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Angenommen es gibt Gott, warum hat er den Teufel erschaffen?

Frage von ProfessorEich ProfessorEich

Keiner den ich bis jetzt gefragt habe, konnte mir bis jetzt eine gute Antwort auf diese Frage geben: Warum hat Gott den Teufel erschaffen? Ich habe die bibel gelesen und weiß das der Teufel früher ein Engel war der dann böse wurde. Aber warum hat Gott das alles zugelassen? Und warum besiegt er ihn nicht einfach? Die Macht dazu hat er ja! MfG Johnny. Ps: bitte keine Antworten wie: es gibt kein Gott und kein Teufel USW.

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Antworten (1-30 von 39)

  • 10
    Antwort von hansano hansano

    Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.

    Kommentar von handtasche handtaschehandtasche

    Er befragt den Inhalt des Wortes Gottes, wer unchristliche Antworten gibt soll auf eine andere Seite

    Kommentar von ProfessorEich ProfessorEich

    Richtig!

    Kommentar von geli1961 geli1961

    wo bist du hansano suche dich.........

    Kommentar von Unchrist UnchristUnchrist

    wilhelm busch

    Kommentar von hansano hansanohansano

    @Unchrist Danke, kenne das Zitat nur als "unbek. Autor", jetzt hab ich das gegoogelt und du hast völlig recht!

  • 8
    Antwort von schmollmund schmollmund

    Gott hat bei Satan einen wunderbaren Engel erschaffen, der wie alle einen freien Willen hat. Dieser wurde erst später ungehorsam und rebellierte gegen Gott. Den Menschen steht es ja auch frei an Gott zu glauben oder nicht,ein Verbrecher kommt ja auch nicht als Gangster zur Welt...

    Kommentar von wender wenderwender

    Genau, wenn du sagst dein Lehrer lehrt lügen in Mathe, dann gibt er dir die Kreide und sagt vor der ganzen Klasse: Beweis deine Theorie an der Tafel, die ganze Klasse sieht dass du dann ein Schwätzer und Rebell bist. Darum zeigt Gott durch die zeit wo er Satan gewähren lässt dass er nur Unfrieden -Krieg Hass und Katastrophen hervorgebracht hat. Jesus sagte: der Herrscher der Erde ist momentan noch Satan..

    Kommentar von Abundumzu AbundumzuAbundumzu

    Hallo wender

    eine sehr gute Antwort!! DH!!

    (damit will ich den Professor keinesfalls korrigieren ;-) )

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    Mit der Kreide und der Tafel bist du schon recht nah an der Antwort dran, aber auch nur beinahe! ;-)
    Betrachte auch meine Antwort!

    Kommentar von ProfessorEich ProfessorEich

    gute Antwort!

  • 7
    Antwort von Abundumzu Abundumzu

    Hallo ProfessorEich

    Diese Frage wurde kürzlich so ähnlich gestellt und die Antwort berührt zum großen Teil auch Deine Frage:

    .

    teufel und dämonen- referat


    Kommentar von Hoffungsvoll HoffungsvollHoffungsvoll

    Als Zeuge Jehovas hätte ich mir von dir eine Persönlichen Kommentar erwartet und nicht auf einen Link zu verweisen.

    Kommentar von Sturmwolke SturmwolkeSturmwolke

    @Hoffnungsvoll:
    > Als Zeuge Jehovas hätte ich mir von dir eine Persönlichen Kommentar erwartet
    .
    Als Zeuge Jehovas hättest Du selber antworten können. ;-))
    .
    Im Übrigen darf man auch als (Noch)-Nicht-Fragant die Suchfunktion benutzen. ^^

  • 5
    Antwort von holodeck holodeck

    Weil, wenn es Gott gibt, er nur erschaffen konnte, was in ihm selbst enthalten ist. Der Teufel ist ebenso eine Projektion Gottes, wie die Engel und die Menschen und alles andere auch. Und weil Gott, sonst wäre er ja nicht Gott, schlau ist, vernichtet er den Teufel nicht, denn sonst würde er sich selbst vernichten.

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Selber Hexe!

    langenasemach

    Kommentar von ProfessorEich ProfessorEich

    Im alten Testament hat gott doch übelst viele menschen getötet (zb: mit der Flut , da hat keiner Überlebt außer die die sich auf der arche befanden ) dann müsste er sich dort selbst vernichtet haben ?! Hmmm.. Erklär das mal bitte genauer.

    Kommentar von holodeck holodeckholodeck

    Ja, ab und an muss auch ein Gott sich mal die Haare und den Bart stutzen. Sonst wäre Buonarroti mit der Sixtinischen Kapelle nie fertig geworden ;-))
    .
    Du hast natürlich vollkommen Recht mit Deinem Einwand. Er würde nicht sich selbst vernichten, sondern seine Projektion zurücknehmen. Aber dann fehlt dem Spiel die Würze und es passiert gar nichts. Und dann ist es ihm auch wieder langweilig.
    .
    Ich hab' mir mal vorgestellt, was wäre, wenn man aus dem Film "Die Passion Christi" alle "Bösen" rausschneiden würde .. Judas, die Ankläger, die Folterknechte. Ohne Verräter kein Verrat, ohne Ankläger und ohne Richter kein Verurteilter, ohne Henker kein Gekreuzigter.
    .
    NICHTS
    ist passiert
    .
    Getreu dem Motto:
    wo nichts ist, kann auch nichts fehlen
    können wir nun sagen, ohne Teufel kein Gott
    .
    Der Teufel ist also identitätsstiftend und wenn Gott keine Identität mehr hat, dann ist er
    .
    NICHTS
    .
    .
    So mal ganz frei aus dem Handgelenk heraus filosofiert ;-))

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    ... oder eher aus deiner Intuition...

    Und die macht das echt gut :-)))

    Kommentar von ProfessorEich ProfessorEich

    Gutefrage.net ist echt Ne praktische Seite, man lernt hier auf jeden Fall mehr als in der Kirche ;D

    Kommentar von holodeck holodeckholodeck

    Und ich dachte schon, als an der Uni, HerrProfessor ;-)

    Kommentar von ProfessorEich ProfessorEich

    Ich bin nicht in echt Professor ;) kennst Professor eich? Aus den alten pokemonspielen?

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    Wenn alle sich als Individuum fühlende menschlichen Persönlichkeiten nur eine Illusion sind, dann können sie auch nicht vernichtet werden, folglich kann Gott auch nicht sich selbst vernichten.

    Kommentar von holodeck holodeckholodeck

    Danke.
    Das sagte ich bereits ;-))

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    War nur eine Bestätigung! :-)

    Kommentar von holodeck holodeckholodeck

    Ach so ;-)

    Kommentar von ProfessorEich ProfessorEich

    Kompliziert ausgedrückt, aber nach einigen überlegen hab ich diese antwort auch verstanden ;). Gute Antwort!

  • 5
    Antwort von Reisswolf53 Reisswolf53

    Wenn es den Teufel nicht gäbe, könnte man keinem Menschen einreden, dass Gott angeblich "gut" ist! So wie Du nie verstehen würdest, was "groß" bedeutet, wenn Du nicht gleichzeitig verstehst, was "klein" ist!

    Kommentar von ProfessorEich ProfessorEich

    Hmm... Eigntlich logisch

  • 4
    Antwort von Angel84 Angel84

    Gott und Teufel

    Schwarz und Weiß

    Himmel und Erde

    Gut und Böse

    Geist und Körper

    mit einem Wort gesagt:

    Mensch

    Kommentar von holodeck holodeckholodeck

    Das ist Häresie, Du Hexe ;-))

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    gleichmeinenbesenzück

    Kommentar von Imperia ImperiaImperia

    Gar nicht verkehrt u. warum betitelt man sie deshalb als Hexe? Wir tragen alle Licht- u. Schattenseiten in uns, Gott u. der Teufel, je nachdem, für wen man sich entscheidet, kommen in uns zum Tragen! Wir sind Teil der gesamten Schöpfung u. in uns gesplittet. Darum gebe ich Dir, lb. Angel84, diesbzgl. recht!!! Für ds. Art "Lyrik" ein dickes Lob, da Du die internen Zusammenhänge erfasst hast! IMPERIA

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Danke. Und... keine Sorge... die Hexe ist liebevoll gemeint...

    Wobei... ich mag auch diese Seite an mir ;-)

  • 3
    Antwort von biby74 biby74

    Hallo!

    Als es Satan, der Teufel gelang, Adam und Eva zu veranlassen, Gottes Gesetz zu brechen und sich damit seiner Rebelion gegen Gott anzuschließen (1. Mose 3:1-6), warf er wichtige Streitfragen auf: 1. Als sich Satan (durch die sprechende Schlange) an Eva wandte, stellte er in Wirklichkeit die Rechtmäßigkeit und die Gerechtigkeit der Souveränität Jehovas in Frage. Er deutete an, daß Gott der Frau ungerechterweise etwas vorenthalte; ferner behauptete er, Gott habe gelogen, als er gesagt habe, sie werde sterben, wenn sie von der verbotenen Frucht esse. Des weiteren redete Satan Eva ein, sie werde frei und von Gott unabhängig werden, ja sie werde wie Gott werden.

    und 2.Das die Menschen, die Gott dienen, dies nur tun, weil sie etwas von ihm bekommen, und nicht weil sie ihn lieben. Das geht aus dem Bibelbuch Hiob hervor.

    Um diese Streiffrage zu klären, erwiderte Jehova (Name Gottes: "Siehe! Alles, was er hat, ist in deiner Hand. Nur gegen ihn selbst strecke deine Hand nicht aus!“ (Hiob 1:12).

    Aus der ersten Prophezeiung in 1. Mose 3:15 (= "Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.")geht hervor, Satan nicht für immer die Oberhand haben wird.

    lg bibi

  • 3
    Antwort von Einmischer Einmischer

    Hallo,

    diese Frage zu beantworten füllt Bücher...

    Gott hat Ihnen ja als perfektes Wesen geschaffen, der lt. Bibel "ohne Tadel war", bis man gemerkt hat, dass seine Schönheit ihn Stolz (die eigentlich erste Sünde) gemacht hat, und er sich über Gott setzen wollte. Immerhin hat er ja den "dritten Teil der Sterne weggefegt" Heißt seine Rebellion hat 1/3 der Engel mit ihm in die Tiefe gerissen.

    Also, warum läßt Gott den Teufel gewähren?

    Im Himmel dienen alle Wesen Gott freiwillig, weil sie Gott lieben, weil er das Leben schenkt.

    Der Teufel vertritt die These, dass es auch anders ohne Regeln ohne Gott geht.

    Hätte Gott den Teufel (eigentlich damals noch Luzifer) sofort gerichtet, hätten alle Engel gezweifelt ob nicht etwas an Luzifers These dran war und Gott eigentlich ein Dispot ist. So hat der Teufel die Freiheit bekommen seine These auf der Erde zu bewiesen. Schweren Herzens durfte Luzifer sich dann auch richtig "austoben". Denke z.B. an Hiob!

    Gott läßt sich aber nicht alles gefallen. Siehe Noah, Sodom & Gomorra.

    Nach dem Sündenfall hat Gott, um des Menschen Willen immer wieder die helfende Hand gereicht, siehe Moses und den Bund mit den Juden. Siehe die Tötung seine eingeborenen Sohnes Jesus Christus. Letzterer aber hat den Teufel besiegt. Der ist darüber seit 2000 Jahren sauer und schießt aus allen Rohren. Aber seine Zeit ist abgelaufen. Jesus kommt bald zurück.

    Gruss und Gottes Segen.

    Kommentar von ProfessorEich ProfessorEich

    Beste Antwort !! Aber in der Offenbarung steht das der teufel mit dem Antichrist noch mal richtig Chaos bringt, das würde ja heißen das seine zeit noch nicht komplett abgelaufen ist? Wann glaubst Du kommt Jesus auf die Erde zurück?noch in diesem Jahrhundert ? MfG Johnny

    Kommentar von Einmischer EinmischerEinmischer

    ProfessorEich:

    Danke!

    Das ist doch kein Widerspruch, oder? Bsp: der II WK war verloren, dennoch sind die meisten Menschen nach der Invasion in Frankreich gestorben, richtig?

    In der Offenbarung wird von einer Zeit der Trübsal berichtet, die es so noch nie gab. D.h. niemals so furchtbar. Für die, die nicht zu Gottes Volk gehören versteht sich. Gott wird die Zeit aber verkürzen, sonst würden es keine Menschen überleben.

    Zu deiner Frage, kann ich natürlich leicht sagen, das weiß niemand, nur Gott, so stehts in der Bibel. Allerdings glaube ich fest, dass wir die Zeichen erkennen werden. Auch glaube ich, das Gott, wie zu Noah´s Zeiten sein Volk informieren wird. Noah wusste es immerhin 7 Tage vorher...

    Wir rasen auf das Ende zu, aber Gott ist langmütig und wird auf die Vollzahl warten.

    Gottes Segen

    Kommentar von ProfessorEich ProfessorEich

    Wow du bist echt schlau! Wie alt bist du? Gottes Segen wünsch ich dir auch, in diesen Zeiten kann man ihn gut gebrauchen..

    Kommentar von Einmischer EinmischerEinmischer

    Noch mal Danke. Das verrat ich dir mal per PN mein Freund.

    Gruss

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    Einspruch euer Ehren! Nirgendwo in der Bibel steht, dass der Teufel ohne Tadel war, vielmehr heißt es: „der Widerwirker sündigte von Anfang an“ (1. Johannes 3:8). Und außerdem war er „ein Menschentöter von Anfang an und hat nicht in der Wahrheit gestanden, weil keine Wahrheit in ihm ist“ (Johannes 8:44).
    Der angebliche Anfang des Teufels als tadelloser "schirmender Cherub" aus Hesekiel 28 bezieht sich auf den Fürst von Tyrus, ebenfalls der hochmütig gewordener "Glanzstern" (= Luzifer) aus Jesaja 14 bezieht sich auf den König von Babel.

    Kommentar von Einmischer EinmischerEinmischer

    Danke für den Einspruch, so komme ich weiter! Aber eine Frage bleibt mir doch, wenn Tyrus tatsächlich gemeint war, wie hat er es auf den Gottesberg und in den Garten Eden geschafft?

    Gruss

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    Jes.14: Der hochmütige König von Babylon (V.4) wollte "hoch hinaus" und ist metaphorisch wie "aus allen Wolken gefallen", eine übliche Redewendung, bei der niemand in dem Sinn kommt, dass jemand tatsächlich vom Himmel gefallen ist. Als Lohn wurde er hinab zum Scheol gebracht (V.15). Und bekanntlich kommt der Teufel nicht in den Scheol, sondern wird für 1000 Jahre gebunden und in den Abgrund geworfen, für eine kleine Weile losgelassen (Off. 20:2,3), und schließlich in den "Feuersee" geworfen, in dem er "äonische Qualen" leidet (V.10). Vermutlich auch nur metaphorisch gemeint, was immer diese "Qualen" sein werden.
    Hesekiel 28: Dem Fürsten von Tyrus ereilt das gleiche Schicksal, er ist nur ein Mensch der wie Gott sein wollte und durch die Hand von Menschen wird er in die Grube fahren (V.2, 6-10). Das hebr. Wort "Eden" bedeutet "Luxus" und sollte hier wohl so übersetzt werden. Wenn schon die Inselstadt Tyrus als eine von vollkommener Schönheit (V.3) genannt wurde, womit anders sollte dann der Palast und die umgebenden Gärten bezeichnet werden?!
    Die Anwesenheit der Cherubim weist auf bevorstehende Gerichte hin. Niemand erwähnt sie so oft wie Hesekiel. Die Cherubim sind Gottes Regierungsbeauftragte für die Erde und stehen über die Menschheit. Aber die irdische Obrigkeit ist gleichfalls von Gott eingesetzt (Römer 13:1) mithin auch der Fürst von Tyrus damals. Das ganze Bergland zwischen den zwei Meeren (Tyrus eingeschlossen) gilt als heilig (Erklärung im Buch "Das Böse", siehe in meiner Fragesteller-Antwort). Der direkte Regierungsbeauftragte Gottes war ein Cherub; der Fürst von Tyrus war nur der menschliche Bevollmächtigte. Als er seine Vollmacht überschritt, wurde er von dem ihm übergeordneten Cherub umgebracht (durch Menschenhand).

    Kommentar von Einmischer EinmischerEinmischer

    Nochmals danke! Du hast dich schon viel mit dem Thema beschäftigt, Hut ab!

    Da kannst du mir gleich noch eine zwei Sachen erklären:

    1. Wenn es also nicht symbolisch gemeint war das der Teufel von Anfang böse war, wie durfte er dann im Himmel im Rat sein, wird immerhin im Buch Hiob (kap 1,6ff) genannnt?

    2. Zu welchem Zeitpunkt (gem. Offenbarung 12,7ff) wird der Teufel auf die Erde geworfen?

    Danke im Voraus!

    Gruss

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    Zu 1.: Einen ähnlichen „Rat“ finden wir in 1.Könige 22:19-23 / 2.Chronika 18:18-22 wo ein Geist (Satan??) vor Gott mit dem Vorschlag vortrat, den König Ahab durch die Propheten zu betören oder betrügen. Gott ließ ihn gewähren. Warum? In Sprüche 16:4 heißt es “Alles hat der HERR zu seinem bestimmten Zweck gemacht, sogar den Gottlosen für den bösen Tag“ (Schlachter-Bibel 1951). Durch die Lügen der Propheten „Zieh in den Krieg und du sollst siegen“ sollte der böse König Ahab zu Fall gebracht werden.

    Zu 2.: Der Herrscher der Luft (Eph 2:2) wird erst nach der ersten Hälfte der 7-jährigen „Zornesgerichte“ auf die Erde geworfen. Diese Zeit ist auch bekannt als die „Große Drangsal“ (Mat.24:21), „Zeiten der Nationen“ (Lukas 21:24) oder das „Wehe der Erde“ (Off.12:12). Dann wird er nämlich die „Frau“ angreifen, die vor dem „Drachen“ für 1260 Tage oder „eine Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit“ in die Wildnis fliehen muss (Offenbarung 12:6,14), oder die Berge von Judäa (Mat.24:15,16; Luk.21:21). Solange wird Jerusalem zertreten werden (und die ganze Welt in Mitleidenschaft gerissen). Wenn diese Zeit um ist, wird Christus eingreifen!

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    Nachtrag zu Punkt 2: Das ist gut erklärt in folgendem Link:
    http://biblischelehre.de/EnthuellungJesuChristi.htm#11:19-12:17

    Von der Überschrift "Die sonnenumhüllte Frau" bis "Die Schlacht im Himmel".

    Bitte den ganzen Link reinkopieren, weil irgendwas mit den html-Codes am Link nicht stimmt!

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    Funktioniert anscheinend nicht, musst also den Link anklicken und dort auf "Die sonnenumhüllte Frau und der Drache (Off. 11:19-12:17)" klicken.

    Kommentar von Einmischer EinmischerEinmischer

    Danke!

    Aber die Frage ist noch offen, warum ließ Gott den bösen Satan in seinen Himmel kommen? Außerdem glaube ich fest, dass 1. Satan bereits aus dem Himmel geworfen wurde, und zwar spät. nach Christus Himmelfahrt 2. Die 1260 Jahre längst um sind, und das schon über 100 Jahre.

    Glaubst du nicht, dass wir bald in die Zeit des Spätregens eintreten?

    Gruss

    Kommentar von Abundumzu AbundumzuAbundumzu

    Hallo Einmischer

    Der Teufel wurde nicht als Teufel erschaffen, sondern hat sich selbst für diesen Weg entschieden, denn er verfügt, wie alle vernunftbegabten Geschöpfe Gottes, über Willensfreiheit -- die er auch gegenwärtig noch weidlich missbraucht.

    .

    Über unseren Schöpfer heißt es:

    „ Der FELS, vollkommen ist sein Tun, Denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er.“ (5. Mose 32:4)

    .

    Es ist geradezu Gotteslästerung, einem solchen Gott zu unterstellen, er habe den Teufel als „Berufstotschläger“ erschaffen.

    .

    .

    Und in 1. Johannes 3:8 lesen wir:

    „Wer fortgesetzt Sünde begeht, stammt vom Teufel, denn der Teufel hat von Anfang an (in seiner Eigenschaft als Teufel) gesündigt. Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen.“

    .

    Es wird also zu Ende gehen mit ihm -- allein das wäre undenkbar, wenn der Teufel als Widerstandsleistender erschaffen worden wäre und somit einen Teil der vollkommenen Schöpfung Gottes darstellen würde.

    Fortsetzung


    Kommentar von Einmischer EinmischerEinmischer

    danke für deine Belehrung. Ich hoffe aber du weißt, dass wir auf dem selben Standpunkt stehen, oder?

    Gottes Segen

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    Ich habe vor einigen Tagen die Antwort geschrieben, auf "absenden" gedrückt, dann musste ich meinen Namen und Passwort eingeben und dann war alles weg. Es sollte wohl so sein!? Ich weiß nicht, ob deine Fragen und die deiner anderen Nicks aufrichtig gemeint sind. Die Antwort habe ich dir oben schon klar gezeigt anhand der Bibel. Wenn ich dir nochmal antworten würde, würde es deine Meinung verändern oder würdest du dir wieder Schlupflöcher suchen durch neue Fragen?

    Kommentar von Einmischer EinmischerEinmischer

    @solascriptura

    Ich suche keine "Schlupflöcher". Als Christ, der erst seit Juni getauft ist, näherere ich mich nur der richtigen Wahrheit. Dabei steht man sich selber schon einmal mit seinen Vorstellungen im Weg. Ich hoffe du nimmst mir das nicht übel. Ich versichere dir, dass ich KEINE Nicks verwende. Wozu auch? Gerade als Christ finde ich es angenehm mit offenen Visier für seinen Standpunkt einzustehen.

    Gottes Segen Dir!

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    (1) Also, dann versuchen wir es nochmal: Warum lies Gott den bösen Satan in seinen Himmel kommen? Ich habe keine präzisen Einblicke, wie es nun im Himmel wirklich aussieht, aber aller Wahrscheinlichkeit nach (das sollen sogar Mathematiker beweisen können) gibt es außer unseren 3 bekannten Dimensionen noch mehr Dimensionen (= „Himmel“), die uns zwiebelförmig umgeben. Grobstoffliche materielle Wesen wie wir Menschen haben keinen Zutritt zu diesen Dimensionen, aber Geister können sich nun einmal in unsere Dimensionen oder aber auch in höheren Dimensionen bewegen, je nachdem wie hoch sie entwickelt sind. Gott der Vater (hebr. „El“) steht sogar über diesen Dimensionen, Er befindet sich jenseits von Raum und Zeit, und niemand sonst hat Zutritt in diesen Bereich. Innerhalb dieser Himmel jedoch herrschen Raum und Zeit. Also der Bereich, in dem sich die Engel befinden, aber auch Satan Zutritt hat, kann sich nicht im höchsten Himmel befinden. Es war mit hoher Wahrscheinlichkeit deshalb nicht Gott („El“) der Vater persönlich, der mit Satan sprach sondern Jesus, da sowieso ALLES DURCH Jesus geschieht. Auch als Gott Abraham besuchte, glaubst du wirklich, der allmächtige Vater sprach zu Abraham (1.Mose 18:1,2)? Es geschah mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Jesus, der sich zu der Zeit dem Abraham als „JHWH“ (oder Jewe, Jahwe oder Jehova) präsentierte, in Begleitung von 2 weiteren Engeln.

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    (2) Da die Offenbarung ab Kapitel 6 ausschließlich in der Zukunft passiert, kann Satan noch nicht aus dem Himmel geworfen sein. Auch wenn Jesus mal sagte, „Er sah den Satan wie einen Blitz bereits aus dem Himmel gefallen“ (Luk.10:18).
    "Die Welt hat einen Fürsten, nämlich den des Vollmachtsgebiets der Luft, den in den Söhnen der Widerspenstigkeit wirkenden Geist (Eph.2:2; siehe auch 2.Kor.4:4). Unser Herr Jesus Christus aber ist hoch erhaben über jede Fürstlichkeit (Eph.1:21).
    Man entgegnet vielfach, dass das Gericht dieser Welt das der Welt über Jesus sei und Jesus aus dieser Welt hinausgeworfen worden sei. Der Satan könne nicht gemeint sein, da dieser noch in der Welt ist. Wohl ist er noch da, aber seinen Hinauswurf konnte der Herr durchaus für »nun« ankündigen, denn dieser steht ebenso fest wie die Tatsache, dass Christus alle zu Sich ziehen wird, wenn auch erst in der Zukunft."
    (Dieter Landersheim auf http://biblischelehre.de)
    Von 1260 Jahren war nie die Rede, sondern von 1260 Tagen (Off.12:6,14), denn genau so lange wird die „Große Drangsal“ (Mat.24:21; Mar.13:19) dauern (oder das „Wehe der Erde“ (Off.12:12) oder die„Große Not“ oder die „Zeiten der Nationen“ (Luk.21:23, 24)), in der die „Frau“ (= das gläubige Israel) in die Berge (Mat.24:16) oder die Wildnis (Off.12:6,14) flieht.
    Wie kannst du dann sagen, die 1260 Tage seien bereits um? Haben wir etwa die Große Drangsal verpasst und wir befinden uns schon längst im Millenium?
    Wenn du mehr wissen willst, dann halte dich einfach an meine Buchempfehlung und an meine Links, die ich hier überall auf diesem Post untergebracht habe.
    Wünsche angenehmes Studieren und Gottes Segen! :-)

    Kommentar von Abundumzu AbundumzuAbundumzu

    Fortsetzung

    Jakobus 1:17 sagt dazu:

    „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk stammt von oben, denn es kommt vom Vater der [himmlischen] Lichter herab, und bei ihm gibt es keine Veränderung von der Drehung des Schattens.“


    Ein hinterlistiger Teufel ist wahrhaft keine „gute Gabe“


    Außerdem wurde des Teufels Wirkungsbereich 1914 auf die Erde beschränkt , denn er wurde -- samt seiner ganzen Dämonenhorden -- „aus dem Himmel geworfen“ (Offenbarung 12:9) und bildete seitdem die Hauptursache für das „Wehe“ das bis heute die Erde heimsucht

    .

    Dieses Bibelverständnis wir erhärtet durch Jesu eigene Aussage, wonach er “inmitten seiner Feinde“ mit seiner Herrschaft beginnen würde.

    .

    Er sagt nach Markus 12:36: „Durch den heiligen Geist sagte David selbst: ‚Jehova sprach zu meinem Herrn: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde unter deine Füße lege.“ ‘ und er wendet dabei Psalm 110:1 auf sich selbst an :

    „Der Ausspruch Jehovas an meinen Herrn ist: „Setze dich zu meiner Rechten, Bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.“


    Kommentar von twospicy twospicy

    @Einmischer

    Vielleicht ist auch diese GF-Antwort hier von Interesse für Dich: http://tinyurl.com/satan-luzifer

    Kommentar von twospicy twospicy

    @solascriptura

    Zu 1.Johannes 3,8: Das Wort "Anfang" könnte sich dort auch auf die Schöpfung des Menschen beziehen. Das hieße dann, dass der Rausschmiss Luzifers bereits vorher stattfand - was sich anhand des sogenannten Sündenfalls bestätigt. Ebenfalls ist die Deutung als Ursprung denkbar. Der Teufel sündigt dann wegen seiner Auflehnung gegen Gott. Aber auch Abundumzu könnte damit Recht haben, dass sich die Formulierung auf seine neue Rolle als Widersacher bezieht.

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    (1) Könnte! Und was ist mit Adam und Eva? Zwischen dem angeblichen Fall des Teufels und dem Fall von Adam und Eva liegen Welten. Bei Adam und Eva könnte man vielleicht noch sagen, es sei "dumm gelaufen". Über Adam und Eva ist aber nicht berichtet worden dass sie Menschenmörder wurden wegen ihrer Sünde. Sie hätten ja allen Grund dazu gehabt, wie der Teufel. Hätten eine Menge Wut im Bauch gehabt wegen ihrer Verurteilung und wären das Böse in Person geworden. Sind sie aber nicht! Ihre Nachkommen Kain oder Lamech haben gemordet, aber nicht sie!
    Der Teufel dagegen ist DAS BÖSE IN PERSON! Gott hat eben alles perfekt gemacht und im Teufel den perfekten Gegenspieler von Jesus. Strenge Christen glauben in der Regel nicht an die Evolutionslehre, sondern an die Schöpfungslehre. Und der Teufel soll sich auf einmal zum Teufel entwickelt haben? Da stimmt doch was nicht! Warum? Welche Motivation sollte er gehabt haben? Er wollte sein wie Gott? Das wollten Adam und Eva auch! Warum sollte der Teufel dann so böse geworden sein? Gehörte er dann nicht auch zu den "Morgensternen" die bei der Schöpfung jubelten (Hiob 38:7)? Warum sollte der Teufel dann das in den Ruin führen was er angeblich als Morgenstern so jubelnswert befand? Hatte der Teufel etwa eine schlechte Kindheit? Ist er schlecht behandelt worden? Hatte er einen Genetik-Schaden? Hatte er einen Hirnschaden? Haben seine Hormone verrückt gespielt? Stand er unter Drogen- oder Medikamenteneinfluss? Junkfood-Ernährung? Elektrosmog? Schlechtes Vorbild? Gehirnwäsche? All diese Faktoren spielen eine Rolle, wenn Menschen böse werden oder zu Killern gemacht werden oder sich am Leid anderer ergötzen können, nicht aber beim Teufel. Er hat sich nicht entwickelt. Er war von Anfang an böse. Er stand von Anfang an nicht in der Wahrheit.

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    (2) In allen anderen Dämonenengeln ist mehr oder weniger noch etwas Gutes zu finden, denn sie sind auch verführt worden. Die Dämonen hatten Respekt vor Jesus (Mar.1:24, Luk.10:17), Jesus ließ sich sogar herab ihnen zu predigen (1.Pet.3:19,20), sie glauben sogar (Jak.2:19), der Teufel aber war nie in der Wahrheit (Joh.8:44), eine von Dämonen besessene Wahrsagerin folgte Paulus und rief ihn als Sklaven Gottes aus (Apg.16:16,17).
    Wenn die Bibel schreibt, dass Gottes Tun vollkommen ist, dann glaube ich daran! Wenn aber ein hoher Engel der vollkommen ist plötzlich abfällt, muss sich doch jeder normal denkende Mensch fragen, wie der Teufel nur so dumm sein konnte? Vielleicht war er ja gar nicht vollkommen? Oder war es vielleicht doch sein Job, der perfekte Gegenspieler des Guten zu sein, damit die Schöpfung erst lernt was Gut und Böse ist? Und der Teufel ist eben nicht - wie die Dämonen oder Menschen - nur mehr oder wenige ein bisschen böse geworden, sondern vollständig!

    Kommentar von twospicy twospicy

    @solascriptura

    Du musst Dein Verständnis des Wortes Wahrheit überarbeiten. Nicht in der Wahrheit sein bedeutet keineswegs, dass jedes Wort in unserem griechisch-lateinischen Sinne gelogen ist. Nach biblischem Verständnis ist die Wahrheit das Zuverlässige, das Vertrauenswürdige.
    .
    Deine Vollkommenheits-Logik weist einen kleinen Fehler auf. Hat Gott den Menschen gezielt unvollkommen geschaffen? Oder wie konnte es Deiner Meinung nach zum Sündenfall kommen?
    .
    Warum der Teufel einen solchen Hass auf die Menschen hat, bleibt Deiner Spekulation überlassen. Ich mutmaße: Aus Eifersucht. Immerhin hat sich der Schöpfer selbst für den gefallenen Menschen geopfert.

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    (1) Ich meinte es in dem Sinne, dass der Teufel von Anfang an nichts von der Wahrheit wusste. Weil es nicht seine Aufgabe war alles zu wissen. Es war seine Aufgabe, der Gegenspieler zu sein. Wenn er allsehend und allwissend (also gut-perfekt) gewesen wäre wäre er auch frei gewesen und hätte so eine Wahnsinnstat niemals durchgezogen.
    Wie es zum Sündenfall kommen konnte? Weil Eva ihrer Meinung nach den größtmöglichen Vorteil für sich herausholen wollte (eine logische Handlung!). Gott sagte "ihr werdet gewisslich sterben", die Schlange sagte "ihr werdet sein wie Gott, erkennend gut und böse". Aussage gegen Aussage! Wer hatte denn nun Recht? Versuch macht klug! Da Eva das Böse nicht kannte (also arglos war), hatte sie keinen Grund, einem von ihnen böse Absichten oder Lügen zu unterstellen. Vielleicht hatten ja beide Recht? "Sterben? Wie soll das denn funktionieren? Was bedeutet das - "Sterben"? Vielleicht ist es nur Transformation auf eine höhere Ebene?" Unser Vater wird uns schon kein Leid zufügen, dessen bin ich mir sicher! Vielleicht hatte Eva auch das Baum-Verbot missverstanden, denn wo war denn davon die Rede, dass sie die Frucht nicht einmal anrühren dürfen?

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    (2) Und Adam? Er wollte den Verlust so niedrig wie möglich halten! Vielleicht dachte er sich, wenn er auch von der Frucht essen, könne Gott ihm seine Eva nicht wegnehmen oder er müsse sie beide töten.
    Adam und Eva waren zwar "vollkommen" (im Sinne dass Gottes Zweck erfüllt wird) aber eben nicht "perfekt"! Sie mussten eben etwas lernen und erfahren , was sie sonst niemals gelernt hätten! Adam und Eva befinden sich - wie ALLE Menschen - im Scheol (Prediger 3:19,20) - also gibt es berechtigte Hoffnung auf eine Wiederkehr.
    Beachte auch, dass Gott die Tat vorhergesehen hat und das Opferlamm von Anfang an schon bereitstand. Aus der Sicht Gottes - bei dem es keine Zeit gibt - findet alles gleichzeitig statt: Ursache und Wirkung verschmelzen. Die ganzen Gründe habe ich an mehreren Stellen hier schon angeführt und ich rate dir, dich mehr mit konkordanten Bibelübersetzungen und konkordanten Bibelerklärungen auseinanderzusetzen, und nicht mit den gängigen diskordanten "Arme-Leute-Bibelübersetzungen" - wie ich sie gerne nenne, welche popüläre religiöse Irrtümer begünstigen.
    Ich überlasse es deiner Spekulation, wie der Teufel zum Teufel werden konnte und nicht dazu gemacht worden ist. Für mich ist Eifersucht als Motiv DAS BÖSE IN PERSON zu werden absolut absurd. Warum konnte ihm das bis jetzt noch niemand nachmachen?
    Fang endlich an die Bibel beim Wort zu nehmen und nicht menschliche Gedanken zu denken! Es ist nicht unsere Aufgabe den "lieben Gott" Gott zu "rechtfertigen", dass tut Er selbst auf Seine Weise! Und bedient sich auch des Üblen ("Übel" oder "Böse" ist nur eine Betrachtungsweise, eine Sache des Kontextes), wenn es das Gute hervorbringt!

    Kommentar von twospicy twospicy

    Weder Mensch noch Teufel waren je allwissend oder werden je allwissend sein. Allwissenheit ist kein Bestandteil von Perfektion. Du kannst auch einen perfekten Handschuh entwerfen. Er wird nicht allwissend sein.
    .
    Welcher Bibelstelle entnimmst Du, dass der Teufel "das Böse in Person" ist? Welcher Bibelstelle entnimmst Du, dass der Teufel vollkommener geschaffen wurde als der Mensch?
    .
    Wie erklärst Du Dir Verse wie Jeremia 32,30 oder 1.Mose 8,21 oder Römer 7,18?
    .
    Hat der Teufel Deiner Meinung nach einen freien Willen? Wenn nein, weshalb verhandelt Gott mit ihm (Hiob 1,6-12)? Könnte es sein, dass der Teufel so gegen die Menschen wütet, weil er weiß, dass es für ihn keinen Weg zurück mehr gibt? Wie würdest Du agieren, wenn Du Dir darüber im Klaren wärst, dass es für Dich keine Versöhnung mit Gott mehr geben wird und neben Dir eine Versöhnung nach der anderen stattfindet?
    .
    Kann es ferner sein, dass Du unterschiedliche Gegensatzpaare durcheinander wirfst. Gut vs. böse und gut vs. schlecht?
    .
    Darüber, dass der Teufel von Gott für seine Zwecke benutzt wird und eine Rolle in Gottes Plan spielt, sind wir uns einig. Deine These, dass der Teufel böse geschaffen wurde, kannst Du dagegen nicht biblisch belegen.
    .
    Wie ordnest Du 1.Mose 1,31a ein: "Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war gut." Das benutzte hebräische Wort gut kennt keine Steigerungsform. Hier ist also die Rede von gut bis zum denkbaren Maximum. Wie bringst Du das mit Deinen Thesen überein?
    .
    Wie passt Offenbarung 9,1 in Dein Konzept: "Dann blies der fünfte Engel seine Posaune. Ich sah einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gestürzt war. Dieser Stern erhielt die Schlüssel zu dem Schacht, der in den Abgrund führt."
    .
    Welche Bibelübersetzung(en) nutzt Du? Liest Du auch die zugrunde liegenden hebräischen und griechischen Texte?

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    (1) Gegenfrage, welcher Bibelstelle entnimmst du, das im Teufel wenigstens ein bisschen Gutes wohnt, dass man erkennen kann dass er auch nur ein verlorenes Kind ist, das mal gut war?
    Merkst du nicht, dass du die falschen Fragen stellst, wenn die Sache eigentlich schon längst abgehandelt ist (Bibelstellen hatte ich angegeben)?
    Es ist schwer, eingefleischte jahrtausendealte Lehren im kollektiven Bewusstsein der Menschen bei Einzelpersonen auszumerzen. Auch ich habe mich anfangs schwer getan, mich solcher Hirnexkremente endlich zu entledigen. Irgendwann habe ich gemerkt, dass mit der ewigen "du bist Schuld"-Anklage und "wir-haben-einen-freien-Willen"-Dogma kein wirklicher spiritueller Durchbruch erfolgen kann und keine Antwort auf das letzte "warum" erfolgen kann und wir uns immer im Kreis drehen. Letzten Endes verwirft die Idee des "freien Willens" auch die Errettung allein durch Gnadenwahl, nicht durch Werke. Der Schlüssel zum Durchbruch war die Durchschauung der Illusion (Täuschung, Matrix, Maya) und die Negierung des freien Willens - denn nur Gott ist frei. Ein freier Wille setzt zwingend auch grenzenlose Erkenntnis voraus und grenzenlose Freiheit. Denn die Menschen sind ALLE Sklaven des Verderbens (Rö.8:20,21), und Gott hat ALLE in "Widerspenstigkeit" eingeschlossen (Röm.11:32). Damit beantworten sich auch deine 3 Bibeltexte.

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    (2) Wenn ich die Wahl habe "Wollen sie lieber auf dem elektrischen Stuhl sterben oder durch die Guillotine?" ist mein Wille nicht wirklich frei. Ich entscheide dann nach dem vermeintlich kleinsten Übel.
    Warum sollte es für den Teufel keinen Weg zurück geben? Woher entnimmst du das? Und genau an welcher Stelle sollte für ihn der Point of no return gewesen sein? War er davor auch schon böse? Wenn ja, welche Motivation hatte er, bevor er solche große Wut hatte? Wir drehen uns immer im Kreis!
    Es gibt Millionen oder sogar Milliarden von Menschen ohne Hoffnung und ohne Versöhnung. Und verhalten sie sich deshalb alle wie die letzten Asis? Sie gehen ihrer Arbeit nach, kümmern sich liebevoll um Kinder und Ehepartner, gehen einem Hobby nach und machen durch bis zum bitteren Ende.
    Diese Gegensatzpaare mit den hebräisch entsprechenden Wörtern werden ausführlich erklärt in dem Buch "Das Böse" vom konkordanten Verlag. Es wird auch deutlich vom Wort "Sünde" unterschieden.
    Der Teufel war von Anfang an ein Totschläger (Joh.8:44). Das ist eindeutig. Wenn es anders wäre müsste es eine eindeutige Bibelstelle geben, die zeigt dass er mal gut war. Off.9:1: Der Engel hat wieder eine andere Aufgabe: sich an Gottes Zornesgerichte über die Erde zu beteiligen, indem er den "Abgrund" aufschließt. Von Satan ist hier nicht die Rede, denn derselbe wird ja selber mal in den Abgrund gestürzt.
    Ich nutze die konkordante Bibelübersetzung vom konkordanten Verlag. Ebenfalls wollte ich mir irgendwann die Dhabar-Übersetzung zulegen, diese soll noch genauer sein, aber für Normalsterbliche schwer zu verstehen. Aber was erreiche ich damit? Die Gnade allein genügt mir! Weitere Infos mit weiteren Links:
    http://weltmanager.de/

    Kommentar von twospicy twospicy

    @solascriptura

    Ich habe nicht behauptet, dass im Teufel "ein bisschen Gutes wohnt". Aber wie interpretierst Du Judas 1,8b-9:

    "Sie wollen nichts davon wissen, dass Gott ihr Herr und Richter ist, und lästern die überirdischen Mächte. Das tat nicht einmal der Engelfürst Michael, als er dem Teufel gegenüberstand, der ihm den Leichnam Moses streitig machen wollte. Er wagte es nicht, ihn mit beleidigenden Worten zu verurteilen, sondern sagte nur: »Der Herr soll dich strafen!«"
    .
    Dass es für den Teufel keine Möglichkeit der Versöhnung mit Gott mehr gibt, liegt nahe, wenn man bedenkt, dass er bereits besiegt ist (Hebräer 2,14) und am Ende vernichtet wird (Offenbarung 20,10).
    .
    Über die Definition von "freier Wille" kann man sich streiten. Dass die Freiheit des Willens Grenzen hat, ist bekannt. Schopenhauer formulierte es in seinem berühmten Satz: "Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will." Die von Dir erwähnte "Errettung allein durch Gnadenwahl, nicht durch Werke" wird von einem (in Grenzen) freien Willen nicht tangiert. Da denkst Du zu kurz.

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    1.Kor.15:26-28! Gott wird ALLES unterwerfen (auch der Sohn - und zwangsläufig kann auch Satan nicht ausgeschlossen sein). Da ebenfalls der Tod ausgelöscht wird (V.26, vgl. Off.22:14) kann das Wesen das "Satan" spielte (!) auch nicht tot sein. Denn die Strafe im "Feuersee" dauert zwar Äonen (gr. "aion"), aber nicht ewig. Aion kann nicht gleichzeitig "begrenzt" und "unbegrenzt" dauern, ebenso wie Gott ein "El" ist (heb. = eindeutig) und kein "Bel" (heb. = zweideutig).
    http://bibelwissen.bibelthemen.eu/wiki/index.php/%C3%84onenoderEwigkeiten%3F

    Kommentar von Einmischer EinmischerEinmischer

    @solascriptura, @twospicy:

    Ich habe für Euch noch einen Gedanken bezgl. der Frage "warum gibt es für den Teufel kein zurück?"

    Ich persönlich glaube, dass der Teufel deshalb keine Chance auf Rückkehr hat, weil er die Sünde gegen den heiligen Geist begangen hat. Und das bestimmt nicht nur einmal.

    Gruss vom Jüngling an die Experten

    Kommentar von twospicy twospicy

    @Einmischer

    Das ist durchaus möglich. Aber was ist Deiner Meinung nach "die Sünde gegen den heiligen Geist"? Die Bibelstellen zu diesem Thema sind ja ein bisschen rar.

    Kommentar von Einmischer EinmischerEinmischer

    Die Sünde gegen den heiligen Geist ist, etwas zu behaupten dass es nicht von Gott (Dreieinigkeit) ist wenn es so ist, und das von ganzem Herzen. Beispiel?: Jesus ist nicht der Erlöser, Mittler, Hohepriester zu Gott. Oder, Jesus tat seine Wunder nicht durch Gott, sondern durch Luzifer.

    Gruss

    Kommentar von twospicy twospicy

    @Einmischer

    Das halte ich zwar für plausibel, aber woran machst Du das fest?

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    Das Thema soll UNS doch erst einmal nicht tangieren! Es geht doch erst einmal um UNS! Auch über das weitere Geschick des Teufels wird in besagtem Buch "Das Böse" vom konkordanten Verlag ausführlich referiert.

  • 3
    Antwort von MUMay MUMay

    Im Christentum ist der Teufel der Inbegriff des Bösen, er wird auch (abweichend von der alttestamentlichen Bedeutung dieser Namen) „Satan“ oder „Luzifer“ genannt[2]. Der Teufel wird hier als ein eigenständiges Geistwesen vorgestellt, das danach mit seinem freien Willen nicht unter der direkten Herrschaft und der direkten Befehlsgewalt Gottes steht. Der Teufel wird dabei als ein aus dem Himmel gefallener Engel angesehen, der gegen Gott rebellierte und seitdem die Welt heimsucht. Quelle: Wikipedia

  • 3
    Antwort von Kayla83 Kayla83

    Vielleicht solltest du einfach mal die Bibel Lesen.Selbst ich als Atheistin habs gemacht

    Kommentar von ProfessorEich ProfessorEich

    Hättest du dir meine Frage richtig durchgelesen, wüsstest du das ich die Bibel schon gelesen habe ;p !

    Kommentar von Kayla83 Kayla83Kayla83

    Dann sopllte deine Frage eigentlich beantwortet sein.Wieso sollte Gott ein Wesen erschaffen das einen freien Willen hat nur um ihm diesen Willen wieder zu nehmen ?

    Kommentar von wender wenderwender

    falsch. sonst hätte er ja Roboter erschaffen, die mit freiem Willen können sich gegen oder für ihn entscheiden.Die Pro- Geschöpfe werden ihm ewig dankbar sein, weil sie immer das beste bekommen.

    Kommentar von Kayla83 Kayla83Kayla83

    Sorry versteh ich jetzt nicht.Ist deiner Meinung nach freier Wille eine gute oder schlechte Sache? Wie ich bereits geschrieben habe, hat Gott (soweit man an ihn glaubt) jedem Wesen einen frien Willen beschert.Ob wir an ihn Glauben oder nicht ist also unsere ureigenste Entscheidung.Vielleicht hast du meine Antwort auch falsch Interpretiert und glaubst ich hielte freien Willen für falsch,nun,dem ist nicht so.

    Kommentar von ProfessorEich ProfessorEich

    Stimmt, hast recht.

  • 2
    Antwort von riara riara

    Wenn Gott so ein rigider Typ wäre gäbe es nicht mal Atheisten...oder?

    .

    Ich hab mit der Person des Teufels eh so meine Probleme, vielleicht ist der Erzengel gefallen und fällt noch immer, dass ist zumindestens meine Einschätzung der Geschichte.

    .

    Gucken wir uns doch nur einmal die Menschen an, die als Christen, Moslems oder Juden glauben, dass dieser Gott der Schöpfer aller Dinge ist, der Moses Gebote gegeben hat und seinen eigenen Sohn auf die Erde schickte, mit der Bitte "Liebt alle Menschen so wie Ihr geliebt werden wollt und tut gutes", wieviele Christen fallen denn von diesem Grundsatz ab? Ich habe - ganz ehrlich - noch nie das Gesetz gebrochen, kenne aber Menschen, die ohne mit der Wimper zu zucken die Preise in Klamottenladen austauschen oder Ihre Versicherung betrügen...

    .

    Wenn sich jeder an die Gebote und Gesetze halten würde, hätten wir das pure Paradies auf Erden. Ob das nun von dem Kumpel mit dem Pferdefuss veranlasst wird? Ich denke das Schlechte ist ein Anhängsel, das wir irgendwie mit uns rumschleppen, in uns bricht dann manchmal der Kampf zwischen Gut und Böse aus, vielleicht ist es diese Dissonanz die uns Gott mit auf den Weg gegeben hat um uns zu prüfen. Jedenfalls gefällt mir das besser, als wenn mich bei jedem schlechten Gedanken der Blitz treffe oder jeder Straftäter mit einem lauten Kanll ausgelöscht würde, die Justiz und der Strafvollzug wirken ja manchmal wirklich und auch bei kleineren 'Delikten' kann man ja ehrlich bereuen, seine Tat entschuldigen und für eventuell entstandenen Schaden aufkommen, ich denke so kommt man am teuflischen vorbei und bleibt/wird ein guter Mensch...:-)

  • 2
    Antwort von Goodnight Goodnight

    Die beiden stehen für Gut und Böse. Wenn du nicht beides hast kannst du Gut nicht erkennen. Sinn des Lebens ist zwei Seiten gleichzeitig in einem Ganzen zu sehen. Das ist so wie Mann uns Frau, im gemeinsamen Or.gas.mus verschmelzen sie zu einem Ganzen und sind jenseits von Gut und Böse.

  • 2
    Antwort von Noergelix Noergelix

    Gott ist das Licht, der Teufel der Schatten. Den Einen gibt es ohne den anderen nicht. Die Dualität von Gut und Böse, Schön und Hässlich ist der Massenausgleich, warum alles Rund läuft. Die 2 entstanden wohl aus dem gleichen Grund, Masse, Wissen, Gewissen heraus, sie benötigen einander. Sehe ich zumindest so. Siehe, das ist gleich wie mit den Weltmächten, die Welt schien aus den Fuge zu geraten, als die UdSSR auseinanderbrach und kein GEgenpol für die USA mehr gab. Joah, Islam, China, Koreea, jetzt kriechen sie alle aus ihren Verstecken hervor.

    Kommentar von ProfessorEich ProfessorEich

    Sehr Gute Antwort!

    Kommentar von Noergelix NoergelixNoergelix

    Danke, danke!

  • 2
    Antwort von Neothea Neothea

    ich hatte ein Seminar in der Uni über ein ähnliches Thema, es ging um den schreibenden Teufel. Dort ging es darum, dass der Teufel von oben geschickt wurde um die Menschen auf Erden zu prüfen, z. B. wie gut die Menschen ihr Leben meistern...

  • 2
    Antwort von DonRamon DonRamon

    Kein Licht ohne Schatten! Du brauchst ja einen Gegenpart...

    Kommentar von Bujin BujinBujin

    Mist -.-

  • 1
    Antwort von Hoffungsvoll Hoffungsvoll

    Der Teufel wurde von GOTT als ein Herrlicher und Wunderschönen Engel erschaffen,man nannte ihn auch Engels des Lichts.Aber dann wolte der Teufel so sein wie GOTT und wollte sich GOTT anmaßen weil ihm seine Stellung zu minder war,denn er wollte selbst Gott sein.Da verbahnte ihn GOTT aus der Engelscharr GOTTES und dann begann die Rebellion des Teufel gegen GOTT und den Gottes Engeln. Und er wurde aus dem Himmel geworfen und auf die Erde geschleudert und seither hat er fast die ganze Welt in seiner Macht und er versucht alle Menschen auf seine Seite zu bringen,und das versucht er ja auch bei den Auserwählten.Das det Teufel die Welt in seiner Hand hat,dabraucht man nur die Weltverhältnise anschauen.Aber die Zeit des Teufels ist nur mehr sehr kurz,und daher versucht er mit vollen Kräften noch viele in die Irre zu führen und damit auf seine Seit zu bringen.Also der Teufel war als ein Herrlicher und Engels des Lichts erschaffen worden von GOTT!!!

  • 1
    Antwort von solascriptura solascriptura

    Das Argument mit dem "freien Willen" ist eines der populärsten religiösen Irrtümer. Aber mit diesem Argument drehen wir uns immer im Kreis und wir kommen der eigentlichen Antwort nach dem "warum" nicht näher. Außerdem steht auch nichts in der Bibel von einem freien Willen, vielmehr sagt die Bibel eindeutig, dass wir Menschen (und letzten Endes auch der Teufel) nichts anderes als Knetmännchen sind in Gottes Hand (Römer 9:19-23), dass Gott das Gute und das Böse erschaffen hat (Jesaja 45:6-8), selbst unser Wollen und Handeln stammen nicht von uns (Philipper 2:13).
    Der Teufel ist nichts als ein Werkzeug, um das Böse zu erschaffen. Das Böse ist dazu da, um das Gute zu erkennen. Manche hier haben schon ähnlich argumentiert. Die weiße Kreide kann man auf der Tafel nur erkennen, weil die Tafel einen dunklen Hintergrund bildet. Wäre die Tafel weiß, könnte man auch die Kreide nicht erkennen. Gibt es kein Böse, könnte man das Gute nicht erkennen. Genau dazu diente auch der "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse": Um das Gute zu erkennen. Wie der Name schon sagt. Wenn das Böse nach einigen Äonen seit Menschengedenken seinen Zweck erfüllt hat, wird es wieder verschwinden und Gott wird "alles in allem" (1.Korinther 15:28).
    Deine Frage wird ausführlich in dem Buch beantwortet "Das Böse - Ursprung, Zweck und Ziel im Vorsatz Gottes" von A.E. Knoch (bitte googeln!).

    Kommentar von andisazi andisaziandisazi

    Tut mir leid, unsere Auffassungen liegen doch weiter auseinander, als es zuerst den Anschein hatte. Daß ich den Engeln als ausführende Personifikationen des Willen Gottes einen freien Willen nicht zugestehen mag, bedeutet für mich nicht, daß ich den freien Willen überhaupt negiere. Wenn Gott den Menschen und lt. Bibel nur ihn als sein Ebenbild erschuf, muß er ihm die Möglichkeit der freien Entscheidung eingeräumt haben. Anderenfalls macht keines seiner Ge- und Verbote den mindesten Sinn. So sind weder der dienende Engel noch Pflanze oder Tier, die der ihnen angeborenen oder der Herde anerzogenen inneren Wesensmerkmalen folgen müssen, ein wirklich korrespondierendes Ich für einen kreativen, schöpferischen Gott. Deshalb haben wir Menschen die Fähigkeit zur Selbstreflektion: um die Folgen unseres Handelns beurteilen zu können, bevor wir vom kreativen zum schöpferischen Teil übergehen. So verstehe ich auch den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse: die Fähigkeit abzuschätzen, ob eine geplante Handlung dem Wunsch Gottes entspricht oder ihm zuwiderläuft.

    Daß Gott das Böse geschaffen haben soll, der nach jeder Schaffensperiode sah, "daß es gut war", ist für mich nicht annehmbar; noch dazu, weil es mich dazu verurteilen würde, mich gegen etwas von Gott geschaffenes zu wehren. Wenn ich den biblischen Glaubensansatz verfolge, ist der Mensch das einzige Wesen, welches sich zwischen Gut und Böse, also zwischen „im Sinne Gottes“ und „nicht im Sinne Gottes“ entscheiden muß.

    Kommentar von andisazi andisaziandisazi

    Tut mir leid, unsere Auffassungen liegen doch weiter auseinander, als es zuerst den Anschein hatte. Daß ich den Engeln als ausführende Personifikationen des Willen Gottes einen freien Willen nicht zugestehen mag, bedeutet für mich nicht, daß ich den freien Willen überhaupt negiere. Wenn Gott den Menschen und lt. Bibel nur ihn als sein Ebenbild erschuf, muß er ihm die Möglichkeit der freien Entscheidung eingeräumt haben. Anderenfalls macht keines seiner Ge- und Verbote den mindesten Sinn. So sind weder der dienende Engel noch Pflanze oder Tier, die der ihnen angeborenen oder der Herde anerzogenen inneren Wesensmerkmalen folgen müssen, ein wirklich korrespondierendes Ich für einen kreativen, schöpferischen Gott. Deshalb haben wir Menschen die Fähigkeit zur Selbstreflektion: um die Folgen unseres Handelns beurteilen zu können, bevor wir vom kreativen zum schöpferischen Teil übergehen. So verstehe ich auch den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse: die Fähigkeit abzuschätzen, ob eine geplante Handlung dem Wunsch Gottes entspricht oder ihm zuwiderläuft.

    Daß Gott das Böse geschaffen haben soll, der nach jeder Schaffensperiode sah, "daß es gut war", ist für mich nicht annehmbar; noch dazu, weil es mich dazu verurteilen würde, mich gegen etwas von Gott geschaffenes zu wehren. Wenn ich den biblischen Glaubensansatz verfolge, ist der Mensch das einzige Wesen, welches sich zwischen Gut und Böse, also zwischen „im Sinne Gottes“ und „nicht im Sinne Gottes“ entscheiden muß.

    Kommentar von andisazi andisaziandisazi

    Diese Entscheidung setzt wegen ihrer Tragweite aber eine gewisse Mindestreife voraus. Deswegen war es den Menschen verboten, von dieser Frucht zu essen, solange sie die Folgen dessen nicht überblicken konnten. Ja, und wenn man die Genesis weiter verfolgt, wäre es wohl auch besser gewesen. Wissen bedeutet Macht; ist es nicht mit Weisheit gepaart, den Zügeln des Geistes, bedeutet es zügellose Macht.

    Meiner Meinung nach gibt es nichts Böses an sich; so wie es auch nichts Gutes an sich gibt. Beides sind Bewertungsmaßstäbe, die einen Rahmen voraussetzen. Wenn in der Welt nichts Böses geschieht, verliert das Wort „Gut“ seinen Sinn. Da jedoch unsere Fähigkeit, uns für oder gegen Gott zu entscheiden, integraler Bestandteil des freien Willens ist, für dessen Folgen wir auch die volle Verantwortung tragen müssen, glaube ich nicht an ein Verschwinden einfach so. Hier ist auch der Punkt, wo sich der Atheist in mir mit dem Gläubigen in mir bestens versteht: es gibt für den mündigen, freien Menschen keine wie auch immer geartete Ausrede, die ihn aus der Verantwortung für die Folgen seines Tun und Lassens entlässt.

    Kommentar von andisazi andisaziandisazi

    Tut mir leid, unsere Auffassungen liegen doch weiter auseinander, als es zuerst den Anschein hatte. Daß ich den Engeln als ausführende Personifikationen des Willen Gottes einen freien Willen nicht zugestehen mag, bedeutet für mich nicht, daß ich den freien Willen überhaupt negiere. Wenn Gott den Menschen und lt. Bibel nur ihn als sein Ebenbild erschuf, muß er ihm die Möglichkeit der freien Entscheidung eingeräumt haben. Anderenfalls macht keines seiner Ge- und Verbote den mindesten Sinn. So sind weder der dienende Engel noch Pflanze oder Tier, die der ihnen angeborenen oder der Herde anerzogenen inneren Wesensmerkmalen folgen müssen, ein wirklich korrespondierendes Ich für einen kreativen, schöpferischen Gott. Deshalb haben wir Menschen die Fähigkeit zur Selbstreflektion: um die Folgen unseres Handelns beurteilen zu können, bevor wir vom kreativen zum schöpferischen Teil übergehen. So verstehe ich auch den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse: die Fähigkeit abzuschätzen, ob eine geplante Handlung dem Wunsch Gottes entspricht oder ihm zuwiderläuft.

    Daß Gott das Böse geschaffen haben soll, der nach jeder Schaffensperiode sah, "daß es gut war", ist für mich nicht annehmbar; noch dazu, weil es mich dazu verurteilen würde, mich gegen etwas von Gott geschaffenes zu wehren. Wenn ich den biblischen Glaubensansatz verfolge, ist der Mensch das einzige Wesen, welches sich zwischen Gut und Böse, also zwischen „im Sinne Gottes“ und „nicht im Sinne Gottes“ entscheiden muß. Diese Entscheidung setzt wegen ihrer Tragweite aber eine gewisse Mindestreife voraus. Deswegen war es den Menschen verboten, von dieser Frucht zu essen, solange sie die Folgen dessen nicht überblicken konnten. Ja, und wenn man die Genesis weiter verfolgt, wäre es wohl auch besser gewesen. Wissen bedeutet Macht; ist es nicht mit Weisheit gepaart, den Zügeln des Geistes, bedeutet es zügellose Macht.

    Kommentar von andisazi andisaziandisazi

    Was ist denn hier passiert? Erst kriege ich den Kommentar nicht durch, weil zu lang; und dann erscheinen alle Fehlversuche doch...grummel...also, wenn´s wen interessiert, der 2. und 3. Kommentar sind als ein Text zu lesen...sieht ja fürchterlich aus

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    Das ist eines der schwierigsten Dinge: Zu akzeptieren, dass Gott das Böse erschaffen hat und es letzten Endes noch als "Gut" zu betrachten. Aber wie frei kann ein Mensch sein? In Römer 8:21 heißt es, dass die Schöpfung (Engel auch??) in der Sklaverei des Verderbens liegt, und erst die Kinder Gottes frei sind. Echte Freiheit kann nur möglich sein, wenn ich allwissend bin, wenn mir 100%ig die volle Tragweite meiner Handlung bewusst ist. Wenn jeder Mensch diesen Zustand hätte, würde er niemals Entscheidungen treffen, die ihn zum Schaden gereichen. Jede Entscheidung beruht auf Information, bzw. jede Fehlentscheidung auf Fehlinformation. Bei Eva war es die Fehlinformation durch die Schlange, dem Adam stand die Liebe zur Eva im Weg. Und Gott wusste im voraus, dass sie sündigen würden, sonst hätte er das Opferlamm nicht schon vor "Grundlegung" (besser: "Niederwurf") der Welt bereitgestellt (1.Petrus 1:19,20). Wenn Adam und Eva nicht gesündigt hätten, wäre der ganze Heilsplan sinnlos gewesen und Er hätte das Opferlamm wieder "wegschmeißen" müssen, und hätte ganz schön Nicht-Allwissend dagestanden!
    Siehe auch mein Video:
    http://youtube.com/watch?v=tg-o7reb6wk

  • 1
    Antwort von andisazi andisazi

    Ich hätt´da noch ein Kännchen Öl...

    Kann mir einer schlüssig erklären, warum Gott den Engeln einen freien Willen verpasst haben soll? Ich meine, sie wurden doch als Diener geschaffen, oder? Und was könnte ein Diener mit einem freien Willen schon anfangen?

    Zu Luzifer: wird in der Bibel als Engel des Wissens gekennzeichnet (Lichtbringer), wenn ich mich recht entsinne. Und wurde gleichfalls als Diener geschaffen. Ich glaube eigentlich nicht, daß er von selbst böse wurde - die Fähigkeit dazu wäre bei einem dienstbaren Geist völlige Verschwendung. Und Gott hat ihn bestimmt auch nicht böse erschaffen - im Sinne von unbrauchbar für seinen Plan. Was mir zu denken gibt, ist, daß der einzige Engel, der von Berufs wegen mit den Menschen zu tun hatte, plötzlich massiv Probleme mit Wissensmißbrauch bekam. Und ich glaube auch, wenn die Schuldfrage so eindeutig auf Luzifers Seite liegen würde, hätte Gott ihn schon lange weggewischt...

    Ich werde das Gefühl nicht los, daß wir Menschen da erst jemand ausgenutzt haben und dann, als die snzn am Dampfen war, die Schuld auf ihn geschoben haben. Kriegen wir ja immer wieder gut hin...

    Kommentar von solascriptura solascripturasolascriptura

    Deine Schlussfolgerungen sind gar nicht so falsch! :-)
    Hab igendwo hier auch geantwortet...

  • 1
    Antwort von norelig norelig

    Weil "Gott" allwissend ist . Aus dem Grund kann er von seiner"Schöpfung" weder etwas weg lassen , noch etwas hinzufügen . Würde er es tun , so wäre er nicht "allwissend" Die Welt mit allem , auch dem Teufel als Drehbuch mit "Gott" als Regisseur , der alles von Anfang bis Ende weiß , und nichts ändern kann .

  • 1
    Antwort von coeleste coeleste

    den "teufel" erschafft der mensch. er hat ja die entscheidungsfreiheit.

    sich von gott zu entfernen,ist der "teufel"

  • 1
    Antwort von AlphaundOmega AlphaundOmega

    Weil Gott auch den Support erschaffen hat. ;--))) Denn wenn es gute Menschen gibt muss es also auch Spielverderber geben!

  • 1
    Antwort von auditt auditt
  • 1
    Antwort von thufir1971 thufir1971

    Die gängige Interpretation ist, dass Gott allem, was er erschaffen hat, einen freien Willen gegeben hat. Er wollte weder Wesen erschaffen, die er entweder von vornherein zum Glauben an ihn programmiert (verurteilt) hat, noch solche, die blind an ihn glauben. Jedes von ihm erschaffene Wesen soll zwanglos entscheiden können, welchen Weg es geht.

    Damit ist Gott sozusagen ein "Risiko" eingegangen, dass sich von ihm erschaffene Wesen oder Engel in Hybris oder Unglauben von ihm abwenden oder gegen ihn opponieren.

    Gewissermaßen stand Gott vor dem Dilemma, entweder willenlose Geschöpfe zu kreieren, oder solche, die sich in freiem Willen auch gegen ihn entscheiden können.

    Er hat sich gewissermaßen in Liebe zu seinen Geschöpfen für den freien Willen entschieden.

    Soweit zur christlichen Interpretation.

  • 1
    Antwort von HektorPedo HektorPedo

    Biblisch gesehen ist er ja ein Engel, der abtrünnig wurde, weil er mit der eiwg dienenden Botenrolle eines Engels unzufrieden war. Interessant ist die Rolle des Teufels vor allem im Buch Hiob.

    www.bibleserver.com/#/text/LUT/Hiob1

    Kommentar von Imperia ImperiaImperia

    HektorPedo, der Satan ist nun mal der Verführer, Blender, Ankläger, der sog. "Staatsanwalt Gottes"! Er klagt uns vor Gottes Richterstuhl an u. er kämpft, buhlt um jede Seele, Zeit deren irdischen Lebens! Hiob steht für uns alle, denn es ist leicht, Gott auf der Sonnenseite des Lebens zu lieben, aber wie verhält es sich damit, wenn einem die Sonne nicht scheint? Gott wußte um die Wankelmütigkeit SEINER Erdenkinder, darum ließ ER Satan walten, da man sich das Himmelreich, das nur steil, schwer zu erreichen ist, hart u. sauer verdienen muß, was als gr. Gnade anzusehen ist, da ER uns gleich nach unserem Sündenfall hätte ebenso verdammen, verwerfen können! IMPERIA

  • 1
    Antwort von ProfessorEich ProfessorEich

    Erst mal danke für die vielen Antworten!! In 10 min. 13 ant. Das is cool!

  • 1
    Antwort von kaesbrot kaesbrot

    Auch Gott brauchte ein wenig Action. :)

    Kommentar von Imperia ImperiaImperia

    Kaesbrot, auf diese Art "Action" hätte Gott, sowie die gesamte Menschheit, wohl verzichten können, im Hinblick auf die Konsequenzen! Zudem verlor Gott SEINEN schönsten, klügsten u. mächtigsten Engel nicht gerne, da ER auch jenen liebte, wie ein Vater sein Kind normalerweise liebt! Ds. "Kind" (El Luzifer) erwies sich leider als undankbar/-verständig, stur, verblendet u. riß -seit seiner Verbannung- viele von uns mit in den Abgrund! Vergiß das bitte nicht! IMPERIA

  • 1
    Antwort von anjanni anjanni

    Wenn Gott sogar dem Menschen die Freiheit der Entscheidung, ob er gut oder böse sein will, gegeben hat - dann doch erst recht den Engeln.

    Kommentar von ProfessorEich ProfessorEich

    gute Antwort !

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    Antwort von Imperia Imperia

    Luzifer, nun genannt Satan od. Satanael..., war von Anbeginn an eifersüchtig auf die komplette Schöpfung Gottes, da ihm nichts gleichkommen sollte! Am meisten hasste er den Menschen! Er war neidisch auf dessen "freien Willen", auf dessen Fortpflanzungs-Erlaubnis, incl. Geschlechtsorganen, die dazu nun mal notwendig sind! Seine Eifersucht, sein Stolz, seine Anmaßung wurden ihm zum Verhängnis, da er sich herausnahm, selbst Leben zu (er)schaffen, zu kreieren! Er wollte eine vollkommene, ihm dienende, reine Rasse züchten u. mißbrauchte Gottes Vertrauen in ihn, er hinterging Gott. Deswg. wurde er verstoßen -aus Eigenverschulden, er gibt uns aber dafür die Schuld, da wir seines Erachtens rein mühsig, unvollkommen waren/sind! Lt. einer alten Überlieferung tat er dies auf dem Hub (größten Planeten inmitten des Universums). Man nannte ihn dieserhalb süffisant sogar Prof. Luzifer, da er ein genialer Biologe war/ist!!! Es geht das Gerücht, dass er seelenlose, menschenähnl. Wesen schuf, die ihm bedingungslos gehorchen u. die uns bereits unterwandert haben sollen, um das Böse mit allen Mitteln zu unterstützen. IMPERIA

    Kommentar von Imperia ImperiaImperia

    P.S.: Lt. einiger alten Schriften glaubte man sogar, dass der vorerst weise König Salomon auf seinen Befehl hin ermordet u. durch ihn (er kann jegl. Gestalt annehmen, ist ein perfekter Formwandler!) od. einen seiner irdischen Gefolgsleute "ersetzt" wurde, ohne dass dies auffiel, (evtl. durch einen Klon/Doppelgänger) so, wie viele einstige Herrscher, die als skrupellose Bestien in die Annalen d. Geschichte eingingen, evtl. heutige Politiker, welche er zu "steuern" verstand/-steht -in seinem Sinne! Schenkt man der These mit dem Antichristen Glauben, erscheint dies gar nicht so abwegig, da er sich Einfluß, absolute Macht u. Reichtum sichern mußte/muß, um herrschen zu können!!! Ergo: Man setzt seine Mitstreiter am besten auf sämtl. hohen Ämter/Stühle -egal, ob im Vatikan od. auf dem Weltpolitik-Tribunal. "Viele Wege führen nach ROM, bzw. ans Ziel!" IMPERIA

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    Antwort von frettlein frettlein

    Wir werden vielleicht im Paradies verstehen, was uns heute noch rätselhaft erscheint.

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    Antwort von mwesterhoff mwesterhoff

    Guten tag, ProfessorEich, Es fällt mir persönlich nicht leicht, zu begreifen, dass es bei dem Gott, der in der Bibel beschrieben wird, so unerhört viel Freiheit zu geben scheint. Eben auch die Freiheit, Böses zu tun, zu hassen, zu zerstören, zu manipulieren. Manchmal hätte ich es auch lieber, Gott würde nur so ein kleines bisschen Böses zulassen und dann immer ganz schnell eingreifen und das zügig stoppen. Aber bei ihm scheinen sich seine starke Liebe und die von ihm eingeräumte Möglichkeit zum Selbst-Gott-Sein-Wollen nicht auszuschließen.

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