Frage von Trini0972 30.11.2011

Angina bei Kind ohne Antibiotika behandeln?

  • Hilfreichste Antwort von Kati1810 30.11.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Auf die Ferne Mittel zu nennen ohne alle (!) Symptome zu kennen wäre unsinnig, weil die Mittel dann entweder nicht helfen oder schaden. Am besten lässt du sie wirklich von einem Homöopathen repertorisieren. Ansonsten kann man auch mit der Phytotherapie gut Erfolge erzielen :)

  • Antwort von Serienchiller 30.11.2011
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es stimmt, dass Antibiotika oft leichtfertig verordnet werden, wenn sie nicht gebraucht werden oder nicht helfen können (z.B. bei einer einfachen Erkältung). Es gibt aber auch sehr viele Fälle, in denen ein Antibiotikum vor schweren Komplikationen bis hin zu Blutvergiftung (Sepsis) und Tod schützt. Als Laie kann man beide Fälle nicht unterscheiden, deswegen sollte man im Zweifelsfall immer auf den Arzt hören. Wenn man der Meinung ist, dass ein Antibiotikum im gegebenen Fall übertrieben ist, sollte man den Arzt darauf ansprechen. Oft weiß der Arzt selber, dass es andere Möglichkeiten gibt und verschreibt Antibiotika nur aus Bequemlichkeit. Wenn der Arzt gut begründen kann, wieso das Antibiotikum so wichtig ist, sollte man ihm auch glauben. Gefällt einem die Begründung nicht, kann man sich auch eine zweite Meinung von einem anderen Arzt einholen.

    NIEMALS aber einfach auf eigene Faust verschriebene Antibiotika nicht nehmen. Nicht bei sich selber und erst recht nicht bei den eigenen Kindern!

  • Antwort von Charlyweisswas 02.12.2011
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Aus Versehen wurde meine Antwort wohl gelöscht. Daher noch einmal, denn dies ist eine ernstgemeinte Warnung an den Fragesteller, um nicht vor Gericht zu landen:

    Wenn Eltern eine Angina ihres Kindes ausschließlich mit Homöopathie behandeln, gehört dies als fahrlässige Körperverletzung bestraft.

    Sollte es zu schwerwiegenderen Folgen kommen, sogar als fahrlässige Tötung, wie in diesem Fall:

    http://derstandard.at/1319180949860/Italien-Dreijaehrige-starb-nach-Therapie-nur...

  • Antwort von ErsterSchnee 30.11.2011
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich bin ein bißchen entsetzt, daß Du die Gesundheit von Deinem Kind aufs Spiel setzt, indem Du hier in einem Laienforum, in dem jeder unkontrolliert den allergrößten Mist schreiben kann, nach medizinischen Ratschlägen fragst. Wenn Du schon homöopathisch behandeln willst und die Kasse das nicht übernimmt, sollte Dir die Gesundheit Deiner Tochter die paar Euro für eine "offizielle" Beratung schon wert sein!

  • Antwort von Hardy6 03.12.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Man kann doch so etwas auch erst einmal ohne versuchen zu heilen, oder?

    Wie das enden kann, wenn man erstmal versucht etwas mit Homöoapthie zu heilen, kannst du hier nachlesen.

    http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikTirol/ChronikTi...

  • Antwort von Astair 01.12.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich bin seit über 20 Jahren Homöopathin und tu mich immer noch manchmal schwer, das für eine Person wirklich passende Mittel zu finden, je nach Schwierigkeit des Falles. Ich bin der Meinung, dass homöopathische Behandlungen in die Hànde von Fachpersonen gehören. Eine erfahrene Mutter kann in Zusammenarbeit mit ihrem Homöopathen mit der Zeit ihrem Kind das richtige Mittel geben von denen, die bereits früher zum Einsatz kamen.

  • Antwort von retum 05.12.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    Man kann doch so etwas auch erst einmal ohne (Antibiotikum) versuchen zu heilen, oder?
    

    Natürlich kann man das, wenn man es kann. Nur das lernt man nicht, da das für die Pharmaindustrie nicht interessant ist. Höchstens werden Linderungsmittel (Antipyretika) empfohlen, welche die Heilung verzögern und die Chronifizierung fördern. Schließlich kann an den chronischen Leiden am meisten verdient werden. Die enorme Zunahme von COPD scheint mir, wird ganz wesentlich durch die falsche, die körpereigenen Abwehr behindernde Behandlung der banalen Infekte bei Kindern und Säuglingen bewirkt.
    Es kommt bei mir nur höchstens noch einmal im Jahr vor, dass ich bei einer Angina zu einem Antibiotikum greifen muss.
    Nur, man muss immer dahinter her sein und schauen wie sich die Viren und damit der Genius epidemicus wandeln, um auch nach Möglichkeit das Richtige geben zu können. Das verlangt auch Intuition, die nicht gelehrt werden kann, die muss man einfach haben. So hat sich auch das, dem Genius epidemicus entsprechende Mittel schon wieder gewandelt, heute würde ich Deiner Tochter Vipera berus D 12 geben.
    Notärzte verschreiben gern Antibiotika, weil diese jedenfalls von den Kassen bezahlt werden müssen und darüber, meinen sie, freuen sich die P. am meisten.

  • Antwort von bueyuekt 12.03.2013

    Also was hier geschrieben wurde ist schon krass. So pauschal kann ma eine Angina nicht beurteilen. Wenn man das ohne Antibiotikum kurrieren möchte sollte man erst wissen, welche Bakterien die Entzündung hervorrufen. Oft ist die Angina eine Streptokokken Angina.

    Wenn es Streptokokken sind, ist es schon gefährlich, es ohne AB auszukurieren. Diese Bakterien haben für das Immunsystem sehr viele Ähnlichkeiten mit körpereigenen Geweben - mit Nierengewebe, Herzgewebe, Gelenkgewebe. Wenn man Pech hat, bekämpft das Immunsystem die Bakterien und macht dabei dann gleichzeitig den eigenen Körper kaputt.

    Wenn dein Kind dann irgend wann im alter Nierenprobleme oder ein Herzleiden bekomt, dann weisst, wer daran Schuld ist. Die Entscheidung für Dein Kind, triffst letztendlich Du.

    In so einem Fall wäre die rechtlich Frage interessant. Kann das Kind die Eltern verklagen?? Bis zum 27sten Lebensjahr kann man ja die Eltern auf Misshandlung verklagen...

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