Frage von katherinanina, 40

Angst geliebtes Verkaufspferd zu verlieren?

Hallo wir arbeiten seit einiger Zeit mit einem Pferd und sind es auch schon 3 mal geritten und arbeiten jeden Tag mit ihm . Jetzt ist er uns unnormal als Herz gewachsen und er steht zum Verkauf . Gestern als wir geritten sind kamen Interessenten die alles über ihn wissen wollten und wir wissen nicht was wir machen sollen wenn er weg ist ....

Expertenantwort
von ponyfliege, Community-Experte für Pferde, 16

hm... so ist das eben mit verkaufspferden.

wenn dies pferd weg ist, kommt das nächste... und danach wieder das nächste.

je mehr pferde man auf einen guten weg bringen kann, umso besser. wenn man mit diesem gedanken an die sache herangeht, sollte es kein problem sein.

man ist ein paar tage traurig, denkt später noch oft an jedes einzelne pferd - und mit jedem pferd, mit dem man arbeitet, macht man neue erfahrungen und jedes ist auf seine eigene art etwas ganz besonderes.

ich kann dir aus eigener erfahrung aber einen guten rat geben:

häng dein herz nie an ein pferd, das dir nicht gehört.

Antwort
von beglo1705, 9

Kenn ich, hab ich manchmal auch bei Berittpferden. Gerade, wenn man der Meinung ist, jetzt ist alles perfekt und dem Besitzer wird das freudig vorgeführt, wie nun dieses oder jenes wunderbar klappt und dann das Pferd wieder "auszieht" finde ich auch etwas traurig.

Beim vorletzen Gastpferd wars auch so: Ein ganz lieber, etwas schüchterner Hengst (ein Schimmel, was normal gar nicht mein Fall ist) war im Stall zum Beritt. Er hatte Probleme mit diversen Zäumungen, ansonsten aber ein ganz lieber, keine Hengstmanieren, keine allzu ausgeprägte Dominanz, leicht zu reiten und zu führen und sehr gelehrig, unerschrocken, gelassen und ausgewogen; ein Traumpferd wie´s im Buche steht.

Die Besitzerin hatte ihn für gut 3 Monate bei uns in denen wir uns ausgiebig mit ihm beschäftigten und schnelle Erfolge erzielen konnten.

Gerne hätten wir ihn gekauft und ihn mit den anderen Hengsten auf die Koppel gelassen, für mich zum Springen und für meine Tochter zum Reiten, denn bösartig oder wild suchte man bei ihm vergebens.

Leider hat es nicht geklappt, da die Besi meinte, dass er erfolgreich weiter an Springturnieren starten soll ggf. mit einem anderen Reiter. Da war ich auch traurig um ehrlich zu sein.

Da kann man eben nichts machen und muss sich damit abfinden, dass man eben nicht alles haben kann. Zu viel Herz tut einem immer weh, wenn es nicht das eigene Pferd ist. 

Antwort
von sukueh, 10

So ist das mit fremden Pferden. Das weiß man aber schon vorher, dass Pferde, die einem nicht gehören, kommen und gehen können. Aus welchen Gründen auch immer.

Entweder hat man dann das Geld (und das entsprechende Alter) um das betreffende Pferd selbst zu erwerben oder man freut sich, dass man diesem Pferd etwas beigebracht hat, woran auch der zukünftige Besitzer sich erfreuen kann.

Aber dass es so läuft, hätte euch vermutlich von Anfang an klar sein müssen, oder ?

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