angst vor der geschlossenen?

... komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Mit Recht hast du Angst davor. Nach deinen Ausführungen wäre es wohl besser das du mal ne Zeit weg gesperrst würdest, nur um dich vor dir selbst zu schützen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Alles Unbekannte macht Angst. Angst führt zu Blockaden. Blockaden verhindern Entwicklung.

Ich kann keine Freiheit erkennen in der Situation, die du hier beschreibst: Selbstverletzung, Drogenmissbrauch usw.

Wenn du trotz Angst offen bleibst für neue Begegnungen und Erfahrungen, wirst du möglicherweise an echter Freiheit gewinnen. Auch wenn das heißt, ein bisschen Zeit in einer >geschlossenen< Station zu verbringen.

Das ist weder ein Gefängnis noch eine Hölle, sondern ein geschützter Raum, in dem du erst einmal zu dir kommen kannst und die Chance bekommst, dich dann in Richtung Gesundheit und Freiheit zu entwickeln. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von sarinajaus
30.10.2016, 10:05

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit 18 auch schon dort war. Man kommt verstörter wieder raus als man reingekommen ist.

0
Kommentar von Seanna
30.10.2016, 11:19

Ich kann bestätigen was Barbara hier sagt und nur dementieren, was sarina sagt. // Sicher gibt es auch Patienten, die dort verstört rauskommen, aber es gibt auch ganz viele, denen es hilft. // Und nicht zuletzt kommt man ja nicht auf die Geschlossene und wird nach 6 Wochen allein auf die Straße gesetzt, sondern idr folgen Behandlungen im stationären, teilstationären oder ambulanten Setting, so dass die Geschlossene nur ein Anfang ist, um den Patienten erst mal abzuschirmen von allen negativen Einflüssen damit Ruhe einkehrt und ihn auch abzuholen wo er steht. Psychotherapie ist in den meisten Krisenzuständen ja gar nicht möglich.

0

du kommst nicht in eine Geschlossene ausser du wünscht es.
Erst mal wird in einer Tageseinrichtung versucht positiv auf dich einzuwirken.
Geschlossene Abteilungen sind für Personen gedacht die sich bereits viel schlimmeres angetan haben. Wie mir scheint bist du eher gesprächsbereit und es reicht eine begleitende Gesprächstherapie.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In die geschlossene kommst du in der Regel nur wenn du eine akute Gefahr für dich oder andere darstellst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich finde, wenn man einen klaren Kopf hat, kann man sich auch eher wie ein zivilisierter Mensch verhalten und sich auf ein Gespräch mit netten Psychologen freuen, weil man auch ganz bestimmt nicht fürchten muss, in die Geschlossene zu kommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Jeder Außenstehende wird erkennen, dass es in Deiner derzeitigen Verfassung wohl das beste für Dich wäre, wenn Du für ein paar Wochen Deine Freiheit aufgibst.

Du schreibst zwar, dass Du Deine Freiheit schätzt und liebst, das glaube ich aber nicht, sonst hättest Du doch  nicht so selbstverachtend gehandelt. Du kannst selber nicht auf Dich aufpassen, also gib das Zepter ab, lass das Leute tun, die Dir helfen wollen.

Ich glaube nicht, dass man Dich ohne dass Du es auch willst, einfach in diese Abteilung steckt. Aber wäre das derzeit nicht das beste?

Seit wann hast Du denn schon solche massiven Probleme? Und wie alt bist Du eigentlich?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Warum solltest du in die Geschlossene kommen? Da kommen nur schwere Fälle hin, die eine Gefahr für sich oder andere darstellen. 

Wenn du allerdings dauerhaft Zeug in die reinkippst, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit. 

Bleib ruhig und lass es auf dich zukommen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Dann warte das Gespräch mit dem Psychiater ab, der wird dir alles genau erklären. Er wird dir Hilfe anbieten, die du annehmen solltest, deiner Gesundheit zuliebe

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn ich das so lese, wäre es gar nicht mal so falsch.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du kannst bei dem Gespräch ja sagen, dass Du nicht in die Geschlossene möchtest, sondern einen freiwilligen stationären Aufenthalt vorziehst. Wenn Du dem Arzt begreiflich machst, dass Du gewillt bist, die Therapie zu machen, wird es vermutlich auch keinen Grund geben, Dich in der Geschlossenen unterzubringen. Aber so wie Du reagierst, scheint es tatsächlich nötig zu sein, dass Du Hilfe bekommst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du wirst die Freiheit danach noch immer sehr lieben. Ich war in einer, und es war super. Auch ich liebe die Freiheit enorm, und haute überall ab, bevor ich dorthin kam. Dort war's gemütlich. Natürlich nicht nur schön, doch ich habs durchgehalten und ne andere Sicht auf Freiheit gewonnen.

Freiheit ist übrigens auch ein Begriff für keine Abhängigkeit! Denn ich glaube, das Ritzen oder die Depression machen nicht  frei! (;

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

*Psychiatrie

Sofort eingewiesen wirst du, wenn du dich oder andere gefährdest. Es macht den Anschein als ob es so ist, also wirst du abwarten müssen, weil es auch sein kann, dass du doch nicht musst, weil es aus deren Sicht vielleicht doch nicht so schlimm ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

also dein bericht ist total unübersichtlich. am besten schreibst du ihn nochmal, damit man auch weiß, um was es geht. du hast den ganzen tag zeit, über dein leben nachzudenken. es wäre gar nicht schlecht in die psychatrie zu gehen, ansonsten mach vorschläge, wie du dein leben in griff griegen willst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?