hallöchen ihr lieben, ab dienstag muß ich für sechs wochen in die reha, bin im winter ein paar mal zusammengeklappt wg. häusl stress (mein vater war pflegefall, wurde rund um die uhr versorgt; er starb im januar) und stress auf der arbeit (41 km einf. anfahrt, fahrdienst bis 19.00h, betreuung von verhaltensauffälligen jugendlichen, kein betriebsklima) . habe die kur einmal verschoben, weil es dienstlich nicht passte. tja und jetzt ist es soweit und ich schiebe panik und würde am allerliebsten daheim bleiben. aber ich denke, das geht nicht so einfach. habe einfach angst, solange von daheim weg zu sein, angst vor dem was auf mich zukommt und angst, dass ich das nicht packe. vielleicht hat shon mal jemand von euch eine reha gemscht, wäre nett, wenn ihr mir was über eure erfahrungen mitgebt. ach so: habe mir die kurklinik per internet und im prospekt angeschaut, sieht okay aus, aber wer präsentiert nicht seine schokoladenseiten... danke für eure hilfe
Antworten (10)
-
3Antwort von
LissaLissa
Freu dich, dass du aus der angespannten Situation dorthin entfliehen kannst.
Vermutlich musst du es erst wieder lernen, dich um dich zu kümmern und dich richtig wahrzunehmen.
Dabei hilft eine solche Reha wirklich gut.
-
2Antwort von
bima1010bima1010
da hast du aber ganz schön viel durchgemacht, tut mir echt leid für dich. gehe zur reha, sicherlich sind die ersten tage schwer, aber wenn deine therapien, welche du sehr benötigst, beginnen wirst du sehen wie schnell die zeit vergeht. eben dort wirst du gestärkt und erlernst wie du den allteag wieder meistern kannst. vel erfolg
Kommentar von
aggieaggie dankeschön.
-
2Antwort von
ziuwariziuwari
alle, die ich kenne, waren zufrieden mit der reha... wirst auch Du sein, denke ich mal
Kommentar von
aggieaggie viele die ich kenne haben ihre zeit mehr oder weniger in der reha "abgesessen". danke für deine antwort
-
-
2Antwort von
lenticularislenticularis
nicht böse gemeint: deine angst bekräftigt nur noch mehr, dass du diese kur brauchst. sie wird dir sicher gut tun!
Kommentar von
aggieaggie das sag ich mir ja auch ständig....
-
1Antwort von
xluckystar Ich habe nach einer Krebserkrankung eine REHA machen müssen und konnte mir nicht vorstellen, vor meiner schon 17-jährigen selbstständigen Tochter auch nur einen Tag weg zu sein. Ich hatte totale Angst vor Heimweh und was alles kommt, ich kann nur sagen ich habe jeden Tag genossen und mich auch verwöhnen lassen. Es war toll nur an sich zu denken und nicht für andere da zu sein. Ich habe im Jahr danach gleich noch eine REHA gemacht und würde sofort wieder fahren. Du schaffst das, lass dich verwöhnen und denk mal nur an dich:-))
Kommentar von
aggieaggie dankeschön und alles gute an dich, insbesondere gesundheit.
-
1Antwort von
tabbenbaertabbenbaer
für jemand wie dich, der ständig verantwortung übernimmt und auch oft überfordert wird/wurde, ist es natürlich extrem schwer, sich in die rolle desjenigen einzufinden, für den endlich mal was getan wird! genau genommen dürfte dich ängstigen, dass du auch einmal schwach/der patient sein sollst/wirst. das verstehe ich sehr gut. ich hatte mal nach einem unfall eine unfreiwillige 4tägige pause im krankenhaus. in der nacht, als ich eingeliefert wurde, fand ich die aufnahme total überflüssig und wollte sofort nach dem nähen wieder nach hause. aber als mir am nächsten morgen das frühstück am bett serviert wurde und der kopf schmerzte, konnte ich mich schon besser damit anfreunden, noch ein paar tage da zu bleiben ;-)
du kannst nicht wissen, wie gut dir die reha tut, wenn du es nicht ausprobierst. und am ende kann dich niemand gegen deinen willen dort festhalten. wenn es dir wirklich nicht gut tut, fährst du halt einfach wieder heim!
ich wünsch dir eine erholsame zeit mit vielen neuen anregungen und vor allem entspannenden momenten.
Kommentar von
aggieaggie dankeschön für dein verständnis. überigends kenne ich deine situation von einem 5 tage aufenthalt im kh. nach dem schmerztropf war die welt für mich wieder okay, aber dann.....
-
1Antwort von
HeidihopsHeidihops
Ich war letzen Herbst in der Reha. Hatte davor auch Panik. Mein Mann und die beide Mädels (damals 12 und 3 Jahre alt) zu Hause lassen ins "ungewisse" fahren. Grausame vorstellung. Doch schon am Bahnhof lernte ich eine nette Frau kennen, die, so wie es der zufall wollte in die gleiche Klinik fuhr. Und auch während der Reha habe ich neue Freunde gefunden. Wir haben nicht nur was für unsere Gesundheit getan, sondern auch jede menge Spaß gehabt. Beim Abschied kullerten die Tränchen. Ich werde diese Zeit nie vergessen. Von mir aus könnte nächste Woche wieder los gehen. Also Kopf hoch. Die Angst davor, nicht zu wissen was auf einen zukommt ist nach spätstens einem Tag wie weg geblasen.
Also
Kommentar von
aggieaggie danke fürs mutmachen. vielleicht stell ich mich auch nur an..
Kommentar von
HeidihopsHeidihops Nein, du stellst dich nicht an. Ich kenne diese Angst. Haben wir nicht alle Angst vor dem Ungewissen?!
Wenn du erst mal da bist ist die Angst wie weggeblasen.
-
-
1Antwort von
wurzeldackelwurzeldackel
na hör mal, du solltest luftsprünge machen das du dich endlich mal erholen kannst.vormittags mußt du zu einigen anwendungen,bäder massagen und so,nach dem essen hat man freizeit oder man muß vielleicht noch die ein oder andere anwendung machen.am wochenende hat man meistens zeit für sich.du solltest dich freuen,viel spass,ich beneide dich jetzt schon...-)
Kommentar von
aggieaggie mitkommen????!!!
Kommentar von
wurzeldackelwurzeldackel wenn ich zeit hätte würde ich glatt mitkommen...-)
-
1Antwort von
SchokolindaSchokolinda
was denkst du, dass dort passiert? ein bisschen sport und entspannungstraining, ein paar gespräche, und fertig.
-
0Antwort von
RLVerkauf Hallo,
ich bin gerade in einer Reha in Damp. Muss einmal im Jahr los, lass das alles auf Dich zukommen und denke mal richtig an Dich, die helfen Dir bestimmt. Nur Mut
naja, jetzt momentan ist die situation ja wieder entspannter. hätte das auch im winter nicht gemacht. kann aber dem gedanken, sechs wochen "aus der welt" zu sein, nichts positives abgewinnen. danke für deine antwort
Wenn du erst einmal da bist, werden dir die sechs Wochen irgendwann kurz vorkommen.