Was mache ich wenn ich Angst habe als ständiger Begleiter?

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5 Antworten

Hallo,

diese Angst, die Du beschreibst, nennt sich Verlustangst. Sie tritt oft bei Menschen auf, die bereits Verluste erlitten haben. Auch wenn es gar nicht bewußte Verluste waren, so können doch bereits in der Kindheit Situationen geschehen sein, die ein Kind als Verlust erlebt hat und dementsprechend abgespeichert hat.

Eine weitere Ursache können Minderwertigkeitsgefühle sein. Dass man tief im Innern das Gefühl hat, so etwas Schönes wie eine glückliche Beziehung gar nicht verdient zu haben.

Zur Vermeidung dieser Angstzustände kann es hilfreich sein, entweder selbst etwas dagegen zu unternehmen, und wenn das nicht gut gelingt, sich professionelle Unterstützung bei einem Psychologen zu suchen.

Was Du selbst unternehmen könntest, wäre z. B. Dich mit Affirmationen (das sind bejahende Sätze, die man innerlich wiederholt wie ein Mantra) zu versuchen, von diesen Ängsten zu befreien.

Was dazu sinnvoll ist, sind die Themen Selbstwertgefühl und sich in sich selbst sicher zu fühlen. Louise L. Hay hat in ihrem Buch 'Heile deinen Körper' dazu viele gute Anregungen gemacht.

Ich habe Dir für Deine Situation mal den folgenden Vorschlag herausgesucht: "Ich liebe und akzeptiere mich und traue dem Prozess des Lebens. Ich bin in Sicherheit." Wiederhole diese beiden Sätze immer wieder innerlich und stelle Dir dazu vor, wie Du frei von den Ängsten glücklich lebst.

Besonders einprägsam wirken diese Affirmationen, wenn man sie zusätzlich noch abends vor dem Einschlafen mehrmals im Geiste wiederholt und mit dem entsprechenden 'Erfolgsbild' unterlegt.

Alles Gute

Buddhishi

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Was machst Du Dir Gedanken um etwas, was Dich ein Stück Deines Lebensweges begleitet? Du bist kein Eigentum desjenigen, den Du anscheinend bewunderst, weil genau das Gegenteil von Dir, sowie er kein Eigentum von Dir ist. Gehst Du emotionsfrei an diese Beziehung heran, gewinnst Du den nötigen Abstand zu dieser Beziehung, um Dir erst einmal über Deine eigenen Gefühle Klarheit zu verschaffen. 

Im Moment sehe ich ein gefährliches Abhängigkeitsverhältnis zu Deinem Partner, was etwas mit Besitsergreifen, Abhängigkeit und gleichzeitig Verlustängsten zu tun. Du klammerst in Deinem Inneren, willst Dich kaum lösen von einem Problem, das Du selber bist. Geh einfach dazu über, erst einmal Erfahrungen zu sammeln, Vergleiche anzustellen, vor allen Dingen Dein Inneres zu erforschen. 

Das Leben beinhaltet Probleme in Deiner derzeitigen Situation, die Du wohl zur Zeit zumindest, kaum lösen kannst, jedoch erfahren. Wenn Du allerdings blind wirst gegenüber Deinem Partner, wirst Du niemals herausfinden, wes Geistes Kind dieser ist. Zur Zeit bist Du ein Fan in dieser Beziehung, der zwar einem schönen Gesang lauscht, nichts anderes jedoch an Dich heran lässt.

Wenn dies Deine erste Beziehung wäre, sind diese Ängste als " normale" Reaktion anzusehen. Jedoch gilt unzweifelhaft, zuerst zu erfahren, wie Du bist und wie gleich oder ungleich zu Dir Dein Partner ist.

Deshalb ist es ratsam, wenn Du die Beziehung, dies gilt auch, wenn Du bereits eine Partnerschaft hattest, distanziert, demzufolge emotionslos betrachtest. Nur über die Distanz, erfährst Du mehr über Dich in der Beziehung, wie auch Deinen Partner in dieser.

Liebe Grüße

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Meine Frage also: was soll ich tun? Ist diese Angst berechtigt..?

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Du brauchst eine Therapie

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Wie oder warum diese Angst gekommen ist, kann ich dir leider nicht sagen.

Ich möchte dir auch nicht die Angst vergrößern, doch meist liegt man mit diesen Vermutungen und Ängsten richtig und es stimmt etwas beziehungstechnisch nicht zwischen euch.

Es könnte aber auch sein, dass alles gut ist zwischen euch aber lediglich die Angst es kaputt macht. Also grundlos sozusagen.

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