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Andere Probleme = Eigene Probleme

Frage von endless1005 endless1005

Kann man etwas dagegen tun, wenn man die Probleme anderer auf sich selbst überträgt?....Ich meine, wenn jemand anders nen Problem hat dann fühl ich mit als wenns mein Problem wäre und versuche möglichst irgendeine Lösung zu finden......Finde ich keine, dann regts mich auch tierisch auf oder ich werd traurig.

Anders rum funktioniert es allerdings nicht...versucht mir jemand zu helfen, dann möchte ich dies nicht. Schon allein, dass meine Freundin mir essen machen wollte hat mich traurig gemacht und wollte dies nicht, obwohl sie es gerne getan hat. - Dagegen vielleicht nen Rat, dass ich die Hilfe anderer mehr zu schätzen weiß und annehmen kann?

Ich danke für hilfreiche Antworten

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Antworten (10)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Silvie11700 Silvie11700

    Das heisst nur, dass Du ein mitfühlender und hilfsbereiter Mensch bist, und sowas ist angeboren/anerzogen. Das wird nie anders sein. (eigene Erfahrung). Aber Du solltest Dich überwinden lernen, die Hilfe Deiner Mitmenschen auch anzunehmen, weil das auch zu Deinem Leben gehört. Überlege Dir einmal, wie Du Dich fühlen würdest, wenn Du Dir Sorgen machst um jemand der ein Problem hat, wo Du spürst, dass Du helfen willst und auch könntest - aber Deine Hilfe nicht angenommen wird. Du würdest sicher stock unglücklich sein. Und so geht es den anderen Menschen auch, wenn Du ihre Hilfe nicht haben willst. LG Silvie PS: Es ist schön, dass es Menschen wie Dich noch gibt.

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    RatgeberHelden Antwort von katwal katwal

    Dass Du gern anderen Menschen hilfst, ist eine lobenswerte Eigenschaft, die Anerkennung verdient, denn ein Großteil der Menschen hat hauptsächlich egoistische Züge.

    Allerdings sollte Dein derartiges Verhältnis zu Deinen Mitmenschen ausgewogen sein. Damit meine ich, dass Du auch bereit sein solltest, etwas von anderen Menschen anzunehmen bzw. entgegen zu nehmen, die Dir das gern geben. Damit nimmst Du anderen nichts weg, sondern machst ihnen auch eine Freude.

    Gravierend wird es, wenn jemand ein "Helfersyndrom" bzw. ein ständiges Bedürfnis hat, anderen helfen zu müssen, was pathologische Ursachen haben kann.

    Mein Tipp:

    Du solltest - außer anderen etwas zukommen zu lassen - auch bereit sein, von anderen etwas anzunehmen. Damit bringst Du Gegenseitigkeit zum Ausdruck, was im kommunikativen und sozialen Bereich wichtig und bedeutungsvoll ist.

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    Antwort von DerPMS DerPMS

    Hallo endless1005,

    versuche bitte einmal dir darüber klar zu werden, welche Auswirkungen deine Hilfe hat, das du durch deine Hilfe etwas Gutes tust und dafür sorgst, das diejenigen denen du hilfst danach wieder in der Lage sind ihr Leben positiv zu gestalten.

    Als Schlußfolgerung versuche dir selbst bewußt zu werden, das auch du nur dann wirklich optimal helfen kannst, wenn es dir gut geht, bzw. du selbst glücklich bist. Versuche auch herauszufinden, was dich zufrieden und glücklich sein läßt. Wahrscheinlich ist es für dich ein positiver Augenblick, wenn du von denjenigen, denen du geholfen hast, ein Dank in irgendeiner Form erhälst.

    Versteh das jetzt bitte positiv, aber in gewisser Weise helfen die meisten Menschen den anderen hauptsächlich, um durch den erhaltenen Dank selbst bestätigt, glücklich, zufrieden und stolz zu sein.

    Versuche nun herauszufinden, welche Vorteile es für dich hat, wenn dir andere etwas Gutes tun.

    Nimm einmal dein Beispiel mit deiner Freundin, die dir etwas zu essen bereiten wollte. Allein die Zeit die du dabei sparst, kannst du z.B. dafür verwenden, Lösungen für andere Probleme zu finden, nach denen du gerade suchst. Ein weiterer positiver Effekt ist der, das du deine Freundin dadurch erfreuen kannst, ihre Hilfe anzunehmen und eventuell auch noch eine freundliche Geste des Dankes zu zeigen. So hast du ohne viel Aufwand wieder jemandem geholfen.

    Als Gedicht formuliert:

    Geben ist seliger denn Nehmen, aber Nehmen ist auch ein Geben.


    Als Fazit kannst du also für dich selbst feststellen, das es für andere eine große Hilfe ist, wenn du ihre Hilfe annimmst!

    Viel Erfolg!

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    Antwort von dolga dolga

    du wirst schon noch die brücke finden, begreifen, daß das leben

    geben und nehmen ist.

    wenn nicht, dann bist du arm dran.

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    Antwort von frettlein frettlein

    Mache Dir klar, dass Du nichts Besonderes bist. Von sich überzeugt sein, kann auch egozentrisch und arrogant sein. Ich kenne auch jemanden, der meint, er wäre schon 350 Jahre alt und allen an Weisheit überlegen.

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    Antwort von MichaelGoldh MichaelGoldh

    Das klingt für mich nach einem klassischem Helfersyndrom (das klingt immer so negativ) aber nun ich hab`s nicht erfunden.

    Wiki: "Als Helfersyndrom bezeichnet man ein Modell seelischer Probleme, die häufig in sozialen Berufen - Laut Postulat bzw. Modell hat ein vom Helfersyndrom Betroffener ein schwaches Selbstwertgefühl und ist auf seine Helferrolle fixiert;"


    Nun aber zu meiner persönlichen Antwort (eine mögliche Variante): Um die Hilfe anderer erstens überhaupt annehmen zu können sowie zweitens dann auch noch gern annehmen zu können, ist es es eine Voraussetzung, das man sich selbst dadurch nicht erniedrigt oder als unfähig fühlt.

    Wenn man das aber aus einer der Gründe nicht kann, fehlt es einfach an Selbstwertgefühl, denn man nimmt in diesem Moment an: Ich bekomme Hilfe, ich bin unfähig es selbst zu manchen". Obwohl das rein gar nicht stimmen muss, man denkt es dann nur.

    Das einzige was Du machen kannst ist dir absichtlich helfen zu lassen und jedes mal in Dich hinein hören was Du dabei denkst.

    Und wenn Du zum Beispiel zu Dir sagst "Muss ich unfähig sein" - Dir selbst mit dem Satz Antworten "Das denkst aber auch nur Du."

    Diese Methode (welche nicht von mir stammt) habe ich selbst schon häufiger mit Erfolg nutzen können.


    Ich würde mich über ein Feedback freuen, vor allem dann wenn ich komplett daneben liege :-)

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    Antwort von Slizia Slizia

    Erstmal, auch wenns Dich überrascht, sollte dieses Problem Dich so stark belasten, ist es ein Fall für eine Verhaltenstherapie. wie Du ja selbst schon festgestellt hast, geht Dein Helfersyndrom für dich mit echtem Leidensdruck einher und kommt man damit nicht mehr allein klar, ist es einfach Zeit, sich professionelle Hilfe zu suchen. Darüber hinaus halte Dir eine sache vor Augen. Willst Du helfen oder mitleiden? Du schlägst Dir selbst die Waffen zum Helfen aus der Hand, wenn du Probleme nicht mehr als "aussenstehender" beurteilen kannst, denn genau darin liegt manchmal die Stärke eines Freundes - er ist nicht betroffen, er denkt ruhiger, sachlicher, rationaler als wir selbst. Und hilfe annehmen ... früher war ich genau so. Irgendwann habe ich dann aber auch verstanden, dass das nur mit Geben und Nehmen klappt. Helfe ich einer Freundin, fühlt sie sich mir verpflichtet, es sei denn, ich gebe ihr eine Chance, auch mal was für mich zu tun. Mir gehts j selbst so, ich fühle mich auch für jeden Gefallen verplfichtet.

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    Antwort von delidervis delidervis

    Du solltest die Hilfe deiner Mitmenschen annehmen. Nur so können sie sich dir nähern.. Ein Mensch, der keine Hilfe von seinen Mitmenschen annehmen möchte, wird sich mit der Zeit einsam fühlen...

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    Antwort von Bazillenhirn Bazillenhirn

    Du bist wahrscheinlich noch sehr jung.Deine Gefühle ordnen sich noch.Ich verstehe was du meinst weil ich das auch so hatte.Die Pubertät ist nur sehr bedingt spassig! :-)

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    Antwort von ZeRoX90 ZeRoX90

    für gute freunde und familie sollte man sich zeit nehmen

    aber von anderen kann ich nur sagen: jeder hat seine eigenen

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