Hallo zusammen,
gestern abend haben mein Mann und ich glücklich unseren Mietvertrag für ein kleines Häuschen unterschrieben. Unser zukünftiger Mieter wohnt direkt hinter uns und wir verstehen uns wirklich gut mit ihm.NACHDEM wir den Mietvertrag unterschrieben haben, schiebt er zum Schluss noch ein Blatt Papier zu uns herüber und bittet uns, obwohl er betont, dass er nichts Schlechtes von uns denkt, und sicher ist, dass wir ordentliche und rechtschaffende Leute sind, eine Selbstauskunft auszufüllen. Für meinen Mann kein Problem, der hat eine weiße Weste, aber für mich die Hölle, bin seit Anfang diesen Jahres in Privatinsolvenz. Es war nur eine Seite, und neben Beruf und Gehalt von Haupt- (mein Mann) und Mitmieter (ich) gab es noch EINE Sparte zu Schulden und Eidesstaatliche Versicherung. Mein Mann hat da richtigerweise NEIN angekreuzt, und für mich gab es keine Möglichkeit mehr sonst noch für MICH das Richtige anzukreuzen, da es die Sparte nur einmal gab. Jetzt weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll. Was macht der Vermieter jetzt eigentlich mit der Selbstauskunft? Kann er mein Insoverfahren dadurch herausfinden? Nur ungern würde ich mich outen, da wir in einem superkleinen Dorf wohnen, einen kleinen Sohn haben, der in den Kindergarten geht, und sowas ja sofort die Runde macht- und gleich einen Stempel auf der Stirn hat! Was soll ich denn jetzt machen? Habt ihr Rat?
Die Selbstauskunft haben wir beíde unterschrieben. Wie bekommt er denn jetzt Informationen über mich?
Anhand deines Namens - es gibt spezielle Auskunfteien, die sich mit diesen Themen befassen (z.B. Credit-Reform usw.) In dem Fall würde ich ein vertrauensvolles Gespräch mit dem Vermieter suchen und ihn vorinformieren. Da ihr den Vertrag unterschrieben habt, dein Mann eine "weiße" Weste hast, wie du so schön geschrieben hast, habt ihr da nichts zu befürchten.