Frage von SilentDeadPain, 77

Angst vor der Dunkelheit, Was kann ich machen?

Hey liebe Community!

In letzter Zeit habe ich wieder vermehrt Probleme mit der Dunkelheit! Früher, als kleines Kind, ging das sogar oft soweit, dass ich Nächte lang nur durchgeheult habe...Ich weiß nicht, vor was genau ich damals Angst hatte, jedenfalls wurde es dann immer schlimmer. Mit dem zunehmendem Alter wurden auch meine Ängste, Träume und Gedanken schlimmer. Sobald es dunkel wurde, ich niemanden mehr um mich hatte, musste ich an Mörder, Entführungen oder was auch immer denken! Dann haben wir mein Zimmer umgeräumt und alles lief gut! Bis jetzt. Seit ein 1-2 Monaten verspüre ich wieder vermehrt Angst wenn es dunkel wird. Sei es wenn ich Nachts auf die Toilette gehe und irgendwo der Fenstervorhang oder was auch immer nicht zugezogen ist, ich dann einen gewissen Verfolgungswahn bekomme, ich höre dann Schritte, renne teilweise wie verrückt zurück ins Bett, kauere mich dann unter die Decke und starre oft Stunden lang nur auf die Zimmertür, als würde jeden Moment jemand reinkommen!

Kann mir jemand sagen, woran das liegt und was ich machen kann? Ihr würdet mich wirklich sehr helfen...LG Ich

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Bellavita71, 24

Solche Angstphänomene kommen gerne in der Pubertät vor und Jungs sind davon fast mehr betroffen wie Mädchen. Du hast eine sehr blühende Phantasie und kannst Dir Dinge bildhaft vorstellen. Dies kann auch eine Begabung sein, nur in Deinem Fall blockiert es Dich, macht Deine Angst noch viel größer und verhindert, dass Du an etwas Schönes denken kannst, denn das würde Dich schon ablenken.

Angst ist ein Schutzmechanismus vom Körper und eigentlich musst Du Dir nur bewusst machen, dass Du nicht in Gefahr bist. Da lauert nichts unter dem Bett oder hinter dem Schrank. Dunkelheit ist nur eine Tageszeit und Geister habe ich persönlich noch nie gesehen. Aber wenn Adrenalin mal im Blutkreislauf ist, dann reagiert der Mensch darauf und Du in diesem Fall sehr panisch.

Du solltest Dich eine Zeit lang von schlechten Nachrichten, irgendwelchen spannenden Filmen oder Youtube-Videos fernhalten. Lege Dir ein Witzebuch neben das Bett, solltest Du das Handy nachts einschalten, dann nur schöne Seiten aufrufen, die Dich wieder runterkommen lassen. Versuche an schöne Dinge zu denken. Das ist wirklich wie ein Training, was Dein Gehirn umfunktioniert. Lasse ein kleines Licht nachts brennen (bitte keine Kerzen!) aber sorge dafür, dass Du genug Schlaf abbekommst, denn zu wenig Schlaf kann auf das Gehirn wie eine Droge wirken und macht schlechte Empfindungen noch viel schlimmer!

Sollte es mit Deinen Ängsten nicht besser werden, würde ich Dir wirklich raten, einen Arzt aufzusuchen und eine Psychotherapie mitzumachen. Und das ist auch nichts schlimmes, sondern Du musst für Dich sorgen!

Es gibt den Begriff der "sich selbst erfüllenden Prophezeiungen". Schlechte Dinge die man sich einredet können geschehen, aber ebenso gute Dinge! Du hast es selbst in der Hand was Du zulässt oder nicht! Du entscheidest! Und das ist nichts anders als eine Übung.

Dir alles Gute!

Antwort
von FruityGirl, 21

Es tut mir Leid das zu hören. Es muss schlimm sein, einen Nacht mit Angst zu verbringen.
Ich hatte mal so ein ähnliches Problem: hatte wenig geschlafen und mein Freund hat dann von seltsame Sachen geredet und von Geistern und so war ich die ganze Nacht wach und habe erst um 9 Uhr morgens geschlafen. Bei mir lags daran, dass ich wenig und schlecht geschlafen hatte zuvor und deshalb meine Nerven schwach waren.
Ich denke, das könnte bei dir ähnlich sein. Dass deine mentale Gesundheit etwas Hilfe braucht, damit meine ich einfach, dass du nicht verrückt bist, sondern so wie beim Körper die Gesundheit. Dh. dein Selbstbewusstsein wird stärker und du kommst besser mit Stress klar, sowas meine ich hier mit mentaler Gesundheit.
Geht es dir den gut oder hast du Stress? Vielleicht ein Trauma von etwas das mal passiert ist? Am besten du redest mit jemandem darüber und wenn du dich nachts nicht sicher fühlst, lass ein Licht an und überleg dir, was dir helfen könnte (einkuscheln ins Bett, ruhige Musik oder das Geräusch von Regenprasseln -> http://napuru.com//index.php?a=explore ).
Ich glaube, das was du beschreibst ist eine psychische Erkränkung, also dass du Angstattacken hast und dich nicht sicher fühlst. Das ist nicht schlimm und muss ja auch gar nicht stimmen, aber was dir helfen könnte wäre auch, wenn du z.B. einen Selbstverteidigungskurs machst und dich selbst daran erinnerst, dass wenn jemand dich angreifen würde, könntest du dich verteidigen und du kannst schreien und nach Hilfe rufen. Mit positiven und schönen Filmen könntest du diese Angstgedanken etwas verbannen und lass dich nicht wieder darauf ein, du weißt, dass du sicher bist. Umgebe dich mit schönen Erinnerungen und versuche positiv zu denken, dass stärkt deine "mentale Gesundheit" und auch dein Selbstbewusstsein, du wirst dich stärker fühlen und ich hoffe, dass du dann besser schlafen kannst.
Du kannst auch einfach früher ins Bett gehen und schlafen wenn du müde bist, und nicht noch dies und das machen und bis tief in die Nacht am Handy sein.
Falls du aber spät nachts wieder Angst hast, schreibe deiner Freundin oder Freund, vlt sind sie ja zufällig wach. Oder schau dich hier um, es ist *immer* noch jemand anderes wach. Meistens bin auch ich noch wach, du kannst mir schreiben, wenn du willst! ♡ Oder schau einfach mal auf ein paar sozialen Netzwerken vorbei, da findest du bestimmt jemanden und es gibt viele Menschen (z.B. Amerikaner bei denen es gerade mal 6 Uhr abends ist wenn bei uns Mitternacht ist), die du anschreiben kannst und mit denen du reden kannst. Ich kann dir Google+ empfehlen (:

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen und deine Angst wird nicht schlimmer!

Antwort
von wordsmith, 20

Wenn man Angst vor der Dunkelheit hat, kann es sehr wahrscheinlich daran liegen, dass der Mensch im Dunkeln nichts sieht und sich nicht sicher fühlt dadurch.
Ich habe das früher auch mal mitgemacht, nur ich wurde sogar im Zimmer eingesperrt dabei - was denkst du, wie groß meine Angst da war?

Ich war dann kurze Zeit in Therapie, weil ich dadurch Angstzustände hatte - und nun? Alles ist gut, ich habe keine Angst mehr nachts bzw. vor der Dunkelheit.

Therapien helfen und ich rate dir, das behandeln zu lassen. Das ist echt nicht schlimm! Man wird da auch nicht gequält oder sowas (ich spreche aus Erfahrung) und dir wird sehr geholfen - im Nachhinein lohnt es sich!

Ich wünsche dir viel Glück! Du schaffst das! Wenn ich das als Kleinkind geschafft habe, schaffst du das erstrecht! :)

wordsmith

Antwort
von hdsdgfghl, 17

Wenn du den Grund dafür nicht findest, würde ich sagen: Konfrontation.
Mach viel Sport und Anstrengendes den Tag über.
Leg oder setz dich den Tag über nicht auf's Bett und lege dich erst hin, bis du wirklich totmüde bist.

Lasse das Licht aus, leg dich hin.
Wenn du sehr, sehr müde bist, wird dir die Dunkelheit egal sein & du schläfst einfach ein.

Die Erfahrung "Das Licht ist aus, es ist dunkel und trotzdem bin ich eingeschlafen " wieder und wieder machen.
Bis du nur noch ein leicht komisches Gefühl dabei hast und irgendwann ist das ganz weg & du kannst beruhigt bei Dunkelheit schlafen

Antwort
von dana408, 33

Du arme D: lass deine Tür offen und im Flur gegenüber das Licht an! Außerdem solltest du die Jalousien oben lassen und abends immer an was schönes denken und deine sorgen auf eine große Wolke ☁ pusten die dann wegfliegt

Antwort
von ThugMansion, 14

Mach dir klar das Licht eigentlich Photonen sind und Dunkelheit das fehlen davon.
Dann wird das so lächerlich :D

Antwort
von Earlywuse, 20

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