giftmischerinxx am 15.07.2009 um 23:24 Uhr
vor knapp 14 tagen hatte mein sohn einen radel unfall, ( fuß gebrochen) ich war im krankenhaus und wir mussten warten, auf die op. ich ging mit meinem mann vor das krankenhaus eine rauchen, dort sprach mich einer im rollstuhl an, ob ich ihn nicht mehr kenne? ich überlegte, denn er sah sehr schlecht aus, ich sagte ah, ja (der stiefvater einer ehamiligen arbeitskollegin, mindestens 7 jahre her) ich sagte, was hast du denn,s chaust aus, wie dem tot vond er schippe gesprungen, er erzählte mir, was er hatte, wir plauserten noch über viele dinge, ich wünschte ihm gute besserung und sagte, wenn ich dich das nächste mal sehe, dann will ich dich gesund sehen! nun heute beim zahnarzt schlug ich die tageszeitung auf, lese die sonst nie,,,,,,, und blätter die durch, dann todesanzeigen, dort war er.... vor 2 tagen gestorben, mit 50 jahren (grade mal 9 jahre älter als ich) ein bild, so wie ich ihn kannte... mich beschäftigt das nun sehr, wobei ich ihn nur flüchtig kannte, tut er mir unendlich leid und seine stieftochter, sie lebten zusammen, sie hing sehr an ihm. ich denke öfters an den tod, denke werde nciht alt, weil rauche viel (er hatte aterienverschluss und saß im rollstuhl und rauchte eine) hätte ich gewesen sein können. ich lebe auch sonst nicht wirklich gesund, heißt nicht, das ich nicht gesund esse. wie geht ihr mit dem tod um?
Ich musste mich zwangsläufig damit befassen, weil bei mir eine unheilbare Krebsform diagnostiziert wurde, die generell sehr langsam verläuft, bei mir aber leider aus der Art geschlagen ist....
Der erste Schock war ganz schlimm. Das war ein tiefes Tal der Tränen. Mittlerweile hingegen habe ich weniger Angst vor dem Tod als vor der Diagnose. Er gehört nun einmal zum Leben, und wichtig ist nicht unbedingt, wie lange man lebt, sondern viel eher das, was man daraus macht.
Diese Erkenntnis führt dazu, dass ich viel mehr auf das Hier und Jetzt fixiert bin als früher. Ich warte nicht lange ab oder schwelge in Erinnerungen... Stattdessen tue ich das, was ich im Moment für richtig halte, womit ich sehr gut fahre. Ich denke, dass ich auch in 30 Jahren ein deutlich erfüllteres Leben haben kann als andere in 80 Jahren.
Erst einmal ist das eine traurige Geschichte. Allerdings klingt sie für mich so, alsob du selbst etwas in deinem Leben eigentlich ändern möchtest, es aber noch nicht getan hast.
ich gehe mit dem Tod so um, wie es Epikur gesagt hat. "Der Tod geht uns nichts an" klingt komisch, gibt einem aber viel Gelassenheit. (zur Erklärung: Solange wir leben, sterben wir nicht, und wenn wir sterben, sind wir schon tot und können nichts mehr gegen ihn machen. Also: Wir sollen leben.)

Ich habe keine Angst vor dem Tod, nur vorm Sterben, sprich vor einem qualvollen Siechtum. Menschen werden geboren und sterben. Das ist der normale Lauf der Dinge. Manchmal schmerzt das, weil sich niemand gern von geliebten Menschen trennen möchte, aber ändern kann man es nicht. Alles was man machen kann, ist sein Leben so gut es geht zu leben und dies zu akzeptieren.

In meinem Job als Intensivpfleger ist der Tod allgegenwärtig. Dadurch wird man auch für sein eigenes Leben sensibilisiert und denkt öfter: Was wäre wenn? Gar nicht mal für mich selber, sondern beim Partner und ganz besonders bei den eigenen Kindern. Der Tod selber schreckt mich weing, nur der Weg dorthin sollte nicht zu schwer sein.
Auch ich lebe nicht unbedingt "gesund" und wüßte viele Dinge, die ich bleiben lassen oder ändern sollte. Trotzdem sollte man sein Leben genießen, denn tot ist man lange genug.
giftmischerinxx am 15. Juli 2009 23:37 gute antwort, genau um das geht es mir, meine kinder als erwachsene zu sehen, enkelkinder, vor dem alt werden habe ich keine angst, wobei das auch nicht grade schön ist
mentecaptum am 15. Juli 2009 23:42 "Gesund" alt werden ist denke ich ok.

Der Tod gehört zwangsläfig zu unserem Leben dazu. Wir leben darauf zu und keiner kann ihm ausweichen. Deshalb ist der beste Umgang mit dem Tod, sich auf das Leben hier und jetzt zu konzentrieren, und immer im Bewußtsein, dass das Leben ein Ende hat, jeden Augenblick bewußt auskosten. Für mich als gläubigen Menschen, hat der Tod keinen besonderen Schrecken, weil ich überzeugt bin, dass mit dem Sterben noch nicht alles zu Ende ist. Aber das Sterben macht mir schon manchmal Angst. Die bringt mich aber immer wieder dazu, mein Leben dankbar auszukosten.
simba67 am 15. Juli 2009 23:38 hast du schön gesagt. aber ich hab sterbende gesehen und das kann grausam sein, davor hab ich angst. der tod ist jedem bestimmt, die stunde ist ungewiss
Ich bilde mir ein das es ein Leben nach dem Tod gibt, das hilft mir meine Angst davor in den Griff zu halten. Ich habe miterleben müssen, wie meine Schwägerin elendig an Krebs zu Grunde ging mit 39, einen Tag vor ihrem 40. Geburtstag. Dieses Jahr werde ich 40. und denke oft dran und das ich auch wesentlich ungesünder lebe als sie. Aber ich glaube auch in gewisserweise an Vorherbestimmung. Wenn wir geboren werden, ist es schon festgelegt, wann wir sterben werden. Aber ich glaube, dass mit dem Tod nicht alles zu Ende ist.Liebe Grüsse und mach Dich nicht verrückt, sonst verpasst Du vor lauter Angst zu leben!

Die Begegnung mit dem Tod eines Menschen, den man gekannt hat, fährt einem schon recht ein. Die Vergänglichkeit des Lebens und die Kürze des Lebens wird einem so richtig bewusst. Bringt einem schon zum Nachdenken...

Viel dran denken!
Montaigne hat sinngemäss gesagt: Philosphieren heisst sterben lernen...
Wer sich nicht mit dem Tod beschäftigt, als eigenes Erfahren, der ist kein angenehmer Zeitgenosse...

Ich habe KEINE Angst vor dem Tod. Die Hoffnung, die Gott mir aus der Bibel gibt, ist mir da eine große Hilfe.
Wenn mich jemand erschießen will, soll er das tun. Ich würde ihn lediglich bitten, mir vorher meinen Eltern noch einen Brief schreiben zu dürfen (sofern er das zulässt).
Das ist eine schwere Frage. In den letzten Jahren sind etliche Leute aus meinem weiteren Umfeld, alles Berufskollegen, mit unter fünfzig gestorben. In den letzten Monaten sind zwei Personen im näheren Umfeld gestorben, einer alt, aber nicht so alt (Unfall), einer jung. Als ich noch sehr jung war, habe ich den Tod einer Gleichaltrigen mehr oder weniger miterlebt. Wenige Jahre später starb auf tragische Weise ein Freund. Ein Jahr später der Nächste.
Für mich bedeutet Tod einen Teil des Lebens. Man kann vieles glauben, kann allerlei Religionen bis hin zur Esoterik anhängen. Wirkliche Antworten gibt es nicht. Tod ist, was ich nicht erfassen kann. Tod ist, was ich nicht begreifen kann. Tod ist unvermeidlich. Aber Leben kann ich auch nicht erfassen, nicht begreifen.
Schlussendlich: Ich nehme hin. Es gibt keine Antworten auf die Fragen, die ich in meinem Kopf habe, dass wir aber alle sterben werden, ist real. Also nehme ich es hin.

Ich versuche nicht dran zu denken.Weil ich habe auch angst davor
Wir leben um zu sterben. Daran musst Du immer denken. Das wird Dir helfen.

Ich denke nicht allzu oft an den Tod !!!
Dir würde ich raten: Leben umstellen, mit dem Rauchen aufhören, gesund ernähren und etwas Sport treiben.
Dann vergeht Dir die Angst vor dem Tod von ganz alleine. Diese Angst hemmt ja total Deine Lebensfreude.
Und: Angst kann krank machen !!!

Meine Meinung. Denk an etwas anderes. Wenn es passiert, dann passiert es. Im Regelfall meldet sich der Körper. Außerdem immer auf den Hausarzt hören.
Also auf die nächsten 41

bin 58 und denke nicht daran
wenn man hin ist, merkt man eh nichts

nicht dran denken
kingderkings am 15. Juli 2009 23:26 (ich hab nur die überschrift gelsen)
giftmischerinxx am 15. Juli 2009 23:26 wenn man das könnte...
kingderkings am 15. Juli 2009 23:27 ja das ist ne kunst

Ich habe, als ich zitternd im Wartezimmer zur Hautkrebsvorsorge saß, auch darüber nachgedacht und ich würde sagen: Man sollte keine Angst vor dem Tod haben, sondern einfach versuchen, alle seine Träume und Wünsche zu verwirklichen und "den Moment leben". Und auch nicht so viel über den Tod nachdenken, sonst bekommt man möglicherweise Angst und Angst lähmt.
Ansonsten: Liebe Grüße und noch viel Erfolg in deinem langen und glücklichen Leben.

Denk nicht zu lange darüber nach.!! Ist ja nämlich schon vorbei

willst du dir etwa dein leben versauen? hör auf über deinen oder anderer leute tod nachzudenken! während du stirbst, kannst du immernoch darüber nachdenken!
denn letztendlich ist es egal, ob du darüber nachgedacht oder angst hattest oder nicht! der tod kommt, er kann jeden sekunde jedem moemnt kommen und du kannst es nicht ändern! so wiedie sonne aufgeht und untergeht!
und es macht dich nur ferig darüber nachzudenken!
lebe dein leben und hör auf, den tod zu leben!

Nur Derjenige, dem seine eigene Vergänglichkeit bewußt ist und den Tod täglich erwartet, lebt wirklich.
Leben bedeutet warten. Wir warten auf den Tod, wir warten auf die Wiedergeburt und das Werden. Warten ist immer unangenehm, nur die Reichen und die Dummen empfinden Warten als angenehm.

Wir alle sind hier nur als Gast auf der Welt. Das Leben ist zu kurz um sich ständig zu ängstigen oder zu ärgern. Denk nicht ständig an den Tot sonst macht es Dich noch krank.
Der Tod ist eine Illusion mit der man Dich in ständiger Angst halten will, so bist Du am besten manipulierbar.
Also ich hatte auch schon so eine Phase. Aber es bringt nichts sich Gedanken zu machen. Wenn es soweit ist, ist es früh genug. Lebe jetzt dein Leben, so das du glücklich bist.

geburt und sterben gehören zusammen.wichtig sit wie du dazwischen dein leben gestaltest.das hat auch nicht unbegingt mit gesund und vernünftig zu tun,es kommt auf die qualität des lebens an und nicht auf die quantität.irgendwer sagte mal:lebe jeden tag so als ob es dein letzter sei"ich sage lebe mit all deinen sinnen,nimm alles auf damit du am ende,egal wann es ist,sagen kannst...das war ein cooler trip
plumperquatsch am 25. September 2009 22:51 was kommt danach?

vor der Stunde hab ich auch Angst. Hab eine Schwester von mir sterben gesehen. War grausam. Mors certa, hora incerta
Ich persönlich sehe es so: Man wird geboren,um zu sterben.Ein Kreislauf.
Vollkornkeks am 19. Juli 2009 02:01 Der Tod war am Anfang von Gott überhaupt nicht vorgesehen. Doch mit dem Sündenfall in Eden kam alles anders. Zum Glück gibt es einen Ausweg, für den Gott gesorgt hat.

Ich lebe jeden Tag wie den letzten. Nur leider reicht mir das Geld nur 1 Tag für den Alk :S
Eigentlich schade so mitten aus dem Leben gerissen zu werden. Aber sterben müssen wir alle. Und gott sei Dank weiß kaum einer wann.
Irgendwann wird der Sensenmann kommen und uns holen.
Der Enstfall lehrt: Lebe den Augenblick!
DH
da der augenblick immer das ergebnis der vergangenheit ist, beachte sehr wohl auch diese. übrigens: der jetzige augenblick hat seine folgen in der zukunft.(der zukünftige augenblick wird aber bei deiner lebenseinstellung nicht gerade wertvoll für dich sein)
Als Nichtbetroffene kann ich mir keine Meinung darüber bilden, wie ich empfinden würde. Ich las aber häufig, dass Menschen mit solchen Diagnosen auf eine Weise leben (lernen), die Menschen ohne konkrete Konfrontation nie haben werden. Was du über dich erzählst, klingt sehr stark und sehr gut.