Frage von LiselotteHerz, 63

An wen wendet man sich, wenn man kaum Geld hat (Sozialhilfeempfänger) und kann sich die Kastration der Katze nicht leisten?

Ich frage heute für eine Freundin von mir. Sie hat zwar einen Job als Alltagsbegleiterin, verdient aber grade so viel, dass sie einigermaßen zurecht kommt. Vom Amt bekommt sie die Miete bezahlt. Nun sind ihre Katzen - sie lebt allein - ihr Ein und Alles. Jetzt steht eine Kastration der Katze an. An wen kann sie sich da wenden, damit diese OP-Kosten bezuschusst bzw. sogar komplett übernomen werden? Bescheinigung vom Amt hat sie, dass sie Sozialhilfe empfängt.

Bitte keine Antworten, dann darf sie sich halt keine Katzen halten! Auf derartige Kommentare kann ich verzichten.

Danke

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von GanMar, 38

In vielen Städten gibt es Katzenschutz-Vereine - einfach mal nachfragen, eventuell besteht die Möglichkeit, von dort Hilfe zu bekommen.

Kommentar von LiselotteHerz ,

Vielen Dank, habe schon gegoogelt und die Adresse meiner Freundin per Mail geschickt. War eine sehr hilfreiche Antwort!!!

Kommentar von GanMar ,

Dann hoffe ich mal, daß Deine Freundin auch tatsächlich die benötigte Unterstützung bekommt. Viel Erfolg!

Kommentar von LiselotteHerz ,

Ich habe ihr die Adresse vom dortigen Katzenschutzverein geschickt, da geht sie heute mal vorbei. Auf deren Website wird dahingehend  Unterstützung angeboten, wenn man nachweisen kann, dass man finanziell nicht so gut dasteht. Dankeschön.

Kommentar von GanMar ,

Super!

Antwort
von GoodFella2306, 40

Ich würde einfach bei verschiedenen Tierärzten anrufen und den Fall genauso schildern. Dass sie Sozialhilfeempfängerin ist, gerne Ihrer Katze diese Operation ermöglichen möchte, aber nicht in der Lage ist einen so hohen Preis bezahlen. Ich denke schon, dass sich die ein oder andere Klinik darauf einlassen würde.

Aber es wird keine Unterstützung seitens der Sozialkassen geben.

Kommentar von LiselotteHerz ,

Letzeres ist mir schon klar, ich dachte eher an Tierschutzbund o.ä.

Kommentar von GoodFella2306 ,

fragen kostet nichts, insofern nur Mut!

Antwort
von lindgren, 34

Fragt beim Tierschutzbund nach. Diese bieten Aktionen an, siehe hier: http://www.tierschutzbund-sh.de/aktuelles/landesverband/landesweite-katzenkastra...

Vielleicht findet sich auch ein Tierarzt, der kostengünstiger operiert (umsonst eher nicht).

Oder fragt in der Verwandschaft, ob sie etwas geben können. Macht doch eine Spendenaktion.

Allenfalls gibt es die Möglichkeit zur Ratenzahlung (in kleinen Raten), wenn der Tierarzt darauf eingeht.


Kommentar von LiselotteHerz ,

Diese Aktion ist vorgestern leider ausgelaufen und sie lebt auch nicht in Nordhrein-Westfalen, aber egal, Du hast mich auf eine Idee gebracht. Es hat nicht jeder Verwandte, die einem Geld leihen würden und ich selbst kann es derzeit leider nicht, sonst hätte ich hier gar nicht gefragt.

Kommentar von lindgren ,

Generell beim Deutschen Tierschutzbund nachfragen, auch in anderen Bundesländern finden solche Aktionen statt. Auf deren Homepage gucken - da steht auch, dass Sozialhilfeempfänger berechtigt sind, daran teilzunehmen. Viel Glück.

Antwort
von stefan1531, 16

sie kann sich Geld von Freunden oder der Familie leihen.

Die Allgemeinheit kommt für solche privaten Dinge nicht auf.

Doch, man muss es sich vorher überlegen, ob man sich auch ein Tier leisten kann.

Antwort
von joheipo, 22

Ich kenne leider keinen "Topf", aus dem das Geld hierfür kommen könnte.

Vielleicht könnte sie im örtlichen Tierheim als ehrenamtliche Mitarbeiterin mithelfen und die OP über das Tierheim machen lassen?  Sie könnte dann die Kosten gewissermaßen abarbeiten.

Das Tierheim bekommt sicherlich Rabatt bei einem oder mehreren ortsansässigen Tierärzten.

Kommentar von LiselotteHerz ,

Die Frau arbeitet jeden Tag, auch samstags stundenweise. Ich wüsste nicht, wie sie das auch noch zeitlich schaffen sollte, in einem Tierheim zu arbeiten.

Antwort
von Griesuh, 11

Sorry, Das ist dein reines privat Vergnügen. Erwartest du, dass die Allgemeinheit dir dein Hobby finanziert?

Frage mal in Tierschutzverbänden oder Tierheimen an.

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