Frage von DieterSchade, 60

Angenommen ich hätte ein PM 2. Art gebaut, mit geringer Leistung, aber mit anderen Materialien sollte mehr möglich sein. Wie sollte ich dann weiter verfahren?

Antwort
von Pumpelwutz, 44

Ich verstehe die Frage nicht ganz. Also, mal angenommen es wäre möglich und du hättest das gebaut, dann kannst du doch noch eines bauen, nur eben mit den anderen Materialien??

Kommentar von DieterSchade ,

Ich müsste dazu ein wirklich gut ausgerüstetes Labor haben, Abzug, Explosionsschutz, Gasflaschen ... 

Antwort
von YStoll, 40

Dir darüber im klaren werden, dass du wohl in einer Parallelwelt bist, in der die grundlegenden physikalischen Gesetze nicht herrschen.

Kommentar von DieterSchade ,

Am besten du liest mal den Wikipedia-Artikel über PMs, Abschnitt bzgl. 2. Art. Das meiste davon ist wahr. Ich weiß das, weil ich es selbst geschrieben habe.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Wenn Du es selbst geschrieben hast, solltest Du wissen, dass ein Perpetuum Mobile zweiter Art aus den in dem entsprechenden Absatz erwähnten Gründen nicht möglich ist.

Kommentar von DieterSchade ,

Du hast also nicht verstanden, was ich dort geschrieben habe. Dieses Verständnisproblem dürfte aber wohl kaum an mir liegen.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich verstehe durchaus, was Du geschrieben hast, aber dennoch ist es nicht möglich und das scheinst Du offenbar nicht zu verstehen.

Kommentar von DieterSchade ,

Du hast also das, was ich bei Wikipedia zu dem Thema geschrieben habe gelesen und du hast es auch verstanden? Und du hast verstanden, dass ich jetzt im Keller eine Apparatur stehen habe, die vor sich hin läuft?

Kommentar von JTKirk2000 ,

dass ich jetzt im Keller eine Apparatur stehen habe, die vor sich hin läuft?

Wenn dem tatsächlich so sein sollte, was ich nicht glaube, dann solltest Du schnell zum Patentamt gehen, und Dir das Patent auf Deine Erfindung sichern. Alles andere wäre entweder riskant oder hier nur Trollerei. 

Außerdem, sofern diese Anlage tatsächlich dauerhaft funktioniert und das sogar trotz Energieabgabe (was noch unwahrscheinlicher ist, als die dauerhafte Funktion ohne Energieabgabe), dann müssten wahrscheinlich alle Schulbücher in Bezug auf das Perpetuum Mobile geändert werden, was aber praktisch ausgeschlossen ist.

 Eher wahrscheinlich ist, dass Du mit dieser Aussage nur herum trollst und sofern eine entsprechende Aussage zur Existenz und eines Perpetuum Mobile und dass dieses als solches funktioniert im Wikipedia-Artikel steht, dies sehr bald (spätestens sobald das jemand dem Support von Wikipedia meldet) entsprechend korrigiert wird.

Kommentar von DieterSchade ,

Mir scheint, du hast noch nicht einmal den Unterschied zwischen einem PM1 und einem PM2 verstanden. Der Abschnitt über Schein-PMs ist übrigens auch von mir. Bei kleiner Leistungsdichte fängt man sich manchmal auch Phänomene ein wie Erdrotation, Feuchtigkeitsschwankungen u.s.w.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Und was Du nicht zu verstehen scheinst ist, dass ein Perpetuum Mobile dadurch definiert ist, ständig Energie abgeben zu können, sei es durch Wärme, Reibungsverluste oder gar gewollte Energieabgabe und dennoch nicht mit seiner Funktion nachlässt oder gar aufhört zu arbeiten. Eben das ist der Widerspruch zum Energieerhaltungssatz und eben deshalb kann ein Perpetuum Mobile nicht funktionieren. Was Du offenbar mit dem Wikipedia-Artikel betrieben hast, um Dein PM2 als solches und dennoch funktionierend einzustufen ist offenbar nichts anderes als Pfuscherei, denn anderenfalls könntest Du mit einem entsprechenden Patent schon längst reich sein und bräuchtest hier damit nicht herumzutrollen.

Kommentar von DieterSchade ,

Und was Du nicht zu verstehen scheinst ist, dass ein Perpetuum Mobile dadurch definiert ist, ständig Energie abgeben zu können, sei es durch Wärme, Reibungsverluste oder gar gewollte Energieabgabe und dennoch nicht mit seiner Funktion nachlässt oder gar aufhört zu arbeiten.

Das trifft nur auf ein PM1 zu. Bei einem PM2 wird Wärmeenergie in Nutzenergie umgewandelt und letztlich diese Nutzenergie wieder in dieselbe Wärmemenge, die zuvor der Umgebung entnommen wurde.

Eben das ist der Widerspruch zum Energieerhaltungssatz und eben deshalb kann ein Perpetuum Mobile nicht funktionieren.

Der Energieerhaltungssatz (1. Hauptsatz der Thermodynamik) ist durch das Noether-Theorem mathematisch bewiesen. Dagegen ist der Entropievermehrungssatz (2. Hauptsatz der Thermodynamik) zur Zeit nur ein Erfahrungssatz. Deshalb habe ich ja auch  einerseits
das Zitat von Prigogine gebracht, und andererseits einige Versuche
der besten theoretischen Physiker genannt ein PM2 zu bauen, um den Lesern die Problematik zu verdeutlichen.  

Was Du offenbar mit dem Wikipedia-Artikel betrieben hast, um Dein PM2 als solches und dennoch funktionierend einzustufen ist offenbar nichts anderes als Pfuscherei, denn anderenfalls könntest Du mit einem entsprechenden Patent schon längst reich sein und bräuchtest hier damit nicht herumzutrollen.

Meine Mitarbeit an dem Artikel erfolgte vor vielen Jahren, lange bevor ich meine Apparatur gebaut habe. Und mit einem Patent kann man grundsätzlich nicht reich werden. Man kann reich werden, wenn man ein verkaufsfähiges Produkt hat und dieses mit einem Patent vor Nachahmung eine gewisse Zeit schützen kann.


Kommentar von JTKirk2000 ,

Das trifft nur auf ein PM1 zu. Bei einem PM2 wird Wärmeenergie in Nutzenergie umgewandelt und letztlich diese Nutzenergie wieder in dieselbe Wärmemenge, die zuvor der Umgebung entnommen wurde.

Und was passiert mit der durch Wärmeenergie hervorgerufene Verformungsenergie? Die wird nicht wieder in Bewegungsenergie umgewandelt. Das hättest Du an Deiner Anlage schon längst durch Verringerung der Funktion feststellen müssen, wenn diese Anlage tatsächlich existieren würde.

Meine Mitarbeit an dem Artikel erfolgte vor vielen Jahren, lange bevor ich meine Apparatur gebaut habe. Und mit einem Patent kann man grundsätzlich nicht reich werden. Man kann reich werden, wenn man ein verkaufsfähiges Produkt hat und dieses mit einem Patent vor Nachahmung eine gewisse Zeit schützen kann.

Vielleicht sollte diese Mitarbeit noch einmal überdacht werden, wenn Du tatsächlich meinst, dass eine Konstruktion ohne jegliche Energieaufnahme auf ewig funktionieren und bestenfalls noch nutzbare Energie abgeben kann. 

Und mit einem Patent allein kann man natürlich nicht reich werden, aber ein Patent ist quasi eine Schutzmarke. Wenn jemand sich die Funktionsweise zunutze machen will, die durch das Patent abgedeckt wird, dann beginnt man wegen der rechtlichen Absicherung an seinem Patent zu verdienen. Wenn Du vorgibst, Ahnung von PMs zu haben, solltest Du vielleicht einmal Wikipedia nutzen, um herauszufinden, worin der Nutzen eines Patents liegt.

In Anbetracht dessen, dass Du hier die Möglichkeiten eines Patents kleinzuschreiben versuchst, verdeutlicht dies nur umso mehr, dass diese "Anlage" nicht in Deinem Keller, sondern nur in Deinen Gedanken existiert.

Kommentar von DieterSchade ,

Du verstehst einfach nicht, worüber du hier schreibst. Trotzdem danke ich dir, für deine Mühe.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Wenn dem so wäre, hättest Du meinen Rat mit dem Patentamt schon längst angenommen. Da Du das jedoch nur herabgeschätzt hast, bist Du offensichtlich derjenige, der nur vorgibt eine Ahnung zu haben. Das ist nicht beleidigend gemeint, aber einen guten Rat auszuschließen ist auch nicht gerade ein Dank oder Kompliment und das hast Du bereits deutlich gemacht.

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