Frage von BrotAusDerDose, 179

Angst vor der Vergänglichkeit des Lebens?

hallo! Ich weiß es ist schon sehr spät (oder früh am Morgen...wie mans nimmt) aber genau das ist mein Problem! Ich leide seit einigen Wochen unter extremer Schlaflosigkeit. Ständig habe ich das Gefühl den Tag nicht genug genutzt zu haben. Ich sauge alle Informationen, die es über diese Welt zu entdecken gibt in mich auf, sei es Geschichtswissen, die Kulturen aller erdenklichen Länder, Musik, Kunst, Bücher, Filme und mir kommt es so vor, als gäbe es einfach zu viele tolle sehenswerte und wissenswerte Dinge aber viel zu wenig Zeit! Besonders schlimm ist dieses Gefühl, wenn ich meine Zeit verschwenden muss um auf etwas zu warten wie Zug oder Ähnliches oder den ganzen Tag nur an der Uni verbringe. Ich habe vor einen Jahr mein Abitur mit einem sehr guten Schnitt gemeistert und bis dahin dachte ich immer die Uni wäre das große Ziel auf das ich hinarbeite. Einen gut bezahlten Job bekommen. Aber jetzt habe ich öfters Berichte von Leuten gelesen, die z.B. in Altenheimen arbeiten und dort unmittelbar mit dem Tod konfrontiert sind. Dort heißt es andauernd, die Sterbenden würden am häufigsten beklagen, zu viel gearbeitet zu haben und zu wenig gelebt. Ich habe solch eine Angst nicht alles, was ich erleben will auch zu erleben!! Wie kann ich dieses Gefühl nur eindämmen? Bitte helft mir!!!!

Antwort
von DelilahGirl, 116

Dann mach einfach das worauf du Lust hast oder mach etwas total verrücktes.

Geh Bunjee springen oder irgendwas oder bei dir würd ich empfehlen mach ein Auslandsjahr oder so und mach dich nicht alle dass du dasunddas tun MUSST DU entscheidest über dein Leben^^

Antwort
von schlonko, 90

Das Problem ist nicht, dass Du zu wenig Wissen in Dich aufsaugst. Du bist wissbegierig, und das ist ja auch gut so. Wissen ist Macht. Information ist die Währung der Zukunft (wenn nicht schon der Gegenwart), Information sichert Machtstrukturen, Unwissenheit hält klein. Soweit alles richtig.

Doch wohin mit all dem Wissen? Was nützt Dir das im Angesicht des Todes? Dust in the wind. Puff, und aus.

Du suchst also nach einem Sinn im Leben. Hier denkt man unweigerlich an Spiritualität. Der Seele Nahrung geben. Wie geht es weiter? Wie kann ich mich darauf vorbereiten? Und gibt es "mich" überhaupt? Ist nicht alles ein Traum?

Antwort
von 4Play2game, 76

So ist nun mal das Leben.
Wir arbeiten um zu leben&wir leben um zu arbeiten.
Kind sein, Schule, Abitur, Uni, Studium, Beruf&Karriere, Heiraten, Kinder bekommen, in Rente gehen, Opa/Oma werden, letzten Jahre genießen, sterben. The was of life, sein System, dass es schon seit hunderten Jahren gibt. Was man dagegen tun kann? Aus dem System ausbrechen, das wie Menschen selbst erschaffen haben. Man selbst sein.

Kommentar von BrotAusDerDose ,

ja, ich wäre so gerne mehr ich selbst. doch wie soll das möglich sein, in einer Welt in der Geld so wichtig ist?

Kommentar von 4Play2game ,

Das ist eben schwierig, da wir uns seit unserer Geburt and dieses System anpassen und damit aufgewachsen sind, es nicht anders kennen. Geld regiert die Welt. So War das und wird es leider immer bleiben. Ich denke, es wäre gut, wenn du eine Person hast, mit der du über solche Dinge, die dich plagen, reden kannst. Vielleicht überlege mal über eine Reise nach Neuseeland nach, eine Landschaft, in der du den kalten Wind spürst, Aussicht übers kalte Meer und die Felsigen Landschaften hast, der Moment, wenn du deine Seele baumeln kannst und die Pflichten des Lebens vergisst, um du zu sein, in deiner Welt.

Antwort
von iceCristallx, 95

Geh bitte in Therapie... Ich hatte genau das gleiche und habe nen knappes Jahr meines Lebens mit sorgen machen verschwendet weil ich es nicht getan habe

Kommentar von BrotAusDerDose ,

was wurde dir dort erzählt?

Kommentar von iceCristallx ,

wie gesagt ich war nie in Therapie. denke du lernst wie sinnlos das alles ist ^^

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