Frage von linamalina, 54

Angst vor 11. Klasse, was kann ich dagegen tun?

Ich habe nicht unbedingt Angst davor, dass es mega schwer ist, sondern eher, dass ich in irgendeinem Kurs keinen kenne und ich dann bei Partner oder Gruppenarbeit alleine bin und so weiter.. Was kann ich dagegen tun?

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Antwort
von IDoeI, 24

Hi linamalina

Hier sind einige Tipps die Ihnen helfen können, die Symptome, die Sie während einer Angst und einer Panikattacke erleiden, zu minimieren.

Es sind keine Heilmittel, sondern nur erste Hilfe Tipps um Ihrem Körper dabei zu helfen, besser mit der unangebrachten Angst um zugehen.

Um Ihre Angst komplett aus Ihrem Leben zu eliminieren ist es wichtig, dass Sie verstehen, dass man das nur schaffen kann, indem man die Wurzel des Übels direkt anspricht.

Diese Wurzel wurde in einem Teil des Gehirns gefunden, dass für die Angstreaktionen zuständig ist. Wenn das direkt angesprochen wird und man dadurch die Art und Weise verändert, wie das Organ mit Angstsitutionen umgeht, kann man schnell, einfach und permanente Angststörungen eliminieren.

Atmung

Wie alle gut geölten Maschinen, benötigt auch der menschliche Körper Treibstoff um funktionieren zu können. Dieser wird uns in zwei Formen zugeführt, Nahrung und Luft. Ich werde die Rolle der Nahrung bei Angststörungen später erläutern. Wie wir alle wissen, ist die Qualität der Luft sehr wichtig für die Gesundheit des menschlichen Körpers, verschmutzte, rauchhaltige oder verbrauchte Luft kann zu einigen gesundheitlichen Problemen führen. Die Lungen und die Atemwege sind sehr effizient darin, einen Großteil der verschmutzten Luft, die wir einatmen zu filtern, aber sie können uns nicht bei unserer Atemtechnik unterstützen. Sie müssen wissen, dass das Atmungssystem zwei Funktionen hat, nicht nur frische Luft einzuatmen sondern auch das Nebenprodukt der Atemtätigkeit, Karbondioxid auszuatmen.

Während großem Stress kann man leicht die richtige Atmung vernachlässigen. Unterbewusst wird unser autonomes Nervensystem (der Teil unseres Nervensystems, der für die automatischen Reaktionen unseres Körpers, wie z.B. atmen, Verdauung und Gehirnaktivität verantwortlich ist) von Muskelspannungen und anderen Stressreaktionen beeinflusst und verändert unser gewohntes Atmungsmuster.

Diese Veränderungen sind nicht gefährlich, aber genug um die Körperchemie, die direkt mit dem Zustand guter Gesundheit verbunden ist, aus dem Gleichgewicht zu bringen. Wenn der Anteil des Sauerstoffs im Blut oder der Anteil von Karbondioxid im Blut unter Stress verändert wird, werden verschiedene Systeme beeinflusst und verursachen manchmal ernsthafte und störende Symptome. Diese werden sichtbar als Angst, Panik und Stress. Richtiges Atmen kann:

Herzschlag vermindernBlutdruck vermindernStoffwechsel vermindernMuskelschmerzen vermindernKreislauf stärken

Die Symptome, die mit schlechter Atmung verbunden sind, sind zahlreich und beinhalten Schwindel, Kurzatmigkeit, Handschmerzen, Fußschmerzen, Muskelschmerzen, Schmerzen über dem Herzen und Zittern um nur einige zu nennen.

Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig es ist richtig zu atmen. Es ist der Heilige Gral des physiologischen Aspektes von Angst und Panikst?rungen, wenn Sie das meistern werden Sie auch ihre Symptome besiegen. Das autonome Nervensystem funktioniert, weil es aus einer vollständig unwillkürlichen Menge von Nervimpulsen besteht, die eine Vielzahl von Körperfunktionen regulieren, ohne dabei ihre bewussten Gedanken einzubeziehen. Egal ob Sie im Wachzustand sind oder ob Sie schlafen, der Körper führt diese Funktionen weiterhin aus. Fügen Sie nun Stress hinzu, ist Ihr Körpermechanismus gestört, sein täglicher Automatismus ist verändert, wie eine Uhr die zu schnell läuft. Die Atmung wird flacher, was sich durch kürzere Atemzüge erkennen lässt und sich von der Brust über dem Diaphragma (Hölle aus Muskelgewebe, die an der Basis des Rippengerüstes gegenüber der Brusthöhle liegt) ausbreitet, aber den Bauch unberührt lässt, das nennt man Hyperventilation. Die Atmung wird auch dann schneller, wenn sie mit flacher Atmung kombiniert wird, die durch das Ungleichgewicht von Sauerstoff- und Karbondioxid-Anteilen im Blut entsteht. Nun müssen wir die Uhr wieder richtig stellen, unsere Körper wieder trainieren, um langsam die korrekte Atemtechnik wieder dorthin zu bringen, wo sie hingehört.

Durch regelmäßige Entspannungs- und Atemübungen, können Sie Kontrolle über Ihren Körper erlangen, Ungleichgewicht beseitigen und angstfrei werden. Viele Krankenhäuser führen Kurse in der Alexander Technik oder ähnlichen Atemtechniken und Übungen durch. Tai Chi, Yoga und Meditation sind aufgrund ihres Trainings sinnvolle Ergänzungen zum korrekten Atmen und verschaffen den Muskeln Dehnung- und Kräftigungsübungen.

Wenn Sie den Großteil Ihrer Zeit im sitzen verbringen, denken Sie daran so oft wie möglich aufzustehen und herumzulaufen. Das sitzen an einem Schreibtisch verursacht sehr häufig eine schlechte Körperhaltung (lesen Sie dazu das Kapitel über Körperhaltung), eine schlechte Körperhaltung presst die Organe in der Brusthöhle und in der Bauchregion zusammen, das Herz und die Lunge werden zusammengedrückt und das Verdauungssystem arbeitet langsamer. Bewegen Sie sich so viel wie möglich, ohne sich dabei zu verausgaben.

Manche Leute sagen, man solle tiefe Atemzüge machen um sich während Panik- oder Angstattacken zu beruhigen – das ist der falsche Rat! Viele verlängerte Einatembewegungen werden Sie noch ängstlicher und angespannter machen.

Die Regeln sind einfach:

verlängern Sie das Ausatmen um zu entspannenverlängern Sie das Einatmen um sich zu stimulieren

Wenn Sie sich entspannen wollen, atmen Sie kräftig ein (aber bleiben Sie dabei entspannt) und dann atmen Sie ohne Pause langsam aus. Wiederholen Sie das so oft wie nötig.

Bereiten Sie sich, wenn möglich, im voraus auf stressige Situationen vor. Tun Sie das, indem Sie diese einfache Atemübung so weit vor der Situation wie möglich anwenden. ES HILFT GANZ BESTIMMT!

Haltung

Die meisten Menschen vernachlässigen eine korrekte Haltung und erfahren im Allgemeinen meist keine negativen Auswirkungen, bis ziemlich spät in ihrem Leben, häufig Rückenbeschwerden und Nackenschmerzen auftreten. Wenn eine Person mit Angstzuständen zusätzlich unter einer falschen Haltung leidet, kann diese wesentlich den Grad der Angstzustands-Symptome beeinflussen. Ich habe bereits angesprochen, dass die Atmung einer der Faktoren im “heiligen Gral” der Angststörungen ist. Wenn Sie Atem-Muster korrigieren, werden sich die Angstzustände abschwächen. Die Haltung hat eine tief greifende Wirkung auf das Atmen, wenn die Muskeln und Knochen zusammengepresst werden, muss mit einer gewissen Menge an Beeinträchtigung gerechnet werden.

Angstzustände und Depressionen können bei einem Menschen das Gefühl hervorrufen, beschützt werden zu wollen, er fühlt unterbewusst, dass er sich selbst vor Gefahr schützen muss. Wie ein sich fürchtender Igel, der sich zu einer Kugel zusammenrollt, um seinen verwundbaren Bauch zu schützen, neigen wir dazu, mit verschränkten Armen dazusitzen, unsere Beine fest an den Körper anzuziehen und unsere Schultern und den Oberkörper auf die Häfte zu rollen, wenn wir Angst haben oder depressiv sind. Diese Haltung wird komplett unterbewusst eingenommen, ist aber ernsthaft ungesund; sie drückt die inneren Organe, inklusive des Herzens und der Lunge, zusammen, verhindert eine gute Zirkulation und verursacht Muskel-, Sehnen- und Nervenschmerzen.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie diese Haltung einnehmen, versuchen Sie sie zu korrigieren, je mehr Sie sich dessen bewusst sind, was Sie tun, desto mehr können Sie eine gute Haltung üben. Wenn notwendig, bitten Sie Ihre Verwandten und Freunde, es Ihnen zu sagen, wenn Sie es wieder tun, wenn Sie es verändern, werden Sie sich fast sofort besser fühlen.

In unserem modernen Leben sind wir weniger dazu gewillt, zu stehen, zu laufen und für längere Zeitspannen zu rennen. Innerhalb der letzten hundert Jahre, haben sich menschliche Gewohnheiten schneller entwickelt, als zu jeder anderen Zeit in der Geschichte; wir haben mehr Stressfaktoren, das Leben ist schneller, teurer und definitiv wettbewerbsstärker. Unsere Körper, wie auch immer, haben sich diesem Wechsel der Lebensgewohnheiten nicht angepasst; dies kann eine Unverträglichkeit zwischen körperlicher Verarbeitung und Aktivitäten zur Folge haben. Über lang gezogene Strecken von körperlichem und geistigem Druck, welcher durch diese Unverträglichkeiten verursacht wurde, können sich körperliche Probleme entwickeln, die sich als Stress manifestieren. Körperliche Aktivität fördert eine effektivere Zirkulation, Muskelfitness, cardiovaskuläre Fitness und eine gesündere Lunge. Mangel an Bewegung, schlechte Haltung und Frischluftmangel in unseren modernen Büros, können sehr schädlich sein. Eine Durchschnittsperson, die in einem Büro arbeitet, sitzt dort vermutlich für mindestens fünf bis sechs Stunden pro Arbeitstag und bewegt sich nur, um zur Kaffeemaschine zu gehen und sich eine schnelle Tasse zur Stimulanz einzuschenken, nur um das Adrenalin anzukurbeln. In einem Bürostuhl zu sitzen, ist an sich nichts Schlechtes, aber es sollte nur für eine kurze Zeit, in Abwechslung mit zwischenzeitlichen Aktivitäten, stattfinden. Die sitzende Position drückt den Körper zusammen und die Organe, die sich unterhalb des Diaphragmas befinden, werden nach oben in Richtung des Brustkorbes gedrückt, was wiederum die Lunge und das Herz einschränkt. Wenn Sie Übergewichtig sind, verstärkt dies das Problem. Kürzere, oberflächlichere Atemzüge werden genommen und der Blutsauerstoff und der Carbondioxid-Level im Blut werden beeinträchtigt.

Der größte Teil meiner Arbeit muss im Sitzen vor meinem Computer erledigt werden. Ich habe mir kürzlich einen Kniestuhl gekauft, der meine Haltung verbessert hat, aber ich habe mich fürchterlich gefühlt, wenn ich über einen langen Zeitraum sitzen musste. Das Unwohlsein kam nicht immer gleich postwendend, aber zog sich manchmal bis zum nächsten Tag hin, was aufzeigen soll, dass die Atmung über längere Zeiträume drastisch und nachhaltig verändert werden kann.

Inkorrekte Haltung - ein zusammengedrückter Brustkorb verursacht kurze, schwierige Atemzüge und presst die inneren Organe zusammen.

Korrekte Haltung - Der Brustkorb ist gestreckt, der Rücken gerade, die Lunge und die inneren Organe sind entspannt.

Ich bin der Meinung, dass schlechtes Atmen und eine schlechte Haltung viele der Symptome erklären könnten, die mit Arbeitsstress in Verbindung gebracht werden. Es dauert nicht lange, um die natürlichen Atemmuster eines Menschen genug zu verändern und somit einige unangenehme Symptome, inklusive Angstgefühlen, Panikstörungen oder Depressionen, zu verursachen.

Eine inkorrekte Haltung, gekoppelt mit Bildschirmstrahlung, schlechter, umgewälzter Luft durch Airconditioning, Mangel an Frischluft, Zentralheizung, Kaffeekonsum, vielen Arbeitsstunden und einem wütenden Chef, zeigen leicht auf, warum sich “Jobstress”-bedingte Krankheiten epidemieartig ausbreiten.

Um eine schlechte Haltung zu verbessern, ist es wichtig, eine Sitzmöglichkeit zu finden, die den Rücken aufrecht erh?lt, versuchen Sie, sich nicht auf dem Tisch aufzustützen. In dieser Position ist der Brustkorb in seiner optimalen Größe, während Sie sitzen. Körperliche Aktivität hilft dabei, einen gesunden Blutkreislauf aufrecht zu erhalten und erlaubt dem Knochenbau, den Muskeln und anderem Körpergewebe sich zu strecken, indem sie die Verklebungen löst und dem Körper erlaubt, zu atmen. Versuchen Sie, es zu vermeiden, zu viel Kaffee oder Tee zu trinken, da beide stimulierend wirken. Gehen Sie sicher, dass Sie zahlreiche Mengen an qualitativ hochwertiger Frischluft abbekommen, öffnen Sie ein Fenster, wenn Sie können und versuchen Sie nach draußen zu gehen, während Sie Pause haben.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie an Jobstress durch Überarbeitung leiden, müssen Sie mit Ihrem Chef oder Ihrer Einheit sprechen, sollten Sie einer angehören, anderenfalls sprechen Sie mit Ihrem Arzt über eine Überweisung zu einem Stress-Management-Spezialisten. Lassen Sie nicht zu, dass Sie krank werden, weil Sie so viel arbeiten müssen; frei zu haben, weil Sie so gestresst sind, sollte keine Option f?r Sie darstellen sondern Sie sollten dem Stress gar nicht erst ausgesetzt sein.

Ablenkungstaktiken

Hier sind einige Beispiele für Ablenkungstaktiken, die man während einer Attacke anwenden kann. ?ben Sie diese, denn sie helfen tatsächlich!

    Bespritzen Sie Ihr Gesicht mit kaltem Wasser - dies verursacht den Tauchreflex und bringt Ihr Gehirn dazu, Nachricht an Ihren Körper zu senden, damit er sich bremstAblenkung - Zählen Sie von 100 runter so schnell wie Sie können, wiederholen Sie diesen Vorgang immer wieder. Rechnen Sie mathematische Aufgaben durch oder irgendetwas anderes, das Ihre Gedanken beschäftigtHören Sie laut Ihre Lieblingsmusik und singen Sie dazu mitSagen Sie zu sich selbst: “dies hat mich niemals verletzt, es hat niemals jemand anderen verletzt und es wird niemals jemanden verletzen. Ich wei? was es ist und es bedeutet rein gar nichts.” Nehmen Sie Ihrer Attacke die KraftSagen Sie sich, dass was Sie da fühlen, nur Sinneswahrnehmungen sind; nichts weiter als das und dass Sinneswahrnehmungen noch niemanden verletzt habenSchauen Sie sich ein witziges Video im Fernsehen an und lachen Sie laut herausSchauen Sie sich nicht im Spiegel anBewahren Sie immer einige Äpfel in Ihrem Kühlschrank auf. Essen Sie einen und essen Sie noch einen, wenn Ihnen danach istSchlagen Sie sich sanft auf Ihre Wangen und tanzen Sie umher
    – verwirren Sie Ihre Gedanken, um sich zu zerstreuenStehen Sie während der Nacht auf, machen Sie den Fernseher an, holen Sie sich etwas zu trinken, essen Sie einen Apfel und lenken Sie sich abSprechen Sie mit jemandem oder rufen Sie jemanden an
    sprechen Sie aber nicht über Ihr AngstgefühlBewegen Sie sich körperlich, wenn Sie könnenSETZEN SIE SICH NICHT HIN! Bewegen Sie sich

Führen Sie eine beliebige Menge dieser Ablenkungstaktiken aus, falls es Ihnen möglich ist, gleichzeitig.

Die Linden-Methode wurde entwickelt, um Ihnen genau zu zeigen, was Sie machen müssen um die Verhaltensgewohnheit direkt anzusprechen, die die unangebrachte Angst auslöst, mit der Sie jeden Tag zu tun haben.

Angst wird durch ein kleines Organ im Gehirn ausgelöst und geregelt, dass Amydala heißt. Wenn die Amydala ausser Kontrolle gerät, befinden wir uns auf einem höheren Angstlevel und bekommen unangebrachte Angst.

Indem sie die Amydala direkt angeht, kann die Linden-Methode Angststörungen direkt, schnell und permanent beseitigen. Das einzige, was Sie tun müssen, ist der Linden-MEthode direkt zu folgen und sie anzuwenden

Viel glück in der Schule.

Antwort
von valentin1842, 31

Sieh es positiv. Du lernst neue Leute kennen. Die anderen werden sich auch nicht alle kennen. 

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