2

Angst in den Griff bekommen (Borderline-Pseudopsychose)

Frage von Leraje Leraje

Hallo, ich bekomme regelmäßig oft Angstzustände, aufgrund meiner Borderlinestörung. Ich fühle mich dann die ganze Zeit total bedroht, habe Todesangst und kann mich kaum noch bewegen, alles ist wie in einem Horrorfilm, ich denke Leichen schleichen umher und so, also habe nicht vor lebenden Menschen Angst.. Die Angst hält manchmal mehrere Stunden an. Ich bin in psychiatrischer und psychologischer Behandlung. Neuroleptika und Benzos helfen mir da nicht. Gibt es sonst etwas, was man tun kann ? Kennt jemand so eine Angst vielleicht auch ?

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (8)

  • 3
    Antwort von GerdaG GerdaG

    Da solltest Du doch besser Deinen Arzt befragen, welche Therapiemöglichkeiten es noch gibt.

    Kommentar von Leraje Leraje

    Der, und auch viele davor, wissen da auch nicht weiter... zumindest Medikamentös nicht und in der Therapie bin ich noch nicht soweit.

    Kommentar von GerdaG GerdaGGerdaG

    Hast Du mal autogenes Training ausprobiert?

  • 1
    Antwort von heureka47 heureka47

    Ich bin seit 1994 im Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener und kenne etliche Menschen mit Diagnose Borderline und etliche mit Angststörungen. .

    Ich selbst habe offiziell die Diagnose "Depression" aber darüberhinaus eigentlich auch narzisstische Persönlichkeitsstörung, Bindungs-/Beziehungsstörung, bin halbtrockener workaholic und hatte 1997 "burnout". .

    Zu den professionellen Angeboten sag ich jetzt nichts, die kannst du überall erfahren. Es gibt mindestens ein "Borderline-Netzwerk" (von Betroffenen), das zu googeln sein müßte.

    Worauf ich hier und jetzt speziell hinauswill, ist das mit der Angst. Es kann einerseits die Nebenwirkung von Medikamente sein (bekommst du Neuroleptika?). Andererseits habe außerhalb der wissenschaftlich-schulmedizinischen Erklärungsmodelle mich informiert und bin drauf gekommen, daß Angst und ihre Unter- oder Nebenformen ein Indikator sind für Mangel an Lebensenergie. Viele Menschen, die aufgrund von Traumata, Entbehrung, Überforderung usw., bewußten oder unbewußten "Streß" haben (und meist schon lange Zeit) zeigen in der Folge das Auftauchen von Angst. Insbesondere wenn Medikamente daran wenig ändern, wäre es wichtig (aber auch sowieso!), die Verlustquellen/Lecks von Lebensenergie zu lokalisieren und sie zu "stopfen", also die Ursachen zu beseitigen und andererseits die gegebenen Möglichkeiten zu nutzen regelmäßig / immer wieder MEHR Lebensenergie als bisher aufzu "tanken". Einem Freund von mir, der in den letzten Jahren seit seiner schweren Krise mehrmals wöchentlich - meist abends - solche Angstanfälle hatte, ist jetzt mit den Empfehlungen, die ich ihm gab, auf dem Wege der Besserung. Da er spirituell offen ist, nennt er das, sich mit der göttlichen Liebe zu verbinden. Und mit dieser Bewußtseinsübung kann er immer öfter, immer besser, seine Angstanfälle überwinden ohne seine Not-Tropfen zu nehmen, die er dafür auch hat. Wer mit "Gott" nichts am Hut hat, könnte sich mit der Selbstheilungskraft, mit der universellen Energie - oder was/wie auch immer - verbinden. Schau mal in meinen GF-Tipp "Lebens-Energie". Evtl. auch mal bei Angst, Stress, Liebe usw. Falls Fragen sind, schreib mir. LG

  • 1
    Antwort von Lavendula Lavendula

    Wie wäre es denn, wenn Du Dich mit anderen Leidensgenossen über Deine Ängste austauscht? Es gibt doch bestimmt auch in der Nähe Deines Wohnortes Selbshilfegruppen oder ähnliches. Ansonsten wären meine Ideen/Tipps: Versuche es mit Sport und Bewegung an der frischen Luft (das Aufhalten in der Natur kann sehr heilsam sein). Lenke Dich ab mit Kreativität oder versuche, Deine Gefühle und Ängste in der Kunst auszudrücken (vielleicht durch Malen).

  • 0
    Antwort von blackpanic blackpanic

    Hast du schonmal überlegt in eine Klinik zu gehen? Keine Psychatrie! SOnder in einem psychosomatische Kinik. Falls du noch irgendwelche Tipps dazu brauchst, kannst mich gerne anschreiben. Alles Gute!

  • 0
    Antwort von seregwen seregwen

    eine kleine anmerkung: borderliner sollten keine benzos bekommen! das ist ein grober fehler, den ärzte/psychiater eigentlich nicht begehen sollten.

  • 0
    Antwort von LeonieFaber LeonieFaber

    dann würde ich mal in den psychologen wechseln. das ist doch ein häufiges phänomen, was absolut in den griff zu bekommen ist.

  • 0
    Antwort von danii23 danii23

    Borderline ist eine Persönlichkeitsstörung! Geh zum Psychologen!

  • 0
    Antwort von TimTimmey TimTimmey

    Musik zur entspannung!!

Diese Frage

Verwandte Fragen

Verwandte Tipps

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.