Der Bauträger mit dem ich bauen möchte verlangt, dass ich ein Anbot unterschreibe. Ohne das Anbot von einem Sachverständigen prüfen zu lassen, werde ich jedoch keine Unterschrift tätigen. Nur stellt sich jetzt die Frage, wohin ich mich da am besten wende. An einen Anwalt für Baurecht, oder an einen Architekt/Ziviltechniker, der dann bei Baubeginn evtl. auch die Bauaufsicht und die Gutachten übernimmt?
Und kann mir jemand eine Empfehlung nennen? (in Wien)
Danke für euer Feedback.
Es geht um den Vertragsinhalt und die rechtlichen Fallstricke. Und dass es ihm nicht gefällt, wenn ihm jemand auf die Finger schaut, ist mir klar. Es ist mir aber auch herzlich egal. Wen ich privat bezahle, damit ihm jemand bei der Bauausführung auf die Finger klopft falls es nötig ist, geht den Bauträger garnichts an. Es ist mein Geld und bei einer Summe, die in die Hunderttausend geht, ist es die Investition wert. Vertrauen ist gut, Kontrolle besser. Und bei Geld hört sich die Freundschaft sowieso auf.
Da hast Du vollkommen recht, das kann er aber per Vertrag auschließen und es mit versicherungstechnischen Problemen begründen. Und das ist rechtens. Du wirst Schwierigkeiten haben einen Bauträger zu finden der das mitmacht. Wenn Du allerdings jetzt schon das Gefühl hast, dass Du dem Bauträger nicht trauen kannst, solltest Du Dich lieber gleich nach einem Anderen umsehen. Normalerweise läuft es aber auch so: Man lässt den Vertrag von einem Anwalt prüfen, ist der ok, lässt man den Bauträger bauen. Zur Bauabnahme kannst Du ja dann einen Sachverständigen mitnehmen, der eventuelle Mängel aufdeckt und dessen Behebung du einforderst BEVOR du die letzte Rate überweist.