2

Angst vor dem Tod Panikattacken!

Frage von bstriegl bstriegl

Hallo

ich habe seit ein paar monaten panische angst vor meinem tod. bzw ich habe auch schon seit vielen jahren einzelne panikattacken wenn ich abends im bett mal nachgedacht habe. normalerweise habe ich es aber geschafft es immerwieder zu vergessen/verdrängen. Jetzt schaffe ich dass aber irgentwie nicht mehr!

Ich bekomme andauernt panikattacken, verliere kurzzeitig den lebensmut, denke teilweise ewig darüber nach und kann es nicht mehr verdrängen und komme nicht mehr davon los. ich liege abends im bett und habe angst einzuschlafen weil ich angst davor habe nicht mehr aufzuwachen. wenn ich in einem moment keine angst vor meinem tod habe. habe ich angst vor dem tod meiner eltern. dann tun sie mir leid dass sie nicht mehr so lange zu leben haben und ich werde fast schon depressiev. ich habe angst sie zu verlieren.

teilweise befinde ich mich in einem psychischen loch aus dem ich nicht mehr entkommen kann. ich denke über den sinn des lebens nach und finde keinen mehr weil ich eh sterben werde. ich kann mich nicht mehr motivieren etwas zu unternehmen. MIch macht es verrückt dass ich UNENDLICH lange geschlafen habe vor meiner geburt und dass ich nach meinem tod UNENDLICH weiterschlafen werde. ich bin erst 16 und eigentlich kerngesund .... ich bin eigentlich atheist weil meine mutter aus der kirche ausgetreten ist bin ich auch nicht getauft worden. anfangs glaubte ich noch an einen gott und himmel. aber durch dass was man in der schule lernt wird diese "wunschvorstellung" nach und nach verdrängt.

ich weiss nicht mehr wass ich machen soll ich habe schon mit meinem vater darüber geredet, was mich während der unterhaltung beruhigte aber kurz danach war es nur noch schlimmer.

was kann ich noch tun? ich glaube aus diesem loch nicht mehr raus zu kommen aber ich glaube auch nicht, dass mir ein psychologe mir da weiterhelfen kann!

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (9)

  • 3
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von asteppert asteppert

    Hallo bstriegl,

    es stimmt, dass du alleine aus diesem tiefen Loch nicht mehr herauskommst, aber mit der Hilfe eines Psychologen, noch besser eines Arztes, kommst du da raus. Diese Vorstellungen, dass jemand stirbt, der geliebt wird, seien es Eltern oder Freundin, wer auch immer, die können sicher gut bekämpft werden.

    Was es ist, kann dir hier wahrscheinlich niemand genau sagen, eine gewisse Verlustangst ist aber da zu sehen.

    Bitte gehe zu einem Arzt, du bist noch zu jung, dass du mit solchen Gedanken zu tun haben solltest.

    Ich bekomme andauernt panikattacken, verliere kurzzeitig den lebensmut, denke teilweise ewig darüber nach und kann es nicht mehr verdrängen und komme nicht mehr davon los. ich liege abends im bett und habe angst einzuschlafen weil ich angst davor habe nicht mehr aufzuwachen

    Nein, es kann dir wirklich geholfen werden, mach diesen Schritt dazu.

    Gruß Alfred

    Kommentar von asteppert asteppertasteppert

    Hallo bstriegl,

    vielen Dank für diese Bewertung. Es ist schön, dass ich dir ein wenig helfen konnte.

    Viel Glück auf deinem Weg (der sehr schwer ist),

    Gruß Alfred

  • 3
    Antwort von shia96 shia96

    doch, ein psychologe kann dir da sehr gut weiterhelfen ^^!

    du hast doch noch dein ganzes leben vor dir, da musst du noch nicht an den tod denken. dafür ist das leben doch viel zu schön. es gibt total viel lustiges & sinnvolles, du hast bestimmt einen traum oder wunsch, den du erfüllen möchtest und freunde und familie, mit denen du gerne sachen unternimmst und die dich total lieb haben.

    mach dir das immer wieder klar.

    ansonsten solltest du dich wirklich an einen psychologen wenden, davor kannst du nochmal versuchen mit freunden oder eben deinen eltern über den tod zu sprechen und du kannst sie ja mal fragen, wie sie darüber denken. vielleicht können die dir die angst auch zum teil nehmen.

    wenn du an einen himmel glaubst, könntest du mal nach "nahtoderfahrungen" googlen, evtl beruhigt dich das auch. oder du liest einfach mal in der bibel o.ä. musst dich ja nicht deswegen gleich einer religion etc. anschließen.

    es ist weder wissenschaftlich bewiesen, dass es ein "leben nach dem tod" gibt, noch, dass es keines gibt. deswegen solltest du dich da von der schule auch nicht beeinflussen lassen, sondern das denken und glauben, was du möchtest. meiner meinung nach gibt es aber einige "Beweise", die dafür sprechen. aber das ist eben wie gesagt glaubenssache.

    mit der zeit legt sich das bestimmt wieder, wenn nicht such dir besser professionelle hilfe. aber seh' einfach die guten seiten des lebens.

    der tod gehört einfach irgendwann sowieso dazu, jetzt ohne das "was danach kommt" zu beachten.

    und es dauert wahrscheinlich auch noch eine weile, bis deine eltern sterben, da musst du jetzt wirklich noch nicht dran denken.

    hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.

    lg! :)

  • 2
    Antwort von kitoma kitoma

    Du solltest schon ein Psychologen auf suchen,lass dir von dein Hausarzt eine Überweisung geben ! Du kannst dann von eure Krankenkasse eine Liste der Psychologen die für dich in Frage kommen geben lassen. Aber denke daran das meistens lange Wartezeiten geben kann!

    (Falls du es nicht aushältst , dann lass dich einweisen in einer Psychologischen Klinik !)

    Hier ist eine Seite die ich dir zusätzlich Empfehlen kann:

    http://www.angst-auskunft.de/

    Alles gute Kitoma

  • 1
    Antwort von Josie2234 Josie2234

    ich kenne das. ich hatte das sehr extrem. bis ich zum psychologen gegangen bin. und das hat mir riesig geholfen. kopf hoch!

  • 1
    Antwort von Acer111111 Acer111111

    tod ist nichts weiter als die unfähigkeit eine aktion in dieser welt auszuführen.

    praktisch ist das einzige was einem vom tod trennt das funktioniren des gehirns. der gesamte körper könnte leblos sein aber trotzdem würde man leben.ist dann das gehirn nicht mehr funktionsfähig ist einfach schluss.das hatt nichts mit schlafen zu tun sondern man ist dann praktisch nichts. man nimmt nichts war noch kann man überhaupt denken. in dem moment existiert man nur noch in den erinerungen anderer.es ist kein loch diese aussicht zu haben sondern praktisch beruhigend.irgendwann will man nicht mehr und dann ist halt schluss.

    das einzige was man tun kann ist sich die zeit zu vertreiben und darauf zu warten zu erkennen was jeder früher oder später weis

  • 0
    Antwort von hoessmagni hoessmagni

    Dass du einerseits Panik vor deinem eigenen Tod hast, aber auch vor dem anderer wichtiger Personen für dich, das würde ich als Verlustängste bezeichnen.

    Habe ich auch, nicht vor meinem, aber vor dem meiner Mutter, alleine die Vorstellung, dass irgendwann der Tag kommen wird, zerreißt mich innerlich.

    Ein Psychologe kann dir aber sicherlich helfen! Es wird nicht von heute auf morgen weg sein, das ist klar, aber es wird mit der Zeit besser werden. Traue dich.

    Alles Gute

  • 0
    Antwort von bstriegl bstriegl

    okay, morgen red ich mit meinen eltern und mach nen termin beim hausarzt aus ...

  • 0
    Antwort von minkerl58 minkerl58

    Doch ein Psychologe wird dir helfen und dir deine Angst nehmen.Nur Mut und suche dir einen guten Therapeuten.Alles Gute.L.G.

  • 0
    Antwort von Amoebe Amoebe

    Ein Psychologe kann dir ganz sicher weiterhelfen. Es kann Verlustangst sein, die du hast. Ich hatte diese Panikatacken auch schon mal. Mittlerweile lebe ich ganz gut damit.

    Geh zum Psychologen und lass dir helfen.

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.