Frage von Simplicity135, 80

Angst vor dem Tod wie geht ihr damit um?

Ich bin nicht sehr alt liege auch nicht im sterbebett oder bin selbstmordgefährdet. Mir geht oft der Gedanken durch den Kopf das ich irgendwan sterben muss und das belasted mich sehr. Ich möchte nicht sterben ich habe Angst das ich mein Leben nicht richtig lebe was mich stresst, weil ich ja nur ein Leben habe. Wie geht man damit um das man irgendwann stirbt, das man nie alles erfahren und wissen kann?

Antwort
von TevoLox, 80

An den Gedanken "das du jetzt auf gleich oder in 20 jahren sterben wirst" NICHT denken, du machst dir da zu viele Gedanken und verbrauchst dadurch Lebenszeit + mehr Stress. Ich will mein Leben genießen und Spaß haben. Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich habe Angst wie ich sterbe. Naja hoffe das konnte dir helfen.

Kommentar von Simplicity135 ,

Hast du wirklich keine Angst vor dem Tod?

Kommentar von TevoLox ,

Nein aber wie ich sterbe, das ist doof.

Antwort
von Jenniferbuh, 16

Mir w 19 gehts derzeit auch so.. aber ich versuch mir grad klar zu machen, dass ich eh nix ändern kann so also hab ich 2 möglichkeiten 1. Meine zeit damit zu vergeuden bei allem was ich tu so zu denken oder 2. Viel machen was spass macht und dabei von solchen gefanken abschalten jnd das leben zu geniessen solang ich kann :)

Antwort
von Doevi, 47

Du musst dein jeden Tag so leben als wenn es dein letzter wäre. So weisst du, dass du nichts bereuen musst. Wenn du jedes mal daran Angst haben musst zu sterben, dann verpasst man viel zu viel im Leben. Sterben muss jeder einmal. Die einen früher, die anderen später. Beschäftige dich nicht mit dem Tod sondern vielmehr ums Leben. Denn davon hast du nur eins. Nimm den Tod mit Humor. Sag dir einfach: Zum sterben hast du noch keine Zeit. Das musst du verschieben

Kommentar von Simplicity135 ,

Ich habe nicht wirklich Angst vor dem Tod eigendlich vor fast garnichts aber irgendwas lässt mich den Tod nicht akzeptieren

Kommentar von Doevi ,

Naja du musst ihn ja nicht akkzeptieren. Du kannst ihn auch leugnen aber das bringt dir ja nichts. Den gibt es nun mal.

Antwort
von Jenniferbuh, 14

Was ich auch efst gehört habe: "jeder hat angst davor, vor dem nichts nach dem tod dass vllt ist, aber niemand kann sich an die zeit erinnern die man hatte bevor man gelebt hat, da muss ja auch dieses schreckliche "nichts gewesen sein" vermutlich ist das nach dem tod nix andres.. wir kriegens eh nich mit

Kommentar von Simplicity135 ,

Nein ich habe nicht Angst vor dem Tod sonder davor zu wenig gelebt zu haben.

Antwort
von Etter, 48

Wenn ich irgendwann sterbe, dann ist das halt so. Verhindern kann ichs eh nicht, da jeder früher oder später stirbt. Wozu also drum Sorgen machen?

Lebst du dein Leben, wie es dir gefällt? Wenn nicht was wölltest du ändern?

Antwort
von Philipp59, 5

Hallo Simplicity135,

dass viele Menschen Angst vor dem Tod haben, ist völlig normal. Schließlich sind wir Menschen ursprünglich für ein ewiges Leben erschaffen worden. Obwohl wir uns damit abfinden müssen, eines Tages zu sterben, empfinden wir den Tod als etwas Unnatürliches. Viele trösten sich daher mit der Vorstellung vom Weiterleben im Jenseits. In etlichen Religionen glaubt man, der Mensch habe eine unsterbliche Seele, die den Tod des Körpers überdauert.

Das lehrt die Bibel jedoch nicht. Sie zeigt, dass der Tod kein Übergang in ein anderes Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. Das geht aus folgenden Worten der Bibel sehr deutlich hervor: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10). Dass man nach dem Tod aufhört zu existieren, sollte Dich jedoch nicht erschrecken, wie Du gleich noch sehen wirst.

Mit dem in obigem Text erwähnten Wort "Scheol" ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen, das Grab der Menschheit also. Niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1. Könige 17:17-24; 2. Könige 4:32-37; 13:20,21; Lukas 7:11-17; 8:40-56; Johannes 11:38-44; Apostelgeschichte 9:36-42; 20:7-12; 1. Korinther 15:3-6). Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten. Doch ist kein Wort darüber zu lesen. Das ist nur eine Bestätigung dessen, was in obigem Bibeltext über den Tod gesagt wird.

Heißt das nun, dass man den Tod fürchten muss oder man für immer verloren ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15). Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird.

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11). Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

Antwort
von troppixi, 50

Jeder geht anders damit um. Ich persönlich habe überhaupt keine Angst vor dem Tod, darum habe ich auch keinerlei Probleme mit Gedanken an den Tod umzugehen.

Kommentar von Simplicity135 ,

Wie schaffst du es keine Angst vor dem tod haben denkst du einfach nicht daran?

Kommentar von troppixi ,

Doch. Ich fürchte mich nur nicht davor. Es ist ein Teil des Lebens und ebenso natürlich wie das atmen. Ich persönlich fände sogar die Vorstellung ewig zu leben sehr viel erschreckender. Dadurch würde das Leben vollständig an Bedeutung verlieren. Außerdem habe ich mir einmal die Frage gestellt, was wohl nach dem Tod kommt. Ich denke, da gibt es nur zwei Möglichkeiten:

1. Es gibt ein Leben nach dem Tod -> Es ist also egal ob man lebt oder stirbt, da man im Tod weiterlebt.

2. Es gibt kein Leben nach dem Tod -> Ich bekomm also nichts davon mit, wovor sollte ich also Angst haben?

Ich bin zwar nicht scharf drauf, früh zu sterben. Aber wenn es morgen so weit wäre, würde ich auch damit klar kommen. Allerdings wird man durch so eine Einstellung etwas leichtsinnig, was ich aber gut finde. Ich habe viele verdammt tolle Sachen erlebt, die ich mich sonst aus Angst wahrscheinlich nicht getraut hätte. Ich lebe heute und was morgen ist, darum kümmer ich mich morgen. Ich denke das Motto "live fast, die young" trifft es, auch wenn ich aufs zweite nicht sonderlich scharf bin :D Aber dadurch wird das leben erst spannend und für mich lebenswert.

Antwort
von nonima, 28

So lange Du glauben willst, dass es nur ein Leben gibt, musst Du das (mit allen Konsequenzen) so tun.

Denn was ist diese Ansicht sonst als purer Glaube?

Kommentar von Simplicity135 ,

Ich kann leider nur an das glauben was ich rational finde ich hoffe aber ich liege falsch

Kommentar von Pforzheimer85 ,

Das Leben ist ein Kreis, Altes weicht neuem, aber die Intelligenz, um es mal so zu beschreiben, bleibt.

Buchempfehlungen:

Intelligente Zellen von Bruce Lipton

Die Menschliche Matrix von Caykowski

und zu Guter letzt, hat weniger mit dem Thema zu tun:

Das geheime Leben der Bäume von Peter Wohlleben

Öffne die Augen!

Antwort
von Harald2000, 33

Psychotherapie könnte dich auf andere Gedanken bringen.

Kommentar von Simplicity135 ,

Verhaltenskognitive Therapie würde das Psychotherapie ist genau das Gegenteil.

Kommentar von Harald2000 ,

Den Satz soll mal einer verstehen ...

Antwort
von comhb3mpqy, 4

Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Ich habe keine große Angst vor dem Tod.

Du kannst im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und
"Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).
Das sind Gründe, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Du mehr wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Antwort
von Silmoo, 33

Der Tod ist ein harmlos ,ein Gefühlsloser Dauerzustand der Ewigkeit .bla bla bla

Und das wird leider als Schlimm bezeichnet. Also sich darüber Gedanken machen ist Zeitverschwendung ^^

Angst und belastend wäre eine bösartige Krankheit. Also versuch Gesundheitsbewußt zu leben.dann kann man damit  verschont werden.


Antwort
von TeppichFlusen, 29

Der Tod ist doch nicht schlimm, ich kann die Angst irgendwie nicht nachvollziehen...

Kommentar von Simplicity135 ,

Dan bist du weiser als ich ;)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten