Frage von MaluStyles, 118

Angst vor Bulimie, Hilfe bitte?

Hey :)

Also das könnte jz etwas länger werden aber ich wäre froh wenn dass jm liest

Also alles fing an, dass ich November 2014 depressiv geworden bin, hab mich geritzt wollte sterben und so weiter. Im Oktober 2015 wurde aber alles besser, ich war wieder froh und hatte spaß am leben. Ich dachte ich hätte das alles hinter mir. Aber Anfang Januar 2016 wurde ich wieder depressiv, ich hab mich bis jetzt mehrmals geritzt und hab auch eine wand ein bisschen kaputt geschlagen (die letzten 3 tage aber clean) Mit dem ritzen kam dann auch zunehmender ekel vor essen. Wenn ich essen sehe, wird mir sofort schlecht, ich würde am liebsten garnicht essen. Aber ich esse dann doch immer, und danach ist mir dann auch mindestens eine stunde total schlecht. Am liebsten würde ich auf klo und alles wieder auskotzen, aber ich mache es nicht.

Ich hab angst dass sich das zu einer bulimie entwickelt, das wäre horror für mich

Ich sag schonmal im vor raus, meine eltern wissen nichts von meinen problemen und sie werden auch nichts davon erfahren, ich habe aber drei gute Freunde die bescheid wissen. Ich werde wohl aucb nicht zum psychiater, dann merken es meine eltern, die telefonische seelsorge lehne ich auch ab

Liebe Grüße und danke im vorraus MaluStyles

Antwort
von Destriker0815, 13

Also vorab ich bin kein Experte und alles was ich jetzt schreibe soll weder Aufzwingend noch besserwisserisch rüber kommen :)

Also du hast ja geschrieben das du schon mal diese Depressionen hattest und sie auch bekämpft hast, da Stellt sich für mich folgende Fragen, ist der Grund noch der selbe oder ein anderer ? Hast du die damalige Depression alleine oder mit deinen Freunden durchgestanden ? Hattest du damals auch schon diese Übelkeitsanfälle ? Und unabhängig davon würde mich noch interessieren wie deine Freunde dazu stehen, helfen sie dir und wenn ja wie ?

Da du ja nicht willst das deine Eltern davon etwas erfahren (was völlig verständlich ist) und das Sorgentelefon nicht magst, wie wärs denn wenn du dich mal mit einer Email an eine Beratungsstelle wendest ? Es giebt viele stellen die unabhängig von deinem Alter oder deinen "Problemen" völlig anonyme und unverbindlich Hilfe anbieten vlt. wäre das ja was für dich.

Was das mit der Bullemie angeht kann ich dir nicht wirklich weiter helfen da müsstest du wirklich vlt. einem Forum mal einen Fachmann/frau ansprechen die dir da mit sicherheit weiter helfen kann.

Hoffe ich konnte dir zumindest etwas weiter helfen und hoffe bald von dir zu hören.

Mit freundlichen grüßen.

Antwort
von moopel, 40

Eine Frage: Wie alt bist? Je nach Alter müssen deine Eltern das auch gar nicht erfahren

Kommentar von MaluStyles ,

Ich bin gestern 15 geworden

Kommentar von moopel ,

Glückwunsch nachträglich ;) 

du bist noch in dem Alter, wo Ärzte deine Eltern noch alles mitteilen können. Es gibt zwar die Schweigepflicht, aber die gilt nicht immer. Deine Eltern haben die Vorsorge und wenn deine Sicherheit, Gesundheit oder Leben in Gefahr ist, dann dürfen die das weiter tragen, um dich zu schützen.

Ich würde dir empfehlen, dich mal schlau zu machen im Internet nach Beratungsstellen.

http://www.bzga-essstoerungen.de/

dort auf der Seite findest du schon einiges. Ansonsten gib mal bei Google ein "Magersucht Beratung dein Wohnort, also zb Berlin". Du kannst dich dort telefonisch oder vor Ort beraten lassen. Es gibt zb auch so Gruppen, die sich selbst zb alle 2 Wochen treffen und sich gegenseitig helfen. Das läuft alles ohne Arzt ab, sondern nur mit Freiwilligen ab, die selbst mal krank waren oder die sich damit gut auskenne. Ich war mal in so einer Gruppe und wir hatten auch einen Whatsapp chat. Der hat sehr geholfen.

Du hast ja noch "Glück", du stehst noch ganz am Anfang. Eine Klinik ist daher nicht nötig. Die Angst ist begründet und du solltest was tun.

Vielleicht kannst du mit deinem Hausarzt auch mal sprechen und ihn fragen, was du für Mölichkeiten hast. Wenn dein Zustand nicht bedrohlich ist und du so noch nicht bulimisch  bist, dann wird er deinen Eltern wohlmöglich nichts sagen. Versprechen kann ich dir das auch nicht. Versuch am besten wirklich erst einmal eine Beratungsstelle aus. 

Es gibt auch Grupppen bei Facebook. Die sich gegenseitig helfen wollen. Da kannst du dich auch mal umschauen. Die helfen sich auch gegenseitig und haben auch zum Teil schon viel Erfahrung oder sind selbst Therapeuten.

Kommentar von moopel ,

Ich kann deine Angst übrigens auch verstehen, dass du deine Eltern nicht involvieren willst. Ich wollte meine auch nicht belasten. Meine mussten da schon 3x durch und demnächst ein viertes Mal. Allerdings ist das bei mir Magersucht. 

Es ist aber nicht schlecht, wenn Sie das wissen, sie passen dann auf dich besser auf (was nerven kann), kontrollieren deinen Fortschritt und sind für dich da. Die geben dir noch mal extra Kraft.

Meine Eltern plagte erst der Gedanke, dass die daran schuld sind. Nach der Zeit merkten Sie, dass sie daran gar nichts konnten und mich auch nicht davor beschützen konnten. Statt sich darüber Gedanken zu machen, stehen sie nun komplett hinter mir, weil sie mich lieben, mir helfen wollen und mich nicht verlieren möchten.

Es sind deine Eltern, das ist "Berufsrisko bei Eltern", dass das Kind krank werden kann. Da kann es Bulimie oder Krebs sein, aber auch nur ein Schnupfen. Sie werden dich trotzdem lieben, so wie du bist. Es ist also nicht falsch, denen das zu sagen, aber ich weiß wie schwer das ist. 

Ansonsten frag einen Lehrer, Freundin oder gar bei der Beratungsstelle, ob sie mir dir das Gespräch zu deinen Eltern suchen können. Wenn du jemanden hast der dir dabei hilft ist es einfacher.  Gerade ein Arzt oder jemand bei der Beratungsstelle, weiß welche Worte zu wählen sind und kennt das. 

Kommentar von MaluStyles ,

Okay vielen vielen dank

Du weißt grade garnicht wie sehr du mir geholfen hast, das bedeutet mir Echt viel eine richtig ehrliche hilfreiche Antwort zu bekommen, Vielen vielen dank :)

Kommentar von moopel ,

Dafür sind wir ja da ;) Da wo ich helfen kann und was ich selbst schon durchgemacht habe, da helfe ich gerne ;)

Antwort
von Laurena94, 20

Hallo 

Ich wünsche dir nachträglich auch alles gute zum Geburtstag. 

Deine Angst finde ich ist berechtigt. Du suchst nach Wege dir weh zu tun. Das kann alles mögliche sein. Auch Bulimie.

Ich finde es gut das ein paar deiner Freundinnen Bescheid wissen. So können sie dir ein wenig eine Stütze sein. 

Vielleicht solltest du dennoch mit einer erwachsenen Vertrauensperson reden. Die kann dir dann doch etwas besser weiterhelfen. 

Denk darüber mach was den ekel vor dem Essen bei dir auslöst. Achte darauf was dahinter steht. Die Übelkeit ist vermutlich psychisch denke ich. 

Vielleicht solltest du deswegen aber dennoch zum Arzt.  Du musst ja nicht erzählen das du Angst hast das du Bulimie bekommst. Erkläre einfach das du Bauchweh hast und dir übel wird. Vielleicht steckt ja auch eine Unverträglichkeit dahinter oder etwas anderes körperliches. 

Ansonsten lenke dich ab. Mach etwas mit Freunden oder Familie. 

Gehe Hobbys nach oder probiere neues aus. 

Habe Spaß.  

Das hilft der Psyche. 

Finde Dinge die toll an dir sind. Sag dir selber- ich hab mich lieb. Ich bin wertvoll.  Ich darf Glücklich sein. Hört sich vielleicht doof an aber vielleicht hilft es dir. Und sag es laut. 

Schreib Sprüche die dich aufbauen oder nette Dinge über dich auf zettel und klebe sie an den Wänden in dein Zimmer. 

Setzte dir kleine Ziele. Und Belohne dich. Lebe einfach einen Tag nach dem anderen.  Sag dir zb heute ritze ich mich nicht. Ich kann mich ja morgen ritzen. Und morgen wieder Nein kann ich ja immer noch morgen und so weiter. War jetzt nur ein Beispiel du kannst es auf alles anwenden. 

Mach dich bei Rückschläge nicht fertig. Niemand kann alles auf jetzt. Dann war ein tag halt wieder schlechter.  Hauptsache es kommt wieder ein schöner tag. 

Und gib nicht auf. Du kannst das alles schaffen. 

Und wenn du schreiben magst kannst du dich gerne bei mir melden. 

Antwort
von LonelyBrain, 60

Ich werde wohl aucb nicht zum psychiater, dann merken es meine eltern, die telefonische seelsorge lehne ich auch ab

Sorry aber mit der Einstellung kann man dir nicht helfen.

Du musst dir Hilfe holen. Und deine Eltern solltest du auch einweihen.

Kommentar von MaluStyles ,

Ich wäre ja bereit mir hilfe zu holen aber nur unter der bedingung dass meine eltern das nicht mitbekommen...

Kommentar von LonelyBrain ,

Und warum? Das macht keinen Sinn. Sie wollen dir bestimmt auch helfen.

Zudem bezweifle ich das sie das so nicht schon gemerkt haben.

Kommentar von MaluStyles ,

Sie haben es noch nicht gemerkt, sonst würden sie mich ansprechen. Sie haben es auch beim ersten mal nicht gemerkt.

Ich will es ihnen halt einfacg nicht sagen, ich will sie nicht enttäuschen und ich will nicht dass sie noch mehr sorgen haben. Sie sollen einfach so weiter leben wie jetzt

Kommentar von LonelyBrain ,

Ist es dann besser wenn sich deren Kind am Ende umbringt? Super Idee....

Kommentar von MaluStyles ,

Ich bring mich ja nicht um..  ich hatte nur mal daran gedacht aber das würde ixh garnicht schaffen mich dazu durchzuringen. Und ich würde es nicht machen weil ich meine eltern halt nicht so zurück lassen würde

Kommentar von LonelyBrain ,

Du brauchst psychologische Hilfe anders kommst du da nicht raus - Fertig. Und deine Eltern solltest du einweihen - es bleibt dabei. Egal welche Ausreden du dafür hast.

Kommentar von MaluStyles ,

Ja das kann schon sein, aber ich will es meinen eltern einfach nicht sagen

Das mit diesem ekel usw glaubst du das könnte sixh zu bulimie entwicken? 

Kommentar von LonelyBrain ,

Ein Psychologe kann dir dies ohne Zweifel beantworten.

So nun schönen Tag noch.

Kommentar von MaluStyles ,

Mhmm trotzdem danke für alles

Dir auch noch einen schönen tag

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