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Angst, meinen Hund zu vergessen

Frage von katim8 katim8

Ist ein komisches Problem, aber irgendwie belastet es mich doch. Antworten bitte nur von Leuten, die es ernst meinen!! Ich will hier keine Psychoanalyse, sondern Meinungen von denen, die es nachvollziehen können oder schon durchgemacht haben.

Ich habe am Samstag meinen Hund einschläfern lassen. Er hatte viele Baustellen. die gravierendste war der Tumor am Geschlechtsteil, der schon offen war und er 100%ig schmerzen hatte. Ich habe schon seit November mehrere Tränen um ihn vergossen, da ich sag wie schwer er sich mit allem tut. Er hat sehr schlecht gesehen, er hörte nicht mehr gut, seine Leftzen waren relativ stark entzündet wobei es zum Schluss etwas besser wurde. Aber die Entzündung war nach wie vor da. Er hatte ein vergrößertes Herz bei dem man deutlich die Herzgeräusche hörte. Er konnte die Treppen nicht mehr von selber runtergehen... Da sein Tumor gebeits offen war, und er, lt. Tierarzt, uns mit der bakteriellen Flüssigkeit anstecken konnte, habe ich beschlossen ihn zu erlösen. Er hatte paar Tage lang Schmerztabletten bekommen. Da ging es ihm auch verhältnismäßig gut. Als ich die Dinger abgesetzt habe, ging es auch mit ihm bergab. Das war der Anlass für mich, dass er offensichtlich doch starke Schmerzen erleiden musste. Der Tag, an dem wir ihn einschläfern liesen, war sehr schlimm. Der Sonntag auch, der Montag so halb halb. Gestern war es schlechter als Montag. Aber heute seh ich es recht nüchtern und "normal". Ich habe Angst ihn zu vergessen. Als wenn es mich nicht mehr schmerzen würde. Dabei ist es nicht so. Ich weiß jedoch das es die richtige Entscheidungw war. Dennoch vermisse ich ihn. Aber ich lache in der Arbeit... ist es verwerflich zu lachen, obwohl man trauert? Vielleicht verdränge ich es auch. Sein Wassernäpfchen steht noch im Hausgang und seine Decke liegt noch unter dem Tisch. Ich habe seit Sonntag nicht mehr unter den Tisch gesehen - aus Angst vor der Tatsache, das ich ihn dort nicht liegen sehe. Ich weiß das er nicht da ist. Aber für mich ist er irgendwie doch da. Als wenn er jeden Moment um die Ecke kommt wenn ich mir in der Küche was zum essen mache. Oder er ins Bad spitzt wenn ich mich gerade fertig mache und sich freut, dass wir spazieren gehen.... Wenn ich daran denke möchte ich weinen. Aber ich weiß das ich ihn, um seinet Willen, erlösen musste um ihm nicht weiter Schmerzen zuzufügen. Ich habe Angst vor dem Tag, an dem ich ihn nicht mehr vermisse. Obwohl ich mir das jetzt natürlich noch nicht vorstellen kann, weil es noch zu früh ist.

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Antworten (16)

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    Antwort von MatzCH MatzCH

    Ich kann deine Ausführungen sehr gut nachvollziehen. Zuerst aber - Du hast absolut richtig gehandelt. Man darf die Tiere nicht aus puurem Egosimus leiden lassen, nur weil wir Menschen nicht loslassen können. Ich musste diese Erfahrung auch schon erleben - denn es gibt so viele Situationen, bei welchen Du an dein Tier denken musst, da dort etwas spezielles passiert ist. Bei mir hängt jetzt an der Wand ein Bild. Mein Tier ist nicht immer präsent, aber ich denke doch oft wieder an ihn. Man muss aber lernen, mit dieser Situation umzugehen. Es führt kein Weg drum rum. Bei der Arbeit war ich froh, abgelenkt zu sein und habe auch gelacht - an dem ist absolut nichts verwerflich. Wenn Du Dir "Ersatz" anschaffst - so darfst Du deinen neunen Begleiter nicht mit dem Alten vergleichen. Ich habe mir dies auch zu Herzen genommen - meistens funktioniert es - und das ist auch gut. Es sind halt einzigartige Geschöpfe. Nimm Dir Zeit, ihn zu vermissen. Die Schmerzen werden irgendwann nachlassen. Alles Gute!

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    Antwort von rosenstrauss rosenstrauss

    ich weiß nicht, was ich dir schreiben soll, aber es tut mit sehr leid um deinen hund. du hast ihn einschläfern lassen, das war sicher richtig für das tier. und vergessen wirst du ihn ganz bestimmt nicht.

    bestimmt hast du ein bild von ihm. laß es vergrößern und kauf einen schönen rahmen. das hängst du dann an einem platz wo jeder den hund sehen kann

    Kommentar von auchnoch auchnochauchnoch

    naja, eine gute Lösung ihn nicht zu vergessen aber dann erinnert man sich wieder an die alten tage und dann ist man wieder traurig

    Kommentar von rosenstrauss rosenstraussrosenstrauss

    wenn der erste schmerz verflogen ist wird es ihr gut tun, wenn sie täglich ihren wuffi von der wand gucken sieht

    Kommentar von auchnoch auchnochauchnoch

    hast recht aber dann "verfliegt" der schmerz nicht so schnell, wie ohne bild

    aber könnte man ja nach einem jahr oder so anhängen...

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    RatgeberHelden Antwort von Portbatus Portbatus

    Du hast jetzt erst einmal eine sehr traurige Zeit und mache ruhig alle Phasen der Trauer ganz bewusst durch. Wut, Trauer, Empörung, Enttäuschung, Annahme.

    So wirklich vergessen wirst du ihn bestimmt nicht. Ich kann mich noch an jeden unserer vielen Jagdhunde erinnern, aber sie sind mir nicht mehr ständig präsent, sie bestimmen nicht mehr mein Leben, so wie zu aktiven Lebzeiten. Das ist gut für deine Seele.

    Das zeitweise Vergessen hat Gott oder die Evolution so eingerichtet, zum Schutz unsere Seele und das ist, so denke ich gut so.

    Denn das Leben fordert unseren vollen Einsatz und wenn wir das Leben nur mit der angezogener Handbremse der Trauen leben würden, würden wir irgendwann scheitern. Darum ist auf das zeitweise Vergessen, um anderem Platz zu machen, so wichtig.

  • 2
    Antwort von auchnoch auchnoch

    traurig :(

    Kommentar von auchnoch auchnochauchnoch

    fällt mir jetzt ein, schuldige wegen mein foto :(

    Kommentar von katim8 katim8

    :)

  • 2
    Antwort von em1990 em1990

    "Aber ich weiß das ich ihn, um seinet Willen, erlösen musste um ihm nicht weiter Schmerzen zuzufügen"

    genau deshalb kannst du auch lachen. du hast ihn erlöst, und das war richtig so!

    es ist vollkommen in ordnung auch zu lachen wenn man in einer trauerphase bist! unser hund wurde kurz vor weihnachten 2010 eingeschläfert, auch wegen einem schlimmen tumor. die ersten wochen war es natürlich hart, aber wenn man abgelenkt war, hat man auch mal gelacht. warum auch nicht? das leben geht weiter!

    jetzt, etwas mehr als ein jahr später, geht es uns natürlich besser, wir denken nicht mehr allzu oft an sein fortgehen, aber zwischendurch denken wir immer wieder an ihn, weil er eben fast 16 jahre teil unseres lebens war. wenn dich ein tier so lange begleitet hat, kannst du es garnicht vergessen. nur der schmerz vergeht, erinnerungen bleiben für immer!

    Kommentar von sasaluna sasalunasasaluna

    genau so sieht es aus,ich sehe es auch so.

  • 2
    Antwort von samira562 samira562

    ich verstehe dich total..habe vor kurzem auch ein haustier verloren..konnte seinen käfig nicht mehr angucken..und kann es immer noch nicht..ich habe so sehr geweint als er gestorben ist..fast 3 tage lang..aber jetzt lache auch ich wieder..ich finde es sehr richtig, wie du gehandelt hat..es war die richtige entscheidung..hättest du das nicht getan, würde er immer noch schmerzen haben..dass du jetzt lachen kannst ist ganz normal..das geschehene wird verarbeitet und irgendwann ist der schmerz fast ganz weg..aber glaub mir, wenn dein hund dir so viel bedeutet hat, wirst du ihn mit sicherheit nie vergessen..egal was du tust..ich wünsche dir in dieser schweren zeit sehr viel kraft!!!

  • 2
    Antwort von Trancefloor Trancefloor

    Ich musste meinen Hund im Sommer einschläfern lassen. Glaub mir der Schmerz wird weniger, aber Du wirst deinen Hund nie Vergessen.!

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    Antwort von Mogli84 Mogli84

    man merkt das du sehr an ihm gehangen hast! mein beileid.

  • 1
    Antwort von jojo1998fr jojo1998fr

    du wirst ihn bestimmt nie vergessen oder vermissen. mein hund ist vor ca 1 jahr eingeschläfert worder, da er alle möglichen krankheiten hatte und nur noch schmerzen erlitt. Aber denk mal positiv - sehr viele hunde werden extrem vernachlässigt, müssen leiden oder verbringen ihr ganzens leben hinter gittern - dein hund hatte es bestimmt sehr gut und viele hunde würden für einen tag soch eines hundelebens ihr leben geben. Und irgendwann wäre der tag sowieso gekommen. Du hast ihm nur geholfen. Und du wirst ihn sicher NIE VERGESSEN ODER NICHT MEHR VERMISSEN. Die trauer wird bestimmt mit der zeit nachlassen (so wars bei mir auch) aber vergessen wirst du ihn nie.

  • 1
    Antwort von Alphawoelfin992 Alphawoelfin992

    Du wirst ihn garantiert nicht vergessen, meine Mutter erzähl mir heute noch geschichten von dem Hütehund den sie als Kind hatte. Die Tage an dem du ihn nicht mehr vermisst wird es geben und das ist auch gut so, es wird zwar immer wieder mal hochkommen aber er hatte kein schönes Leben mehr ich bin mir sicher das er in seinen letztn momenten einfach nurnoch dankbarkeit dir gegenüber gespürt hat.

    Es ist nunmal so das alles was lebt auch einmal sterben wird, daran können wir nichts ändern, wir müssen es so akzeptieren was anderes können wir eh nicht tun. Allerdings können wir die Lebewesen die schon gestorben sind durch uns weiterleben lassen. früher dachte ich das man erst richtig Tod ist wenn keiner mehr an einen denkt aber das ist schwachsinn denn selbst dann muss jeder einmal sterben und was bringt es mir wenn ich tot bin und trotzdem noch über mich nachgedacht wird? klar als lebender ists ne schöne vorstellung aber wenn man tot ist juckt das einen auch nicht mehr.

    Mach dir keinen Kopf, die Zeit der trauer geht auch vorbei und du kannst dich wieder auf positive dinge konzentrieren, dir bleibt die erinerrung (was kein trost ist, aber immer noch besser als nichts). Und das du jetzt traurig bist ist nur ein Zeichen dafür das du vorher sehr glücklich warst.

    Kommentar von Alphawoelfin992 Alphawoelfin992Alphawoelfin992

    P.S.: natürlich darfst du lachen! Kein Mensch hat das Recht dir das zu verbieten immerhin ist es nicht deine Pflicht jede Sekunde an deinen Hund zu denken und zu heulen wie ein schlosshund.

  • 1
    Antwort von sasaluna sasaluna

    ich habe das gleiche vor mir ,mit meiner jorky dame und sie hat krebs im vortgeschrittenen stadium,die metastasen streuen schon bis in die lunge und das herz,sie ist voll wasser und hat ein vergrößertes herz. sie hat schon tage dabei,wo ich angst bekomme ,seid neustem bekommt sie krampfartige anfälle und wird auch ohnmächtig zwischendurch und nur ich kann mit ihr umgehen,was sehr bedrückend ist und der tierarzt will sie auch nicht mehr operieren (sie hatte schon 3 große ops und 3 spritzenkuren),sie bekommt medika (prilaktone) denn es wird nun irgend wann schlechter gehen und ich kann es kopfmässig nicht verstehen,obwohl ich weiß was kommt und habe eine tierische angst davor. ich habe gesagt, wenn sie anfängst zu leiden ,möchte ich ihr das ersparen und weiß nun schon,das ich trotzdem durchdrehen werde,denn ich habe sie schon 14 jahre ,aber werde sie aauf dem letzten weg begleiten ,denn das bin ich ihr schuldig und sie hat mir ja auch 14 jahre treue geschenkt und war immer für mich da,ich kann sie mir einfach nicht weg denken und mir kommen auch bei dem gedanken schon die tränen. ich empfehle dir aber,die fressnäpfchen und decke usw. weg zu tun um dich damit anzufreunden,denn du erinnerst dich selbst immer wieder dáran wenn du die sachen siehst und das tut weh,aber das soll es auch und es gehört zur trauer ,denn du hast das tier geliebt,dann soll es so sein. was du nun empfindest ist völlig normal und verständlich,auch dein lachen ist nicht verwerflich und jeder trauert anders ,das ist deine art und nicht verkehrt. behalte sie/ihn in erinnerung ,wie das tier auch war und du wirst das tier niemals vergessen,das weiß ich genau ,denn die hunde ,die bei uns schon verstorben sind ,haben alle noch einen platz in unserem herzen und das soll auch so sein und was andere denken ,ist mir völligst egal und das sollte es dir auch sein. mach deiner trauer luft ,auf deine eigene art und denk nicht über andere nach und ich wünsche dir ganz viel glück. ps. mein glück ist noch dazu ,ich habe noch 2 hunde die mich ablenken werden und vielleicht hast du ja auch bald wieder das bedürfnis ,einen neuen hund zu zulegen,wer weiß.

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    Antwort von jaichbins jaichbins

    weißt du, ich habe vor einigen monaten meinen opa verloren. er war sehr krank und dann ist er gestorben. einerseits würde ich ihn am liebsten zurück holen, da ich ihn sehr liebe und vermisse, aber ich weiß auch, dass er nun keine schmerzen mehr hat und dass er jetzt bei seiner frau ist, die 16 jahre vor ihm gestorben ist. am anfang habe ich sehr viel geweint und habe immer den duft von ihm gerochen, obwohl er ja nicht mehr da war. jetzt geht es mir besser, ich kann wieder lachen, ohne mich schuldig zu fühlen, aber ich kann eben auch für einen moment still werden und an ihn mit liebe denken und manchmal für mich weinen.

    damit will ich sagen, dass deine entscheidung, deinen hund einschläfern zu lassen, wohl nicht die leichteste, aber ganz sicher die beste entscheidung war. er hätte sonst nur noch länger gelitten. und du brauchst auch keine angst zu haben, ihn irgendwann zu vergessen, nur weil er nicht mehr in jeden deiner gedanken vorhanden ist. er wird immernoch in deinem herzen sein. und wenn du wirklich diese angst hast, kannst du doch ein foto, das du von deinem hund hast, in dein portmonee tun oder in deiner wohnung aufstellen, das hilft auch.

    alles gute für dich

    Kommentar von katim8 katim8

    Ich danke euch allen für die lieben Antworten. Das hat mir gerade wirklich gut getan

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    Antwort von mercipur mercipur

    Es ist schwer, ein liebes Tier oder einen geliebten Menschen los zu lassen. Zuerst ist man sehr traurig, auch wenn es für das verstorbene Tier oder auch den verstorbenen Menschen besser war. Das ist ganz normal. Diese Trauerphase hat jeder - der eine kürzer, der andere länger. Man sollte sie aber zulassen und sie bewusst durchleben. Wenn einem zum Weinen ist, dann sollte man ruhig weinen. Das befreit.

    Irgendwann wird es besser. Sicherlich tut es dann auch noch weh, aber man lernt damit zu leben. Zum Schluss bleibt eine Narbe auf der Seele und aber auch viele schöne Erinnerungen. Hab Geduld!

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    Antwort von mini987 mini987

    also ich habs als mein hund eingeschläfert wurde so gemacht dass ich mir jeden tag mind. 5 minuten ein bild vonh ihm angeguckt habe damals war ich aber noch ein kleies kind und dass is jetzt auch schon lange her aber ich mach es aus gewohnheit heute noch so und hab auch immer ein bild von ihm beim computer stehen.

  • 1
    Antwort von Mean98 Mean98

    hey, ich kenn das, und ich will dir was sagen, weil du wirst deine hund immer im herzen ´haben und deswegen wirst du ih nie vergessen. und wenn du magst (in einem halebn jahr oder so) kannst du dir ja einen neuen hund kaufen. ich weis, dass der neue hund den alten nicht ersetzten kan, aber trotzdem!

  • 1
    Antwort von Magga14 Magga14

    naja vergessen wirst du ihn nie,aber das der schmerz vorbei geht ist doch total verständlich und doch irgendwie sogar gut:)

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