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Angst vor Angst und Angst vor allem :S

Frage von oluuu oluuu

Hallo Leute,

Habe eine Frage und zwar ich leide unter einer psychischen Erkranung (sage ich mal), anders kann ich es mir nicht erklären.

Erstmal ist es bei mir aufgetreten vor ca. 5 Jahren mit einer schrecklichen Panikattacke inkl. Atemprobleme, Gefühl der Erstickung, damals war ich 16. Es war das Wochenende vor einen Skiausflug mit der Schule.

Eigendlich hatte ich mich gefreut aber hatte auch Unsicherheit, wie es abläuft. Es war Freitag Abend ich saß vorm PC zockte ein Spiel als mir schwindlig wurde, wie des öftern in dieser Zeit, ich ging zu meiner Mutter und war genervt das es mir nicht gut ging, und regte mich auf, sie gab mir irgenwelche Kräutermittel zur Beruigung.

Ich trank es schnell hinunter und als ich nach dem Schluck nach Luft schnappen wollte, bekam ich keine mehr, ab da an lief alles wie in Zeitlupe ab, ich ließ das Glas fallen und schrie "Mama ich krieg keine Luft mehr" es drehte sich alles furchtbar, konnte mich nicht mehr stehen und hielt mich an der Tür fest. Meine Eltern versuchte mich eine halbe Stunde zu beruhigen , was nicht geklappt hat, dannach fuhren sie mit mir ins Spital wo es mir lange Zeit richtig schlecht ging, ich bekam 4x starke Beruhgungstropfen und nach ca. 1 und halb Stunden konnte ich wieder klar denken.

Ich habe in der Angst gesagt das ich wenn ich sterbe sie mich verbrenen sollen.(was ich gar nicht mehr wusste nachher) Ich blieb eine Nacht im Spital (auf eigenen Willen) hatte so Angst das das wieder kommt. Normal kann ich KH nicht ausstehen.

An den nächsten Tagen wurde ich durchgecheckt, großes Blutbild, HNO Arzt, MR vom Kopf, usw.. am Schluss sagten die Ärzte es sei vom Kopf aus. Also nichts körperliches.

Die nächsten Tage, Wochen Jahre waren extrem schwer.

Ich begab mich unter psychischer Hilfe, bekam Anti Depresiva (diese aber eher das Gegenteil bewirkten.) Ich fühlte mich damals von meinen damaligen Therapeuten unverstanden, so das ich nach wenigen Wochen die ganzen Sachen abgebrochen habe.Hatte einfach kein Vertrauen aufbauen können .

So stand ich wieder alleine da, kämpfte mich durch 3 Schuljahre mit Schwindel,Panikattacken, Platzangst, und die Angst das ich einen Raum nicht verlassen kann wenn ich will) So nahm ich dann fast täglich 'Psychopax' Tropfen, die mich ins reale normale Leben zurückholten, und es war einfach toll.

Als ich aber die ersten 2 Packungen leer hatte, und ich mir neue holen wollte hat meine Hausärztin mir davon dringend abgeraten, da diese extrem abhängig machen, seitdem kämpfe ich mich jeden Tag so durchs Leben.

Aber es gibt immer 1 Schritt nach vorne und 2 zurück.

Wünsche mir so sehr ein Leben wie es früher war. Ich war ein Mensch der nicht nachdachte bevor ich was gemacht habe, ich nahm alles wie es kam, heute kann ich nicht mehr mal am Abend duschen gehen, ich sterbe vor Angst früher.

Nur wenn ich fort bin mich betrinke kann ich duschen gehen ohne Ängste. Fühl mich toll, wie früher, nun habe ich Angst das ich mich im Alkohol flüchte als Ersatz für die Tropfen.

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Antworten (7)

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    Antwort von kataha kataha

    Du solltest Dir dringend einen neuen Therapeuten suchen!

  • 1
    Antwort von mimoshful mimoshful

    Oh , das klingt alles ziemlich krass :s hast du dir seid deinem damligen Therapeuten noch mal neue hilfe gesucht ? Wenn nicht solltest du das aufjedenfall wieder tun. Du könntest du deinen Stunden beim Therapeuten auch jemandem mit nehmen dem du vertraust. Aber das mit dem Alkohol solltest du auf jeden fall lassen :/ das macht dich für den moment schwerelos und befreit dich aber dann fängt das alles ja wieder an. Suche dir am besten einen guten Therapeuten der wird dich gut beraten.

    Kommentar von oluuu oluuuoluuu

    Nein seither nicht.

    War irgendwie abschreckend, aber weiss nicht wo ich dannach suchen soll, bzw. die Kosten ja viel Geld und die werden ja tweilweise gar nicht übernommen?

    Zumindest wo ich mal war mussten meine Eltern damals viel Geld hinblättern..

    Kommentar von oluuu oluuuoluuu

    Nein seither nicht.

    War irgendwie abschreckend, aber weiss nicht wo ich dannach suchen soll, bzw. die Kosten ja viel Geld und die werden ja tweilweise gar nicht übernommen?

    Zumindest wo ich mal war mussten meine Eltern damals viel Geld hinblättern..

  • 1
    Antwort von blowingman blowingman

    Hallo, du musst unbedingt einen Facharzt für Psychiatrie aufsuchen. Er wird dir sicher helfen.Gegen Angstzustände gibt es heute hochwirksame Medikamente,die nicht abhängig machen und gut wirken,so dass du wieder angstfrei durchs Leben gehen kannst. Alles Gute

    Kommentar von oluuu oluuuoluuu

    Naja bisher sehr sehr sehr schlechte Erfahrungen gemacht.

    Bei denen dich ich war wollte mich gleich beim ersten Mal mit Anti Depi Medikamenten vollstopfen.

    Angstfrei habe ich von vielen gehört wird es nie mehr werden, sondern man muss damit umgehen und dann scheizs ich ja drauf.

  • 1
    Antwort von jessicaalina jessicaalina

    Das hört sich wirklich sehr schlimm an. Ich weiß nicht was bei dir helfen könnte ? Lasse dich vielleicht Zwangseinweisen ? Das soll auf keinen Fall böse gemeint sein, denn ich bin ebenso psychich krank.

    Ich wünsche dir für deine Zukunft alles Gute !

    Kommentar von oluuu oluuuoluuu

    Hmm.. ich weiss nicht.

    der Tag geht relativ gut, wenn ich abgelenkt bin, und ich auch gefordert wäre, gehts mir wie wenn ich nie was gehabt hätte.

    Umso später der Tag bzw. Abend kommt oder je düsterer der Tag ist desto schlimmer wirds bzw. ist es.

    Denke nicht das ich so kaputt bin für eine Zwangseiweisung.

    Habe aber einfach Probleme mich zu öffnen, bin ein Typ der nicht gerne über schwächen redet.

    Kommentar von jessicaalina jessicaalinajessicaalina

    Ja , ich habe auch nicht gerne darüber gesprochen, aber ich habe es akzeptiert, das was ich habe, kann nicht mehr weg gehen ich kann nur lernen damit zu leben (Hypochonder).

    Ja, das kenne ich, umso dunkler bzw später der Tag wird, umso mehr Gedanken mache ich mir wieder...

    Okay, wenn du von dir selbst sagst, dass du keine Zwangseinweisung brauchst, dann ist das gut, sogar sehr gut! Jedoch würde ich mir an deiner Stelle erneut psychologische Hilfe suchen.

    Bzw. stelle dich mal einem Psychiater vor und der wird dann die weitere Behandlung in die Wege leiten.

    Kommentar von oluuu oluuuoluuu

    Klingt zwar bissl doof aber beruhigt das es hier Leute gibt die das selbe durchmachen, nicht böse gemeint :)

    Ja, werde versuchen mich zu überwinden, den ersten Schritt zu machen.

    Kommentar von jessicaalina jessicaalinajessicaalina

    Ja, quatsch, mich hat es auch beruhigt, zu wissen, dass es noch andere gibt, denen es genauso geht. Ich habe mich auch online in einem Forum angemeldet, indem es nur über Hypochondrie geht , dort schreibt man auch darüber, welche Ängste man wieder mal hat und wieso man den Ärzten wieder mal nicht glaubt und all das...

    Wie du dich auch entscheidest, ich wünsche dir viel Kraft das alles durchzustehen, denn einfach wird es sicherlich nicht werden. Ich war schon ganz oft am Boden, aber bin immer wieder aufgestanden! :-)

  • 0
    Antwort von getahuhn getahuhn

    Huhu,

    habe gerade dies gelesen: "der Tag geht relativ gut, wenn ich abgelenkt bin, und ich auch gefordert wäre, gehts mir wie wenn ich nie was gehabt hätte." Machst du irgendetwas in deiner Freizeit? Sport? Freunde treffen? Vielleicht wäre das ja eine gute Lösung ;)

    Lg

    Kommentar von oluuu oluuuoluuu

    Ja, so viel wie möglich, nur ab gewisser Zeit gehts da nicht mehr.

    Weil ich mich dann so unwohl fühle.

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    Antwort von kolibri88 kolibri88

    Hinter Panikattacken können sich unterschiedliche Ursachen verbergen:

    Stresssituation Betroffene befinden sich in einer Konfliktsituation, für die sie keine Lösung finden. Sie befinden sich aufgrund einer Trennung, Entlassung, eines Todesfalls, einer finanziellen Notlage, einer schweren chronischen Erkrankung eines Angehörigen in einer Krise.

    Betroffene haben ein hyperaktives Nervensystem, d.h. eine angeborene erhöhte Angstbereitschaft. Sie reagieren auf Reize viel intensiver als andere und gewöhnen sich auch langsamer an neue Reize.

    Mehr dazu kannst du hier lesen:

    http://www.psychotipps.com/Panikattacken.html

    Ich wünsche dir alles Gute!!!

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    Antwort von vissi3 vissi3

    Deine Situation ist sehr schwer und auch verständlich! Ich hoffe du gehst zum Phsychologen oder zur Phsychotherapie, die können versuchen dich ganz ohne Medikamente zu normaliesieren, oft hilft auch Hypnose etwas. Wie wäre es, wenn du es mal damit versuchst?

    Meistens hängen solche Panikattacken mit einem früheren unverarbeiteten (schlimmen) Ereignis zusammen. Ich leide jedoch auch unter Panikattacken, Angstzuständen aller Art und kann auch keine Ursache dafür finden und glaub mir, ich wünsche es mir genauso wie du, dass ich endlich normal leben kann ohne ständig Angst zu haben, was ich auch tue und zu hoffen das diese fürchterlichen Panikattacken nicht noch schlimmer werden. Wenn dir kein Medikament hilft, kein Psychologe, kein Psychotherapeut, keine Hypnose, dann hilft nur eins: Versuche damit zu leben, sei stark und du bist damit nicht alleine. Suche eine Selbsthilfegruppe auf und höre dir einmal deren Probleme an und deine Freunde und Familie sind doch auch für dich da, oder? Wenn es wirklich noch schlimmer wird, unerträglich ist, dann musst du evtl. wirklich in die Psychiatrie. Ich will dir hier keine Angst machen, aber bevor es gar nicht mehr anders geht....

    Viel Glück weiterhin wünscht dir Vissi3.

    Kommentar von oluuu oluuuoluuu

    Hmm.. habe aber wohl mehr Angst das alles nichts hilft und das ich dann mit der gewissheit leben muss mein leben mit diesen Gefühlen bzw, Situation mein restliches Leben klar zu kommen.

    Zudem habe ich sehr Angst meine Familie zu verlieren dann würde ich glaube ich komplett zambrechen.

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