Frage von KleineFrage, 48

Wie kann man gegen einen angeblichen Vertragsabschluss vorgehen?

Hallo Ihr Lieben,

ein Unternehmen hat schriftlich die Firma meines Freundes kontaktiert und wollte, dass er einen Vertrag abschließt. Er hat sich sodann telefonisch mit diesem Unternehmen in Verbindung gesetzt und gesagt, dass er keinen Vertrag wünscht und sie bitte seine Daten und die seines kleinen Unternehmens bitte aus der Datenbank löschen möchten. 1,5 Wochen später kam nun Post im Büro an mit dem Wortlaut: Vielen Dank für Ihren Vertragsabschluss etc. Also genau das Gegenteil. Nun haben wir diesem Unternehmen eine Frist gesetzt, dass kein Vertrag gewünscht und auch zu keinem Zeitpunkt abgeschlossen wurde. Und, dass sie bitte sofort seine Daten löschen möchten.

Nun ist die Frist verstrichen und passiert ist nichts.

Was können wir noch tun?

Vielen Dank schonmal!

Antwort
von loloft, 48

Gar nichts. 

Und das müsst ihr auch nicht.. Es gab ja anscheinend nie einen Vertrag. Weder Mündlich, noch Schriftlich. Also können sie von euch auch keine Zahlung verlangen. Desweiteren ist Kaltakquise über Anrufe, E-Mails und Faxe auch im B2B-Bereich nicht erlaubt.. Also keine Gedankien machen.. Wenn nötig mit Anwalt drohen... Wenn bla.. dann sehen wir uns Gezwungen weitere Rechtliche schritte einzuleiten... bla bla... Das reicht meist schon, vor allem da sie nichts in der Hand haben. Selbst wenn am telefon zugesagt wurde, hätte dies aufgenommen werden müssen. Dies erfordert jedoch wieder die Zustimmung des Käufers.. also alles in allem, hat das "Gegnerische" Unternehmen keine Chance ;)

Kommentar von KleineFrage ,

Ja, grundsätzlich ist uns das klar. Aber im Zweifelsfall würden wir dennoch gern dagegen vorgehen. Was für ein Tatbestand wäre das dann? Betrug?

Kommentar von loloft ,

Jein, ich würde eher sagen des versuchten Betruges.

Denn wenn ihr dem nicht widersprecht, kann es durchaus sein, das der vertrag Rechtsgültig ist und zwar durch "Stille Zustimmung" Allgemein hat man aber immer das Recht von einem Vertrag innerhalb einer Gewissen Frist zurückzutreten. Dazu reicht mein "Rechtswissen" jedoch leider nicht aus. Spreche hier nur aus eigener Erfahrung. 

Antwort
von Vyled, 23

Solang kein Vertrag entstanden ist, muss man sich auch um nichts kümmern!
Wenn die Zahlungen oder sonst was wollen, sollen die doch erstmal nachweisen das dort irgendwas Unterschrieben wurde.

Und wenn nichts unterschrieben worden ist, können die auch schlecht was nachweisen.

Ich würde wie gesagt mich gar nicht drum kümmern, warum auch...

Antwort
von utnelson, 34

Einfach ignorieren. Falls Mahnungen kommen, sollte man gegen diese Leute juristisch vorgehen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten