Wie von vielen schon richtig beantwortet ist es besser, in Frage kommende Firmen aus der (wichtig) näheren Umgebung anzurufen, die auszuführenden Arbeiten kurz zu schildern und dann einen Ortstermin zu vereinbaren.
Dabei vorher fragen, ob die Besichtigung kostenfrei ist. Wenn keine Unternehmen in der Nähe sind kann es durchaus sein, dass Anfahrtskosten anfallen. Diese sollten allerdings bei einer Auftragsvergabe angerechnet werden.
Wenn man von den auszuführenden Arbeiten keine Ahnung hat, sollte man sie nicht selbst ausschreiben, das führt nur zu Missverständnissen.
Du könntest jedoch mit dem Vorhaben auch einen Architekten beauftragen. Dieser erstellt dann ein Leistungsverzeichnis für die entsprechenden Arbeiten, mit welchem du dich dann an die Firmen wendest. Der Vorteil: alle Angebote sind vergleichbar, da die Firmen ein vorgefertigtel Leistungsverzeichnis bekommen.
Denn der Nachteil, wenn du mehrere Firmen zur Besichtigung holst, ist, dass dir vielleicht jede Firma etwas anderes erzählt und du demzufolge keine repräsentativ vergleichbaren Angebote bekommst.
Ich bin selbst Bauunternehmer, meine Kunden kommen in der Regel alle telefonisch zu mir mit der Bitte um eine Besichtigung.
Das Wort unverbindlich solltest du gar nicht erwähnen. Wenn eine Firma auf Grund einer Anfrage ein Angebot abgibt, IST dieses Angebot für die Firma verbindlich. Aber nicht für dich.
Außerdem musst du abklären, ob nach BGB oder VOB gearbeitet werden soll. Ich als Unternehmer arbeite lieber nach BGB, dem Kunden würde ich wahrscheinlich zur VOB raten. Wenngleich die Garantie nach BGB 5 Jahre und nach VOB nur 4 Jahre beträgt.
Alternativ kannst du dir auch jemanden suchen, der deinen Bau betreut. Also eine Baubetreuung durch Architekten, Ingenieur, Sachverständigen z.B.
Viel Glück beim Bau!
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