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In unserem Altbau ist eine Zentralheizung einzubauen. Nun habe ich 4 Angebote von Handwerkern. Die Preisspanne liegt von c. 18.000 - 26.000.
Was mich dabei wirklich stört sind erheblichen Zuschläge die mind. bei 3 davon auf das Material aufgeschlagen werden. Das heißt,: Um etwas mehr über die Brennwertgeräte (etc.) zu erfahren habe ich mal gegoogeld und dabei nebenher gesehen, dass all das Material durch die Bank dort um gut ein Drittel günstiger zu erhalten ist - und zudem, habe ich bei einem Fachhändler hier im Ort mitgekriegt, dass die Handwerker i.d.R. einen Rabatt von 15-30 Prozent erhalten. (Selbst, wenn ich es privat dort einkaufen würde, meinte der Verkäufer, rennen die Handwerker dann zu ihm und verlangen, wenn sie das dann bei mir einbauen würden, einen Extra-Rabatt von meinem Händler im Nahhinein.)
Das bedeutet für mich, dass bei meinen Angeboten über die zu bezahlenden Handwerksstunden hinaus Preisaufschläge in meinem Fall von ca. 5.000 Euro zusätzlich für die Bereitstellung der Brennwertgeräte, Heizkörper etc. bezahlen soll. Ist das so üblich, reel - oder bin ich hier unter die Raubritter geraten?
In diesem Zusammenhang weigern sich die Handwerker in den meisten Fällen auch, von mir gewünscht, billigere Baumarkt-Heizkörper einzusetzen (werden i.d.R. richtig sauer) und möchten mir die 3mal so teuren "Marken"-Heizkörper anbieten.
Ist es üblich, mit den Handwerkern zu verhandeln und wie groß ist der Spielraum. Und wenn ja, wie groß ist der Spielraum? BIn ich als alleinstehende, in diesen Dingen unbedarfte Frau, eine leichte Beute?
und da wundert sich jemand über schwarzarbeit?
ein kunde kann geld nicht kacken und muss auch mehr zahlen als eine firma, wenn er so leben will und er will sich auch mal luxus gönnen?
Ja und? Dann muß er halt etwas länger sparen.
Auch eine Firma muß von irgendetwas Leben. Alleine was an Vorarbeit drinn steckt:
Ein Angebot muß gemacht werden, seriöserweise muß jemand hin um sich vor Ort einen Überblick zu machen, dann muß das Angebot kalkuliert, geschrieben und verschickt werden.
Wurde der Auftrag erteilt, muß ein Materialauszug gemacht, das Material bestellt und evtl. abgeholt und auf die Baustelle transportiert werden.
Ein Handwerker hat in der Regel hohe Abgaben an die Berufsgenossenschaft zu zahlen, ebenso muß er Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer, Berufshaftpflicht etc. zahlen.
Das alles holt er über reine Lohnpreise nicht rein.