Frage von TommoTomlinson, 352

Anderer Hund ist auf meinen Welpen losgegangen, was kann ich tun?

Hallo! Ich war gerade mit meinem 9 Wochen alten Welpen ganz normal spazieren (mein welpe ist ca. 15 cm groß). Uns kam ein ausgewachsener Akita Inu entegegen, dessen Halterin zu beschäftigt mit ihrem Handy war, sie sagte aber ihr Hund würde ja nichts tun. Mein Welpe hat ganz normal geschnuppert, nach einigen Sekunden ist ihr Hund auf meinen los, hat ihn gebissen und hat ihm in dem Mund genommen und herumgeschleudert. Die Dame hatte ihren Hund nicht halten können und hatte ihn leider nicht unter Kontrolle. Habe versucht meinen Welpen wieder aus dem Maul zu bekommen und mir kamen Nachbarn zur Hilfe. Habe mich erst einmal um meinen Welpen gekümmert aber die Dame meinte ja es wäre die Schuld meines Hundes gewesen. Ich werde mit meinem Welpen zum Arzt gehen um zu schauen ob mein Welpe Verletzungen hat. Wir hatten in den letzten nie Probleme mot größeren Hunden. Meine Frage jetzt ist kann ich etwas gegen die Dame unternehmen? Bzw was kann man bei sowas tun? Denn es geht ja so nicht weiter, ich habe nämlich von Nachbarn gehört es war nicht das erste mal dass ihr Hund so etwas tut.

Ich hoffe auf ernst gemeinte Antworten und Danke schon mal im Vorraus!

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Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 160

dein welpe ist 15 cm gross? wie alt ist der denn und welche rasse?

wenn dein hund erst 9 wochen alt ist, hat er noch keinen vollstandigen impfschutz(den hat er erst nach der 12.woche) deshalb solltest du gar keine hundekontakt zulassen!

es ist ein maerchen, dass es "welpenschutz" ausserhalb eines rudels gibt -deshalb ist ein hundehalter mit einem welpen immer klug beraten besonders gut auf einen welpen aufzupassen und auf ausdrucksfeinheiten  und koerpersprache des  anderen hundes zu achten!

im prinzip habt ihr beiden hundehalter einen grossen fehler gemacht - du solltest einen ungstuermen jungen welpen(noch dazu ohne ausreichenden impfschutz) nicht mit anderen unbekannten hunden zusammen lassen und die dame sollte nicht am handy rumspielen, wenn sie einen eigensinnigen oft willenstarken akita inu fuehrt.

die frau muss deine tierarztkosten bezahlen.

wenn du willst kannst du das ordnungsamt benachrichtigen.

bitte achte besser auf deinen minihund. manche hunde koennten ihn aufgrund seiner kleinheit als beutetier betrachten! auch raubvoegel fangen solche hundchen als beute!

wenn dein hund 12 wochen alt ist, ist er gegen gefaehrliche krankheiten geschuetzt ,weil der vollstandige impfschutz eben erst nach der 2. impfung mit 12 wochen eintritt. auch darauf solltest du achten

Antwort
von Friedel1848, 30

Strafrechtlich gesehen: Hier wirst du nichts machen können bzw. es wird nichts passieren. Die Frau hat keine Straftat begangen. Denkbar wäre allenfalls eine Sachbeschädigung durch Unterlassen. Da allerdings der Frau kein Vorsatz nachzuweisen sein wird und es keine fahrlässige Sachbeschädigung im Strafrecht gibt, wird hier keine Strafbarkeit gegeben sein.

Anders ist es im Zivilrecht. Hier besagt § 833 BGB: "Wird durch ein Tier [...] eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen."

Die Haftung des Tierhalters ist verschuldenunabhängig. Die Frau haftet allein deswegen, weil sie ein Tier hat, das eine Sache (dein Hund ist zwar nach § 90a BGB keine Sache, wird aber im Zivilrecht so behandelt) beschädigt hat. Der Schaden liegt darin, dass du jetzt Kosten für den Tierarzt hast. Diese muss die Frau übernehmen.

Was allenfalls noch passieren könnte, ist, dass sich die Frau darauf beruft, dass dich ein Mitverschulden trifft (§ 254 BGB). Dieses könnte darin liegen, dass du mit deinem unerfahrenen Welpen nicht so umgegangen bist, wie es eigentlich sein sollte. Da ich mich aber auf dem Gebiet Hunde nicht auskenne, kann ich nicht sagen, was hier für Pflichten und Obliegenheiten bestehen, deren Verletzung ein Mitverschulden begründen würden.

Mein Rat: Verlange von der Frau die Kosten für den Tierarzt ersetzt. Sollte die Frau nicht zahlen, droh ihr mit einer Klage vor Gericht. Ich denke (und das kannst du der Frau am besten so sagen), dass du zumindest teilweise damit vor Gericht durchkommen würdest. Im Fall deines Obsiegens vor Gericht hätte dann die Frau nicht nur die Tierarztrechnung zu bezahlen, sondern auch die Gerichts- und Anwaltskosten. Das sollte ihr klar machen, dass es für sie besser ist, sofort zu bezahlen.

Antwort
von dogmama, 128

ihr Hund würde ja nichts tun. Mein Welpe hat ganz normal geschnuppert,

einen 9 Wochen alten Welpen lässt man nicht an fremde Hunde schnuppern und umgekehrt auch nicht.

Nicht allein wegen der Gefahr die Du grad erlebt hast, sondern auch weil ein 9 Wo. alter Welpe noch keinen ausreichenden Impfschutz hat. Der volle Impfschutz setzt erst 4 Wochen nach der Wiederholungsimpfung ein. 

Und wenn Du keine Zeugen für den Vorfall hast, steht Aussage gegen Aussage. Die Hundehalterin kann ja auch behaupten, Dein Welpe hat ihren Hund provoziert und geärgert.  

Oder war der Hund nicht angeleint und ist auf Deinen Welpen frei zugelaufen?

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 116

Wenn sich wirklich alles so zugetragen hat wie Du beschreibst, solltest Du dringend mit Deinem Hund zum Tierarzt gehen und Dich schonmal darauf einrichten, daß er ein psychisches Trauma erlitten hat, daß Du wahrscheinlich nur mit  Hilfe eines Hundetrainers in den Griff bekommen wirst.

Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, daß ein 15-cm-Welpe, der von einem erwachsenen Akita derart "behandelt" wurde, noch so gut drauf ist, daß Du Zeit hast, hier im Internet zu diskutieren.

Ich an Deiner Stelle wäre schon lange beim TA.... aber mein angeleinter Welpe wäre auch nicht an einen angeleinten Hund rangekommen...

Aber zum Thema Impf- und Welpenschutz wurde hier ja schon viel geschrieben.

Kommentar von Player2 ,

Denkst du ernsthaft, dass man durch Training so ein derartiges Trauma abtrainieren kann?

Für mich bekommt dieser Hund schwere Soziale Probleme.

Kommentar von Berni74 ,

Da gebe ich Dir recht. Ich wollte damit sagen, daß man diese ohne Training wahrscheinlich überhaupt nicht beherrschen kann. Mit Training hat man vielleicht noch eine Chance - nicht auf Heilung, aber darauf, sich auf die Probleme des Hundes einzustellen und ihm zu helfen.

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 153

Hallo,

- wieso geht man mit einem 9 Wochen alten Welpen spazieren? Und scheinbar schon längere Zeit, wenn du schreibst, ihr hattet in der letzten Zeit nie Probleme?

- wie kannst du einen Welpen zu einem anderen Hund lassen? Erstens ist dein Hund noch nicht einmal gegen Tollwut geimpft und auch die anderen Grundimpfungen wirken noch gar nicht!

- das Märchen vom Welpenschutz sollte sich mittlerweile doch überall herumgesprochen haben?

- wieso sitzt du lieber am Computer um hier sinnfreie Fragen zu stellen, statt direkt mit dem Welpen zum TA zu rasen?

- Frag nicht, was du gegen die Damen unternehmen kannst!! Frag dich selbst, was DU in dieser Situation falsch gemacht hast!! Nämlich ALLES.

Wenn man keine Ahnung von Welpen und ihren Bedürfnissen und dem Umgang mit ihnen hat, dann sollte man die Schuld für solche Vorkommnisse nicht auf andere schieben.

Der arme kleine Hund tut mir leid.

Kommentar von Player2 ,

Du hast was vergessen: Wäre ich an ihrer Stelle gewesen, hätte ich schon Sekunden bevor der Hund wütend wurde erkannt, dass er sauer wird. Wenn sie einen Hund hat der 20/40 überschreitet, ist es ihre Schuld, da sie dieses Wissen drauf haben müsste.

Kommentar von dsupper ,

Man lässt einen Welpen niemals zu erwachsenen Hunden die man nicht kennt - das ist eine Grundregel, die jeder Welpenbesitzer kennen müsste. Hunde an der Leine haben eigentlich gar keinen Kontakt untereinander zu bekommen - weil es so viel zu schnell zu Aggressionen kommen kann.

Allerdings klingt für mich die ganze Schilderung recht unglaubwürdig.

Kommentar von TommoTomlinson ,

T ja man kann nicht in Sekundenschnelle den Hund wegnehmen. Der andere Hund hat sich ganz normal verhalten aber was dann mit ihm los war weiß ich nicht bin ja noch kein Hundeflüsterer.

Kommentar von Berni74 ,

@ player2

Bei einem Akita erkennst Du nicht Sekunden vorher, ob er wütend wird oder nicht.

Kommentar von TommoTomlinson ,

Also, wie sie wissen bin ich hier um HILFREICHE Antworten zu bekommen und nicht irgendwelche Ratschläge von wegen der Hund darf nicht raus um zu urinieren und zu kac**n.  Welpen müssen andere Hunde kennenlernen und die Hundetrainer haben auch nichts gegen kleinere Runden gesagt. Was ich falsch gemacht habe? Klar kann es sein dass ich was falsch gemacht habe dennoch müssen beide Hundehalter auf ihre Hunde aufpassen!

Kommentar von dsupper ,

Du warst mit deinem Hund mit Sicherheit noch in keiner Hundeschule - denn er ist ja noch gar nicht gegen Tollwut geimpft. Mir scheint, du erzählst hier ziemliche Märchen!

Und an der Leine haben Hunde keinen Kontakt aufzunehmen, dass sollte jeder Hundebesitzer eigentlich wissen. Und das Hinausbringen eines Welpen zum Lösen ist etwas völlig anderes als " ganz normal spazieren".

usw. usw.

Kommentar von Berni74 ,

Ratschläge sind hilfreiche Antworten, wenn man denn bereit ist, sie anzunehmen...

Kommentar von Player2 ,

Pro Hundemonat 5Minuten rausgehen. So war es zumindestens bei mir.

Und Tom, wenn du kein Sachkundenachweis gemacht hast und damit verdeutlichst dass du so gut wie keine Ahnung von Hunden hast, dann lass die Diskussion doch.

Man erkennt sofort an den Hund ob er wütend, traurig, ängstlich oder glücklich ist.

Das ist Basiswissen, wenn man ein 20/40 Hund hat. 

Kommentar von dsupper ,

Das ist doch ohnehin eine Märchenstunde: wenn ein Akita einen 15 cm kleinen!! 9 Wochen alten Welpen "gebissen und ihn ins Maul genommen und herumgeschleudert" hat und der FS die Hilfe von Nachbarn brauchte, um den Welpen aus dem Maul des Akita zu befreien, und der FS nun am PC sitzt, statt mit dem Hund beim TA zu sein - sorry, aber das grenzt an ein Wunder. Im Grunde hätte der Welpe tot sein müssen. Kann ja nur ein Chihuahua oder eine ähnliche Minirasse sein - der hätte niemals überlebt - oder nur schwer bis schwerst verletzt!

Kommentar von Berni74 ,

Sehe ich genauso

Kommentar von wotan0000 ,

**wenn ein Akita einen 15 cm kleinen!! 9 Wochen alten Welpen "gebissen und ihn ins Maul genommen und herumgeschleudert" hat**

Der hätte den Welpen durchgekaut und runtergeschluckt :(

Kommentar von Berni74 ,

Jetzt laß doch mal dieses 20/40-Gerede. Es ist vollkommen egal, wie groß der Hund ist, man muß sich immer Wissen aneignen, und ein Sachkundenachweis alleine bescheinigt einem auch noch kein Fachwissen.

Übrigens... wenn ich mit meinen Hunden mit 6 Monaten nur 30 Minuten rausgegangen wäre, die hätten mir nen Vogel gezeigt. ;-)

Es gibt Hunderassen, die haben fast keine Mimik. Da erkennt ein Laie nicht, ob sie wütend, traurig, ängstlich oder glücklich sind. Aber das muß man auch gar nicht - man braucht ja nur seinen Welpen nicht unbedarft an irgendwelche fremden Hunde ranlassen.

Kommentar von Player2 ,

In der Regel sieht man am Schwanz des Hundes, wie er die Ohren und das Nackenfell etc... stehen hat, wie der drauf ist. Ich weiß dass das Wort Mimik nicht ganz angebracht war, aber ich zähle Zähne zeigen auch als Mimik^^.

30Min sollte für ein Hund in der Größe in Ordnung sein.

Ich persönlich bin auch ca.30min am Fahrradfahren im Jogging tempo mit meinem Hund unterwegs.

Natürlich ist diese "Regel" Rasse und Charackter bedingt, ich wollte nichts verallgemeinern.

Zu den Sachkundenachweis: Mir kommt es vor, dass Menchen sich kleine Hunde anschaffen, da sie keine Kentnisse über Hunde haben. Wie in diesem Fall. Und ein Sachkundenachweis zu machen und die Hundeschule zu besuchen, kann Welten bewegen^^.

Kommentar von Berni74 ,

Am Akita-Schwanz siehst Du eben gar nix... ;-)

Bezüglich des Sachkundenachweises geb ich dir recht. Wenns nach mir ginge, müßte den jeder ablegen. Egal, wie groß der Hund ist...

Kommentar von Player2 ,

Ich müsste lügen, aber ich glaube das es sogar ein Bundesland gibt, dass nach ähnlichen Regeln spielt.

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 117

Wenn die Halterin tatsächlich so reagiert hat, wie Du es beschrieben hast, würde ich eine Anzeige beim Ordnungsamt machen.

Allerdings sehe ich eine nicht unwesentliche Mitverantwortung bei Dir selbst. Wenn Du fremde Hunde nicht lesen und einschätzen kannst, dann ist es absolut fahrlässig, einen so kleinen Welpen zu ihnen zu lassen. Such Dir ganz zügig einen Trainer, um genau das zu lernen, um dem Welpen Kontakt zu gut sozialisierten Hunden zu ermöglichen und um zu vermeiden, dass er traumatisiert aus dieser Erfahrung herausgeht.

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 38

ja, dies e geschichte hoert sich mehr und mehr nach einer trolligen an -zumal der fragestelle auch wichtige fragen nicht beantwortet...

ich hoffe aber ,dass trotzdem einiges fuer andere klar geworden ist:

ein welpe muss aktiv geschuetzt werden bei hundebegegnungen -"welpenschutz" gibt es nur innerhalb des eigene rudels!

ein welpe , der noch keine vollstaendigen impfschutz hat -soll nicht mit anderen hunden zusammen kommen! 

beissunfaelle liegen in den meisten faellen an unkomptenten haltern, die nicht genuegend komunizieren und ihre hunde nicht erzogen haben.

Antwort
von LukaUndShiba, 60

Ich bin ganz ehrlich, für mich stinkt deine Geschichte bis zum Himmel nach Lüge. 

Ein so kleiner Hund der von einem Akita  angegriffen wird und dann nicht mal ohne Hilfe befreit werden kann ist entweder schnell Tot oder so schwer verletzt das du nun nicht vor dem Computer sitzen würdest. 

Antwort
von spikecoco, 45

Was für eine schöne Geschichte. Dein Welpe hätte den von dir geschilderten Ablauf niemals überlebt. Der Foxterrier den ich in meinem Auslaufservice mitführe wurde vor knapp 2 Wochen von einem Akita angegriffen , schwerst verletzt und hat dies nur knapp überstanden  Also erzähle nicht, das ein 15 cm Hündchen ohne große Blessuren diesen Angriff ohne sichtbaren wunden überstanden hat.

Antwort
von beglo1705, 139

15 cm für einen Welpen? Der hätte ja tot sein müssen, wenn da ein Akita drüber rennt...

Mit einem 9 Wochen alten Welpen geht man auch noch nicht spazieren, sondern lässt ihn erst mal daheim gut eingewöhnen, das ist die ersten 3-4 Wochen spannend genug.

Kommentar von Hannaaaa22222 ,

kleine runden sind ok ;) sie sind ja neugierig

Kommentar von dsupper ,

Mit 9 Wochen greift aber noch nicht einmal die Grundimmunisierung - eine Tollwutimpfung ist noch gar nicht mal erfolgt. Da hat ein Hund draußen noch überhaupt nichts zu suchen - außer kurz zum Lösen, wenn kein eigener Garten vorhanden ist.

Kommentar von Schwoaze ,

Aber Dir ist schon klar, dass der Welpe nicht schuld ist und auch nicht die FS.

Kommentar von beglo1705 ,

Doch. Wenn ich mit einem Mini-Hund, der grad mal 1 Woche (früher gibt ein mittelmäßig guter Züchter keinen Hund ab) da ist bei mir schon spazieren gehen muss, sorry fass ich mir an den Kopf und frag mich, wer hier auf wen aufzupassen hat oder ob der/die FS noch nie was von Verantwortung und Fürsorge gehört hat.

Antwort
von archibaldesel, 123

waren beide Hunde angeleint? Bist du mit deinem Welpen zum anderen Hund gegangen?

Kommentar von TommoTomlinson ,

Ja waren beide angeleint. Nein, mein Welpe war davor erst am Baum und dann kam die Dame schon mit ihrem Hund. Habe meinen Welpen aber etwas kürzer gehalten.

Kommentar von archibaldesel ,

Also ist der fremde Hund zu euch gekommen. Die Frau hat hat ihn nicht an der Leine geführt? Dann ist sie Schadensersatzpflichtig, muss also deine Tierarztrechnung zahlen. Wie kommt sie auf die Idee, dass es deine Schuld sein könnte?

Antwort
von Schwoaze, 133

Es ist nicht normal, dass ein erwachsener Hund auf einen Welpen losgeht und ihn dermaßen grob misshandelt.

Meiner Meinung nach wäre eine Anzeige angebracht.

Kommentar von Berni74 ,

"Welpenschutz" gibt es nicht - somit ist dieses Verhalten des Akitas durchaus nicht unnormal.... leider....

Kommentar von Player2 ,

Keine Ahnung von Hunden Schwoaze? Dann lieber kein Kommentar abgeben.

Kommentar von Schwoaze ,

Also weißt Du, ich hatte schon etliche Hunde, immer Rüden und keinem meiner Hunde wäre es im Traum eingefallen, einem Welpen anders als mit ausgesuchter Freundlichkeit und Höflichkeit zu begegnen. Aber DAS... liegt anscheinend an der Erziehung, Player2.

Kommentar von Player2 ,

Da kann ich wiedersprechen. 

Es liegt am Charackter und an der Sozialisierung.

Wenn ein Hund schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden sammelt, kann dieser aggressiv werden.

Oder was ich oft gesehen habe bei meinem, wenn jemand an mir vorbeijoggt oder mir zu nahe kommt, fängt mein Hund an zu knurren, da ich ihn als Schutz und Wachhund erziehe.

Er ist lieb, versteht sich.

Kommentar von Schwoaze ,

Du widersprichst, dass ich meine Hunde gut erzogen habe? Na dann, tschüss!

Kommentar von inicio ,

auch meine hunde griefen keine andeen hunde an, welpen erst recht nicht - aber man darf es nicht vorraussetzen oder darauf ankommen lassen, wenn man einen so kleinen und jungen hund hat!

Kommentar von Berni74 ,

@ Schwoaze

Erziehung ist, wenn ein Hund, dem Welpen auf die Nerven gehen, diese trotzdem ignoriert.

Daß Deine Rüden freundlich auf Welpen zugegangen sind, lag an ihrem Charakter. Ich habe auch das Glück, so freundliche Hunde zu haben.

Dennoch kann man das nicht von allen Hunden erwarten. Daß Welpen bei erwachsenen Hunden einen besonderen Schutz genießen, ist ein Märchen. Das gilt nur innerhalb des eigenen Rudels. Welpen anderer Rudel werden nicht selten totgebissen.

Akitas sind sehr ursprüngliche Hunde. Es hätte also durchaus noch schlimmer kommen können....

Kommentar von Player2 ,

Berni, ich möchte mal eine These in den Raum werfen und wissen was du davon haltest:

Der Welpe hat den Akita genervt. Der Akita hat sich bedrängt gefühlt und hat den Hund erzogen.

Denn gebissen wurde er nicht, sonst wäre der Welpe tot.

Ich durfte mal bei einem Papa Rottweiler und Sohn Rottweiler beobachten wie er diesen erzog.

Manche Momente ware genau so grausam wie der beschrieben.

Ich würde schätzen dass der Akita sehr dominant ist und nicht mehr der Jüngste ist.

Kommentar von Berni74 ,

Player2, darüber habe ich auch nachgedacht - aber zu dieser These paßt nicht, daß der Akita den Welpen "herumschleudert". Das wäre dann keine Erziehungsmaßnahme.  :-/

Kommentar von Player2 ,

Da hab ich eigentlich an einer Realitätsverkennung von der Besitzerin gedacht. So viele Emotionen können sehr leicht die Wahrnehmung verzerren.

Antwort
von Xx0000xX, 147

Du könntest dem veterinäramt bescheid sagen
Die prüfen dann ob die Frau in der Lage ist denn Hund zu halten

Kommentar von TommoTomlinson ,

Da es offensichtlich die Schuld der Dame war, kann es sein dass ihr Hund eingeschläfert wird?

Kommentar von Berni74 ,

Da es offensichtlich die Schuld der Dame war,

War es das? War der Akita frei? War Dein Hund frei?

Kommentar von Player2 ,

Nein, wir sind hier nicht in Indien. Der Hund wird max. bei mangelnden Wissen (Sachkundenachweis) abgenommen und die Dame bekommt eine fette Geldstrafe.

Kommentar von inicio ,

der hund wird nicht eingeschlaefert, kann aber auflagen bekommen. dieser zwischenfall ist nur durch 2 wenig kompetente hundehalter hervorgerufen worden!

Antwort
von Player2, 140

Wäre einer der Hunde nicht an der Leine dann ja. Du kannst soweit ich weiß, sie versuchen anzuzeigen, da ihr Hund sich angeblich schon mal aggressiv Verhalten hat, sollte sie ein Wesenstest gemacht haben.

Wenn dies nicht der Fall ist, wird sie nach dieser Aktion einen machen müssen und mit Glück siehst du den Hund nur noch mit Maulkorb.

Deine Schuld ist es aber trotzdem, als mein Hund 9 Wochen alt war (35cm), musste ich ihn immer kurz halten damit er nicht an fremden Hunden schnüffelt, da nicht alle Hunde aufdringliche Welpen mögen.

Geh zum Tierarzt und frag dort nach, ob die Dame dafür aufkommt ist so eine Sache. Ich tippe mal auf nein, da du deinen Welpen der Gefahr ausgesetzt hast und ein Hund IMMER vorher Anzeichen gibt, bevor er beißt.

Wenn der Hund der Dame zu viel Spielraum hatte und problemlos auf deinen zugehen konnte, dann ist es ihre Schuld. Doch du hast ihn ja schnüffeln lassen und nicht aufgepasst.

Du solltest von Glück reden, dass dein Welpe nicht gestorben ist.

Kommentar von Berni74 ,

und ein Hund IMMER vorher Anzeichen gibt, bevor er beißt.

Beim Akita siehst Du sowas nicht... da mußt Du schon extrem sensibel sein, um Veränderungen in Mimik und Körperhaltung erkennen zu können.

Kommentar von inicio ,

und wenn man einen hund nicht einschaetzen kann, dann bedeutet es erst recht abstand zu halten!

Kommentar von Player2 ,

Doch, auch beim Akita. Die einzige Hunderasse die urplötzlich zubeißt ist in Eizelfällen der Rottweiler.

Hätte man sich über das Verhalten von Hunden schlau gemacht, statt in einem Forum zu fragen, wäre dies mit hoher Warscheinlichkeit nicht passiert.

Kommentar von brandon ,

Die einzige Hunderasse die urplötzlich zubeisst soll der Rottweiler sein? 😊

Von wem hast Du denn diese Weisheit?

Ob ein Hund plötzlich zubeisst hat überhaupt nichts mit der Rasse zu tun.

Kommentar von Player2 ,

Das hat mir mal der Tierarzt erzählt, aber recherchiert habe ich es nicht^^.

Kommentar von inicio ,

auch manche tieraerzte plappern unsinn...

Antwort
von Centario, 109

Du hättest auch aufpassen müßen. Der hat deinen als Spielzeug oder als Futter angesehen. Beim Futter sind Hund nicht kommandosicher.

Kommentar von TommoTomlinson ,

Habe aufgepasst dennoch kann ich leider nicht wissen das Hundebesitzer ihren Hund nicht kennen, sagen er macht nichts und ihre Hunde dann doch zubeißen.

Kommentar von Centario ,

Ist doch klar ich will dir kein Gewissen machen, nur wenn nochmal sowas besser den kleinen hoch nehmen. Die Hundehalter verschätzen sich schon mal. Das wird leider immer wieder mal passieren.

Kommentar von Player2 ,

Hoch nehmen? Vollkommen verrückt? Dann wäre der Welpe komplett weg.

Hunde darf man nie auf den Arm nehmen, da dadurch den gegenüberstehenden Hund vermittelt wird, dass der hochgehobene Hund Ranghöher oder Dominanterist. (Ich weiß nicht mehr was genau, aber hochnehmen ist komplett falsch)

Mein Köter (7Monate alt, 25kg schwer) kann mit jeden ab, aber sobald ein Hund auf den Arm genommen wird dreht er durch.

Sich zwischen beiden Hunden stellen, wäre eine Lösung gewesen...

Kommentar von Centario ,

Vielleicht leidest du an sehr viel Schlauheit

Kommentar von wotan0000 ,

**aber sobald ein Hund auf den Arm genommen wird dreht er durch.**

Dann solltest Du die Erziehung dringend nachbessern. Denn kein fremder Hundehalter würde mir jemals die Entscheidung, meinen Chihuahua hochzunehmen, untersagen dürfen.

Ich habe es immer so gehalten und werde es weiter tun, meinen Hund hochzunehmen, wenn das die letzte Möglichkeit ist. Mein Hund verhält sich dann total ruhig.

Kommentar von Player2 ,

wotan, nicht dein Hund dreht durch, sondern der Anderen. Du kannst mal den Tierarzt oder andere Hundehalter die damit Erfahrung gemacht haben fragen.

Die letzte Option ist immer der Natur freien lauf lassen, hört sich grausam an, aber so ist das nun in der Tierwelt.

Wenn du mit einen Labrador spazieren gehst und ein Dobermann von gegenüber euch mit sein Halter entgegenkommt, beide sich beißen und kämpfen, kann man versuchen sie außeinander zu halten, was aber wenig bringen wird. Mit hochnehmen ist nicht.

Kann deine Angst verstehen, aber wenn dir mal ein dominanter Hund begegnet, hast du die schlechteren Karten, wenn du dein Hund hoch nimmst.

Da wird die Schuld bei dir liegen, dass du angegriffen wirst und nicht bei den dominanten Hund.

Das ist Grundwissen.

Halte dein Hund immer auf der Rechten Seite, wenn du dir unsicher bist, dann wird der Hund gegenüber auch nicht an deinen rankommen.

Wenn doch, blockierst du ihn.

Ihn zu blockieren ist genau so gefährlich wie den Hund hoch zu nehmen, aber du bist damit im Recht, mit den hoch nehmen sicherlich nicht.

Kommentar von Centario ,

Ist doch in Ordnung, nur er hat gesehen das sie abgelenkt war mit dem Handy, der hund fühlt das auch des halb wäre ein ausweichen die beste Lösung gewesen( hinter her ist man immer schlauer ich habe ihn kein Vorwurf gemacht, was noch dazu kommt das der Welpe anders auf den anderen wirken kann. Es sind aus Unwissenheit schon einige Dinge passiert. Hellseher sind wir ja alle nicht ist doch klar oder?

Kommentar von wotan0000 ,

**Kann deine Angst verstehen, aber wenn dir mal ein dominanter Hund begegnet, hast du die schlechteren Karten, wenn du dein Hund hoch nimmst.**

Das hat nichts mit Angst zu tun, sondern mit Erfahrungswerten aus 13 Jahren Chihaltung.

Ich nenne jetzt mal die grossen Rassen bei denen mein Vorgehen funktioniert hat:

Dobermann, Staff, Pit, Bordeauxdogge, Belgischer Schäferhund, Deutsche Dogge, Airdale Terrier - waren alle nicht sonderlich freundlich. Mein Hund und ich ohne Kratzer.

Es kommt nicht drauf an, ob ich den Kleinen hochnehme, sondern wie und in welcher Verfassung (ruhig) und vom anderen Hund weggedreht.

**Die letzte Option ist immer der Natur freien lauf lassen, hört sich grausam an, aber so ist das nun in der Tierwelt**

Ich hoffe, dass Du nie einen kleinen Hund haben wirst.

Ich kenne durchaus das Blocken und Splitten, darum schrieb ich:

**wenn das die letzte Möglichkeit ist**

Kommentar von wotan0000 ,

Ach so, wenn der andere Hund durchdreht, kann dessen Halter froh sein, dass ich es genau so handhabe.

Kommentar von Player2 ,

Mit Natur freien lauf lassen, meine ich natürlich bei größeren Hunden.

Tut mit leid, ich bin nicht davon ausgegangen dass du ruhig bleibst und schon Erfaahrung in dieser Thematik gesammelt hast.

Pardon, dachte du bist jemand der in solchen Situationen fast in Panik verfällt.

Trotz allem vermittelst du deinen Hund damit, dass er dadurch dominanter/ranghöher ist, wenn du ihn auf dem Arm nimmst.

Ob das schlecht ist kann ich nicht genau sagen, aber man sollte es soweit es geht unterlassen.

Kommentar von wotan0000 ,

**Trotz allem vermittelst du deinen Hund damit, dass er dadurch dominanter/ranghöher ist, wenn du ihn auf dem Arm nimmst**

Ganz bestimmt nicht. Mein Hund kennt seinen Platz in der Familie und ist auch bei anderen Hund ruhig und schaut nur kurz.

Bedrängen mag er nicht, da wird er sauer und genau da setzt mein Bodyguard-Job dann ein. 

Das Gleichgewicht des Handelns ist wichtig.

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