Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik Korrekturlesen?

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1 Antwort

Der Monetarismus von Milton Friedmann ist im Gegensatz zu Keynes eine langfristig angelegte Politik, während Keynes eine Art "Feuerwehrpolitik" darstellt. Insoweit sind beide keine wirklichen Gegensätze. Der Monetarismus setzt voraus, dass die Konjunktur ohne störende Einflüsse auf Wachstumspfad ist. Bei der jetzigen Politik der EZB (Geldschöpfung ohne Ende) würde Milton Friedman bleich vor Entsetzen. Er hat eh vorausgesagt, dass der EURO mehr kaputt als ganz macht und nicht lange durchhält. Er hat nicht den politischen Willen unserer Regierung bedacht, im Zweifel das gesamte deutsche Vermögen aufs Spiel zu setzen.

Der Monetarismus setzt also eine funktionierende Wirtschaft voraus und - wie erfolgreich bei der Bundesbank - wird gefordert, dass eine gemäßigte Geldpolitik und ein angemessenes Geldwachstum zu einer Verstetigung des Wachstumspfades führen. Anders als Keynes misstraut Friedman den Politikern, die immer zu hektischen Lenkungseingriffen neigen nach dem Motto: Schaffe erst ein Problem, schiebe es dem politischen Gegner in die Schuhe und profiliere Dich damit, wie Du das selbstgeschaffene Problem angeblich aus der Welt schaffst. Beispiele? Massenhaft. Griechenland: Meldung im Radio HR IV: Griechenland muss über 6 Milliarden EURO an Brüssel zurückzahlen, die gezahlt worden sind für ca. 60 Projekte, die entweder gar nicht in Angriff genommen wurden oder auf halbem Weg durch Kompetenzverwirrung stecken geblieben sind. Diesem Land geben wir 86 Milliarden EURO als 3. Paket und man kann Wetten abschließen, wann das 4. Paket kommt und wie hoch!

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Kommentar von NoSmoKing
12.12.2015, 16:01

Sehr gut, kannst du wie bei der anderen frage auch noch mal meine text bewerten? Danke für die hilfreichen antworten

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