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An wen wendet man sich als Hochbegabter?

gefragt von pocketrockets am 24.12.2007 um 14:41 Uhr

Ich habe von Programmen gehört, die Hochbegabte unterstützen, ihr Potenzial auszuschöpfen, aber auch, sich im Alltag zurechtzufinden, d.h. mit der Hochbegabung lernen umzugehen! Was macht man, wenn man sich nicht sicher ist, ob man hochbegabt ist? Was sind das für Programme, die Hochbegabte fördern? Wie läuft so was ab?


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anonym
beantwortet von brettpit am 24. Dezember 2007 15:30
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.jaja ich denke auch dass Hochbegabte lernen müssen sich in dieser Welt zurechtzufinden. Vielleicht wendet man sich an "Normalbegabte" die solchen zeigen können wie man zurechtkommt beim ziehen der Eingangstüre, wenn drücken draufsteht usw...


vollyhn
beantwortet von vollyhn am 24. Dezember 2007 14:44
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Hier schauen http://www.mensa.de/


Mismid
beantwortet von Mismid am 24. Dezember 2007 15:00
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Scientologie behauptet so etwas immer von sich. Wobei man dort höchstens ausgenommen und psychisch klein gehalten wird, auch wenn sie immer das Gegenteil behaupten. Ich denke deshalb auch nicht, daß sie an inteligenten Menschen interessiert sind, da die deren Masche zu schnell durchschauen würden.


anonym
beantwortet von Bruno am 24. Dezember 2007 15:32
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Hier findest Du bestimmt was Du suchst : www.logios.de/eltern.htm


anonym
beantwortet von Boinfinances am 24. Dezember 2007 14:44
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Ich denke, normalerweise stellen das Lehrer oder Professoren fest und "leiten dich weiter"! Ein Gespräch mit einem Deiner Lehrer oder Professoren wäre ein erster Schritt, ein Test, um deinen Intelligenzquotienten festzustellen, ein zweiter!



anonym
beantwortet von funsinn am 24. Dezember 2007 15:11
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Also wer wirklich hochbegabt ist - wird schon wissen an wen oder was er sich wenden kann...


butz1510
beantwortet von butz1510 am 24. Dezember 2007 15:35
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Ich schlage vor, zunächst mal einen Intelligenztest zu machen, dann weißt Du's genau und kannst Dich danach um den Rest kümmern. Warum über ungelegte Eier nachdenken?!


babylina2709
beantwortet von babylina2709 am 26. Dezember 2007 15:19
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Hallo pocketrockets,

ich würde mir erst einmal die Frage stellen, welchen Unterschied es machen würde, wenn ich wüsste, wie hoch mein IQ in EINEM eventuell absolvierten Test ausfällt. Verschiedene Tests legen verschiedene Intelligenztheorien zugrunde, daher fällt der Wert je nach Konzeption und auch abhängig von Deiner Tagesform vermutlich unterschiedlich aus. Und, wie gesagt: welchen Unterschied macht es für Dich, wenn Du diese Zahl kennst?

Abgesehen davon gibt es eine Reihe Vereine, Förderer, Angebote, die Hochbegabte fördern. Mensa stehe ich etwas kritisch gegenüber, da Du dort nur aufgenommen wirst, wenn Du ein standardisiertes Testergebnis vorweisen kannst, das Dich als "tatsächlich hochbegabt" identifiziert, d.h., IQ >= 130. Bloß: was, wenn der IQ "nur" 129 beträgt????

Wer mir sonst noch einfällt: Eurotalent Deutschland/ WissenschaftsCampus SkyLight (siehe eurotalent-skylight[punkt]de) - Beratung, Testung, Coaching usw. von (Hoch)Begabten, Europäische Gesellschaft für Coaching, Supervision und Clienting gGmbH (euroges[punkt]de) - Beratung/ Coaching von (Hoch)Begabten, Deutsche Gesellschaft für das Hochbegabte Kind (dghk[punkt]de), Mensa in Deutschland (unter Vorbehalt, s.o., ggf. ans Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF, icbf[punkt]de), Uni Rostock: Odysseus- Projekt (Begabungspsychologische Beratungsstelle, odysseus-projekt[punkt]de), Karg Stiftung (karg-stiftung[punkt]de), Netzwerk Hochbegabung (logios[punkt]de) - da hast Du die Möglichkeit, verschiedenste Fragestellungen zum Thema Hochbegabung innerhalb der Sparten "Schüler", "Eltern", "Lehrer" und "Schulpsychologie" zu erörtern (z.B. Forum). Ansonsten fällt mir noch der Schulpsychologische Dienst ein - wobei ich gar nicht weiß, geht es um Dich/ um Deine Kinder/ um Schüler? Welches Alter???

Kommentar von pocketrockets am 29. Dezember 2007 18:38

Vielen Dank für die ausführliche Antwort, die mir sehr geholfen hat! Mir geht es nicht um den Stolz über eine hohes Ergebnis beim Test (Außerdem habe ich ja noch gar keinen gemacht...), sondern um eine gute Förderung!


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Randgruppe
Hochbegabte stellen zwar mit 2% der Bevölkerung eine Minderheit dar, jedoch kann man sie keinesfalls als Randgruppe bezeichnen, eher als missverstandene Minderheit.

Die Erfahrungen eines “Underachievers” zeigen hier, wie missverstanden Hochbegabung manchmal wird: “In Bewerbungen gab ich meine Mensa-Mitgliedschaft an. Meistens wussten die Personalchefs nichts von der Existenz des Vereins und dessen Aufnahmekritierien, noch wussten, sie, anhand des beigefügten IQ-Profils die Hochbegabung zu erkennen oder zu realisieren. In einem Bewerbungsgespräch fragte eine Personalchefin gar entsetzt, wer den psychologische Tests machte. Ich vermute, sie hat Psychologe mit Psychiater verwechselt, die Begabung mehr als Krankheit eingestuft. Natürlich bekam ich die Stelle nicht”




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