Frage von Marvin200214, 70

Angst um den Tod meiner Omas und Opas?

Hallo ich möchte hier eigentlich niemand um Rat fragen da es kein Rat gibt. Ich wollte einfach mal mein frust rauslassen und ich finde man kann im Internet echt mal die Seele rauslassen.Ich habe tierische Angst vor dem Tod meiner Omas und Opas. Mein Opa ist gestorben als ich 4 war, ich kann mich kaum an ihn errinern sodass ich über diesen Tod gut hinwegkam (soll nicht heißen ich mochte ihn nicht). Ich habe noch 2 Omas und 1 Opa.Ich hänge so sehr an ihnen, Ich liebe sie über alles. Aber ich weiß ganz genau das der Tag kommen wird an dem sie gehen müssen. Meine Oma ist der Beste Mensch den es gibt. Sie ist so nett und so fürsorglich.Sie tut soviel für mich und andere. Meine andere Oma tut auch sehr viel für uns ist auch ganz lustig immer wieder mit ihr. Mein Opa hilft mir immer bei handwerklichem Zeugs und ich helf ihm immer bei technischen Sach. Das gefühl zu wissen das sie irgendwann einfach weg sind und ich sie nie wieder sehe und nie wieder zeit mit ihnen verbringen kann bringt mich einfach nur dazu in mein Bett zu gehen und 1 Stunde lang zu weinen. Während ich diesen Text schreibe vergieße ich Tausende Tränen. Ich bin übrigens 14 Jahre alt. Ich würde niemals über diesen Tod hinwegkommen.Ich weiß nicht was ich machen soll. Es ist einfach so fies ich will nicht das sie gehen aber ich kann nichts dagegen tun. Das einzigste was mich nach dem Tod einer Großeltern noch am leben hält sind meine Eltern. Wenn die nicht wären gäbs mich danach auch nicht mehr. Ich hab nichts mehr was mich hält. Meine familie ist das wichtigste in meinem Leben. Der Tod von ihnen würde mir das Herz zerreißen.

Schreibt doch mal eure Meinung und Situtation rein. Es ist immer schön das Gefühl zu haben nicht alleine zu sein.

Antwort
von musso, 24

Der Tod ist Teil des Lebens. Daran kann niemand etwas ändern.

Ich bin über 60 und vielleicht altersmäßig näher dran. Meine eine Schwiegermutter ist 96, und weißt du, wie schlimm das sein kann? Mit 80 war sie noch fit wie ein Turnschuh, aber jetzt kann sie kaum noch laufen, in die Badewanne zu steigen geht nicht mehr, sie ist klar im Kopf und merkt, wie ihr Körper immer mehr versagt. Und Schmerzen immer und am ganzen Körper. Das ist kein Leben! Das willst du sicher für Oma und Opa nicht, dass sie sich so quälen müssen. Noch geht es Ihnen gut. Genieß das! Aber mach dir klar, dass es grausam ist, zu wollen, dass sie länger und länger leben. Manchmal ist es ein Zeichen von Liebe, sie gehen zu lassen.

Später wirst du dich vielleicht und hoffentlich an diese Worte erinnern.

Ich finde es super, dass du so eine großartige Beziehung zu ihnen hast!

Antwort
von psawyer, 42

Ich habe leider auch schon viele Todesfälle in meiner Familie/Freunde erlebt - aber eines kann ich dir sagen. Das Leben ist danach NICHT vorbei. Zudem ist es unnötig, wenn man ständig darüber nachdenkt, dass eine geliebte Person jeden Moment sterben könnte. Es wird sowieso passieren und es gehört dazu, genau wie die Geburt. Genieße einfach die Zeit. Und wenn sie vorbei ist? Dann ist es vorbei und es geht weiter! Es wird immer Menschen geben, die dir Nahe liegen und du wirst noch viele Todesfälle miterleben - abet so ist das Leben und du lernst daraus. Hab keine Angst, denk nicht nach und leb dein leben. Würde ich so denken wie du, dann gäbe es mich schon lange nicht mehr...

Viel Glück!

Psawyer

Antwort
von Michipo245, 24

Meine Oma ist letztes Jahr mit 90 gestorben. Genau wie du, dachte ich immer ich werde es nicht verkraften. Ich kann dir sagen, es ist nicht leicht, aber es geht irgendwie immer weiter. Man macht sich leider immer mehr verrückt als einem selbst guttut  

Antwort
von SarieI, 28

Ich bin inzwischen am Studieren und lebe eine 5-stündige Autofahrt von zu Hause entfernt. Ich fahr im Jahr so zweimal nach Hause für ein paar Wochen und es ist immer wieder schwer, zum Studium zu fahren, da meine Großeltern inzwischen auch schon sehr alt sind. Und jedes Mal frage ich mich, ob das jetzt das letzte Mal gewesen ist, dass ich sie lebend gesehen habe. Und ich habe große Angst, dass es so ist und die Gedanken machen mich auch wirklich traurig.

Aber ich denke, das wichtige ist, dass man die Zeit, die man hat noch genießt. Und das kann man besser, wenn man sich nicht so viele Gedanken um die schlechten Dinge macht, du wirst es sonst bereuen, wenn es zu spät ist. Genieß also einfach die Zukunft mit deinen Großeltern (heutzutage ist Medizin übrigens auch recht gut, Menschen leben länger als man glaubt). Und falls jemand stirbt, klar ist das schwer. Aber meine Oma, die will auch gar nicht mehr so alt werden, weil es körperlich natürlich nicht mehr so gut geht. Und ich denke man sollte das respektieren. Einfach dann ein wenig traurig sein, man muss sich ja auch damit beschäftigen, aber dann lieber weiterleben. Denn diese Welt ist wirklich wundervoll, es lohnt sich zu leben. Schöne Besserung =)

Antwort
von Virginia47, 4

Du solltest dich mit deinen 14 Jahren mit was anderem beschäftigen als mit dem Gedanken an den eventuellen Tod deiner Großeltern. 

Es ist schön, dass du sie so liebst. Und dir ein Leben ohne sie kaum vorstellen kannst. Dennoch solltest du die Zeit jetzt mit ihnen genießen und nicht durch solche trüben Gedanken zermürben. 

Je mehr du dich mit deinen Großeltern beschäftigst, um so mehr Glück wirst du erfahren. 

Und wenn man Tod ist, ist man nicht einfach so aus dem Leben verschwunden. Es gibt viele schöne Erinnerungen, die man behält. 

Und es kommen neue Aufgaben auf dich zu, die du auch bewältigen musst. 

Antwort
von comhb3mpqy, 8

Ich bin Christ und glaube an ein Leben nach dem Tod. Der Glaube kann einem z. B. Hoffnung, Freude und Trost geben. Wenn Du oder jemand anderes daran interessiert ist: Gründe/Argumente, warum ich an Gott und ein Leben nach dem Tod glaube findet man, wenn man auf mein Profil geht. Oder man fragt mich hier einfach nach meinen Argumenten.

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