Angst vor dem Weinen beim Psychologen?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hallo MeinTagebuch

Das muss dir nicht peinlich sein und das ist auch gar nicht schlimm. wenn man Probleme hat, dass frisst man die in sich hinein.

Stelle dir mal ein Faß mit Wasser vor, das füllst du ständig mit Wasser und wenn das Faß voll ist, dann läuft es über.

Genauso ist es wenn du Probleme hast, dann redest du nicht darüber und dann kommen noch viele kleinere Problemchen dazu. Die unteren Probleme werden hat durch die wo oben drauf kommen hartgetreten. Irgendwann bist du voll und nichts geht mehr. Dann läuft quasi dein Faß durch irgendein anderes Problem über. Deine Psyche verkraftet zwar viel, aber irgendwann wehrt sie sich, sonst würdet du nicht eine Therapie machen.

Genau deshalb ist weinen genau der richtige Moment, wo sich bei dir der Knoten löst und dann kannst du deinem Therapeuten alles erzählen. Der hat Schweigepflicht, aber hinterher geht es dir besser.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein ordentlicher Prozentsatz meiner Patienten weint, wenn er sich seine Sorgen von der Seele redet. Das ist ein ganz normaler und sehr gesunder Prozess, der unbedingt dazugehört. Eher mach ich mir Sorgen bei denen, die nicht weinen.

Also bitte bitte erlaube Dir zu weinen. Wir Psychotherapeuten sehen das tagtäglich und denken garantiert nichts Schlechtes darüber. Und wenn Du die ganze Stunde weinen musst, dann ist das eben so - dann hast Du das gebraucht.

Alles Gute für Dich!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das gehört dazu, und die Psychologen kennen das. Deswegen haben sie immer einen Vorrat an Papiertaschentüchern zur Hand.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist nichts schlimmes.die sehen sowas andauernd und so können die auch dein ernst der Lage verstehen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Dss ist ganz normal! Habe ich auch damals

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung