Frage von formlosundfrei, 102

ANGST VOR DEM TOD,WAS TUN?

Hallo zusammen, wie oben bereits erwähnt würde ich gerne von euch wissen was ich gegen die Angst vor dem Tod tun kann.. Seit Monaten plagt mich bereits diese "Angst", ich kann mir nicht beatworten wieso, weshalb,warum..ich habe weder vor kurzem einen geliebten Menschen verloren, noch habe ich selber eine Krankheit,die mir einen Grund geben könnte Angst vor dem Tod zu haben, geschweige denn habe ich mich irgendwann mehr mit dem Thema beschäftigt als andere. und trotzdem habe ich Angst! ich habe Schlafstörungen, wache Nachts weinend auf, weil ich einen Alptraum hatte, Alpträume die immer wieder zurück kehren. Manchmal stelle ich mir vor wie es ist wenn ich zb die Nachicht nekomme dass einer meiner 3 kleinen Brüder ums Leben gekommen ist, oder meine Mutter, mein Freund usw. Ich mein, es kann so schnell vorbei sein, eine Krankheit, ein Autounfall, ein Wohnungbrand etc. ... mir ist klar dass es jeden treffen kann, zu jeder zeit, überall.. und wenn es so kommt kann mans eh nicht mehr ändern. Aber ich möchte mein Leben geniessen, nicht ständig mit dieser Angst leben müssen meine Lieben verlieren zu können oder selbst zu sterben. Es macht mich echt wahnsinnig. Damit Ihr mich vielleicht etwas besser verstehen könnt nenne ich mal ein kleines Beispiel, zb meinen Tagesablauf. ich wache morgens auf, wenn mein freund schon arbeiten ist.. jeden Morgen bin ich froh überhaupt aufzuwachen und die Nacht geschafft zu haben. Da ich momentan leider arbeitssuchend bin, beginne ich meinen Tag meist damit Bewerbungen zu schreiben. während ich das tue stelle ich mir die Frage warum ich mir überhaupt die Mühe mache, ich mein, wozu das ganze ? Vielleicht werde ich heute Abend auch an einer Erdnuss ersticken und sterben. (ziemlich verrückte Gedanken ich weiß) nunja.. ich schreibe trotzdem weiterhin meine Bewerbungen..immer noch mit diesen ganzen komischen Gedanken im Kopf. Wirklich Lust etwas sinnvolles tagsüber zu unternehmen habe ich nicht..ich ziehe mich lieber zurück und bleibe zuhause. Abends wenn mein Freund nachhause kommt bin ich froh dass er wieder bei mir ist.. kommt er nur 10 minuten später als sonst ruf ich ihn an, mache mir sorgen, werde zum Teil panisch weil ich Angst habe dass ihm eventuell etwas zugestossen sein könnte. Meistens fahren wir Abends dann noch irgendwo zusammen hin, was das angeht bin ich die schlimmste Beifahrerin schlecht hin. Meiner Meinung nach muss er lieber 30km/h anstatt 50 fahren..ich kann mich auf nichts anderes als die Fahrbahn konzentrieren. es könnte ja jederzeit ein Tier über die Strasse laufen. Meine Gedanken sind überall..´Was ist, wenn wir von der strasse abkommen und nicht gefunden weerden?´`was passiert dann mit unseren Katzen, wenn wir nicht mehr leben?´. Aufjedenfall bin ich jedes mal froh wieder Nachhause zu kommen. Ich schätze das alles so sehr. einfach heile Nachhause zu kommen. wenn ich schlafen gehe plagen mich wieder meine Alpträue..und diese Angst nicht aufzuwachen..ich weiss einfach nicht mehr weiter :(

Antwort
von Ketzer84, 49

Ich kenne das, ich hatte das auch von einem Moment auf den andren diese Angst. Mir hat geholfen mich mit Quantenphysik (kein Witz) zu beschäftigen und hab mir bewusst gemacht das es davor eh kein entrinnen gibt und dann lieber Nüchtern und Selbstbeherscht abtretten will als mit Angst im herzen.

Antwort
von Philipp59, 11

Hallo formlosundfrei,

fast jeder hat bei dem Gedanken an den eigenen Tod irgendwie Angst. Deine Angst ist jedoch dermaßen extrem, dass sie praktisch Dein ganzes Leben bestimmt. Um diese Angst zu überwinden, wäre möglicherweise eine Psychotherapie notwendig. Was jedoch auch helfen kann ist, mit jemanden über Deine immer wiederkehrenden Ängste zu sprechen. Sein Herz bei jemandem auszuschütten, der verständnisvoll und einfühlsam zuhören kann, kann allein schon große Erleichterung bringen.

Anderseits kann auch der Gedanke helfen, dass der Tod nicht das endgültige Aus ist. Die Bibel bezeichnet den Tod zwar als unseren Feind, doch zeigt sie auch, dass wir nach dem Tod nichts Schlimmes zu befürchten haben. In der Bibel steht: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [das Grab], dem Ort, wohin du gehst." (Prediger 9:5,10) Wenn der Mensch stirbt, dann hört er auf zu existieren. Er befindet sich, wie obiger Text zeigt, in einem Zustand völliger Bewusstlosigkeit. Sämtliche Lebensfunktionen sind erloschen, da sie an den Körper gebunden sind. Nach der Bibel gibt es nichts - auch keine Seele - , die nach dem Tod weiterlebt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass mit dem Tod für immer alles aus ist. Die Bibel spricht von einer Auferstehung, bei der Gott die Toten zum Leben zurückbringen wird. Wie ist das möglich? Weil Gott ein vollkommenes Gedächtnis besitzt, das in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes einzelnen zu erinnern. Für Gott ist die Auferstehung ungefähr so, als würden wir einen Schlafenden wecken. Aus diesem Grund verglich Jesus den Tod mit dem Schlaf (siehe Joh. 11:11-14).

Nach der Auferstehung werden die meisten auf der Erde weiterleben, allerdings unter besseren Voraussetzungen, als dies heute der Fall ist. Gott wird, wie die Bibel zeigt, zuvor in das Weltgeschehen eingegriffen und für bessere Verhältnisse gesorgt haben. Dies wird mit sehr schönen Worten in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel beschrieben. Dort heißt es: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Die Auferstehung ist ein in der Zukunft liegendes Ereignis, das Jesus einmal wie folgt beschrieb: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, ... zu einer Auferstehung des Lebens" (Joh. 5:28, 29). Das bedeutet, dass die Verstorbenen bis zum Tag der Auferstehung im Todesschlaf ruhen. Es gibt auch niemanden, der mit einem Höllenfeuer gestraft wird. Wenn man über das Gesagte nachdenkt, dann mag man zwar immer noch ein gewisses Unbehagen bei dem Gedanken an seinen eigenen Tod empfinden, doch ist einem der ganz große Schrecken vor dem Tod sicher genommen. Ist das nicht sehr erleichternd?

Ich hoffe, dass diese Gedanken mit dazu beitragen, dass Du Deine Angst vor dem Tod überwinden kannst! Alles Gute und viel Erfolg!

LG Philipp

Antwort
von Raimund1, 36

ich glaube, das solltest du mit einem Psychologen oder inem Psyhotherapeten besprechen. Das Thema ist zu vielschichtig, um es hier lösen zu können.

Antwort
von StEmanuel33, 24

guten Abend

eine sehr gefühlsbetonte Frage: nun mit deiner Frage:beschäftigt sich bestimmt jeder 2 unchristliche Mensch, aus Erfahrung zu berichten haben Menschen die keinen Glauben haben mehr Angst vor dem Tot als die an etwas gutes glauben ich möchte jetzt nicht auf eine Persönliche Religion ansprechen den wozu man sich Christlich entscheidet ist doch heute in unsere Gesellschaft ein unüberlegtes übel geworden zu viele negativ berichte wo Unsittlichkeit an die grenzen stoßen, wem soll man da noch glauben schenken als man nicht durch ein eigenes Wunder bekehrt wird so wie
es schon viele heilige erfahren durften !!

durch einen Nah-tot,

zu empfehlen wäre zu deiner Frage das Buch

paramahansa yogananda








Antwort
von CountDracula, 24

Hallo,

mir hat Meditation geholfen. Wenn Dich die Angst so sehr belastet, ist es am besten, wenn Du Dir dafür einen guten Lehrer suchst.

Wenn die Angst so schlimm ist, kannst Du auch die Hilfe eines Therapeuten in Anspruch nehmen.

Antwort
von Moreppo, 50

Nur der Tod verleiht dem Leben seine Bedeutung.

Du musst lernen, das zu akzeptieren. Ohne Licht kein Schatten - ohne Winter kein Sommer.

Sprich mit Freunden und Angehörigen darüber. Lass den Druck raus. Und du wirst hoffentlich sehen, dass der Tod genauso notwendig ist wie das Leben.

Antwort
von Blitz68, 27

sprich mal ein Gebet zu Jesus,

der kann dir die Angst wegnehmen -

versuch das mal - egal ob du dran glaubst oder nicht -



Antwort
von comhb3mpqy, 6

Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Ich habe keine große Angst vor dem Tod.

Du kannst im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Du mehr wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Antwort
von Pilzlisammler, 42

Hätte der Mensch keine Angst zu sterben wäre er nicht so weit gekommen wie er gekommen ist. Hör auf Auto zu fahren du bist eine Gefahr für andere. Mach dir nicht sorgen um deinen Tod sondern um den der anderen.

Kommentar von formlosundfrei ,

ich fahre selbst kein Auto ;) somit kann ich auch keine Gefahr für andere sein!

Kommentar von Pilzlisammler ,

Ich meins ja nur als Beispiel...

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