Ich bin Erzieherin und weiß, dass katholische Trägerschaften diesbezüglich sehr eigenwillig sein können. Ich kenne einen Fall, bei der eine Erzieherin nach ihrer Scheidung aus dem Arbeitsverhältnis entlassen wurde (ihr Lebensstil deckt sich nicht mehr mit den christlichen Glaubenssätzen - klingt komisch, ist aber so).
Ich bin der Meinung, dass dies rechtlich nicht haltbar ist. Das Antidiskriminierungsgesetz (AGG) könnt ihr noch durchforsten, das wäre eine Möglichkeit.
Die meisten katholischen Einrichtungen nehmen die christliche Lebensführung oft als Bedingung in ihre Konzeption bzw. in ihre Stellenbeschreibung auf - guckt euch die mal genauer an.
Und ansonsten einfach neue Stelle suchen (Elternvereinigung, evangelische oder städtische Einrichtungen - die sind da sehr tolerant) - am besten bevor es mit der Facharbeit losgeht.
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