Hallo zusammen! Koennt ihr mir vielleicht helfen, wie ich den Anfang eines Tagebuches machen soll? Also muss ich erstmal etwas ueber mich erzaehlen oder zusammengefasst was so bis jetzt in meinem Leben passiert ist? Oder soll ich gleich los legen und erzaehlen wie der heutige Tag war? Keine Ahnung vielleicht kennt sich einer damit aus.
LG, Krissi

Schreib einfach drauf los, was dir in den Kopf kommt. Dafür gibt es keine Anleitung :D

Du schreibst für Dich. Nicht für den Literaturnobelpreis. Also einfach erzählen. Was Dir gerade in den Sinn kommt.
Schreib rein: Hallo Tagebuch, ich bin die Krissi und werde Dich in spätestens 3 Tagen nicht mehr weiter beschreiben.
das Gefuehl hab ich auch :D
Für ein tagebuch sollte es keine festen Regeln geben. Alles was funktioniert ist dabei erlaubt. Vielen hilft es jedoch das Tagebuch als fiktiven Gesprächspartner anzureden.

Schreibe einfach Datum, Zeit und Erlebtes hinein.
Da wächst du mit Deinen Aufgaben.

Das macht jeder wie er will :-)
Ich würde mit dem heutigen Tag anfangen und alles, was mir im Laufe der Zeit noch aus der Vergangenheit wichtig erscheint, nach und nach einflechten.
Viel Spaß damit - später freust du dich, wenn du es wieder liest !
Einfach aufmachen und reinschreiben... ist doch deins. Und im Laufe der Zeit wird sich die eine oder andere Begebenheit in deinem Leben - auch vor dem Tagebuch - mit einschleichen, weil du ja über dich und deine Gedanken schreibst... also ... leg los... du schreibst es doch nur für dich...

also... ich hab mit meinem damals so angefangen... ich hab erzählt dass ich es geschenkt bekommen habe, was meine hobbies sind und wer meine freundinen sind! ich war damals 6^^ also nich wundern xD ... aber im allgemeinen... heut schreib ich so wie ich denk dass ich es in 10 (?!) jahren noch lesen werde^^
Hallo Krissi,
wie Du den Beginn deines persönlichen Tagebuchs gestaltest, stet dir völlig frei. Vielleicht solltest du dich erst einmal fragen, warum du schreiben möchtest und was du mit diesen Aufzeichnungen bezwecken möchtest. Es ist ziemlich leicht, in eine Nacherzählung zu verfallen, doch ich persönlich habe festgestellt, dass dies manchmal kein Ende nimmt, vorallem wenn du dazu noch in die Welt deiner Gedanken einsteigen möchtest, oder auch gerade dieses möchtest, weil du das Tagebuch als eine Art Kummer- und Sorgenkasten verwenden möchtest. Hast du die Absicht, dass das Buch dir in späteren Zeiten über sich ,,erzählt'', vllt. möhtest du es sogar enmal weitergeben? Dann ist es sicherlich interessant für deine Nachwelt über dein alltägiches Leben mit deinen Soren und Ängsten, aber auch Freuden und Glückmomenten zu erfahren.
Viel Erfolg und liebe Grüße

Ich habe diese Chefkalender,wo ich jeden Tag mal eben kurz schreibe,was ich so gemacht habe und wenn mir was ganz besonders wichtig ist,wird die Seite auch mal ganz schön voll.Das mache ich seit 1992...in Stichpunkten sogar seit 1987. Ist lustig,wenn ich heute lese,WAS mich alles so beschäftigt hat und worübe ich mir einem Kopf machte! ;-) Ich schreibe einfach drauf los,nix von wgeg "liebes Tagebuch..."aber das muß jeder selber wissen. Ach so,und gaaaanz besondere Dinge schrieb ich noch ausführlicher in ein extra Buch aber ohne Anfang,auch einfach (mit Datum) drauflosgeschrieben :-)

Ich habe meines damals gestaltet und das Tagebuch als Freund gesehen. In etwa so habe ich mich vorgestellt. Hallo mein liebesTagebuch (Namen?) Wir werden in den nächsten Wochen, Monaten, Jahren viel Zeit miteinander verbringen. Du wirst viel über mich (Name) erfahren und ich hoffe, Du bist mir ein treuer Freund und wirst meine Geheimnisse hüten und Deine Klappe geschlossen halten. Dann werden wir eine dauerhafte Freundschaft halten.

Liebes tagebuch, ich heise ... und bin "15" jahre alt und ich gehe in die 9. Klasse. - Dann schreibest du z.b auf wie du deine schule so findest, wer deine besten freund sind( in der schule) in wen du verliebt bist, wenn du gar ncith magst und warum blabla, etwas über deine familie....und dann schreibst du das heutige datum, und was dir heute passiert ist.natürlich auf eine neue seite.

Ich persönlich schreibe keines. Würde aber mit dem heutigen Tag anfangen. Sonst gehen beim ersten die Seiten aus ... wenn Du deine Lebensgeschichte erzählst.

sieh dein tagebuch als einen besten freund dem du ALLES erzählen kannst.. schreibst einfach "liebes tagebuch.." oder sowas..
Tagebuch, das heißt, du schreibst jeden Tag auf, was du gemacht hast, was dich am meisten genervt hat, was du gut gefunden hast ... immer tageweise ... viel Spaß ... vielleicht wird es ja mal ein Bestseller ...

:D hast du denn vor, dein Tagebuch jemandem zum lesen zu geben? Ist doch ganz egal, wie du anfängst, ein Tagebuch soll doch einen praktischen Nutzen haben: du kannst dir den Frust von der Seele schreiben.

Tagebuch wie der Name schon sagt, geht über was am Tag passiert ist. Also schreibe einfach was hast du an diesem Tag erlebt und deine Erfahrungen und Emotionen. mit datum und so weiter..
Das Tagebuch ist doch nur für Dich! Was willst du dich da vorstellen und bei Adam und Eva anfangen? Das weißt du doch alles schon!!
Einfach anfangen zu schreiben. "Liebes Tagebuch" ist nicht mehr so aktuell glaube ich

Ist's ein klassisches TB? Dann würde ich "frei Schnauze" anfangen. Ist's ein Online-TB, das auch andere lesen? Dann würde ich mich schon vorstellen.
Was sich meiner Meinung nach auch immer gut macht: ein schönes/ansprechendes Bild, ein Gedicht oder Zitat... oder Ziele, die du mit deinem TB verfolgen willst.

fang so an: "wenn du das liest bist du doof" das doof läst sich auch belibich mit andren wörtern ersetzen

räusper "In einigen Jahren werde ich vielleicht diese zeilen wiederentdecken und mich im Stillen ein wenig ärgern, dass ich nicht schon viel früher begonnen habe, ein Tagebuch zu führen. Ich kann es nun nicht mehr ändern, deshalb will ich als Entschädigung wenigstens kurz meine Ansichten über mein bisheriges Leben hier aufführen." ...Nur so als Beispiel, kannst es natürlich machen wie du willst^^

Schreib einfach jeden Tag hier, wir lesen dann durch und sagen dir, was geht und was nicht! ;D
tut mir leid - das halte ich für keine gute idee
hallo krissi,
wenn es dir ernst damit ist - dann ist das eine wunderbare sache / warum willst du plötzlich damit anfangen? - schon die motivation ist entscheidend / und wenn es dir ernst ist - hältst du auch durch / und dann (eben!) ist das nach 20 oder 50 jahren eine wunderbare sache //
ich bin eben dabei, das tagebuch einer hundertjährigen aus den jahren 1923 bis 1978 in den compi zu übertragen - ein gewaltiges schicksal rollt sich da auf! / so kann es auch mit deinem tagebuch einmal sein - daß du froh und stolz bist, auf dein leben zurückblicken zu können / und deshalb zum dritten mal: wenn es dir ernst ist - fang's an! //
und fang's genau so an, wie du schon in deiner frage schreibst: lege einfach los und schreibe, wie der heutige tag war - was hast du von ihm erwartet - wie hast du ihn geplant - wie ist er verlaufen - was hat er dir gebracht / nach ein paar einträgen kannst du dich dann "vorstellen": alter, eltern, schule, geschwister, hobbies - alles so kurz wie möglich - und dann wieder weiter: was war los? was hast du gefühlt? gedacht? / schreib deine freude und den kummer dir von der seele / schimpf dich auf dem papier aus (im compi) aus und vertraue den zeilen an, was du aus irgendwelchen gründen den menschen nicht sagen kannst //
übrigens: tagebuch muß nicht täglich sein / muß nicht jedes naseputzen drin stehn / darfst ruhig tagelang oder auch wochenlang aussetzen / dann evtl. das besondere der pause-zeit zusammenfassend nachtragen / oder einfach wieder aufnehmen und weiterschreiben / nocheinmal: so, wie der schnabel dir gewachsen ist - was du fühlst, denkst, glaubst, erwartest, nicht leiden kannst / wo du enttäuscht oder besonders glücklich warst usw. usw. //
übrigens: ich bin ein alter grufti - aber meine tagebuch möchte ich nicht missen / ich nenne es "gelegenheitsnotizen", kurz: "gelenotzen - und dann steht da so was drin:
„yes we can“ auf meine weise: denke einfach, der ständige juckreiz am bein sei ein glücksgefühl / empfinde ihn so / und schon hast du ihn überwunden // alternativ: mein körper will, daß ich ihn kratze / ich werd ihm eins husten //
oder so was:
nach der pause setzte sich Maria neben mich / während der lesung eines gedichtes legte die tochter plötzlich ihre hand auf die meine / leicht, aber wohltuend, ohne zu drücken / ich wollte ihr danken dafür und legte wiederum meine andere hand darüber / dies war ein moment, in dem ich die tränen unterdrücken mußte, mir war nach richtigem heulen zumute / es tat mir gut, diese liebe zu mir zu spüren, die wohl zugleich anteilnahme, stille anerkennung, mitfühlen war / es fiel mir schwer, meine gefühle zu unterdrücken, die gefühle des vaters, des dankes, des wissens um die baldige endgültige trennung //
ich wollte dir mut machen mit diesen beispielen / du siehst, man kann schreiben, was in einem vor sich geht / aber vor allem natürlich das alltägliche oder besondere ereignisse, die außenwelt und die mitmenschen (z. bsp. eine personenbeschreibung oder charakteristik über mitschüler, verwandte, nachbarn / oder einfach auch ein zitat abschreiben, das dir etwas besonderes sagt, dir gefällt //
und nun ran - wenn es dir ernst ist / ich hoffe, ich habe dir mut gemacht / alles gute!!!!
mfg
und viele grüße an Berlin /lebte mal dort, liebe diese stadt //
Gibts auch schönen italienischen Film :)