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Angebot zum Versicherungsfachmann

gefragt von usherle am 02.03.2009 um 18:51 Uhr

Hallo, habe mich vor 3 Tagen bei einer versicherungsfirma als verkaufsleiter beworben und wurde gerade angerufen dass ich dafür nicht qualifiziert bin aber er hätte ein job als versicherungsfachman für mich... klingt jetzt bissle doof aber könnt ihr mir sagen was genau ich da machen muss?? versicherungen verkaufen?? also er meinte ich würde dann zum selbstständigen versicherungsfachmann ausgebildet und er schickt mir jetzt erstmal paar infos zu... kann mir darunter nur vorstellen von tür zu tür zu laufen und versicherungen verkaufen oder seh ich des falsch?? danke

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versicherungen x 562

anonym
beantwortet von sinuscon am 3. März 2009 08:00
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Hierbei handelt es sich um ein Angebot zu einem Versicherungsvertreter. Es wird sich vermutlich um eine arbeitnehmerähnliche Selbstständigkeit handeln. Dies bedeutet eventuell Rentenversicherungspflicht in der GRV. Jede Ausbildung kostet Geld, indirekt wird von Dir verlangt werden, dass Du sämtliche Freunde, Bekannte etc. abklapperst und die Kosten der Ausbildung ins Verdienen bringst. Ähem, grins, HMI und DVAG lassen grüßen. Die Ausbildung wird von dem Unternehmen durchgeführt welches Dir die Stelle anbietet. Nicht alles was glänzt ist Gold !


datBienschen
beantwortet von datBienschen am 2. März 2009 18:54
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Was für eine Versicherung ist das denn, viele locken mit Stellenangeboten und suchen dann Leute die auf freiberuflicher Basis Klinken putzen. Laß dir genau erklären was sie dir bieten und was dein Aufgabengebiet ist. Paß auf!!!

Kommentar von 48c4cca19bb7dc705e60c60edb8c9bc1smallfasty2003 am 2. März 2009 19:09

DH....so ist es


anonym
beantwortet von rudibee am 3. März 2009 09:37
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Versicherungskaufmann ist ein Lehrberuf. Als Versicherungs"fach"mann wirst du antrainiert. Hole doch mal Vergleichsangebote von anderen Versicherungen, die suchen alle wie blöd und alle nach dem gleichen Schema: "Sie bestimmen Ihr Einkommen selbst" d.h. Scheinselbständigkeit. Gefragt wirst du auch, ob du einen großen Verwandten- und Freundeskreis hast, die sollst du während der "Ausbildungs"phase zuerst abgreifen. Wenn du genug Schweinereien gelernt hast, wirst du auf den Rest der Menschheit losgelassen. Wenn du es nicht raffst, haben sie wenigstens die Geschäfte aus deinem Bekanntenkreis und du ein paar Freunde weniger.


anonym
beantwortet von IchSchauMal am 3. März 2009 07:23
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Ich gebe Andreas48 Recht. Es ist erschreckend wie der Job so abgetan wird als wenn es nichts wäre. Wenn du ihn richtig machen willst heisst das stetiges lernen und vor allem als Selbsständiger mehr Arbeit als die meisten Angestellten. Aber insgesamt würde ich das Angebot sehr genau prüfen da ich wenig Zukunft als Ausschliesslichkeitsvertreter sehe. Nicht umsonst werden massig Bestände frei und die Gesellschaften versuchen diese verzweifelt mit Betreuern zu belegen.

Kommentar von Candlejack am 3. März 2009 17:05

Endlich mal jemand, der den Job ernst nimmt. Ich gebe Dir vollkommen recht. Du bist stetig am lernen und musst fachlich flexibel bleiben. Nur leider denken die meisten immernoch, dass sich alle Finanzdinge ohne Berater (wollen Dich eh nur über dne Tisch ziehen) mit 2h Google erledigen lassen. Ich kann auch keine Autos reparieren und Brötchen backen, das lasse ich auch Profis machen.


simikra
beantwortet von simikra am 2. März 2009 18:53
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nein, du siehst das genau richtig, als versicherungsfachmann muss du dich selbstständig machen bekommst zwei jahre ausbildung und musst versicherungen verkaufen

Kommentar von Candlejack am 3. März 2009 17:02

Selbständigkeit ist nicht bei allen Versicherungen Voraussetzung. Die Seriösen bieten Dir trotzdem ein monatliches Fixgehalt, damit Du nicht auf Krampf verkaufen musst für die nächste Miete. Die meisten Versicherungen bieten Selbständigkeit an, um die rauszufiltern, die das mal ebenso machen möchten. Durch diesen Schritt fangen nur die an, die dann auch sagen "ich will das, ich kann das".


anonym
beantwortet von migrowe am 2. März 2009 18:52
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Deine Vermutungen treffen den Nagel auf den Kopf!!

Kommentar von F4a3034a2625b30d6857a5e93c1c8892smallandreas48 am 2. März 2009 18:56

nö.. das ist wirklich nicht richtig so..


anonym
beantwortet von Candlejack am 3. März 2009 16:59
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Mutmaßungen, Vorturteile, Klischees - davon ist natürlich besonders die Versicherungsbranche betroffen. Es muss ja nicht um DVAG/HMI gehen... Ohne leider zu wissen, um welche Firma es geht, welche Grundlagen Du selbst hast - mal sachlichen Klartext: Ein Verkaufsleiter ist ein Mitarbeiter, der zwar auch eigene Kunden betreut, allerdings eher als Teamleiter fungiert und dafür sorgt, dass seine Leute vernünftig arbeiten können, ihre Ziele erreichen und ihren Job machen. Jemand, der alles koordiniert und verwaltet. Dafür brauchst Du zum einen Berufserfahrung im Verkauf, zum anderen Führungsqualitäten und Organisationstalent. Anscheinend sehen die das bei Dir nicht als ausreichend gegeben und bieten Dir erstmal einen Job als Verkäufer an, bei dem Du dann Chancen hast, später zum verkaufsleiter zu werden. Der Versicherungsfachmann betreut die Kunden, erstellt und verkauft Versorgungskonzepte an seine Kunden. Ergo - er verkauft Versicherungen, übrigens genauso wie der Verkaufsleiter, nur wird der anteilig am Erfolg seines Teams gemessen. Und jetzt kommt es darauf an, welche Versicherung das ist. Manche schicken Dich echt zum Klinkenputzen oder Abends das Telefonbuch abtelefonieren - hochgradig unseriös. Andere bieten Dir einen vorhandenen Kundenstamm an, den Du betreuen und ausbauen sollst. Die KUnden kommen dann ins Büro oder Du fährst zu Ihnen nach Hause. Ohne zu wissen, um welche Versicherung es geht, kann ich die Seriösität nicht beurteilen.


irgendeiner
beantwortet von irgendeiner am 3. März 2009 11:40
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Wer bist denn Du?
Welche Ausbildung(en) hast Du?
Welche Erwartungen an Deinen zukünftigen Job hast Du?
Du schreibst: "habe mich ... bei einer versicherungsfirma als verkaufsleiter beworben"... Okay, und mit welchem Ziel? Um selbst zu verkaufen und - darüberhinaus - um andere zu motivieren und fachlich zu unterstützen beim Verkauf - oder was dachtest Du, was ein Verkaufsleiter tun soll??? Deine Angaben verstehe ich so, daß du Dich als Leiter des Verkaufs beworben hast, nun aber aus fachlichen Gründen keine Leistungsfunktion bekommen sollst. Richtig? Das ist natürlich nicht optimal, aber in schlechten Zeiten immerhin etwas. Wie lautet denn die genaue Arbeitsplatzbeschreibung? Die muß Dir der Arbeitgeber in jedem Falle schriftlich aushändigen, bevor Du den Job antrittst. Da steht alles wesentliche drin. Wenn Du das vor Dir hast, lohnt es sich, weiter zu überlegen.


fasty2003
beantwortet von fasty2003 am 2. März 2009 19:08
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Man muss wirklich aufpassen. Und wenn man Leute nicht übers Ohr hauen kann oder ein bisschen belügen, ist das nichts. Ich habe es damals auch gemacht und habe aus diesem Grund die Finger davon gelassen. Man muss auch unterscheiden, ist es direkt bei einer Versicherung oder eine Vermittlungsagentur. Unter den Agenturen gibt es weit mehr schwarze Schafe als die Hauptvertreter einer Versicherung oder diese selbst.

Kommentar von Simple_avatar2smallLadyKiss am 2. März 2009 19:23

so siehts aus....da ist man mal ganz schnell ins fettnäpfchen getreten..


Pumukl
beantwortet von Pumukl am 2. März 2009 18:54
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Natürlich Klinkenputzen und bei etwaigen Erfolgen mit ihm teilen. Er 90% und du 10%, wenn du Glück hast. Mensch das Ding ist schon hundert Jahre alt.

Kommentar von usherle am 2. März 2009 18:55

finds nur komisch!! von der hamburg mannheimer hab ich schon 100 angebote bekommen ohne große ausbildung! und jetzt geht die ausbildung 3 jahre!! da muss doch was dran sein oder?

Kommentar von Simple_avatar2smallLadyKiss am 2. März 2009 19:22

mach einfach nichts was du wieder bereuen könntest...geh nicht blind drauf zu....ein Großteil rät dir davon ab... ich glaube auch nich, dass das das richtige für dich ist...

Kommentar von Candlejack am 3. März 2009 17:28

3 Jahre scheint die Kaufmannsprüfung zu sein, der Fachmann (BWV) geht keine 3 Jahre. Ansonsten frag einfach genau, WAS Du dort WIE und mit WEM machen sollst und danach ergibt sich ein Bild, nach dem Du entscheiden kannst, ob Du das möchtest.


FranzKofler
beantwortet von FranzKofler am 2. März 2009 18:53
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Stell die Frage an den Ansprechpartner, er kann es dir sicher am besten erklären!

Kommentar von rudibee am 3. März 2009 09:15

Er wird es dir nicht erklären, denn dann müsste er die Katze aus dem Sack lassen.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 2. März 2009 18:53
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Versicherungskaufmann verlangt einiges mehr als Klinkenputzen, dass ist ein Ausbildungsberuf, und die ganzen Angaben, Anforderungen usw. dazu kannst du dir ergooglen, da wäre das Antwortfeld zu klein hier..

Kommentar von Candlejack am 3. März 2009 17:26

Bin ganz bei Dir. Wer das drei Jahre gelernt hat und paar Stunden vor der IHK geprüft wurde, lässt sich ungern als Fuzzi oder Klinkenputzer bezeichnen :-)


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