Ist ein komisches Problem, aber irgendwie belastet es mich doch. Antworten bitte nur von Leuten, die es ernst meinen!! Ich will hier keine Psychoanalyse, sondern Meinungen von denen, die es nachvollziehen können oder schon durchgemacht haben.
Ich habe am Samstag meinen Hund einschläfern lassen. Er hatte viele Baustellen. die gravierendste war der Tumor am Geschlechtsteil, der schon offen war und er 100%ig schmerzen hatte. Ich habe schon seit November mehrere Tränen um ihn vergossen, da ich sag wie schwer er sich mit allem tut. Er hat sehr schlecht gesehen, er hörte nicht mehr gut, seine Leftzen waren relativ stark entzündet wobei es zum Schluss etwas besser wurde. Aber die Entzündung war nach wie vor da. Er hatte ein vergrößertes Herz bei dem man deutlich die Herzgeräusche hörte. Er konnte die Treppen nicht mehr von selber runtergehen... Da sein Tumor gebeits offen war, und er, lt. Tierarzt, uns mit der bakteriellen Flüssigkeit anstecken konnte, habe ich beschlossen ihn zu erlösen. Er hatte paar Tage lang Schmerztabletten bekommen. Da ging es ihm auch verhältnismäßig gut. Als ich die Dinger abgesetzt habe, ging es auch mit ihm bergab. Das war der Anlass für mich, dass er offensichtlich doch starke Schmerzen erleiden musste. Der Tag, an dem wir ihn einschläfern liesen, war sehr schlimm. Der Sonntag auch, der Montag so halb halb. Gestern war es schlechter als Montag. Aber heute seh ich es recht nüchtern und "normal". Ich habe Angst ihn zu vergessen. Als wenn es mich nicht mehr schmerzen würde. Dabei ist es nicht so. Ich weiß jedoch das es die richtige Entscheidungw war. Dennoch vermisse ich ihn. Aber ich lache in der Arbeit... ist es verwerflich zu lachen, obwohl man trauert? Vielleicht verdränge ich es auch. Sein Wassernäpfchen steht noch im Hausgang und seine Decke liegt noch unter dem Tisch. Ich habe seit Sonntag nicht mehr unter den Tisch gesehen - aus Angst vor der Tatsache, das ich ihn dort nicht liegen sehe. Ich weiß das er nicht da ist. Aber für mich ist er irgendwie doch da. Als wenn er jeden Moment um die Ecke kommt wenn ich mir in der Küche was zum essen mache. Oder er ins Bad spitzt wenn ich mich gerade fertig mache und sich freut, dass wir spazieren gehen.... Wenn ich daran denke möchte ich weinen. Aber ich weiß das ich ihn, um seinet Willen, erlösen musste um ihm nicht weiter Schmerzen zuzufügen. Ich habe Angst vor dem Tag, an dem ich ihn nicht mehr vermisse. Obwohl ich mir das jetzt natürlich noch nicht vorstellen kann, weil es noch zu früh ist.
naja, eine gute Lösung ihn nicht zu vergessen aber dann erinnert man sich wieder an die alten tage und dann ist man wieder traurig
wenn der erste schmerz verflogen ist wird es ihr gut tun, wenn sie täglich ihren wuffi von der wand gucken sieht
hast recht aber dann "verfliegt" der schmerz nicht so schnell, wie ohne bild
aber könnte man ja nach einem jahr oder so anhängen...