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Angemessene Fahrzeit zur Arbeit?

Frage von bonnieparker bonnieparker

Hallo , wer kennt sich aus? Bedingt durch einen Standortwechsel sollen wir künftig ca. 2 Stunden reine Fahrzeit zur Arbeit (und 2 h zurück..) hinnehmen. Ist das gesetzlich noch angemessen? Oder kann man sich dagegen wehren?? Danke

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Antworten (8)

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    Antwort von HerrLich HerrLich

    Zumutbar ist auch das Pendeln: Wer einen Vollzeit-Job sucht, muss eine tägliche Hin- und Rückfahrt von max. 2 ½ Stunden (auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln) in Kauf nehmen. Bei einer täglichen Beschäftigung von 6 und weniger Stunden werden 2 Stunden Wegezeit als zumutbar angesehen. Sagt zumindest Verdi. http://heilbronn.verdi.de/tips_und_infos/kuendigung_-_was_tun

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    Antwort von Niklaus Niklaus

    Was soll es da ein Gesetz für geben? kopfschüttel

  • 1
    Antwort von andreas48 andreas48

    dazu gibt es keine Gesetzte, den das ist wirklich dein ureigenstes Problem..

    Kommentar von bonnieparker bonnieparker

    Meins..und das von 180 weiteren Mitarbeitenden..

    Kommentar von andreas48 andreas48andreas48

    leider, leider

  • 1
    Antwort von Entenfahrer Entenfahrer

    Meines Wissens gibt es da keine Chance sich zu wehren. Es ist durchaus ein probates Mittel, den Mitarbeiterstamm zu verringern, da es ja jedem MA überlassen bleibt, ob er pendelt oder umzieht oder dann doch lieber kündigt.

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    Antwort von MichaelSelm MichaelSelm

    Es werden oft Fragen zur Zumutbarkeit von Pendelzeiten / Anfahrtzeiten zur Arbeit gestellt.Es spielen viele Faktoren dabei eie Rolle. (Vollzeit Job, Minijob, Arbeitszeit, Ballungsgebiet oder ländliches bzw. strukturschwaches GebietDaher gebe ich hier die Grundlage nach der die Arbeitsagentur handelt, als Tip bekannt. Am Ende des Tips ist die Quelle angegeben.

    Üblich sind Pendelzeiten, wenn sie nicht nur vereinzelt, sondern in größerem Umfang anfallen.

    Als Vergleichswerte anzusetzen sind:

    • bei einer täglichen Arbeitszeit von 6 Stunden: 2,5 Stunden Pendelzeit,

    • bei einer tägliche Arbeitszeit von mehr als 6 Stunden: 3 Stunden Pendelzeit.

    Soweit z.B. in ländlichen oder strukturschwachen Gebieten oder in Ballungsgebieten längere Pendelzeiten üblich sind, sollen diese zugrunde gelegt werden.

    Aus: http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A015-Oeffentli... Seite 14/15

    Ich hoffe der Tip ist hilfreich und wer weitere Informationen dazu braucht kann den unten angegebenen Link nutzen.

    Mit freundlichem Gruß Michael

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    Antwort von bitmap bitmap

    ''Oder kann man sich dagegen wehren?''

    Kommt drauf an, was sich aus Arbeitsvertrag (oder einem evtl. geltenden Tarifvertrag) zum Thema Arbeitsort/Einsatz an anderen Orten, ergibt. Und ob der alte Standort dann überhaupt noch existieren wird.

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    Antwort von KleineFrage KleineFrage

    Wie die Sache gesetzlich geregelt ist, kann ich leider nicht darlegen aber ich selbst hatte auch mal einen Arbeitsplatz, der knapp 2h entfernt war... Ich glaube, danach wird heutzutage nicht mehr gefragt, wie lange man fährt... entweder, man nimmt es hin oder sucht sich etwas anderes. Ersetzbar ist jeder... Das ist zumindest meine Erfahrung. Wenn man sich mit dem Arbeitgeber irgendwie einigen kann, ist das natürlich gut.

    Du könntest evtl. anfragen, ob dieser einen Zuschuss gibt, wenn du näher zu deinem Arbeitsplatz ziehst aber ich glaube, sowas lässt der Chef erst bei mehr als 100 km durchgehen...

    Viel Glück!

    Kommentar von bonnieparker bonnieparker

    Danke für die Antworten..Klingt ja entmutigend.Ich habe hier allerdings Eigentum, mein Mann seinen Job.Umziehen ist definitiv ausgeschlossen. Tja...

    Kommentar von KleineFrage KleineFrageKleineFrage

    Das tut mir Leid! Dann frag doch nach, ob man dir wenigsten Fahrgeldzuschuss geben kann, so bleibst du wenigstens nicht auf den gesamten Fahrgeldkosten sitzen. Fährst du mit der Bahn oder mit dem Auto?

    Kommentar von bonnieparker bonnieparker

    ich denke, es kommt nur die Bahn in Frage.. mit dem Auto ist das einfach zuviel zusätzlicher Stress..

    Kommentar von KleineFrage KleineFrageKleineFrage

    Ich würde an deiner Stelle gucken, wie die Fahrverbindung mit der Bahn ist und wie mit dem Auto. Manchmal ist das Autofahren stressfreier, weil man sich auch viel Zeit einspart. Ich musste damals 4x umsteigen und hab dann irgendwann das Auto vorgezogen... lieber steh ich etwas im Stau, als beispielsweise im Winter auf eiskalten Bahnhöfen...

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    Antwort von Indy72 Indy72

    Der Gesetzgeber hat dazu noch nichts gesagt. Allerdings, wenn ichden Job behalten möchte, würde ich der Firma hinterher ziehen.

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