Meine Tochter ist 8.Jahre alt und hat seit den Winterferien Schwimmen im Stundenplan.Allerdings hat sie große Angst vor dem Tauchen.Sie hat mir erzählt das die Sportlehrein ihr ein Gefäss mit Wasser gegeben hat,das sie sich selber über den Kopf kippen sollte,als sie das aus Angst nicht gemacht hat,hat die Lehrerin ihr das Gefäss über den Kopf gekippt.Jetzt fängt sie immer an zu weinen,wenn ich mit ihr das Tauchen in der Badewanne üben möchte.Seit dem Elebnis mit der Lehrerin geht sie mit Bauchschmerzen in die Schule,wenn wieder Schwimmen dran ist.Es wäre schön,wenn mir jemand einen Rat geben könnte.wie ich ihr die Angst nehmen kann. MfG Yvonne
Dein erster Schritt sollte eine ganz massiver Beschwerde beim Direktor der Schule sein. Dann solltest du mit deiner Tochter zum Baden, nicht Schwimmen gehen. Am besten in einer ruhigen Minute. Ich kannte einmal eine Schwimmlehrerin, die allen Schülern vor dem Schwimmunterricht erst mal die Angst genommen hat, indem sie im relativ flachen Wasser einen Kreis bildete, wo sich alle an den Händen fassten, tief Luft holten und dann unter Wasser gingen. Dabei merkt man plötzlich, daß man eigentlich gar nicht untergehen kann, sonder immer wieder an die Oberfläche kommt, solange man Rehe bewahrt. Deine Tochter muß erst mal wieder die Angst vor dem Wasser verlieren.

Du solltest auf jeden Fall mit der Lehrerin reden. So eine Angst kann man nur mit sehr viel Einfühlungsvermögen und Zeit "bekämpfen". Du solltest mit der Lehrerin absprechen, wie dabei am besten vorzugehen ist, damit ihr hier beide am gleichen Strang zieht.

Ich würde an Deiner Stelle die Lehrerin auf die Situation und deren Geschehnisse danach ansprechen. Ruhig und sachlich. Ihr müsst euch jetzt eine neue Taktik für Dein Kind ausdenken um der Angst entgegen zu wirken.
Ich sehe das Deine Tochter das Vertrauen in Ihre Lehrerin verloren hat. Nun ist es an der Lehrerin dieses Vertrauen wieder aufzubauen!
Toi, toi, toi!

War ja nicht sehr rücksichtsvoll von der Sportlehrerin! Vielleicht gehst Du mit Deiner Tochter ins Schwimmbad und übst mit ihr? Lege z.B. einen schweren Gegenstand auf den Boden. Erst holst Du ihn hoch, dann sie. Da merkt sie, dass Tauchen auch Spass machen kann!
dh. kauf ihr mal noch ne schicke schwimmbrille. kinder haben oft probleme mit waser in nase und augen, ist ja auch nicht sehr angenehm. brille auf und nase (vielleicht anfangs noch) zuhalten. das wasser sollte deinem kind nur bis zur schulter reichen, somit hat es bodenkontakt und ist herr der lage. dann versuchen einfach,stück für stück, etwas den kopf unter wasser zu bekommen, durch beugen der knie. bis zum mund, zur nase usw. klappt schon und den rest schaffen die kids dann meistens selber.
Tut mir echt leid für die kleine. Aber was ist das für eine Lehrerin, würde jemand sowas mit meinem Kind machen (schimpft sich auch noch Pädagoge) würde ich nicht garantieren können das ich diese Person nicht ertränke. Geh zur Schulleitung und bitte um ein Gespräch. Die kleine wird ihre Angst mit dieser Lehrerin bestimmt nicht überwinden. Schwimmen sollte Spaß machen. Geh mit ihr selber schwimmen und tobe mit deiner Tochter im Wasser. Sie wird von ganz alleine ihre Ängste bekämpfen, wenn sie nicht vor der Person angst hat, die ihr Sicherheit geben sollte,

Das Eingreifen der Lehrerin ist eine bodenlose Frechheit und ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Kindes. M.E. ist das sogar Körperverletzung. Ich würde deine Tochter über den Rektor aus diesem Schwimm"unterricht" freistellen lassen und eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen diese "Pädagogin" anstrengen.
Und dann mache folgendes: Sprich mit deiner Tochter über den Vorfall und mache ihr klar, dass das, was diese Lehrerin da gemacht hat, völlig falsch war. Versprich ihr, dass du - was das Schwimmen und Tauchen betrifft - nichts tun wirst, wo sie nicht ausdrücklich ihr Einverständnis zu gegeben hat. Lass das Thema erst mal ruhen, sie selbst zur Ruhe kommen. Dann mache ihr klar, wie wichtig es sein kann, tauchen und schwimmen zu können. Denk dir plastische Beispiele aus - vom "vom Boot oder einer Brücke ins Wasser fallen" bishin zu dass ihre Lieblingskette (-Puppe o.Ä.) ins Wasser gefallen ist und auf dem Boden liegt. Geh im Sommer mit ihr ins Schwimmbad, lass sie sehen, wie viel Spaß die anderen Kinder im Wasser haben. So langsam aber sicher wird sie merken, dass ihr was entgeht und der Wunsch, mit den Kindern durchs Wasser zu toben, wird größer sein als die Angst vorm Wasser.
Und wenn nicht, dann eben nicht. Sie wird auch ohne Schwimmen überleben.
Liebe Grüße
tanzwiesel
Das ist sehr wichtig eine solche Angst zu loesen, ein Kind kann sonst in dem Wasser eine ungeplante Reaktion haben. Meiner Meinung nach solltest du einem Experten solche wichtige Frage stellen. hier http://www.experto.de/freizeit-hobbys/tauchen/ kannst du das machen. Ciao.
naja jetzt alles auf die lehrerin zu schieben. Sie hat sich vielleich auch gedacht, wenn ich ihr das Wasser drüberkippe dann wird das mädchen schon sehen, dass es nicht schlimm ist. und die Angst verlieren. Das Mädchen hatte doch schon vor dem Vorfall angst, wieso eigentlich?
Ein Tauchlehrer (Sven Schlechta aus Schwabach) hat vor einigen Jahren ein Projekt in Bayern mit dem Titel "Angsthasen-Schwimmen" ins Leben gerufen. Dort wurde ängstlichen Menschen das Schwimmen beigebracht (alt und jung). Inzwischen ist das Projekt nach Berlin umgezogen und wird dort nun von einem ehem. Profi-Schwimmer geleitet. Mehr Infos unter www.angsthasen-schwimmen.org
DH! DH! DH!