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Angst vor Darmspiegelung!

gefragt von Pustefix96 am 13.10.2009 um 10:33 Uhr

Hallo Leute, Ich bekomme in drei Tagen eine Magen- und Darmspiegelung. Eine Magenspiegelung habe ich schon hinter mir und im Dämmerschlaf war das ganze halb so schlimm. Angst habe ich vor der Darmspiegelung. Das ganze wird bei mir stationär durchgeführt, das heißt die ganzen Vorbereitungen passieren im Krankenhaus. Ich habe Angst, auch wenn es sich komisch anhört, vor dem Abführen. Wie oft muss man da zur Toilette flitzen? Kann man den Stuhlgang noch kontrollieren oder 'fließt es am Ende einfach unkontrolliert raus'? Schmeckt das Zeug wirklich so eklig? Müsste ich einfach die ganze Zeit am besten auf dem Patientenklo sitzen bleiben? Muss man die ganze Nacht über aufs Klo rennen? Ich würde mich über Antworten freuen, auch wenn die Fragen vllt etwas gewöhnungsbedürftig sind ;) Liebste Grüße,

Pustefix


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critter
beantwortet von critter am 13. Oktober 2009 10:35
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Hilfreichste Antwort

Keine Angst! Du bekommt ein Abführmittelchen, gehst ganz normal auf die Toilette, wobei Du Dich wirklich "bequem" entleerst, und das war's. Man gibt heute nicht mehr diese Abführhämmer, wo man das Gefühl hat, man krepiert. Auch vor der Spiegelung brauchst Du Dich nicht zu fürchten. Dämmerschlaf kennst Du ja schon, und dadurch fühlst Du gar nichts. Ich habe mir die Darmspiegelung schon ohne Spritze machen lassen. Man hält es aus, aber Spritze ist doch besser, muss ich ehrlich sagen. Da der Darm aufgepumpt wird, hast Du hinterher etwas Blähungen. Das ist aber alles.

Kommentar von 683cd8be911c3897e982ad9db4016ba4smallcritter am 1. November 2009 23:47

Danke fürs Sternchen! :-)


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FaulesTier
beantwortet von FaulesTier am 13. Oktober 2009 10:34
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das haben so viele vor dir überstanden da wirst du das auch ;)


Arya15
beantwortet von Arya15 am 13. Oktober 2009 10:35
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Keine Panik. Meine beste Freundin ging es genau so wie dir. Inzwischen ist sie wieder zu Hause und gesund. Alles hat sich am ende gereglet und es gab keine Probleme.


swallowtail
beantwortet von swallowtail am 13. Oktober 2009 10:35
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Aufs Klo wirst du wohl oft müssen, denn der Darm muss sauber sein.

Wenn dein Stuhl aussieht wie Kamillentee, dann war alles richtig.

Und nein, abführen tut nicht weh.

Du wirst nur viel trinken müssen und Abführmittel nehmen, zum Beispiel Glaubersalz. Der schmeckt wie Salzwasser.

Und bei der Darmspiegelung bekommst du eine Spritze, so dass du nicht viel von der Untersuchung merken wirst.

Allerdings wirst du danach Blähungen haben.

Aber das geht auch vorbei.


BlueDash
beantwortet von BlueDash am 13. Oktober 2009 10:39
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führst du mit bitterwasser ab? wenn ja, dann schmeckt es verdammt ekelig. Mittlerweile gibt es aber neue Möglichkeiten, die etwas besser schmecken. Der ganze Darm muss leer sein, d.h. du rennst stundenlang zum WC.

Oftmals wird diese Untersuchung ambulant gemacht. Wenn der Arzt diese Untersuchung täglich mehrmals durchführt, dann sollte diese auch nicht unangenehm sein. Die Untersuchung wird von einem Arzt + Helfer durchgeführt. Der Helfer ist bei der Einleitung behilflich und hilft bei der Schlauchführung in den Darm-Kurven.

Mein Tipp: Fang rechtzeitig damit (mit dem Abführen ) an, dann kannst du rechtzeitig schlafen. Und nur ein gut-entleerter Darm ist tauglich (wenn zuviel drin ist kann die Untersuchung nur eingeschränkt oder gar nicht erfolgen; evtl. muss nachträglich abgesaugt werden). Ein leichtes Berühigungsmittel ist zudem ratsam, dann ist die Untersuchung gut verträglich.

Kein Angst, das ist heutzutage absolut routine und gut erträglich.


anonym
beantwortet von Pustefix96 am 13. Oktober 2009 10:42
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Danke für die schnellen Antworten. Ich habe in Foren gelesen, dass es nach der Spiegelung zu heftigen Schmerzen kommen kann.. habt ihr damit erfahrungen? und dass der 'allerwerteste' sich entzündet, wegen der ganzen Klorennerei. könnt ihr dazu was sagen?


anonym
beantwortet von schaalsy am 13. Oktober 2009 11:52
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Hei

hatte das "Vergnügen" auch shcon. Das Abführmittel schmeckt schrecklich. Den Stuhlgang kann man schon kontrollieren, aber man muss natürlich ziemlich oft laufen. Lass dir eine Spritze geben, dann merkst du nicht viel oder gar nichts davon. Nur Mut, den Kopf kostet es nicht.

Grüssle


anonym
beantwortet von Artichocke am 14. Oktober 2009 11:45
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Keine Angst, die Vorbereitungsmittel sind lang nicht mehr so brutal, können aber sehr "wirksam" sein. Du solltest auf jeden Fall nach Einnahme des Mittels zu Hause sein. Bei mir war es recht heftig, allerdings ohne Po-Entzündung, das ist Quatsch. Du gehst einfach sehr oft aufs Klo für so 3 Stunden. Danach bist du von innen blitzsauber. Das erleichtert die Untersuchung und Diagnose. Halte dich also an die Anweisungen. Falls du die "Spritze"=Anästhesie bekommst(empfehlenswert) freu dich drauf. Du träumst so schön wie nie und fühlst dich reichlich entspannt danach. Ich habe als Krankenschwester im Aufwachraum der Endoskopie gearbeitet. Fast ALLE Patienten wachten lächelnd auf und haben mir von wunderbaren Träumen erzählt. Ich selbst habe mir vor 2 Jahren eine Darmspiegelung machen lassen und fand es fast wie 1 Tag Urlaub. Nur die Vorbereitung war etwas anstrengend. Also: Viel Spass und erzähl mal wie's war!


anonym
beantwortet von corsalette am 5. November 2009 15:08
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Hallo,

ich möchte hier meinen positiven Bericht abgeben, da ich gestern selber eine Magen-und Darmspiegelung hatte. Man braucht vor so einer Untersuchung überhaupt keine Angst mehr haben. Das Schlimmste für mich war das Abführen. Ich habe mit CitraFleet abgeführt, dass kann ich nur jedem empfehlen, da es nach Zitrone schmeckt und gar nicht so ekelig wie die großen Flaschen, die man da immer trinken musste. Ich saß die ganze Nacht auf der Toilette, mir war schlecht und der Kreislauf machte schlapp, da ich sehr viel Flüssigkeit verloren habe. Von der Untersuchung am nächsten Tag habe ich gar nichts mitbekommen. Mir wurde 80mg Propofol gespritzt und man ist im siebten Himmel. Ich war ganz erstaunt, als mir die Arzthelferin schon wieder beim Anziehen behilflich war. Hatte nach der Untersuchung nur ziemliche Bauchkrämpfe und durch das Schlauch schlucken ein wenig Halsweh. Das war`s dann auch schon. Ich kann nur jedem raten nicht zu kneifen wenn solche Untersuchungen anstehen, es ist heute überhaupt nicht mehr schlimm. Hier noch kurz zum Ergebnis der Untersuchung. Magen: Refluxkrankheit diagnostiziert. Darm: ohne Befund. Da meine Oma an Darmkrebs vertarb, war die Darmspiegelung nur eine Vorsorgeuntersuchung. Ich hoffe, das ich mit meinem Bericht einige erreiche, die Angst vor so einer Untersuchung haben.

Liebe Grüße Corsalette


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