Frage von Barcelona1990, 51

Angst, Sorgen, unsicherheit?

Ich brauche wirklich eure Hilfe. Mit meiner Angst, unsicherheit, Sorgen, Gedanken,.... komme ich nicht klar. Hab versucht wirklich selbstbewusst und sich zu wirken. Wenn aber z.B. ein Leherer nicht kommt und wir dann unsere Zeut da absetzten hauen die einen einfach ab. Ich mach das nicht und darauf bin ich selbstverständlich stolz. Nur es kommt natürlich blöd an, weil die einen gehen dann nicvt, damit ich nicht allein bin oder es nicht Aufällält. Mir ist die Meinung anderer nicht egal, besonders von meinen Freunden nicht. Man weiß schon das ich das wieder nicht mitmache, mich nicht traue..... Wenn wir mal was zusammen machen, bin ich auch ängstlich und es wird schon geguckt wie lange ich wohl bleiben kann, obwohl es kein Problem ist. Es werden auch sprüche gemacht, vielleicht sind die nur spaßig gemeint. Trotzdem denke ich mir trauen wenige was zu, ich steh dann immer da und fühle mich auch nicht wohl. Auch Sprüche misslingen manchmal. Jetzt sagt bitte nicht es soll mir egal sein und das es keine Freunde sind. Es sind meine und wenn der BF was sagt, denkt man natürlich anders darüber nach und es kommt einem näher

Antwort
von Tasha, 14

Ich verstehe Deinen Text nicht so ganz.

Grundsätzlich: Es gibt mehrere Möglichkeiten, davon mMn zwei "gesunde": 

Erstens: Man lernt nach und nach, selbstbewusst = gelassener zu sein, ohne sich verstellen zu müssen. 

Zweitens: Man zwingt sich dazu, einfach - und am Ende gelassen - zuzugeben, dass man gerade unsicher ist, nicht weiß, was man tun soll oder  auch Angst hat. Damit nimmt man der Situation viel Druck, weil man nichts mehr vorspielen muss. Oft wird das auch von anderen, besonders von echten Freunden, akzeptiert.

Selbstbewusstsein kann man lernen. Es gibt diverse Tipps im Netz und Bücher, z.B. auch über Schlagfertigkeit etc. Man kann aber auch in Eigenregie anfanfangen mit kleinen Schritten. Dafür nimmt man sich zunächst mal vor, EINMAL am Tag etwas zu sagen oder zu tun, vor dem man Angst hätte, z.B. eine andere Meinung als die anderen zu vertreten und dazu zu stehen, etwas verweigern, das man nicht mitmachen möchte. Dazu gehört auch, Leuten in die Augen zu sehen. Vielleicht mal einen Witz zu machen, ironisch zu sein (was man sich sonst ggf. nicht traut). Offen seine Meinung zu sagen, auch wenn andere diese nicht teilen. Usw.

Erst mal nur einmal am Tag, dann in bestimmten Situationen eine Sache sagen/tun, die man sonst meiden würde, und das so lange üben, bis man es wirklich entspannt und ohne Angst und Verstellung schafft.

Dabei musst Du kein Ar***löch werden, das allen widerspricht und ständig eine Gegenposition einnimmt, Du musst aber anfangs aushalten, dass man Dich anders wahrnimmt, ggf. mehr mit Dir diskutiert.

Versuche - das kann man wirklich lernen! - Dich in Angstsituationen bewusst zu entspannen und gelassen zu bleiben. Am besten klappt das, wenn man für andere eintritt oder Verantwortung hat (Kinder, andere, die ängstlicher sind etc.). Ist man alleine, dauert der Prozess länger und ist etwas schwieriger. Über mehrfach am Tag, auch abends, wenn Du alleine bist, Dich bewusst zu entspannen, und versuche das in Stress-Situationen einzusetzen. Dazu gehört tiefes, ruhiges Atmen, sich einen Überblick zu verschaffen - worum geht es eigentlich, was würde im schlimmsten Falle passieren, was kann ich jetzt machen und tun, falls die Situation unangenehm wird - und die Fähigkeit, die Situation mit etwas Abstand zu betrachten. Aber auch, dass man sich kleine Schritte vornimmt, sich vorstellt, was man nacheinander tun möchte und das dann umsetzt (ich stehe jetzt auf, sage, dass ich gehen möchte, verabschiede mich freundlich und gehe dann einfach. Wenn mich jemand zurückhalten möchte oder sich lustig über mich macht, sage ich ruhig, dass ich gehen möchte, weil  (z.B. "ich mich unwohl fühle, ich etwas meiden möchte, ich noch etwas vorhabe etc.) und diese Entscheidung nur meine ist und nichts mit ihm zu tun hat:").

Distanziere Dich von anderen (emotional). Wenn alle gehen möchten, Du aber noch im Klassenzimmer bleiben möchtest, mache das, unabhängig von den anderen. Keiner muss wegen Dir dableiben. Solltest Du Dich doch unwohl fühlen und mitgehen wollen, entscheide Dich um, mache das, gib einfach zu, dass es Dir alleine im Klassenzimmer zu blöde wäre etc. Versuche nicht, Dich zu verteidigen oder Deine Entscheidung zu vertuschen.

Je mehr Übung man in der gelassenen Haltung hat, desto leichter fallen einem solche Situationen, desto eher wird man aber auch von anderen akzeptiert, weil die merken, dass man sich ihnen nicht krampfhaft anpasst (das hat etwas "Schwächliches" oder nervt auch manchmal).

Anfangen muss man aber mit einem kleinen Schritt, am besten einem, der jeden Tag eingebaut wird, bis er "trittsicher" ist, und dann kommt der nächste...

Mache Dir also mal eine Liste mit Dingen, die Du ändern/ üben willst und fange morgen (oder heute) mit dem ersten kleinen Schritt an! ;-)

Kommentar von Barcelona1990 ,

Ich danke Dir sher. Ich habe schon versucht, bei meinem BF, mal was ironisches, lustiges oder überhaupt was zu sagen. Fällt schwer, mir fällt auch nicht immer was ein, baer hab ich die letzten Tage gemacht. Manches kam leider auch ein bisschen blöd an, soetwas bringt mich dann nach unten. Um auf das genannte Beispiel zurückzukommen: einfach gehen ist schwer, da ich nicht immer der spielverderber sein möchte und gerne mit ihnen Zeit verbringe. Ich bin leider unsicher und voarallem beim ersten Treffen, aber das belibt dann natürlch leider hängen. Auf das Klassenzuimmerbeispiel. Einfach sitzten beleiben, weil ich nichts falsch machen möchte und lieber brav bis Schulschluss da bleibe ist natürlich für mich am sichersten. Für andere kommt das natürlich doof, nicht das man nur mich sieht und denkt, die anderen sind wec. Man möchte mich auch nicht allein lassen. Ich bin leider in vielen situationen sehr unishcer und stelle mich manchmal etwas lebnsuntüchtig an, sozusagen.
Einfach was tun ist auch schwer, weil ich mich auch anpassen möchte. Leider haben wir auch nicht viele Gemeinsamkeiten. Bei meinem BF und mir ist das große Thema Schule. Daneben gibt es wenig oder Themen die schnell beendet sind.
Ich möchte ein besserer Freund werden, hatte lange kiene mehr, jetzt habe ich welche und stelle mich so an...:-(

Ich möchte ja auch was mitmachen, zeigen das ich mich traue. Nur leider ist das Image des ängstlichen, stillen und unsicheren da. Ich möchte einfach lockerer werden, mich trauen... bestimmte Situation fallen  mir spontan nicht ein, allgemein. Jede Situation. Mir fallen keine Gesprächsthemen ein, ich traue mich manchmal auch nicht. Habe es jetzt versucht. Aber so tage wo es nicht läuft, wo nicht so reagiert wird oder etwas kommt wo ich mich trauen muss und wo jeder weiß das würde er nicht tun, machen mich schon traurig und vertig. Ich möchte nicht der kleine ängstliche vor meinen Freunden sein. Sie sollen doch auch spaßmit mir haben, gerne Zeit verbringen...

Antwort
von 19hundert9, 21

Rede doch mal mit diesen gewissen Leuten die dir wirklich wichtig sind. Wenn kleine Späße in Ordnung sind, manches aber zu weit geht, sag es ihnen freundlich dass dir das Nahe geht, da sollte nichts dabei sein, besonders bei deinen Freunden nicht. Du bist eben so wie du bist und das wissen sie auch und sollen sie akzeptieren.

Wir ziehen uns auch öfters auf, aber es sollte nicht zu weit gehen.

Kommentar von Barcelona1990 ,

Danke.

leider tu ich mich gerade schwer und weiß nicht ob spass oder ernst. Von meiner ängstlichkeit wissen sie auch. Wollte mich ändern, aber alles geht auch noch nicht. Natürlich bin ich wie ich bin, aber dieses ängstlich, verkrampfte stört mich selbst auch.

Kommentar von 19hundert9 ,

Oh ok, dann sag es ihnen auch so, wie du es mir geschrieben hast. Du willst dich ändern, aber das geht nicht von der einen auf die andere Sekunde. Deinen besten Freund oder deine beste Freundin könntest du vl. noch fragen ob er/sie dir dabei hilft, indem er/sie dich bei den Entscheidungen unterstützt. Nicht drängen aber manchmal braucht man eben einen kleinen "Schubser" und den Halt eines Freundes um etwas zu tun.

Kommentar von Barcelona1990 ,

Danke. Hab schonmal gefragt, wie mans angehen kann. Die entscheidung wäre z.B. einfach rauchen gehen oder abhauen. Aber klemmen kann ich einfach nicht. Ich möchte ihn mit meinem Kummer jetzt auch nicht wieder nerven. Wenn ich mir selbst über die witze und sprüche gedanken mache, kann das ja auch blöd kommen...

Antwort
von claptrap86, 22

Du darfst auf keinen Fall zu lange nachdenken wenn du etwas machen willst. Wenn du zu lange denkst wirst du unsicher und traust dich dann nicht.

An sich kann man da wenig machen das liegt alleine an dir ob du die "eier" hast es durch zu ziehen.

Kommentar von Barcelona1990 ,

Danke. Das stimmt schon. Wenn ich aber manchmal einfach was raushaue kommts auxh ein bisschen blöd, manchmal. Die Schule oder eine Unterrichtsstunden zu klemmen kann ich einfach nicht oder in der Stunde wenn kein Lehrer da ist eine rauchen.  Das sind jezzt nur zwei Beispiele, hab angst bei den unten durch zu kommen, wenn ich so ängstlich bin

Antwort
von kasinho, 10

Du hast Angst das du ein Streber bist?

Streber kommt von streben. Man strebt also ein Ziel an. Das ist gut! Besonders in der Schule, da es dein Wegbereiter für die Zukunft ist.

Alle die dich von guten Noten abhalten, oder sich lustig machen sind nicht deine Freunde. Später wirst du lachen, wenn du einen guten Abschluss.

Und die Meinung anderer kann dir getrost egal sein.

Da fällt mir spontan ein Zitat von von Humboldt ein: Die Leute kaufen sich von Geld das sie nicht haben, Dinge die sie nicht brauchen, um Leute zu beieindruckucken, die sie nicht mögen.

Kommentar von Barcelona1990 ,

Vielen Dank. Vor dem Streber habe ich glaube ich, weniger angst. Ehr das ich als spassbremse, immer unsicher und ängstlich darstehe. Mein BF ist mir schon sehr wichtig und ich mag ihn auch. Ich möchte auch ich sein, nur nicht mehr so ängstlich, unsicher, verkrampft, schüchtern, zurückhaltend, .......

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