Im Geschichtsunterricht muss ich auf die Frage antworten: "Wer informierte die Analphabeten zu Zeiten der Renaissance?" Aber google wiills mir nicht verraten. Es geht darum, dass sich durch den Buchdruck der Informationsfluss vergrößert hat und dass mehr Menschen Zugang zu Informationen bekamen, allerdings waren es ja nur die Gelehrten in den Städten. Die größere Menschengruppe waren die Analphabeten auf dem Lande. Wurden sie überhaupt informiert, erreichte der Buchdruck sie irgendwie, hatten sie Kontakt mit Gelehrten? Wer kann mir da helfen?
Anfänge des Buchdrucks- erreichte es auch die Bauern?
Antworten (2)
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Die Bauern der Renaissance interessierte das, was in den Städten passierte, ziemlich peripher, die hatten andere Probleme!
Die meisten standen in Diensten - auch als Bauern - und ihnen wurden die wichtigsten, sie betreffenden Nachrichten mitgeteilt.
Der Buchdruck war nicht für sie gedacht. Weshalb auch? Sie konnten nicht lesen, besuchten keine Schulen.... Kontakt zu Gelehrten hatten die Kirche (die meistens gegen die Gelehrten war....) und der Adel... Wobei hinzuzufügen wäre: Es gab auch in der Kirche , in den Klöstern viele Analphabeten.... Auch der Adel hielt sich Personen, die des Schreibens und Lesen kundig waren....
hier findest du mehr :
http://www.literaturreisen.com/literaturgeschichte/renaissance.html
LG
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1Antwort von
SchuhuSchuhu
Wichtige Nachrichten wurde an bestimmten Plätzen in der Stadt oder dem Ort ausgehängt. Wer nicht lesen konnte, wartete bis jemand kam und es vorlas. Es gab auch Ausrufer, die z. B. neue Gesetze verkündeten. Die aufrührerischen Pamphlete gegen die Obrigkeit und die Kirche wurden von lesekundigen Rebellen verbreitet. Da viele nicht lesen konnten, waren die Menschen diese Art der Information gewöhnt.
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