Frage von Melii5735, 37

Angst und Ekel vor das Übergeben?

Hallo,ich brauche Hilfe,ich weiß nicht was ich tun soll. Ich leide an der Angst vor Erbrechen (Emetophobie)und ekel mich EXTREM davor Ich habe mein ganzes Leben Angst dass sich im Haus wieder jemand übergibt und da mein Zimmer nicht weit vom Klo entfernt ist,lausche ich IMMER wenn jemanden sich in Klo einschließt,aus Angst,diese Person würde sich übergeben. Mein Bruder hatte sich gestern Abend 2 mal übergeben.Ich hatte Herzrasen und war sauer dass er sich auch noch auf dem Boden übergibt und hab ihm anstatt ihm zu helfen,oder was auch immer ich da machen könnte,beschimpft und ihn sogar beleidigt,weil ich in diesen Moment geschockt war, dass meine größte Angst eben geschehen ist und es (ist mir natürlich bewusst),es immerwieder passieren wird. An die Stellen auf dem Boden wo er sich übergeben hat mach ich immer ein großen Bogen,auch wenn es geputzt wurde.Heute Nachmittag hatte er sich wieder mehrmals übergeben müssen.Ich bin in mein Zimmer gerannt,hab die Tür laut zugeknallt,habe mich dort eingeschlossen und geweint.Ich halte das nicht aus!Ich weiß nicht was ich machen soll.Ich wollte in diesen Moment einfach weg von hier! Seitdem bin ich in mein Zimmer und will auch nicht mehr raus.Bitte helft mir,was kann dagegen tun? Ich will das nicht mehr,das übernimmt mein ganzes Leben.Wie soll ich dass hinkriegen wenn ich Kinder habe?Die bleiben ja nicht immer gesund.Eine Therapie kommt bei mir gar nicht in Frage,wenn ich ehrlich bin. Danke,für alle Hilfreichen Antworten

Antwort
von muschmuschiii, 23

ich kann deine Einstellung nicht nachvollziehen, dass eine Therapie für dich nicht in Frage kommt. Du hast dich doch schon extrem in deine Phobie reingesteigert ..... wie willst du da alleine wieder rauskommen?

Antwort
von Rocker73, 20

Puh, ich hab grad ein Déja vu weil du mich an mich selbst erinnerst als ich 10 war...

Deine Angst nennt sich Emetophobie, diese Phobie gehört zu den häufigsten Phobien, was bei jeder Phobie hilft ist eins: Reden. Undzwar ganz viel, egal mit wem, mit Hund, Nachbar, Oma,Opa, Eltern und oder Geschwister (Ich glaube du solltest deinem Bruder mal erklären warum du so reagiert hast, du kannst dann gleichzeitig mit ihm drüber sprechen)

Fakt ist aber das es schwierig ist den Karren alleine aus dem Dreck zu ziehen, du brauchst eine helfende Hand, damit du es schaffst! Und mit einer helfenden Hand meine ich einen Psychologen, wieso lehnst du eine Therapie ab? Es kann dir helfen,  niemand wird dich anders behandeln, dir wird nichts wiederfahren!

LG

Antwort
von yoloeinhorn123, 12

Hey ich habe das selbe Problem aber nach Eibe Therapie das ist die einzige Lösung viel Glück

 

Antwort
von SoDoge, 16

Du steigerst dich da so rein, dass du selber sagst, dass das dein Leben übernimmt....du erlebst es nur (!) mit und sperrst dich ein und weinst, soll das jetzt etwa jedes Mal passieren? Das kannst du mit Selbsthilfe mMn nicht bewältigen, ich würde da auf jeden Fall zu einer Therapie raten.

Du wirst im Laufe deines Lebens nicht nur miterleben, wie es anderen passiert, du wirst dich auch ganz sicher früher oder später, wenn auch Jahre in der Zukunft, selbst übergeben, willst du dann sobald dir schlecht wird in grenzenlose Panik verfallen? So geht das nicht, das tut dir ja auch nicht gut.

Warum willst du keine Therapie, das ist doch der Weg, sowas in den Griff zu bekommen und damit zurecht zu kommen.

Antwort
von Alissa03, 9

Hab das gleiche😭

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