Frage von AnteofSamael, 64

Angst vor dem Tod oder "wenns soweit ist bin ich bereit?"

Eine Bekannte meinte neulich das sie teils die Nächte wachliegt weil Leben viel zu kurz und noch soviel zu tun und zu erleben ist. Ein Bekannter von mir macht der Tod in jeder hinsicht das extreme schwierigkeiten, jeder Verlust verschlägt ihn in schwere Depressionen auch bei entfernten Verwanten die er keine 10 mal im Leben gesehen hat. Ich bin mehr der Mensch der sagt "wenns soweit ist, dann ist es soweit" und lebe mein Leben mit dem wissen das es jederzeit aussein kann ohne Angst vor dem tod. Auch wenn mich der Tod nahestehender Personen Anfangs doch trifft komme ich davon recht schnell auf die Beine und mache weiter wie bisher. Einfach weil ich vermute das die Verstorbenen das genauso gewollt hätten. Jedenfalls würd mich euer Bezug zum Tod interessieren. Danke für die Antworten - euer Ante

Antwort
von michi57319, 22

Guten Abend :-)

Ich trage schwer am Tod. Ich bin dann schon depressiv. Im letzten Jahr ging meine heißgeliebte Schäferhündin sehr plötzlich und ohne Vorwarnung. Das hat mich schon arg traumatisiert. Zumal ich noch nie einen "gesunden" Bezug zum Tod hatte.

Der Gedanke, daß meine Eltern in den nächsten 10 Jahren gehen, macht mich so unglaublich traurig. Ich weiß gar nicht, wie ich das überleben soll. Wie lebt man ohne Eltern??? Wie füllt man die große Leere? Ist das nicht immer die Frage aller Fragen?

Ich bin jetzt 43 Jahre alt und denke seit dem Tod meiner Hündin, daß es mir nichts ausmacht, wenn es mich jetzt aus dem Rennen nehmen würde. Ich habe viel erlebt, viel aus meinem Leben gemacht, ich hätte aus meiner Sicht quasi fertig. Bekäme ich morgen eine zum Tode führende Diagnose, könnte ich mich damit sicherlich besser arrangieren, als meine Umwelt.

Zum Tod an sich habe ich eigentlich eine klare Meinung. Unwohl wird mir, wenn ich an den Sterbeprozess denke. Weil ich einfach nicht weiß, ob die getroffenen Vereinbarungen dazu eingehalten werden.

Antwort
von DerAlpakadaddy2, 32

Also ich hatte mal so eine Phase,  aber das ging wieder weg.  Ich glaube an die Wiedergeburt und deshalb Hab ich auch keine Angst davor.  Jetzt hätte ich noch angst, weil ich nicht früh sterben möchte, aber ich denke mal, wenn ich älter werde, sehe ich meinem Schicksal ins Gesicht.  

Kommentar von Furzer ,

Aber der Tod kann sehr grausam sein und davor habe ich Angst.

Lieber sanft einschlafen und alles andere ist unter Schmerzen. 

Antwort
von Furzer, 27

Ich habe mir auch ab 30 zum ersten mal Gedanken zum Tod gemacht.

Viele aus dem Bekanntenkreis sind inzwischen tot und da denkt man schon mal nach.

Aber irgendwann müssen wir alle sterben, nur man hofft auf einen ruhigen stillen Abschied.

Ich habe Angst vor Herzinfarkt, Schlaganfall, Koma, Unfälle, Mord.

Ansonsten vielleicht noch Krebs, der sehr grausam ist.

Machen wir uns nix vor, der Tod ist der Sohn von der Geburt. Daher müssen wir alle gut auf uns aufpassen uns nicht all zu viel Sorgen machen und vor allem gesund leben, weniger Stress, weniger Fett und Süßes essen.

Öfters mal zum Arzt gehen, lieber einmal zuviel!

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