werden dir diverse fragen stellen über hergang und auffälligkeiten vor während und nach dem unfall.es steht dir im übrigen jederzeit frei die aussage zu verweigern.

Kommentar von torfmauke ,

Aussageverweigerung besteht nur gegenüber direkten Verwandten!

Kommentar von priesterlein ,

Nein, wie kommst du darauf? Zeugen haben kein Verweigerungsrecht, sofern es nicht um die mögliche Belastung eines nahen Familienangehören oder ihrer eigenen Person geht.

Kommentar von SeLfMaDeHuStL3R ,

Ja das ist richtig habe ich wohl nict genau genug ausgedrückt.es gibt die möglichkeit zu sagen das man zum hergang nichts sagen kann.nachweisen kann dies einem keiner ob es stimmt oder nicht.es sei denn du hast am unfallort schon etwas anderes gesagt.

Kommentar von Interesierter ,

Wo siehst du hier ein Zeugnisverweigerungsrecht?

Antwort
von priesterlein, 41

Du wirst gefragt, was du gesehen, gehört, gerochen, gefühlt  oder geschmeckt hast. Jemand will wissen, was passierte, und ist über jede Person froh, die etwas gesehen hat und die man dazu fragen kann.

Antwort
von 21031997, 46

Er fragt , du antwortest. Keine Sorge ist völlig harmlos.

Ich war alleine mit einem Polizisten in einem Raum also da brauch man wirklich keine angst haben ;)

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