Frage von Nico357, 260

An was soll ich glauben (Religion)?

Hallo, ich bin katholisch, glaube zwar an einen Gott, aber ich weiß nicht an was ich glauben soll. Damit meine ich jetzt die Religionen. Christentum, Islam, und Judentum. Ich weiß es klingt jetzt komisch, aber ich habe angst wenn ich mal sterbe, das ich in die Hölle komme, weil ich kein Muslim war oder Jude. Wisst ihr was ich meine? Jede Religion hat seine eigenen Regeln und ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll. An was glaubt ihr? Was ist die wahre Religion eurer Meinung nach? Ich hoffe ihr könnt mir helfen auch wenn keiner die Frage 100% beantworten kann. Dumme Kommentare könnt ihr euch sparen!

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Experten fragen

Antwort
von Pescatori, 71

Was erwartest Du von einer Religion?

Soll sie Dir Gebote und Verbote vermitteln, damit Du klare Orientierung im Leben hast, und auf eine persönliche Beziehung zu Gott hoffen kannst?

Dann könnten Dir Religionen gefallen,   die sich auf heilige Texte stützen (Bibel,Koran,….), und Dir helfen im Vertrauen auf Gott die richtigen
Lebensentscheidungen zu treffen, als auch auf ein Leben nach dem Tod zu hoffen.

Oder geht es Dir vor allem um Erfahrungen, die Dein Erleben in der Welt „verwesentlichen“, umgestalten könnten (um es  sehr unzureichend und
mühsam mit  Worten zu umschreiben)?

Dann würde ich Dir eine Religion empfehlen,  bei der Meditation und/oder Kontemplation im Mittelpunkt der spirituellen Praxis stehen.

Meist denkt man dabei an die Schulen des Buddhismus.

Erwähnen möchte ich aber noch, dass es auch im Christentum meditative und kontemplative  Wege gab und gibt.(Mittelalterliche Mystik, neue Formen kontemplativer Praxis in der Gegenwart.)  Und auch im Islam gibt es eine mystische Schule, den Sufismus…..

Heute stehen wir ja vor einem unüberschaubaren Angebot an Religionen und spirituellen Bewegungen.

Vielleicht fällt Dir die Entscheidung leichter,

- wenn Du Dir klar machst, was Du von einer Religion erwartest, was Du suchst,

- und wenn Du  Dich um Gespräche mit Menschen bemühst, die einer  religiösen Gemeinschaft  angehören für die Du dich interessierst.

 

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 75

Was ist die wahre Religion eurer Meinung nach?

Meiner Meinung nach gibt es keine absolut wahre Religion, sondern du kannst dich frei entscheiden, welche Lehre du selbst als "wahr" ansiehst.

Wenn du keiner Religion folgen willst, dann ist das natürlich genau so möglich.

ich habe angst wenn ich mal sterbe, das ich in die Hölle komme,

Da könntest du überlegen, ob es überhaupt gut ist, einer Religion zu folgen, die dir Angst vor dem Jenseits macht?

Hast du dir mal überlegt, dass diese ganzen Geschichten möglicherweise nur geschaffen wurden, um Menschen durch Angst zu kontrollieren?

"Wenn du nicht machst, was gefordert wird, kommst du in die Hölle!" Nur dass diese Forderungen eben nicht von Gott, sondern von machtgierigen Menschen kommen.

aber ich weiß nicht an was ich glauben soll. Damit meine ich jetzt die Religionen.

Weshalb glaubst du, Mitglied einer Religionsgemeinschaft sein zu müssen? Du kannst auch ohne Zugehörigkeit ein gläubiger Mensch sein.

ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll

Mit einer menschenfreundlichen Grundhaltung, bei der du Verantwortung für dein Handeln übernimmst, kannst du wenig falsch machen - egal welcher Religion du folgst.

Wichtig wäre für dich vielleicht, diese Szenarien von "Sünde" und "Bestrafung" aus dem Kopf zu bekommen. Solche Drohungen bringen dich nicht weiter.

An was glaubt ihr?

Ich selbst bin praktizierender Buddhist.

Antwort
von uncreativeNames, 17

Hi,
ich selber bin ein Christ aus Überzeugung. Das beantwortet auch deine Frage, welchen Glauben ich für richtig halte ^^. Ich kann dir natürlich nicht vorschreiben, an was du glauben sollst, das tut nicht einmal Gott selber.
Er bietet uns aber seine Versöhnung durch Jesus an und ich glaube, dass jeder diese Versöhnung braucht, denn jeder hat schon Dinge getan/tut Dinge, die ihn von Gott trennen (=Sünde) und niemand (nicht einmal ein Papst) kann sich selbst durch irgendwelche Werke erlösen. Und ich weiß, dass er auch dich erlösen will (1.Tim. 2;4) und dich von deiner Angst befreien möchte (1.Joh. 4;18). Jesu Opfer gilt allen Menschen.

Ich glaube auch an eine persönliche Beziehung zwischen Gott und dem einzelnen Menschen, sofern dieser Mensch es zulässt, dass diese den Menschen positiv beeinflusst und Frieden schenkt (Mt 12;29) und dass uns dann nichts mehr von dieser Liebe trennen kann(Röm. 8; 38-39).

Das mit der persönlichen Beziehung klingt für den ein oder anderen jetzt vielleicht etwas komisch und man kann es auch nicht so wirklich gut erklären (ich zumindest nicht), aber jeder ist eingeladen, es selber herauszufinden und zu erfahren. Aber setzt Gott nicht unter Druck(das könnt ihr eh nicht), nach dem Motto: "Wirke morgen ein Wunder an mir und ich glaube an dich." Gott hat seinen eigenen Zeitplan, man muss ihm nur vertrauen und es wird sich lohnen. Das kann ich versprechen.

Ich halte es auch für gut und wichtig, in eine Gemeinde zu gehen. Das hilft zum einen dir: Bei Glaubensfragen kannst du andere persönlich um Rat fragen oder wenn du irgendwann mal eine schwere Zeit durchmachst, spenden sie dir zusätzlichen Trost. Auf der anderen Seite, gibt sie dir auch Möglichkeiten, deine Begabungen sinnvoll zu nutzen und anderen Menschen zu helfen :-). Du kannst ja einfach mal in einer Gemeinde in deiner Nähe vorbei schauen.

Ich möchte dazu aber noch anmerken, dass ich einigen Lehren der katholischen Kirche sehr kritisch gegenüber stehe. Natürlich ohne mit dem Finger auf Katholiken zu zeigen und zu sagen: "Ihr kommt alle in die Hölle". Ich wollte nur sagen, dass ich z.B. Heiligenverehrung(soli deo gloria), Werkgerechtigkeit (sola gratia), Fegefeuer (davon steht nichts in der Bibel -> sola scriptura) etc. ablehne. 

Du kannst sonst dazu auch mal hier vorbeischauen: 

http://www.gotquestions.org/Deutsch/KatholischerChrist.html   

Bzw. hier im allgemeinen:   

http://www.gotquestions.org/Deutsch/

Da werden viele Fragen rund um den christlichen Glauben beantwortet.
Das sind so die Grundsätze meines Glaubens. Du glaubst auch an Gott. Bete, dass er dir den richtigen Weg weist und er wird es tun, zur richtigen Zeit. Lies außerdem in der Bibel, auch das ist wichtig und beantwortet Fragen.
"Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. "(Matthäus 7; 7-8). Wenn du noch fragen an mich hast, kannst du mir die natürlich auch stellen.

Ich hoffe,dass du bald den richtigen Weg gefunden hast und wünsche dir alles Gute für deine Zukunft :-).



Antwort
von Yunus18, 23

Hey Nico mich persönlich freut es immer wieder zu hören das jemanden glaubt. Das ist der Anfang auf den du aufbauen musst. Jeder hier wird natürlich seine eigen Religion bevorzugen sei es der Christentum/Judentum oder der Islam natürlich gibt es auch Leute die an überhaupt nichts glauben, aber die brauchen wir hier grade nicht. Jedem das seine. Naja auch ich würde dir gerne Empfehlen dich über alle Religionen(Christentum/Judentum/Islam) zu erkundigen, dann wirst du auch den richtige Weg finden. Meine Meinung als Muslime ist natürlich zu 100%  Islam ohne Zweifel.

„Wahrlich, so führt Allah(Gott) in die Irre, wen Er will, und leitet recht, wen Er will.“(35/8)

Aufjedenfall weiter so ich bin guter Hoffnung:)

Ich hoffe ich konnte dir deine Fragen auch wenn nur ein bisschen beantworten. Wünsch dir noch einen schönen Abend.

Kommentar von Falbe ,

Ja , diese Sure aus dem Koran zeigt , daß man sich auf den islamischen Allah nicht verlassen kann . Der macht es grade nach Lust und Laune - nee danke . Der Gott der Christen ist ein liebender Gott , der einen nicht im Unklaren lässt und wer zu ihm kommt niemals hinausstößt !

Kommentar von Yunus18 ,

Du redest von einen Islamischen und Christlichen Gott anscheinend hast du nicht begriffen das es nur einen GOTT gibt der von uns Allah und von euch Gott genannt wird.

Antwort
von Dhalwim, 50

Hallo Nico357,

Diese Frage können sie nur sich selbst beantworten, gehen sie ihren Weg wie sie es sich aussuchen. Lassen sie ihr Herz entscheiden, denn darum geht es ja in einer Religion.

Natürlich sollten sie nicht blind glauben, dann würden sie etwas falsch machen, sie sollten schon gewisse Sachen hinterfragen, wenn es für sie eine bereicherung ist, bitte ansonsten können sie es bleiben lassen.

Angst ist nämlich nur bei Gefahren ein guter Ratgeber!

LG Dhalwim

Antwort
von Fantho, 12
  • Warum genügt es Dir nicht, einfach nur an Gott zu glauben ohne einer Religion anzugehören?
  • Wie kommst Du darauf, dass Gott überhaupt ein Religion gegründet oder auf eine andere Weise aus der Taufe gehoben und somit für Verwirrung und Unruhe gesorgt haben könnte?
  • Ist es für Dich nicht ausreichend genug, nach folgender Maxime zu agieren: Was würde ein Allliebender und Allgütiger Gott an meiner Statt tun?
  • Was hindert Dich daran, Dich zB dem Buddhismus, Jainismus, oder Zoroastrismus etc. zuzuwenden?
  • Bist Du tatsächlich der Meinung, durch die Einhaltung von Geboten und Regeln dann gottkonform zu leben?
  • Wie kommst Du darauf, dass Gott von uns Menschen Rituale, Sakramente, Beichten, Konfessionszugehörigkeit etc. benötigt, um Gottgläubigkeit zu offenbaren?

Gruß Fantho

Antwort
von DerBuddha, 42

1. gibt es KEINE wahre religion, weil ALLE religionen nur vom MENSCHEN erfunden wurden, um unerklärliche dinge in diesen bereich verschieben zu können.............. die geschichte des monotheistischen gottes beweist selbst, dass der monotheismus nur auf lügen aufgebaut ist..................:

Jahwe, Gott oder JHWH/Allah: ist in Wahrheit ein "Heiden"-Gott, denn er war der Vulkangott der Schasu-Nomaden, der zusammen mit der Göttin Aschera von den Schasu angebetet wurde und in die Ägyptische Tausende-Götter-Welt der ägyptischen Mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde.
800 v. Chr. wurde dieser Gott dann zum alleinigen monotheistischen Gott, denn zu dieser Zeit führte Israel viele große Kriege und in dieser Zeit war kein Platz mehr für eine Fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem Glauben verschwand, im Schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der Aussage: "Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau". Im übrigen entspringt der Name Jahwe der gleichnamigen Region, aus dem die Schasu ursprünglich kamen und dieser Ortsname wurde schon 1400 v. Chr. erwähnt, denn es gibt in Soleb im Sudan einen Tempel vom Pharao Amenophis dem 3., auf dem er alle Völker in Hieroglyphen verewigt hat, die er in Feldzügen jemals besiegt hat. Selbst in der Bibel wird seine echte Abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden Dornbusch, oder bei der Beschreibung des wandernden Volkes Israels, denn was steht dort in der Bibel? Genau, am Tage weist eine Rauchfahne den Weg, in der Nacht eine Feuersäule. So sieht man auch einen Vulkanausbruch, aber keinen echten Gott, der jemanden einen Weg weist....*g*. Selbst bei der Beschreibung, als Moses die Gebote empfangen hat, wird ein möglicher Ausbruch eines Vulkanes beschrieben, denn die ganze Gegend war vor über 2000 Jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

2. wäre das judentum, christentumn und islam das selbe, also die selbe religion, denn sie stammen alle von abraham, wurden von ihm erfunden, er war der begründer des monotheismus............

mach dir also keinen kopf, glaube an DICH selbst, an deine Familie und daran, dass du vieles erreichen kannst wenn DU selbst es willst..............:)

Antwort
von Masuya, 63

Entweder gehst du mal in die verschiedenen Einrichtungen und lernst da Leute kennen und lässt dich mal von den Einflüssen berieseln und sagst danach, was für dich am schönsten war und deinen Vorstellungen von Gott am nächsten kommt..

Oder du entwickelst deine eigene Religion. Es gibt keine richtige Religion bzw. es ist die Religion richtig, die zu dir am besten passt. Dazu kämen ja noch Buddhismus und Hinduismus und ich weiß nicht wie viele Religionen es noch gibt. 

Jeder Mensch wird erst nach seinem Tod merken, ob er nun in die Hölle oder in den Himmel kommt, als Kuh oder als Schlange wiedergeboren wird oder eben rein gar nichts passiert. 

Meiner Ansicht nach, kommt Gott, wenn man merkt, dass es Zeit zu gehen ist und dann wird er fragen, ob man mit dem Zufrieden war, was man im Leben geleistet hat und ob man das, was Gott einem gegeben hat, auch wirklich gut behandelt hat und alles mit einem guten Willen getan hat. 

Antwort
von Fuchssprung, 95

Diese Gegenfrage mag rhetorisch klingen, aber sie interessiert mich wirklich. Warum musst du überhaupt an etwas glauben. Warum kannst du dich nicht mit Wissen zufrieden geben? Die Hölle existiert nur in deinem Kopf. Wenn du nur lange genug darüber nachdenkst weißt du selbst dass es so ist. Man hat damit begonnen dir Angst zu machen als du noch ein Kind warst. Jetzt bist du alt genug, dir selbst Gedanken darüber zu machen und zu Zweifeln. Kannst du dir vorstellen dass deine Zweifel so weit gehen könnten, dass sie ALLES hinterfragen? Die gesamte Idee der Religion? Ich frage noch einmal: Warum musst du überhaupt an etwas glauben?

Kommentar von Tige8822 ,

Weil es einem einen Sinn gibt warum wir leben, weil es Sicherheit gibt, weil dann nichts Grundlos erscheint, weil es Depressionen verhindert, weil es Kraft gibt, weil es Angst nimmt, weil man sich geliebt fühlt, weil niemand beweisen kann dass es Gott NICHT gibt. Man kann nichts beweisen, aber GLAUBEN kann jeder.

Kommentar von Fuchssprung ,

Also man glaubt für die Sebsttäuschung? 

Kommentar von najadann ,

@Tige8822

in der Tierwelt gibt es ein neu bisher unentdecktes Säugetier, das Tigramobilea. 

Warum sollte ich dir jetzt beweisen müssen dass es dieses Säugetier nicht gibt. Zeig es mir und der Fall ist klar.

Jeder dahergelaufene Prophet kann irgend etwas aus seiner geistigen Umnachtung erzählen, ...nicht die Zuhörer müssen beweisen, sondern der Erzähler.

Kommentar von Tige8822 ,

najadann, wer glauben möchte braucht keine Beweise. Jeder glaubt das was er möchte aber weder ich kann dir noch du mir beweisen ob es einen Gott gibt oder nicht. Also, jeder lebt so wie es für ihn logisch erscheint.

Kommentar von Fuchssprung ,

Einverstanden

Antwort
von MrHilfestellung, 72

Niemand kann dir diese Frage beantworten. Weder zu 100% noch irgendwie anders.

Such dir die Religion aus, die am meisten zu der passt. Ich persönlich bin Atheist.

Antwort
von muelli21, 79

es gibt nicht die eine wahre religion. jeder sollte seine religion nach seinen eigenen regeln, einschränkungen und vorlieben ausleben dürfen. nimm doch einfach ein bisschen von allem und lebe für dich selbst im einklang, nicht nach irgendwelchen harten vorgaben. es gibt nicht das einzig wahre (außer warsteiner). das gilt nicht nur für religion sondern für alles mögliche. es ist nicht immer alles schwarz und weiß. kp warum man sich immer solche fixpunkte setzen muss. genau aus solchen gründen gibt es kriege. einer denkt dass es von der einen sache nur seine ausrichtung das einzig wahre ist und wer das nicht akzeptiert wird dann gemurkt.

Antwort
von nobytree2, 83

Suche die Wahrheit und, soweit Du sie gefunden zu haben meinst, akzeptiere sie.

Versuche immer, das Gute zu tun.

Wenn Du die Wahrheit ernsthaft suchst und das Gute tust oder es ernsthaft tun willst, wie sollst Du dann in die Hölle kommen? Für was sollst Du verurteilt werden können? Wie will Gott Dich dann ablehnen? Mehr als die Wahrheit zu suchen und das Gute zu tun, kann nicht verlangt werden.

Nach den christlichen Religionen wirst Du nach der Liebe beurteilt, und auch der Islam und das Judentum verlangen kein Lippenbekenntnis durch Aussprechen eines Gottesnamens, sondern Deine Entscheidung für Gott.

Habe also keine Angst, das Ziel = die Wahrheit = das Gute = Gott steht fest. Gehe Deinen Weg, um das Ziel für Dich kümmert sich Gott.

Kommentar von Tige8822 ,

Aber es gibt nicht nur sachen die man nicht tun soll sondern auch Sachen die man tun soll zb. beten in manchen Religionen theoretisch könnte Gott ablehnen weil man nicht die Sachen gemacht hat die in der Religion Pflicht ist.

Kommentar von nobytree2 ,

Die Pflichten der einzelnen Religionen führen nach allen mir bekannten mosaischen Religionen nur dann zu einer subjektiven Sünde und damit nur zu einem Vorwurf gegen Dich, wenn Du gegen Dein Gewissen, gegen das, was Du als wahr und gut erkannt hast, die Pflicht versäumt oder abgelehnt hast.

Niemand kommt aus Zufall in die Hölle oder weil etwas nicht gewusst hat, was er gut hätte wissen können.

Du wirst nach Deinen Entscheidungen auf Basis Deines Wissens und Deines Verständnisses beurteilt werden, nicht nach irgend etwas.

Und Gott richtet sich nicht nach der Religion, sondern die Religion formuliert Gottes Liebe aus. Die Verbote, Gebote und Pflichten soll Dich nur schützen, nicht Dich kategorisieren.

Antwort
von Andrastor, 81

An was glaubt ihr?

Als Mann der Wissenschaft glaube ich grundsätzlich nicht.

Die Religionen haben keinerlei Glaubwürdigkeit und nur weil sie mit widersprüchigen Fantasiewelten wie der Hölle drohen macht sie das nicht glaubwürdiger.

Was ist die wahre Religion eurer Meinung nach?

Gar keine. Religionen sind unlogisch, widersprüchig und basieren auf den Märchen und Mythen bronzezeitlicher Schaf- und Ziegenhirten, welche weder lesen noch schreiben konnten, die Erde für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähnen gestorben sind.

auch wenn keiner die Frage 100% beantworten kann.

Die Religionen sind bereits zu 100% widerlegt, auch wenn ihre Gläubige das weder anerkennen können noch wollen. Jeder Mensch welcher der Vernunft zugänglich ist und sich der religiösen Indoktrination erwehren kann, erkennt dies.

Der König von Preußen, Friedrich der Große erkannte im 18. Jahrhundert schon wie sinnlos Religionen sind:

Geht man allen Religionen auf den Grund, so beruhen sie auf einem mehr oder minder widersinnigen System von Fabeln. Es ist unmöglich, dass ein Mensch von gesundem Verstand, der diese Dinge kritisch untersucht, nicht ihre Verkehrtheit erkennt.

Kommentar von skipworkman ,

Hi,

"Der König von Preußen, Friedrich der Große erkannte im 18. Jahrhundert schon wie sinnlos Religionen sind: "

Komplett sinnlos sind sie nicht, Religionen erfüllen durchaus sozialpsychologische Zwecke oder Aufgaben, besonders in früheren Tagen. Unsere Religionen haben viel Leid und Elend produziert, keine Frage. Jedoch lohnt sich da mal ein Blick in die Arbeit der Sozialpsychologen.

Für einen Mann der Wissenschaft, fände ich eine gewisse Neutralität angemessen und da wäre es wünschenswert gläubigen Mitmenschen nicht per se die, so genannte, Vernunft abzusprechen. Damit bediene man sich der selben Muster, wie viele religöse Menschen :" Was ich glaube ist das einzig Richtige, alle andern sind fehlgeleitet ". Was im übrigen auch einer meiner Hauptkritik Punkte an vielen gelebten Systemen darstellt.

Viele Grüße

 

Kommentar von Omnivore13 ,

Damit bediene man sich der selben Muster, wie viele religöse Menschen :" Was ich glaube ist das einzig Richtige, alle andern sind fehlgeleitet
". 

Das macht Andrastor gar nicht! Vielleicht hast du das überlesen, aber Andrastor hat KEINEN Glauben!

Aus WISSENschaftlicher Sicht widersprechen sich ALLE Religionen untereinander und auch der WISSENschaftlichen Erkenntnisse.

Vielleicht erkennst du den Unterschied: Andrastor geht von WISSEN aus und nicht von einem Glauben àla "ich glaube richtig".

Er sagt "Ich WEIß, was Gläubige leugnen oder nicht wissen wollen".

Deshalb bedient er sich auch nicht deren Muster. Wenn Behauptungen abstrus und falsch sind, dann hat man auch das verdammte Recht dies auszudrücken.

Wenn ein AstroTV-Heini zu dir kommt und sagt er hat in den Karten gelesen, dass deine große Liebe Irmtraut heißen wird, dann darf ich das nicht anzweifeln? Muss ich jeden Glauben, jeden Unsinn abnicken?

Antwort: NEIN, das muss ich nicht! Wenn etwas völlig daneben ist, dann habe ich und Andrastor auch das Recht es abzulehnen. Erst recht wenn es haufenweise Gegenbeweise gibt.

Kommentar von skipworkman ,

Hallo Omnivore13,

natürlich hast du das Recht es abzulehnen. Ich kann mit Religionen auch nicht viel anfangen, am ehesten noch mit dem Buddismus, als Form der Lebensphilosphie.

Schau bitte, mir gehts um das Muster, nimm mal als Bsp einen Atheisten und einen christlichen Glaubens. Jeder von den Beiden glaubt das seine Anschauung die einzig Richtige ist und wer was anderes Glaubt, hat den Knall nicht gehört. Der eine sagt: Ich glaube : an die Wissenschaft, der andere sagt : Ich glaube an den christlichen Gott und beide verurteilen den anderen, wie er denn sowas blödes machen kann.

Durch diese Muster enstehen auch Schäden innerhalb der Gesellschaft, die meiner Meinung nach, nicht sein müssen.

Wieder meiner Meinung nach wäre es schön. wenn die logischen Wissenschaftler (zu denne ich im weitesten Sinne auch gehöre), mit guten Bsp vorangehen und wenn zumindest nur die Sache kritisieren und nicht den Menschen.

Liebe Grüße

Kommentar von Omnivore13 ,

Jeder von den Beiden glaubt das seine Anschauung die einzig Richtige ist und wer was anderes Glaubt, hat den Knall nicht gehört.

falsch! Wenn einer mit christlichen Glauben sagt die Erde ist eine Scheibe und die Sonne dreht sich um uns, dann Glaubt ER und ICH weiß es besser.

Wenn einer sagt Maria hat als Jungfrau ein Kind geboren, dann hat ER einen Glauben und ich weiß es besser.

Wenn einer sagt, dass mit dem Tod meine Gedanken, Seelen, geist, was auch immer durch die Schädeldecke hindurch in ein irgendwas im interstellaren Raum wandert, dann hat ER einen Glauben und ich weiß es besser.

Und das gleiche Prinzip wende ich auch auf abstruse Behauptungen über Götter an, die sich irgendwelche MENSCHEN mal vor Ewigkeiten ausgedacht haben, weil sie keine Ahnung von Wissenschaft hatten und sich die Welt erklären wollten. Einer der Vorreiter der Glauben widerlegt hat ist für mich Eratosthenes. Dieser mann hat 500 v.Chr. bereits wissenschaftlich belegt, dass die Erde eine Kugel ist. Zu der Zeit unvorstellbar.

Und so verhält sich das mit allen Thesen aus den heutigen Märchenbüchern.

Wenn jemand dran glaubt, bitte. Ich habe keinen Andersglauben, sondern einen NICHT-Glauben. Ich glaube einfach nicht.

Durch diese Muster enstehen auch Schäden innerhalb der Gesellschaft, die meiner Meinung nach, nicht sein müssen. 

Schäden in der Gesellschaft fördert man indem man Religionen fördert, obwohl Religion genau wie Sex in die eigenen 4 Wände gehört und nicht in die Gesellschaft.

mit guten Bsp vorangehen und wenn zumindest nur die Sache kritisieren und nicht den Menschen.

Ich kritisiere nicht "den" Menschen, sondern "die" Religionen!

Kommentar von Andrastor ,

Ich kann Omnivore nur zustimmen und bedanke mich für die tolle Argumentation.

Er hat in allen Punkten Recht, es gibt einen großen Unterschied zwischen glauben und wissen, bzw. der Abwesenheit von Glauben.

Natürlich wird es auch Atheisten geben die glauben, woran auch immer, aber Omnivore und ich gehören nicht dazu.

Aus Prinzip nicht zu glauben bedeutet auch das man nicht an die Wissenschaft glaubt, denn in der Wissenschaft wird grundsätzlich nicht geglaubt.

Es geht um Fakten, Daten und Beweise. Um Thesen, die zu Theorien erhärtet werden und nicht um das blinde glauben an eine Sache ohne jegliche wissenschaftliche Anhaltspunkte.

Kommentar von skipworkman ,

Hallo zusammen,

"Er hat in allen Punkten Recht, es gibt einen großen Unterschied zwischen glauben und wissen"

Das wird dann eine philosphische Diskussion. Was wissen wir denn ? Wenn du z.B. Vorgäne mit Physik erklären willst, kommst du auch recht schnell an die Grenzen, da z.B. Physik nur beschreibt und nicht erklärt.

Du kannst beschreiben wie die Nutella Schnitte auf den Boden fällt, jedoch nicht warum bzw wie das mit der Anziehung exakt funktioniert. 

" Es geht um Fakten, Daten und Beweise. Um Thesen, die zu Theorien erhärtet werden..."

Da gibt ein schönes Zitat von George Santayana :

Theorie hilft uns, unser fehlendes Faktenwissen zu ertragen.

Es gibt sehr viel, was wir (noch) nicht wissen. Wäre auch langweilig, wenns so wäre. Daher sollte wir nicht auf Mitmenschen herab sehen, die für sich andere Erklärungsmodelle heranziehen.

Viele Grüße

Kommentar von Andrastor ,

jedoch nicht warum bzw wie das mit der Anziehung exakt funktioniert. 

Ich vielleicht nicht, da ich mich auf dem Gebiet nicht gut genug auskenne, aber Gravitationsphysiker auf alle Fälle.

Weiters ist es keine Schande Unwissen zuzgeben, wenn man gewillt ist diese Wissenslücke zu schließen. Das ist der treibende Gedanke der Wissenschaft.

Theorie hilft uns, unser fehlendes Faktenwissen zu ertragen.

Ein grauenvolles Zitat. Es verschleiert mal wieder den Unterschied zwischen wissenschaftlicher These (also einer Vermutung, die noch nicht durch Beweise gestützt ist) und wissenschaftlicher Theorie (eine These, welche bereits durch Beweise belegt und bestätigt wurde und nur noch durch Falsifikation widerlegt werden könnte).


Daher sollte wir nicht auf Mitmenschen herab sehen, die für sich andere Erklärungsmodelle heranziehen.

Ein Erklärungsmodell ohne jegliche Beweislage ist nicht ernst zu nehmen. Es ist nichts weiter als eine Fiktion, ein Konjunktiv ohne Subsanz und widerspricht jeglicher Logik und wissenschaftlicher Arbeitsweise.

Auf derartige Menschen sieht hier keiner herab, Leute wie Omnivore und ich versuchen sie zu belehren, ihnen zu zeigen wie wissenschaftliche Arbeitsweise aussieht und ihnen die Fehler und Logiklücken ihrer Denkweisen aufzuzeigen.

Leider stoßen wir dabei immer wieder auf Intoleranz und gegenüber Intoleranten muss/darf man keine Toleranz zeigen.

Kommentar von skipworkman ,

" Leider stoßen wir dabei immer wieder auf Intoleranz und gegenüber Intoleranten muss/darf man keine Toleranz zeigen."

Ich denke wenn du etwas Tolereanz zeigst, wirst du in deinem Bestreben mehr Forschritte erziehen als ohne. Wenn sich dein Gegenüber ernst genommen fühlt, wird er sicherlich zugänglicher für deine Argumente sein.

Viele Grüße

Kommentar von Andrastor ,

Wenn sich dein Gegenüber ernst genommen fühlt, wird er sicherlich zugänglicher für deine Argumente sein.

Das größte Problem dabei ist leider das eine Kritik am Glauben oder der Religion einer Person meist sofort intolerantes Verhalten bei selbiger auslöst.

Ausserdem wie würdest du jemandem der an pinke fliegende Einhorn-Ponys glaubt das Gefühl geben du würdest die Person ernst nehmen, während du ihr zu erklären versuchst dass ihr Glaube nicht der Wahrheit entspricht?

Kommentar von skipworkman ,

Ich sag mal so : ich gebe mir Mühe (ehrliche Mühe) die, von mir als  Eigenheiten empfunden, Gedanken meiner Mitmenschen zu respektieren. In der Hoffnung das sie mir meine Besonderheiten nicht nachtragen. Machmal ist es sehr schwer, muss ich zugeben.

Teils sind die Ansichten ja so weit auseinander, da kannst du zu Lebzeiten keine Brücke bauen. Dann denke ich mir :" Wenn es für dich eine Funktion erfüllt...ich kanns nicht nachvollziehen... wenns für dich gut ist, dann wirds schon richtig sein."

Viele Grüße

Kommentar von skipworkman ,

Nachtrag : du könntest schauen was für eine Funktion der Glaube an das Pinke Einhorn für die Person hat und schauen ob du da irgendwie eine Brücke bauen kannst, um deine Argumente darauf aufzubauen. So lässt sich dann eventuell zumindest ein Konsenz finden.

Vg

Kommentar von Andrastor ,

Leider merkt man in Diskussionen mit Gläubigen sehr schnell dass ihr Glaube keinerlei positive Auswirkungen auf ihre Psyche hat. Es ist wie eine Krankheit, oder wie ich immer gerne vergleiche:

Ein Kind das mit einer Gabel in der Steckdose stochert.

Kommentar von skipworkman ,

Ich hab hier irgendwo noch ein Buch über Religionspsychologie rumliegen, muss jedoch zugeben, ich habs noch nicht gelesen.

Wenn du häufiger mit gläubigen Mitmenschen hitzige Diskurse führst, vielleicht hilft dir dabei ein wenig Hintergrundwissen über Religion und Psyche.

So langsam habe ich auch den Eindruck, das Du eher mit streng Gläubigen konfroniert wirst und das dabei dann Welten aufeinander Prallen und so kann ich deine Argumente nachvollziehen und besser einordnen.


Viele Grüße


Kommentar von Andrastor ,

Ich habe einiges an Wissen über diese Themen, danke der Nachfrage. Ich vermeide es mich in Themen einzumischen in denen ich nicht genug Wissen habe, so vermeidet man peinliche Situationen.

Ja, viele meiner Gesprächspartner waren/sind sehr streng gläubig, sogar der eine oder ander Kreationist war dabei, die sind besonders schwierig.

Kommentar von skipworkman ,

Das ist bestimmt schwer, wenn zwei so unterschiedliche Meinungen aufeinander prallen.

Wenn die Diskussionen auch in Zukunft noch anstehen, würde ich versuchen einen anderen Hebel anzusetzen. Falls du es noch nicht getan hast, sprich doch mal direkt an, das du dein Eindruck hast, das die geistige Haltung dazu geeignet ist, schaden anzurichten. Und wie er das sieht.

Ich merk gerade das meine ohnehin nicht perfekte Rechtschreibung, gerade noch weiter nachlässt.

Wir können uns gern morgen weiter Austauschen. Ich empfand die Diskussion als anregend und wünsch dir eine gute Nacht.

Kommentar von Andrastor ,

das du dein Eindruck hast, das die geistige Haltung dazu geeignet ist, schaden anzurichten. Und wie er das sieht.

Das habe ich schon mehrmals gemacht. Als Antwort kommen meistens Anschuldigungen gegen andere Religionen und gegen den Atheismus, meist mit dem falschen Argument Adolf Hitler wäre Atheist gewesen u.o.ä. gearteten Aussagen oder mit Predigten die jeglicher Logik entbehren.

Wünsche ebenfalls eine gute Nacht und wohl zu ruhen.

Antwort
von Mietzie, 81

Ich glaube nicht an die "wahre Religion". Das ist nur von Menschen ausgedacht. Manche Regeln sind gut und wichtig für eine soziales Zusammenleben und manches ist ausgemachter Blödsinn.

Kannst du nicht nach deiner Eigenen Meinung und deinen eigenen Gefühlen entscheiden? Warum brauchst du eine Religion, die dier alles vorschreibt?

Du kannst dich ja auch über  verschiedene Religionen informieren und was dir sinnvoll erscheint in dein Leben integrieren.

Antwort
von SheikhAlKurdi, 29

Als Muslim bin ich dazu verpflichtet, dir zu sagen, dass der Islam die Wahrheit ist.
Du möchtest dich aber entscheiden können, daher rate ich dir, dich erst mal über die jeweiligen Religionen informierst und dich dann für die entscheidest, die dir am meisten gefällt.
Dann nimmst du natürlich auch das Risiko in Frage in den anderen Religionen als Ungläubige zu gelten.

Antwort
von reziprok26, 62

Mahatma Gandhi: "Gott hat alles geschaffen, aber keine Religionen."

Antwort
von derMannohnePlan, 26

An was du glaubst, hast du dir ja bereits selbst beantwortet. An Gott.

Warum ist dir eine Religionszugehörigkeit so wichtig?

Siehst du denn nicht selbst in deiner Fragestellung, wie zwiespältig und kompromislos Religionen sind?

Man hat es uns gesagt, was richtig und was falsch ist. Die sogenannten spirituellen Führer, Weltkluge und Gelehrten Männer von denen man annimmt, daß sie Dinge besser verstehen als wir haben es uns gesagt.

Die eigentliche Ursache der Unordnung in uns ist das Suchen nach einer Realität, die uns von einem anderen versprochen wurde.

In der christlichen Welt haben sie das Leid idealisiert, haben ihm im Kreuz Gestalt gegeben, es angebetet und deutlich gemacht, dass Du niemals dem Leid entrinnen kannst, ausgenommen durch dieses eine bestimmte Tor. Das ist die wahre Struktur einer ausbeuterischen religiösen Gesellschaft.

Andere Religionen ticken da nicht viel anders. Sie verkünden das gleiche, nur in einer verdrehten Form.

Uns wurde gesagt, daß alle Wege zur Wahrheit führen. Der eine geht auf seinem Pfad als Hindu, ein anderer folgt seinem Pfad als Christ und wieder ein anderer als Moslem, und sie alle begegnen sich an derselben Tür, und das ist, wenn du es richtig betrachtest, offensichtlich völlig unsinnig.

Zur Wahrheit oder zu Gott führt kein Pfad, und darin liegt ihre Schönheit.

Antwort
von PWolff, 43

Kann man sich wirklich aussuchen, an was man glaubt?

Stell fest, was du glaubst, und such eine der Religionsgemeinschaften, deren Glaubenssystem möglichst gut damit übereinstimmt.

Als Christ deute ich die Aussage in http://www.bibleserver.com/text/LUT/Johannes7 so, dass du schon erkennen wirst, was wahr ist, wenn du dich aufrichtig bemühst, den Willen des wahrhaftigen Gottes zu tun.

Antwort
von Raubkatze45, 27

Die Frage stellt sich mir,

du bist katholisch und weißt nichts über deinen Glauben?

Hast du nie Religionsunterricht gehabt ?

Was ist mit deinen Eltern und warum sind sie als Katholiken nicht in der Lage, deine Frage zu beantworten ?

Hast du nie Zugang zu den Sakramenten gehabt (Erstkommunion, Firmung) und nie das Glaubensbekenntnis gesprochen ? Wenn doch, wie geht das ohne vorherige Unterweisung und Glaubenswissen?

Bevor man eine Entscheidung trifft, sollte man zunächst den Glauben kennen lernen, auf den deine Eltern dich haben taufen lassen.

Als Christen glauben wir an den dreifaltigen Gott und an die Menschwerdung des Sohnes Gottes in Jesus Christus und seine Botschaft vom Reich Gottes. Weil Jesus Christus wahrer Mensch, aber auch wahrer Gott ist, können wir auf sein Wort vertrauen, wenn er von sich sagt "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben".  Keine andere Religion kann diese Vollmacht für sich beanspruchen,  die bekräftigt wird durch die Auferstehung Jesu von den Toten. Im Judentum hat man noch nicht begriffen, dass der Messias kein weltlicher Herrscher sein wollte, der das Volk von irdischer Knechtschaft befreit. Deshalb lehnt man es bis heute ab, an einen Messias zu glauben, dessen Reich nicht von dieser Welt ist und der aus Liebe zu den Menschen sein Leben hingab.

Deshalb ist die Offenbarung Gottes mit Jesus Christus abgeschlossen, nach ihm kann es keine andere Offenbarung geben,  sonst würde Gott sich selbst widersprechen. Der Islam entstand 500 Jahre nach Christus unter Berufung auf einen Propheten, dessen Leben alles andere als ein Vorbild war. Um ihre Religion zu rechtfertigen, wird behauptet, dass die Bibel verfälscht worden sei und Jesus Christus nur ein Prophet war (der verständlicherweise dem Mohammed untergeordnet ist). Den Beweis dafür konnte allerdings bisher kein Moslem erbringen. Dagegen steht die Aussage Jesu, dass ER die Tür ist, durch die man zum ewigen Heil gelangt.

Die Hölle ist ein Zustand der Gottesferne, die auf dieser Welt beginnt und sich in der Ewigkeit fortsetzt. Ohne klare und bewusste Entscheidung kann man aber nicht in die Hölle kommen, denn Christus ist gekommen, um uns zu retten und in den Himmel zu führen. Im Gegensatz zum Islam, der keine anderen Religionen im Himmel zulassen will und diese in die Hölle verdammt, macht das Christentum eine andere Aussage. Wer unverschuldet nicht zum Glauben an Gott und Christus gekommen ist, aber seinem Gewissen gefolgt ist, nach der Wahrheit gesucht und das Gute gewollt hat, wird auch in den Himmel kommen.

 

Antwort
von raudi5, 31

Es gibt keine wahre Religion, wenn du an Gott glaubst, dann ist das schon mal etwas und wenn du von Anfang an katholisch warst und zufrieden bist dann lebe einfach nach den "Regeln" des Christentums. Außerdem wenn du sozusagen alle Regeln befolgst, gute Taten machst und nicht die 10 Gebote brichst dann wirst du meiner Meinung nach nicht in die Hölle kommen, weil du kein Moslem oder Jude warst.

 

Antwort
von christ1235, 42

Nicht die Religion bringt dich in den Himmel, auch nicht Regeln zu befolgen, sondern, nachdem was die Bibel sagt, "wer an Jesus Christus GLAUBT, ist errettet"

Zu erkennen das man ein verlorener Sünder ist, und gegen Gott gesündigt hat, und an Ihm glauben, der für dich am Kreuz gestorben ist, das macht dich zu einem Kind Gottes, und das ist der einzige weg zum Himmel.

Jesus hat gesagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich"

Kommentar von DerBuddha ,

jesus hat vieles gesagt, AUCH kranke und schlimme dinge.........:)

"Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte! Aber ich muss mich zuvor taufen lassen mit einer Taufe, und wie ist mir so bange, bis sie vollbracht ist!"

oder

„Wer aber ärgert dieser Geringsten einen, die an mich glauben, dem wäre es besser, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft werde im Meer, da es am tiefsten ist.“

sowas sagt KEIN mensch, der angeblich ein sohn gottes sein soll..........:)

Kommentar von SkR1997 ,

Schon wieder diese beiden Zitate! Wann wird hier endlich begriffen, dass man nicht einfach Bibelzitate wahllos aus dem Zusammenhang reißen darf. In diesem Fall stehen die Worte sogar in einem Gleichnis.

Antwort
von najadann, 30

um an Gott zu glauben braucht es keine Religionen.

....schon gar nicht solche Irrläufer wie der Islam, mit seiner zurückgebliebenen Scharia.

Antwort
von saidjj, 26

Hallo

Ein Jude kannst du sowieso nicht werden denn als Jude muss man geboren werden , man kann also nicht zum Judentum konvertieren .
Jeder hier wird natürlich sagen das seine Religion richtig ist auch ich als Muslim aber ich empfehle dir dich selbst mit den Religionen zu befassen und du wirst feststellen das der Islam die Wahrheit ist .

Kommentar von SibTiger ,

Ich habe das genaue Gegenteil festgestellt, und beschäftige mich recht intensiv auch mit dem Islam.

Es gibt da keine Wahrheit, sondern finsteres Mittelalter. Allerdings nicht nur im Islam sondern auch in anderen Religionen, insbesondere bei fundamentalistischer Auslegung.

Antwort
von fricktorel, 2

Vor diesem Dilemma stehen viele, die vom "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) verführt sind (Eph.2,2).

Die Wahrheit steht in "Gottes Wort" Joh.17,17), wird aber von den "Religionen" (2.Kor.4,4) "auseinandergerissen".

In Gottes Reich wird der Verantwortliche dafür und seine Dämonen eingesperrt (Offb.20,2).

Glaube ganz einfach, dass Jesu für uns alle gestorben ist und uns von Satans Machenschaft erlöst hat (Röm.6,23; 7,4).

Antwort
von habakuk63, 43

Wenn du an Gott glaubst, dann reicht es doch. Warum willst du es an einer (von Menschen geschaffenen) Religion festmachen?

Du glaubst an Gott; Wo und wie du an Gott glaubst ist nicht von einer Religion anhängig sondern von deinem Glauben an Gott.

Niemand kann deinen Glauben beurteilen, dieses obliegt nur Gott.

Antwort
von nowka20, 3

wer sucht, der findet.

ich habe gefunden, nach was ich gesucht habe

ERKENNTNIS

Antwort
von Hundinator1995, 54

Hi,

ist eine richtig tiefgründige Frage :D ich glaube nur an eine übergeordnete Macht und dass irgendwo der Gott in allen Religionen derselbe ist, aber immer wieder anders angebeten und gelebt wird. Du solltest Dir den Kopf nicht darüber zerbrechen, solange Du jeden respektierst und selbst nichts tust, was anderen schaden könnte.

Darf ich fragen, wie alt Du bist?

Antwort
von HPG66, 62

Vertraue Dir selber und mache Du Dir für DICH selbst ein Bild, ob und WAS Du glauben kannst.

Glauben sollte man nicht auf etwas, was jemand anderes einen rät

Antwort
von Alburnus, 7

Frage GOTT im Gebet selbst. Wenn Du ernstlich und anhaltend fragst, wird ER Dir die Antwort geben.

Antwort
von Omnivore13, 26

An was glaubt ihr?

An rein nichts! Als wissenschaftlich denkender mensch behindern mich nur Märchengeschichten und abstruse Behauptungen.

Ich glaube allerhöchstens daran, dass es "unendlich viele Primzahlzwillinge" gibt. Dann geh ich hin, mache wissenschaftlich eine vollständige Induktion und bin um eines schlauer, weil ich meine These verifiziert habe.

Thesen, welche aber jeglicher Wissenschaft entbehren (gebährende Jungfrauen, Sonne dreht sich um die Erde) und völlig abstruse Märchenfiguren (Gott, Zahnfee, Teufel, Weihnachtsmann) haben bei mir im Gehirn kein Platz!

Ich verschwende nicht meine Zeit mit solch abwegigen Märchengeschichten.

Was ist die wahre Religion eurer Meinung nach?

Gar keine, weil jeder Theist behauptet DIE einzig wahre Religion zu kennen.

Dumme Kommentare könnt ihr euch sparen!

Ich hoffe die sind nicht dumm. Hab ja schließlich nur die Fragen wahrheitsgemäß beantwortet.

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