Frage von elise1997, 43

Angst vor dem Tod – genug für Therapie?

Ich habe große Angst vor dem Tod und habe überlegt, eine Psychoanalyse zu starten. Aber ich habe gelesen, dass davor von den Therapeuten "getestet" wird, ob man auch wirklich "genug Angst" hat, um überhaupt die Therapie zu starten. Ich weiß, dass viele Leute Panikattacken kriegen, wegen ihrer Angst vor dem Tod. Doch bei mir ist dies nicht der Fall. Ausgenommen von einem schnelleren Herzschlag und einem unangenehmen Gefühl in der Brust, wirkt sich meine Angst nicht physisch auf mich aus, sondern nur psychisch. Ich nehme meine Angst ernst und würde auch gern eine Psychoanalyse starten, weil ich befürchte in Depressionen zu verfallen, wenn ich nichts unternehme. Ich frage mich nur, ob die Therapeuten vielleicht denken werden, dass ich nicht allzu hilfsbedürftig bin und deswegen meine Anfrage auf eine Therapie ablehnen werden, weil ich wie gesagt keine physischen Schäden oder ähnliches davontrage. Außerdem ist meine Angst hauptsächlich am Abend und in der Nacht stark ausgeprägt, was vielleicht auch nicht gerade die Therapeuten überzeugen wird.

Antwort
von Samika68, 31

Es werden sowieso erstmal 3 - 5 Therapiesitzungen abgehalten, danach erst entscheiden sowohl Du als auch der Therapeut, ob ein Therapie angebracht ist.

Antwort
von Schokolinda, 20

auf jeden fall ist es schlecht zu übertreiben aus angst, abgelehnt zu werden.

schildere einfach dein problem und warte ab.

Antwort
von mydearladies, 26

Geh doch erstmal zum Therapeuten. Wenn nichts ist, wird er dich doch nicht verurteilen! 

Lieber jetzt nur als "Test", als später wenn du Depressionen hast, gar keine Hilfe.

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