Neulich fuhr ein Freund von uns durch die Slowakei.
Er fuhr durch das Ortsgebiet nach Vorschrift (vielleicht max. 5 km/h mehr). Kurz nach Ortsende wurde er von der hiesigen Polizei aufgehalten und zu einer Zahlung von 150 EUR verdonnert, da er im Ortsgebiet angeblich zu schnell unterwegs war. Ein Polizeikollegen soll ihn vor 5 Minuten im Ort beobachtet und den Kollegen ausserhalb des Ortsgebietets verständigt haben.
Der Freund wollte einen Beweis für sein Vergehen haben. Fotos konnte der Beamte keine zeigen, worauf der Fahrer den Vorschlag machte, dass der Kollege bitte herkommen und den Vorfall bestätigen soll. Worauf der Beamte wieder meinte, dass das nicht möglich ist, da der Kollege "gerade zu einer anderen Stelle fahren musste". Worauf der Freund wiederum vorschlug, dass sie gemeinsam dann doch zu ihm fahren mögen. Stutzig geworden ist der Ordnungshüter und meinte daraufhin plötzlich. Nein, das machen wir nicht - entweder er zahlt die 150 oder der Führerschein wird einbehalten.
Somit hat er blechen müssen. Als Zahlungsbestätigung gab es nur einen Papierabriss mit laufender Nr bzw. Stempel. ohne Betrag, ohne Unterschrift, ohne Ortsangabe. Lief das wirklich mit rechten Dingen? Darf die Polizei mit dubiosen Anschuldigungen und ohne Beweise tatsächlich kassieren? Da kann sich doch theoretisch jeder Uniformierte hinstellen und das behaupten.
Danke für den Stern !! :))