Frage von goesser, 37

Anatomie/Physiologie: wo liegen die Probleme beim Lernen dieses Teilgebietes, abgesehen von der Fremdsprache Latein für z.B. Medizinstudenten, Masseure usw.?

Antwort
von Joline007, 9

Ich bin Physiotherapeutin und musste während meiner Ausbildung sehr viele medizinische  (lateinische) Begriffe lernen. Hab mir damit nie schwer getan. Ich denke das hängt von der Person ab ,wie sehr sie sich für die Medizin interessiert und wenn man immer wieder diese Begriffe wiederholt dann prägt man sie sich auch ein. Ich kann diese Begriffe jetzt wie im Schlaf.  Manchmal vergesse ich die deutschen Begriffe für manche Knochen. Oder wenn ich Patienten etwas erklären muss dann muss ich die deutschen Begriffe anwenden und so einfach wie möglich gestalten. Kam schon mal vor ,dass ich sogar den lateinischen Begriff brachte aus Gewohnheit. Also wie du siehst alles ist möglich. Wenn du eine Sprache lernst ,dann kannst du sie irgendwann sprechen,wenn das Interesse für diese da ist. So ist es mit dem Latein in der Medizin. Schwer ist das nicht 

Expertenantwort
von dadamat, Community-Experte für Medizin, 14

Die sehr große Anzahl von Fakten, meist ohne "praktischen" Bezug ist die größte Hürde in der Vorklinik eines Medizinstudiums.

Antwort
von greulinchen, 21

Weil es eine unglaubliche Masse an Informationen ist, die in aller Regel mit Namen versehen ist, die wir uns schwer merken können.
Selbst Lernbrücken funktionieren da nur noch bedingt. Und du weißt schon vorher, dass du ein Großteil der Bezeichnungen nie wieder in dieser Masse benötigen wirst (und falls doch, wo du es nachschlagen kannst), so dass dein Gehirn schon noch weniger motiviert ist, sich das alles zu merken. 😉

Expertenantwort
von Chillersun03, Community-Experte für Medizin, 23

Da es recht abstrakte und viele Einzelinformationen sind, die nur wenig Zusammenhänge und Verständnis erfordern. Auch die Namen sind schwierig und abstrakt. Das sind Informationen die das menschliche Gehirn nur seeeehr schwierig lernen kann, wie bsp. Fantasiewörter oder Zahlen, damit haben die meisten Menschen Probleme.

Man lernt i.d.R. über Verknüpfung von Informationen (neben der inhaltlichen Verknüpfung auch Sehen, Fühlen, Hören, Sprechen).

Substanstia nigra heißt so, weil sie grau bzw. schwarz gefärbt ist. Das ist eine Verknüpfung.

Es gibt zwar auch Verknüpfungen in der Physiologie/Anatomie, aber leider nutzen Studenten diese oft nicht

Antwort
von Pusteblume488, 14

Anatomie ist sehr viel zum auswendig lernen und Physiologie ist auch sehr umfangreich. Oftmals hilft da einfach nur immer wieder lernen. Leider ist es auch so dass man Dinge die man nicht oft braucht gerne mal wieder vergisst. (z.B. Bänder der Wirbelsäule, Beckenbodenmuskulatur usw.) Allerdings hat man sie wenn man immer wieder lernt schnell wieder drin. Dazu kommt dass sich am Anfang alles fremd anhört und man nicht wirklich weiß. Wieviel von dem Zeug brauche ich wirklich für mein späteres Berufleben. Oftmals merkt man dass Leute zu Beginn Anatomie als "nicht so wichtig" abtun, dass ist natürlich auch ein Faktor der sich auf das lernen auswirkt. Und irgendwann ist man vor einem riesen Stapel den man zu lernen hat. 

Ich denke es liegt wirklich hauptsächlich in dem sehr großen Umfang. Mir hat es aber beim Lernen geholfen mir immer Abschnitte vorzunehmen und die dann richtig intensiv durch zu arbeiten. Zu Beginn die Muskeln, und dabei hilft es auch einfach mal zuschauen wo ist Ansatz und Ursprung am eigenen Körper. Dann die Funktion des Muskels. Später kam dann auch die Nerveninnervation. Da sollte man sich auch mal trauen einen Kugelschreiber zu nehmen und die Dermatomeinteilung einfach mal auf seine eigene Haut aufzeichnen. Bleibt meistens besser sitzen. 

Antwort
von Joschi2591, 21

Keine Ahnung, was Du meinst.

Medizin ist Medizin, und lernen muss man in allen Fächern.

Antwort
von exxonvaldez, 23

Es gibt keine Probleme. Man lernt und gut is.

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