Frage von daru76,

Anerkanntes Kind doch nicht eigenes Kind

Unverheiratetes Paar bekam Kind, Vater hat auf Drängen der Mutter sich als Vater eintragen lassen, obwohl gewisse Zweifel bestanden, ob er der Vater ist. Wollte dem Kind einen Vater geben, aber jetzt ...? Frau tod, unklar, ob eigenes Kind/Erzeuger - Baby lebt jetzt bei Oma.

Möchte nun nach dem Tod der Lebensgefährdin nicht für ein Kind bezahlen, dessen Vater ich vielleicht nicht bin.

Was kann man tun ? Wer muß einbem Vaterschaftstest in dieser Situation zustimmen oder wer muß es veranlassen. ? Was braucht man dafür ? Wer und wo findet der Test statt ? Wer bezahlt ihn ?

Danke für Ratschläge oder entsprechende Informationen.

Hilfreichste Antwort von Biggi2000,
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Es gibt viele Gründe, weshalb sich immer mehr Männer einen Vaterschaftstest machen lassen. Die Antwort auf die wohl quälende Frage: Bin ich der Vater? ist wohl der häufigste Grund. Wenn man Zweifel hat, wird man sie auch so schnell nicht mehr los und muss einfach wissen, was jetzt los ist, ob man nun der Vater ist oder nicht. Dafür wurden Vaterschaftstest erfunden. Ein DNA-Test soll also dann beweisen, ob ein Mann der Vater ist oder nicht. Als Vater fühlen sich viele, aber ob man auch der biologische Vater ist, ist wohl eine andere Frage. Früher war diese nicht so sehr verbreitet, wie heute. Ob man nun einen Vaterschaftstest über das Jugendamt machen kann oder nicht, weiß man eigentlich nicht genau. In den passenden Foren wird diese Frage heiß diskutiert. Und keiner weiß so wirklich die Antwort. Eins ist allerdings klar: Eine Frau kann einen Vaterschaftstest über Jugendamt veranlassen.

Wenn dem so ist, könnte man meinen, dass ein Vaterschaftstest über Jugendamt möglich wäre. Allem Anschein nach muss man allerdings selbstständig zu einem Labor gehen und sich den Test machen lassen. Das Jugendamt übernimmt dafür keinerlei Kosten. Ob in dem Fall der Mann oder die Frau die Kosten trägt ist auch nicht wirklich klar. Vaterschaftstests kosten in der Regel etwa 100 bis 200 Euro. Wenn man alles ganz genau wissen möchte, entscheidet man sich wohl eher für die teure Variante, denn das ist meistens die sicherste. Für einen Vaterschaftstest benötigt man nur Erbgut des Kindes und Genmaterial des Vaters und schon kann man einen DNA-Test machen lassen.

Das Ergebnis eines Vaterschaftstests ist bis zu 99.99999 Prozent sicher und können helfen alle Zweifel und Fragen aus der Welt zu schaffen. Dabei geht es auch nicht selten um eine Vaterschaftsanfechtungsklage, wobei entschieden wird ob der Mann Unterhaltspflichtig ist oder nicht. Einen Vaterschaftstest über Jugendamt kann man sagen ist halb möglich. Schließlich kann eine Frau einen Vaterschaftstest über Jugendamt veranlassen, allerdings trägt dieses dann trotzdem keine Kosten, das heißt, der Vaterschaftstest geht nicht über Jugendamt. Also halb möglich.

http://ztt-info.de/Vaterschaftstest_Jugendamt.html

Kommentar von IslasCanarias,

Wenn der "Vater" nicht der Vater ist, muss er den Vaterschaftstest auch nicht bezahlen!!

Wozu denn auch?? Als Dankeschön, dass er jahrelang verarscht wurde und brav gezahlt hat??

Nein, diese Kosten bleiben an dem Kind hängen.

Der Nicht-Vater klagt ja gegen das Kind!!

Antwort von knattertatter,
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Ich habe manchmal den Eindruck dass diese zweifel sich damit begründen , sich vor Verantwortung und Zahlung zu drücken

Kommentar von IslasCanarias,

Ja sicher!! Wer zahlt schon gerne für ein Kuckuckskind???

Antwort von Elster1,
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Das finde ich jetzt den totalen Hammer! Jetzt wo die Partnerin tot ist das Kind abschieben?! Auch wenn es nicht Dein eigenes Kind ist, schämst Du dich nicht???

Kommentar von Eifelmensch,

Der Vater hat ein Recht darauf zu wissen, ob das Kind tatsächlich von ihm ist.

-

Aber was viel wichtiger ist, ist das das Kind ein Recht darauf hat, zu wissen, von wem es abstammt!!

Antwort von Mangar,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du bist ein A.rsch, mal so nebenbei...

Und wenn ich abgezocktes Sch.wein das sage, heisst das was....

Kommentar von IslasCanarias,

Er ist ein Ar..., weil er nicht für ein fremdes Kind zahlen will???

Dann bin ich auch ein Ar...!!!

Und 99,9% der restlichen Männerwelt sicher auch...

Kommentar von Mangar,

Nein, desshalb nicht, das sehe ich genauso, aber bis nach dem Tod der Freundin zu warten und sich dann des Kindes versuchen zu entledigen, finde ich irgendwie schofel, wenn es nicht seins ist, ok aber auch irgendwie abartig, das Kind hat keinen mehr, hätte er das nicht früher machen können?

Kommentar von IslasCanarias,

Nein, dann hätte er vielleicht seine Partnerin verloren. Da war es vielleicht besser, das (fremde) Kind zu dulden...

Kommentar von Mangar,

weiss nicht, ist grenzwertig und möchte ich mich nicht weiter zu äußern...

Antwort von daru76,
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Es wäre wirklich sehr schön, wenn SIE SICH ALLE alle auf die Fakten beschränken würden und Abstand von Unterstellungen, Beleidigungen etc. nehmen könnten.

Antwort von Eifelmensch,
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Seit wann gibt es denn die Zweifel?

Falls das bereits mehr als 2 Jahre her ist, kann die Vaterschaft nicht mehr angefochten werden.

Antwort von Sally2809,
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Aus Deinem Posting wir jedem Leser klar, an dem Kind liegt Dir nichts. Traurig für das Kind. Die Mutter lebt nicht mehr und der vermeintliche Vater, der ihm noch Halt geben könnte, will es nicht. Dir sollte keiner einen Rat geben. Du bist das Allerletzte.

Antwort von Normalpsycho,
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Schon faszinierend, wie wenig dir dein Kind zu bedeuten scheint. (Ja, es IST deins. Du bist -wenn vielleicht nicht der biologische- so doch der soziale Vater des Kindes. Und das wiegt 1000 mal mehr als eine biologische Verwandtschaft.)


Wieso glaubst du eigtl., dass es nicht dein biologisches Kind ist? Hast du einen konkreten Verdacht oder willst du einfach nur "Gewissheit" haben?


Wenn du die Vaterschaft nur deshalb "aberkennen" möchtest weil du kein Geld für das Kind zahlen willst und nicht weil du keine emotionale Bindung zum Kind hast (die ja offensichtlich nicht besteht), dann kann es froh sein, dich los zu sein.


Eigentlich sollte deine Frage nicht lauten "Wer zahl das?/Geht das überhaupt?" Sondern "Will ICH der Vater dieses Kindes sein oder will ich es nicht?"

Du willst es anscheinend nicht, denn dann würde es dich jetzt nicht mehr scheren ob es dein biologisches Kind ist oder nicht. Also tu dem Kind einen großen Gefallen: Verschwinde aus seinem Leben, gib es zur Adoption frei.

Antwort von IslasCanarias,
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Mach nen Vaterschaftstest (über Anwalt beim Gericht beantragen) und dann wird sich ja zeigen, ob es dein Kind ist oder nicht.

Ist es nicht dein Kind, musst du natürlich auch nicht länger dafür zahlen!!

Geld, welches du in der Vergangenheit bereits gezahlt hast, kannst du aber nur von der Mutter zurück verlangen, was ja nicht geht, da sie verstorben ist.

Das kannst du also vergessen!!

Antwort von Diddi05,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

hey, kurze frage vorab, gibt es Parteneltern ???? In der Regel ist der eingetragene "Vater" Erziehungsberechtigter sowie Unterhaltleistender Part. Allerdings würde ich mich auf dem Jugenamt erkundigen, welche Möglichkeiten du hast, denn ich glaub, dass der Vaterschaftstest aus eigener Tasche bezahlt werden muss, mit der Einverständnis des Erziehungsberechtigten (evtl. in deimen Fall die Oma). Aber es kommen noch jegliche Faktoren dazu, je nach dem Welche Ämter mit im Spiel sind. Allerdings, hättest du dir deine Pflichten im Vornherein überlegen sollen, denn das Kind (ist wie meistens) das Leidtragende... Lg

Antwort von paggio,
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Aus dieser Nummer kommst du ganz schlecht raus.

Kommentar von IslasCanarias,

Nee, aus der Nummer kommt man(n) ganz einfach raus!!

Ich habe auch erst erfahren, dass ich nicht der Vater meiner Tochter bin, als sie bereits 16 war. Durch einen dummen Zufall.

Und glaub mir: Sie bleibt (aus meiner Sicht) zwar meine Tochter, aber ihre Mutter darf mir jeden Cent der 96000 Euro Unterhalt zurück zahlen (da sie ja den wahren Erzeuger nicht nennen will).

Und aus der Nummer kommt sie auch mit einer Privatinsolvenz nicht raus!! Dumm gelaufen....

Antwort von ChaosAngel2,
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Soweit ich weiß: Wenn es noch ein Baby ist,dann kannst du die Vaterschaft vor gericht anfechten lassen- Vaterschaftstest musst du aber in diesem Fall selbst tragen.

Sobald ein Kind drei Jahre alt wird, gilt es vor gericht als eigenes Kind- selbst bei nachgewisen negativ ausgefallenen Vaterschaftstest. Dies geschieht zum Schutz des Kindes, welches dann auch ein Recht auf Umgang mit dem Vater hat.

Kommentar von IslasCanarias,

"...ein Recht auf Umgang mit dem Vater...", der nachgewiesen aber gar nicht der Vater ist??

Was´n das für´ne Logik???

Wo bleibt denn das Recht des Nicht-Vaters, mit dem Kuckuckskind nichts zu tun haben zu wollen??

Kommentar von Eifelmensch,

Es kommt nicht auf das Alter des Kindes an, sondern auf den Zeitpunkt, wann dem "Vater" zweifel an seiner Vaterschaft kommen.

Von da an läuft eine Frist von 2 Jahren.

Danach ist die Vaterschaft nicht mehr anfechtbar.

Antwort von anjanni,
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Das arme Kind...

Fühl Dich doch mal einfach als Vater und kümmere Dich um Dein Kind. Nicht nur als Zahlmeister. Es hat es doch nun schon schwer genug, daß es ohne Mutter aufwachsen muß.

Antwort von peterpawlow,
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Tut mir sehr leid das Deine Lebensgefährtin gestorben ist, aber was soll denn aus dem Kind werden? Du hast es anerkannt, also IST es Deins. Könne mir vorstellen das Du das nach einiger Zeit auch so siehst, der Tod des Partners kann einen sehr verwirren.

Antwort von fairy76,
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Ich verstehe nicht wieso Du dem Kind ein Vater sein wolltest und nach dem Tod der Mutter nicht mehr? Jetzt da Du als Vater eingetragen bist,mußt Du für den Test selbst aufkommen und klagen. Nimm Dir einen Rechtsanwalt.

Kommentar von IslasCanarias,

Weil er halt die Kindesmutter geliebt hat und so das Kind ja gezwungenermaßen akzeptieren/dulden musste?!??

Stellt sich raus, dass er nicht der Vater ist, muss er den Test auch nicht bezahlen!!

Er klagt ja gegen das Kind. Und Kosten trägt nunmal der Verlierer!!

Antwort von ivonne82,

mit dem moment in dem du begonnen hast zu zweifeln beginnt eine 2 jahresfrist in der du die vaterschaft anfechten kannst. also da du ja schreibst das schon bei der anerkennung zweifel bestanden, darf die anerkennung nicht länger als 2 jahre her sein um die vaterschaft anfechten zu können. allerdings wenn niemend von den zweifeln bei der anerkennung weiß, muss man das ja nicht jedem auf die nase binden. man könnte ja einfach sagen das das kind dir nicht ähnelt und du deswegen jetzt erst begonnen hast zu zweifeln.

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